PlayStation 4:
- Gauntlet: Slayer Edition – 19,99 Euro
- Goat Simulator – 8,99 Euro
- Brothers: a Tale of Two Sons – 19,99 Euro
PlayStation 4:
Beim Anzocken des Black Ops III-Multiplayer-Modus bin ich wenig überrascht: die Steuerung ist super, die Optik superflüssig und das Spielgeschehen gewohnt flott. Auch wenn die Grafik nicht auf Referenzniveau ist und mit teils unscharfen Texturen auffällt, erinnert das Ganze stilistisch positiv an die Crysis-Reihe und wirkt rund. Nachbessern sollte Activision entweder bei Spielmechanik oder Level-Architektur, denn wie schon beim Vorgänger Advanced Warfare nerven unsichtbare Wände: wenn Hindernisse so aussehen, als könne man drüberspringen, dann sollte das auch gehen – zumal man ein Jetpack auf dem Rücken hat!
Neu und spaßig sind die Specialists: Habt Ihr genügend Punkte angehäuft, wechselt Ihr auf Wunsch vom Standardsoldaten zum vorher gewählten Spezialisten – das kann bspw. ein Roboter mit fettem Gatling-Gewehr sein. Ausruhen könnt Ihr Euch darauf jedoch nicht: viel mehr als der Standard-Rambo kann auch der Spezialist nicht ab. Ist er erledigt, gehts wieder als Normalo ins Gefecht. Meine Prognose: Wer Call of Duty bislang mochte, dürfte auch von Black Ops III nicht enttäuscht werden.
VG247 vermeldet mit Berufung auf einen Artikel von Push Square und eine offizielle Bestätigung von Sony, dass das PlayStation-Plus-Abonnement ab dem 1. September in Europa teurer wird. Betroffen sind allerdings nur die Abos von ein- oder dreimonatiger Dauer, dagegen bleibt der Preis für ein Jahresabo unangetastet.
TechRadar hat dann gleich nackte (britische) Zahlen für uns: So müssen ab September 5,99 Pfund für einen Monat PlayStation Plus bezahlt werden, nachdem es vorher noch 5,49 Pfund waren. Bei dreimonatiger Laufzeit steigt der Preis von 11,99 auf 14,99 Pfund. Was genau in Euro fällig wird, wurde bisher nicht gesagt.
Nach der Ankündigung von Lego Dimensions wollte mir eine Sorge nicht aus dem Kopf: Ob TT Games es wohl schaffen, trotz der schieren Menge an (Zusatz-)Inhalten des Skylanders-Verschnitts das hohe Niveau der Lego-Spiele zu halten? Beim Anspielen auf der Gamescom war ich dann begeistert, scheint Lego Dimensions das gewohnte Level doch nicht nur zu halten, sondern gar zu übertreffen! Die Liebe zum Detail ist selbst für ein Lego-Spiel beeindruckend: In der Welt von Scooby Doo & Co. debütiert der Lego-Cel-Shading-Look, die Lego Movie-Charaktere bewegen sich nun filmisch im Stop-Motion-Stil und Doctor Who-Fans wählen im Tardis-Telefonhäuschen ihren Lieblings-Doctor samt passender Musik.
Außerdem durfte ich lernen, dass ich Lego Dimensions völlig zu Unrecht mit dem Begriff Skylanders-Verschnitt betitelt hatte. Denn im Gegensatz zum Activison-Vorbild werden Lego-Figuren und Toy Pad, als das Portal, nicht “nur” genutzt um die jeweiligen Helden ins Spiel zu bringen: So verändern sich je nach Position auf dem Toy Pad die Fähigkeiten der Charaktere – der rote Bereich bspw. bringt Feuerkräfte. Auch im Spiel unsichtbare Gegenstände wollen per Leuchtsignal gefunden werden: bewegt Ihr Euch in die korrekte Richtung, leuchtet das Toy Pad grün, seid Ihr auf der falschen Fährte, wirds rot. Derartige Funktionen erweitern das Spiel-Erlebnis sinnvoll um eine haptische Komponente und machen Laune. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler es mit der Einbindung des Toy Pads nicht übertreiben und das Ganze nicht auf Dauer mehr nervt als nützt. Auf mich persönlich wirkt das Ganze bislang jedoch deutlich natürlicher und eindeutig weniger unnötig als bspw. Touchpad und Lampe am DualShock 4 oder die Auslagerung von Minimaps auf den Wii-U-Controller.
Sympathische Überraschung für Freunde von Activisions bunten Heldentrupp: Im fünften Anlauf gibts tatsächlich das erste Mal einen Online-Modus! Zwar nicht für das eigentliche Hauptabenteuer, sondern nur als Dreingabe, aber immerhin: Denn diese ist eine mehr oder weniger direkte Kopie von Mario Kart, lässt Euch also Wettrennen mit den neuen Vehikeln absolvieren. Pro Fahrzeugklasse (Land, Wasser, Luft) gibt es zwei Kurse – natürlich kein allzu umfangreiches Angebot, aber die sind dafür ziemlich lang und teils richtig hübsch anzusehen. Bis zu vier Spieler (plus vier KI-Gegner) fahren um den Sieg und machen ausgiebig von den Bordwaffen und einer Menge aufsammelbarer Extras Gebrauch. Bei unseren Probefahrten blieb zwar der Eindruck hängen, dass es noch einiges Feintuning bedarf, um das fahrerische Können nicht zu sehr im Waffengewitter untergehen zu lassen, aber die Ansätze für eine gelungene Zweitbeschäftigung sind zweifelsfrei da.
Und wer’s bisher noch nicht wusste: Aller Voraussicht nach sind die beiden Hybrid-amiibos Donkey Kong und Bowser nur in den SuperChargers-Starterpacks für Wii und Wii U erhältlich – und zwar jeweils nur einer. Wer also beide haben will, wird vermutlich ordentlich Geld hinblättern müssen…
Nach Trials Fusion spendiert Ubisoft im Herbst auch den anderen Spiel mit motorgetriebenen Fahrzeugen eine XXL-Erweiterung: The Crew: Wild Run fügt der unterhaltsamen USA-Erkundungstour vier neue Fahrzeugklassen (Drift, Monstertrucks, Dragster und Motorräder) mit dazu passenden Aufgaben hinzu und gönnt uns u.a. auch dynamische Wettereffekte und allerlei grafische Updates. Die sahen in der Tat schick aus, gerade was das Regenwetter angeht, allerdings lief die PC-Fassung – wieviel des Feintunings es letztlich auf PS4 und Xbox One schaffen werden, muss man mal abwarten. Richtig gut zur Geltung kamen tatsächlich die Eigenheiten der neuen Vehikelklassen, so gingen die Drifts sofort erstaunlich gut von der Hand, Dragrennen erfodern schnelle Reaktionen und ein ruhiges Händchen und bei den Monstertrucks kommt im dazugehärigen Rampenpark sogar ein wenig Trackmania-Feeling auf. Wild Run wird es wahlweise als physische Komplettedition mit dem Basisspiel oder als Add-on-DLC geben und dürfte allem Anschein nach für Crew-Möger der ideale Naschschub ein. Und alle anderen kriegen viel Spiel für’s Geld sowie eine interessante Alternative zum simmigen Forza oder dem obercoolen Need for Speed.
Mirror’s Edge Catalyst präsentierte sich in der Journalisten-Vorführung nach der EA-Pressekonferenz optisch schwächer als noch wenige Minuten zuvor. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Spiel schlecht aussah, wofür vor allem die aus dem Vorgänger bekannte Farbgebung sorgte. Die vorgespielte Mission war eine ausführlichere Version des schon auf der Pressekonferenz dargestellten Einbruchs in das Elysium-Gebäude und zeigte, dass man sich nicht zu weit vom Konzept des Erstlings wegbewegt. Neu ist die Erweiterung der Move-Palette etwa durch ein Kletterseil, wenn man genug Fähigkeitenpunkte erworben hat. Diese wird es wohl in der jetzt offenen Welt zu erlangen geben, für die Orientierung können Wegpunkte gesetzt werden. Unser schnelles Fazit: Faith beeindruckt mit dem noch unverbrauchten Konzept des Vorgängers und hält sich mit Neuerungen zurück.
Dem BioWare Blog ist zu entnehmen, dass der inzwischen neunte Patch für Dragon Age: Inquisition nicht nur, wie gewohnt, eine Menge Optimierungen, sondern auch einen frischen Mehrspieler-Charakter mit sich bringt. Dieser ist sogar von weiblichem Geschlecht, denn es handelt sich um die Zwergen-Kriegerin Pala the Silent Sister, die aus Orzammar stammt.
Dragon Age: Inquisition erschien in Europa am 18. November 2014. Unseren damaligen Test könnt Ihr hier nachlesen.
Wer Bayonetta oder Metal Gear Rising: Revengeance kennt, weiß, was ihn bei Platinum Games’ Transformers-Versoftung erwartet: Schnelle, wuchtige Kampf-Action mit teils nerviger Kamera und klassischem Zwei-Tasten-Kombo-System. Optisch orientiert sich das Ganze stark an der klassischen Animationsserie, ist scharf, flüssig und stimmig. Transformieren könnt Ihr Euch jederzeit auf Wunsch oder während des Kampfes als Teil einer Kombo. Neben Autobots dürfen auch Dinobots mit Autos werfen, um sich schlagen und in letzter Sekunde Angriffen ausweichen. Letztere Aktion verlangsamt das Geschehen Bayonetta-mäßig enorm, während Ihr Euch in normalem Tempo weiterbewegt – so teilt Ihr besonders viel Schaden aus.
Die für mich größte Überraschung der diesjährigen Gamescom: der dritte Teil der Sniper-Reihe. Das Open-World-Stealth-Spiel aus Polen sieht bereits jetzt richtig gut aus – grafisch wie spielerisch. Ihr erkundet mit einer Drohne die Umgebung, stellt mit gefundenen Materialien verschiedene Munitionstypen her oder bastelt Upgrades für Eure Waffen. Besonderen Wert legen die Entwickler bei Ihrer Umsetzung der offenen Welt auf Realismus: anstatt die Karte wie in Far Cry 4 mit etlichen Symbolen zu füllen, sollen Spieler auf natürliche Weise auf eventuelle Nebenmissionen aufmerksam werden. So lest Ihr bspw. mittels Eurer Scout-Sinne Spuren und entdeckt somit, dass jemand eine Person in eine bestimmte Richtung gezogen hat – ob die wohl noch am Leben ist und sich über Rettung freut? Oder Ihr beobachtet einen Helikopter-Absturz und begebt Euch anschließend zur rauchenden Absturzstelle. Wer das erste Crysis oder die Far Cry-Spiele mag und bevorzugt stealthweise spielt, sollte Sniper 3 unbedingt im Auge behalten!