Xbox One:
- The Bridge – 9,99 Euro
- Super Mega Baseball: Extra Innings – 19,99 Euro
- Commander Cherry’s Puzzled Journey – 13,99 Euro
Xbox One:
| Spiel: | Lego Jurassic World |
| Publisher: | Warner Bros. Games |
| Developer: | Traveller's Tales |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4, XOne |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 7 / 2015 |
Wusstet Ihr, dass der erste Jurassic Park auf gerade mal 15 Minuten Dinosaurier-Filmszenen kommt? Und das bei einer Laufzeit von 127 Minuten! Im Lego-Abenteuer zur Filmreihe ist die Dino-Quote deutlich höher. Und auch wenn die virtuellen Plastiksaurier optisch nicht so echt wirken wie ihre Filmpendants beeindruckend sind sie dennoch. Und gruselig. Aber keine Bange: Jurassic World ist kein Horrorspiel und glänzt serientypisch mit Humor und viel Liebe zum Detail. Sensible Naturen dürften dennoch ab und an aufschrecken, wenn kreischende Velociraptoren plötzlich aus dem Plastikbusch springen. Dann heißt es Tasten drücken: zunächst mehrfach zügig dieselbe, dann rechtzeitig verschiedene in vorgegebener Reihenfolge. Das Timing ist dabei so großzügig, dass selbst Verächter dieser Art von Spielmechanik ohne Ärger daran vorbeikommen. Etwas weniger zahlreich könnten diese Einlagen dennoch sein.
Generell wiederholt sich Lego Jurassic World häufig: Dabei ist es egal, für welche der vier Kampagnen, die jeweils auf einem der Filme basieren, Ihr Euch entscheidet Verfolgungsjagden (nach links oder rechts ausweichen) und Dinosaurier-Kämpfe (angezeigte Tasten drücken) sind immer dabei. Gerade im Vergleich zum Abwechslungsprimus Lego Marvel Super Heroes wirkt Jurassic World nach zwei bis drei Stunden ziemlich repetitiv, was nicht zuletzt an der stets sehr ähnlichen Insel-Kulisse liegt. Verschiedene Wetterlagen und Tageszeiten schwächen das Ganze glücklicherweise ein wenig ab.
Von der mäßigen Abwechslung abgesehen, bietet Jurassic World genau das, was Fans der Lego-Spiele erwarten: Hüpfen und Prügeln in liebevoll gestalteten Welten voller Anspielungen auf die Vorlagen. Dabei kombiniert Ihr natürlich auch die verschiedenen Talente Eurer Helden. Das geht dank klar verteilter Rollen deutlich flüssiger und intuitiver von der Hand als noch in Lego Batman 3, welches unter seiner Masse an Fähigkeiten und Charakteren litt. Im Anschluss an die Story geht Ihr wie gewohnt auf Erkundungs- und Sammeltour in der offenen Welt und spielt abgeschlossene Levels mit freigespielten Figuren erneut so entdeckt Ihr zusätzliche Abschnitte und schaltet weitere Saurier, Fahrzeuge und Boni frei. Natürlich geht das alles auch zu zweit am selben Bildschirm, was in der Regel einen Ticken mehr Spaß macht als der Solo-Trip.
Denis Kuckmann meint: Spielerisch gefällt mir Jurassic World deutlich besser als das letzte Lego Batman: Die Aufgaben sind klarer, die überfrachtete Steuerung ist passé. Zwar sind Umgebungen und Minispiele nicht so abwechslungsreich wie von der Lego-Reihe gewohnt, dafür darf ich jedoch endlich mit Dinosauriern durch die bunten Welten stampfen! Besonders beim obligatorischen Erkunden auf den filmspezifischen Oberwelten kommen die prähistorischen Tierchen samt ihren Fähigkeiten zum Einsatz. Und wenn mir die Standard-Dinos zu langweilig werden, erschaffe ich im Labor einfach meine eigenen Saurier anhand verschiedener Teile, Farben und Muster. Außerdem: Der Humor ist wie gewohnt super! Nur wenn ich zum hundertsten Mal in einem Haufen Dino-Fäkalien nach Gegenständen wühlen muss, wirkt das Ganze etwas bemüht.
Gutes Abenteuer für Lego- und Dinosaurier-Freunde, das bei der Abwechslung spart und dafür beim Fan-Service in die Vollen geht.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Der offiziellen Website von Star Wars Battlefront ist zu entnehmen, dass sich der darin enthaltene Supremacy-Modus am Conquest-Modus der Battlefield-Reihe orientieren wird. Allerdings werden Spieler hier direkt in die Action geworfen und müssen innerhalb von zehn Minuten fünf Zonen auf den größten Karten erobern.
Star Wars Battlefront erscheint am 19. November für PS4 und Xbox One.
Generell bot sich im Juli in den USA wieder das gewohnte Bild, wie die NPD-Zahlen (nachzulesen bei VG247) belegen. Soll heißen, dass die PS4 und Lego Jurassic World an der Spitze lagen, aber am Ende waren doch alle Gewinner.
So gab es von Sony keine neuen Zahlen, aber Microsoft gab an, dass der Xbox-One-Absatz im Jahresvergleich um 44 Prozent angezogen hätte und es einen globalen 22-prozentigen Zuwachs an Xbox-Live-Usern gab. Bei Nintendo legten die Wii-U-Verkäufe immerhin um zehn Prozent zu, während es beim 3DS stolze 35 Prozent waren. Generell ist der Absatz von PS4 und Xbox One nach 21 Monaten um 50 Prozent höher als bei PS3 und Xbox 360 im selben Zeitraum ihres Konsolenlebens.
Die Softwarecharts für Juli sehen so aus:
Splatoon schaffte es diesmal nicht in die Top 10, verkauft sich laut Angaben von Nintendo mit 85.000 Einheiten aber immer noch sehr gut. Im Jahresvergleich zogen die Softwareverkäufe für PS4 und Xbox One um stolze 63 Prozent an. Interessanterweise lag bei den physischen Softwareabsätzen die Xbox 360 hinter der PS4 auf dem zweiten Platz, was bedeutet, dass die entsprechende Abwärtskompatiblität der Xbox One zumindest kurzfristig sicher eine gute Idee war.
Wie immer ein paar generelle Zahlen zum Abschluss:
Die gesamten Industrieausgaben stiegen um sechs Prozent (von 513,3 Millionen auf 541,9 Millionen Dollar), im Hardwarebereich war ein Plus von zwei Prozent auf 202,1 Millionen Dollar zu verzeichnen. Die Software blieb konstant bei 178,5 Millionen Dollar, während Zubehör im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 161,3 Millionen Dollar zulegte.
Pete Hines, Boss von Bethesda, hat jetzt im Interview mit GamesRadar nochmal klargestellt, dass das Crafting-System von Fallout 4 komplett optional sein wird. Kein Spieler muss sich also stundenlang mit Häuserbau und Inneneinrichtung beschäftigen, wenn er das nicht möchte, was angesichts des Spielumfangs eine durchaus begrüßenswerte Entscheidung der Entwickler ist.
Fallout 4 wird am 10. November für PS4 und Xbox One erscheinen.
Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft::
Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:
Patrick Kane, Right Wing der Chicago Blackhawks, ist nach Vergewaltigungsvorwürfen vom Cover von NHL 16 entfernt worden. Das gibt Electronic Arts per Twitter bekannt.
Wer Kane auf dem Cover ersetzt, steht aktuell noch nicht fest. NHL 16 wird am 15. September erscheinen.
| Spiel: | Beach Buggy Racing |
| Publisher: | Vector Unit |
| Developer: | Vector Unit |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 7 / 2015 |
Als Mobile-Titel piesackte die unübersehbar von Mario Kart inspirierte Raserei noch mit allerlei Free-to-Play-Bremsen, auf den Konsolen wurden die aber entsorgt und durch einen unspektakulären, aber ordentlichen Karriere-Modus ersetzt. Spielerisch wird das große Vorbild erwartungsgemäß nicht erreicht und die Steuerung fühlt sich mitunter träge an, teils unfaire Extra-Items und mit magischem Aufhol-Gummiband gesegnete Gegner sind typisch für das Genre. Aber für gute Laune sorgt der Spaßraser trotzdem: Mit flottem Tempo und butterweichen 60 Bildern pro Sekunde stimmt das Fahrgefühl, per Splitscreen können auf PS4 vier, auf der Xbox One sogar sechs Spieler zugleich ran schade, dass ein Online-Modus fehlt.
Rasanter Mario Kart-Nachahmer mit flotter Optik und kleinen Macken.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Massive Chalice |
| Publisher: | Double Fine Productions |
| Developer: | Double Fine Productions |
| Genre: | Strategie |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2015 |
Mit Massive Chalice wagt sich Entwickler Double Fine erstmals ins Strategie-Genre. Dabei bedienen sie sich kräftig am offensichtlichen Vorbild XCOM: Enemy Unknown, versetzen das Spielprinzip jedoch ins Fantasy-Genre. Ihr bestreitet nicht nur taktische Rundenkämpfe, sondern errichtet ein Reich, das einen 300 Jahre anhaltenden Krieg überdauern soll. Immer wieder verteidigt Ihr Euch gegen die Gegnerbrut der Kadenz, die in Euer Hoheitsgebiet einfällt. Höchste Zeit, einen fünfköpfigen Trupp zum Rundenkampf auszuschicken. Auf quadratischen Feldern zieht Ihr Eure Männer und Frauen voran, um den Nebel des Unbekannten (Fog of War) zu lichten und Gegner auszumachen. Pro Runde darf sich jeder Charakter bewegen sowie eine Kampfaktion ausführen oder nochmals voransprinten. Dabei dient die Klasse der Baumstammheber als Frontkämpfer. Jäger verdingen sich mittels Armbrust als Fernkämpfer, Alchemisten dagegen werfen explosive Tränke gen Feind. Die Gegnertypen verhalten sich allesamt anders: Der Zerreißer explodiert und hinterlässt eine Säurepfütze, das Bollwerk dagegen fährt nach jedem Angriff seine Panzerung aus. Passt deshalb auf, denn der Bildschirmtod Eurer Recken lässt sich nicht rückgängig machen. Erfahrungspunkte belohnen Euch mit Stufenanstiegen für neue Kampffertigkeiten wie bessere Wurfgeschosse, Blendschuss oder Bienenschwärme als Waffe.
Auf der Weltkarte nehmt Ihr nach und nach Gebiete in Euren Besitz, indem Ihr darauf Gebäude errichtet. Gleichzeitig baut Ihr Stätten für Heldentraining oder Forschung. Das Problem: Ihr dürft immer nur ein Projekt angehen und jedes dieser Unterfangen dauert einige Spieljahre. Dank Zeitraffer vergehen diese zwar innerhalb von Sekunden, doch währenddessen altern Eure Helden und sterben letztlich. Auf Euren Außenposten kürt Ihr deshalb Helden zu Regenten samt Partner oder Partnerin, die für Nachwuchs sorgen sollen. Immer wieder wägt Ihr ab, denn eingesetzte Machthaber stehen nicht mehr für Kämpfe zur Verfügung.
Bei der Fortpflanzung ist die Charakterklasse der Eltern entscheidend, was auch zu Mischklassen führen kann. Schließlich vererben sie ihren Kindern eine Kombination ihrer Fähigkeiten gute wie schlechte. So zieht Ihr immer weitere Generationen von Kämpfern heran, die sich aber durchaus als kurzsichtige Fernkämpfer oder besoffene Frontsoldaten erweisen könnten. Doch immer noch besser, als ohne Nachwuchs dazustehen, wenn sich die Stammhalter als unfruchtbar erweisen oder einfach keinen Bock auf Sex haben. Das gibt dem gesamten Spielablauf eine unerwartete Perspektive, wenn Ihr Euch zum Beispiel falsch entwickelt und ohne passende Kämpfernaturen dasteht. Mittels Adoption könnt Ihr vielleicht dem Schicksal entrinnen. So oder so wisst Ihr erst in der nächsten Spielpartie, wie Ihr es besser macht. Nett: Bei Zufallsereignissen entscheidet Ihr mit passenden Antworten über Probleme Eures Gefolges.
Thomas Stuchlik meint: Massive Chalice lebt vom taktischen Wechselspiel des Imperiumaufbaus und der Rundenkämpfe. Dabei wägt Ihr immer ab, ob Ihr Eure Helden zur Fortpflanzung oder an der Front einsetzt. Allerdings mangelt es an Spieltiefe beim Kampf, denn es gibt nur wenige Gegnerarten und taktische Feinheiten. Es fehlen Höhenunterschiede für Kampfvorteile ebenso wie halbhohe Deckungen und Boni beim Flankieren. Das KI-Verhalten ist nach einiger Zeit vorhersehbar. Kurzum: Die Gefechte sind nie so ausgefeilt und fordernd wie in XCOM, was jedoch Einsteigern entgegenkommt. Auch der Ausbau Eures Imperiums ist auf der überschaubaren Weltkarte recht seicht ausgefallen. Und dennoch reizen mich erneute Spielpartien, um ein Imperium zu errichten, das die Zeit und Feindangriffe überdauert.
Etwas schlichte, aber dafür zugängliche Runden-Taktikschlachten.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Dank des fantastischen Batmobils und einer immer wieder überraschenden Story ist dies das beste “Batman: Arkham” von Rocksteady.
| Singleplayer | ![]() | 94 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |