Die US-Umsatzzahlen für Februar waren hauptsächlich von der Frage begleitet, ob die PS4 nach der diesmal wohl dauerhaften Xbox-One-Preissenkung die Oberhand gegen Microsoft behalten konnte. Die Antwort in Kurzform: Ja – an die Spitze setzte sich aber Nintendo mit dem New 3DS. In nackten Zahlen ausgedrückt (nachzulesen bei VG247) sieht das folgendermaßen aus:
Der portable Bereich legte im Jahresvergleich um satte 153 Prozent zu, was die gesamte Hardware-Kategorie um zehn Prozent anziehen ließ. Vom New 3DS wurden allein in der ersten Verkaufswoche 150.000 Einheiten abgesetzt, im kompletten Februar kam die tragbare Konsole auf 400.000 Einheiten. In die Softwarechats schafften es zwei Exklusiventwicklungen, doch dazu gleich mehr.
Im stationären Bereich behielt Sony die Oberhand und ist weiterhin die am schnellsten wachsende PlayStation-Konsole. Bisher wurden weltweit 20,2 Millionen PS4-Konsolen verkauft. Microsoft verweist in diesem Zusammenhang nur vage darauf, dass sich die Xbox One 84 Prozent besser als im Januar verkaufte, was angesichts der neuerlichen Preissenkung keine Überraschung ist.
Desweiteren geht der Generationenwechsel ungebremst voran. Laut NPD Group Analyst Liam Callahan verkauften PS4 und Xbox One kombiniert fast 60 Prozent mehr Konsolen als PS3 und Xbox 360 zum gleichen Zeitpunkt ihres Lebens.
Softwareverkäufe legten im Jahresvergleich um sieben Prozent zu, wobei Nintendo mit zwei Exklusivtiteln in die Charts kam und auch das etwas zwiespältig aufgenommene The Order: 1886 einen Platz ergattern konnte. Konkret sehen die Top Ten so aus:
- The Legend of Zelda: Majoras Mask 3D (3DS)
- Evolve (Xbox One, PS4, PC)
- Dying Light (PS4, Xbox One, PC)
- Call of Duty: Advanced Warfare (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3, PC)
- Grand Theft Auto V (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3)
- NBA 2K15 (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)
- Dragon Ball: Xenoverse (PS4, Xbox One, PS3, Xbox 360)
- Minecraft (Xbox 360, PS3, Xbox One, PS4)
- The Order: 1886 (PS4)
- Monster Hunter 4 Ultimate (3DS)
Wie immer ein paar generelle Statistiken zum Schluss:
Die Gesamtumsätze legten im Jahresvergleich um acht Prozent auf 956 Millionen Dollar zu. Der Hardwarebereich wuchs dank des New 3DS um zehn Prozent, aber der Abschnitt der Heimkonsolen gab um fünf Prozent nach, was hauptsächlich an einem Absturz um 41 Prozent im Last-Gen-Segment liegt.
Wie oben erwähnt, stiegen die Softwareverkäufe um sieben Prozent an, wobei Next-Gen-Titel gar um 84 Prozent anwuchsen. Zubehör legte um acht Prozent zu, wobei Interactive Gaming Toys, also amiibos und Konsorten, 34 Prozent ausmachten.