Rise of the Tomb Raider – unsere gamescom-Impressionen

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Keine Ahnung, ob Ihr es mir wirklich glaubt, aber: Es stimmt! Was, fragt Ihr? Lara Croft ist in Rise of the Tomb Raider nicht nur die alles meuchelnde Killermaschine, die der jüngste Trailer so  rabiat in den Mittelpunkt rückt. Woher ich das weiß? Weil ich hinter verschlossenen Türen einen Teil der ersten Gruft im Spiel selber ausprobieren konnte und da niemanden mit Blei vollgepumpt habe. Okay, fast niemandem, ganz am Schluss mussten doch zwei Leute ins Gras beißen… Ansonsten gibt es aber in der Tat darum, Kletterpassagen zu absolvieren, Schalter zu aktivieren, Wände mit der Spitzhacke einzureißen (damit der Wasserpegel in der Höhle steigen konnte) und Holzflöße passend zu positionieren – das kleine Höhlenräuber-1×1 quasi, für spätere Gruften soll es deutlich komplexere Erkundungsaufgaben geben. Gespielt hat sich das sehr gut und mehr oder weniger wie die paar ruhigeren Abschnitte des Vorgängers, von dem auch ein anderer Aspekt den Sprung geschafft hat: Beißt Lara ins Gras – was angesichts ein paar fieser Fallen mehrmals der Fall war – wird sie in ziemlich drastischer Art und Weise um die Ecke gebracht. gesehen habe ich klägliches Ersaufen ebenso wie verschiedene Variatonen der „durchbohrt von spitzen Stöcken“-Methode. „Überleben ist eben hart“ meint dazu einer der Entwickler, was zweifelsohne stimmt, aber virtuelle Hommagen an Torture Pron muss man trotzdem nicht so zwingend ganz großartig finden.

Wie dem auch sei: Rise of the Tomb Raider macht einen starken Eindruck und ich habe wenig Zweifel, dass es qualitativ dem Vorgänger mindestens ebenbürtig sein wird – nur wünsche ich mir doch, dass endlich dem weniger gewalttätigen Aspekt des Spiels bei der Vorstellung mehr Gewicht eingeräumt wird, bevor es wirklich keiner mehr glaubt, dass der wirklich ausgebaut wird…

UK-Charts vom 3. bis 9. August 2015

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Rare Replay (XOne) – NEU
  2. Batman: Arkham Knight (PS4)
  3. Lego Jurassic World (360)
  4. The Elder Scrolls Online (PS4)
  5. The Elder Scrolls Online (XOne)
  6. Minecraft: Xbox Edition (360)
  7. EA Sports Rory McIlroy PGA Tour (PS4)
  8. Grand Theft Auto V (PS4)
  9. F1 2015 (PS4)
  10. Batman: Arkham Knight (XOne)
  11. Grand Theft Auto V (XOne)
  12. Battlefield: Hardline (PS4)
  13. Minecraft: PlayStation Edition (PS4)
  14. The Witcher III: Wild Hunt (PS4)
  15. EA Sports Rory McIlroy PGA Tour (XOne)
  16. Battlefield: Hardline (XOne)
  17. Dying Light (PS4)
  18. Lego Jurassic World (PS3)
  19. LittleBigPlanet 3 (PS4)
  20. F1 2015 (XOne)
  21. Splatoon (Wii U)
  22. Call of Duty: Advanced Warfare (XOne)
  23. God of War III Remastered (PS4)
  24. Minecraft: PlayStation Edition (PS3)
  25. Yoshi’s Woolly World (Wii U)

gamescom 2015 – neuer Besucherrekord

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Nach der leichten Delle im Vorjahr ist das Comeback geglückt: Auf der gamerscom 2015 wurden soviele Besucher gezählt wie noch nie.

Rund 345.000 Besucher tummelten sich dieses Jahr an den fünf Tagen auf dem Messegelände, das sind etwa 10.000 mehr als im Vorjahr (und 5.000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2013). Dazu zählen 33.200 Fachbesucher (700 mehr als 2014) und die Menge an Journalisten blieb mit 6.000 identisch, somit hat’s also mehr “Zivilisten” nach Köln gezogen.

Da für die gamescom 2015 die Messefläche mit der zweistöckigen Halle 5 ordentlich aufgestockt wurde (193.000 statt 163.000 m²), ergibt sich angesichts der nicht proportional nicht ebenso stark gewachsenen Besuchermenge rechentheoretisch eine etwas geräumigeres Personen/Fläche-Verhältnis – nicht dass man das tatsächlich gemerkt hat, sowohl Überfüllungsgrad als auch Warteschlangenlängen fühlten sich nicht spürbar anders an als sonst.

Den Veranstalter und den meisten Besucher hat’s aber offensichtlich gefallen, darum geht’s auch nächstes Jahr wohl kaum kleiner weiter – die gamesocm 2016 findet vom 17. bis 21. allerdings wieder etwas später statt, was in Sachen Newsgehalt sicherlich kein Nachteil sein dürfte.

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes – unsere gamescom-Impressionen

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Nintendo gibt uns in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, das neueste 3DS-Abenteuer von Spitzohr Link anzuspielen. Zu dritt wagen wir uns in einen Dungeon, in dem sich jeder unserer Recken zunächst ein Item greift. Zwei Spieler erhalten eine Art Windkanone, ein dritter die bekannten Bomben. Die anschließenden Schalterrätsel sind serientypisch knifflig und motivierend: Mal müssen die mit der Windkanone ausgestatteten Links ihren Kollegen über einen Abgrund pusten, mal muss der Bomber seinen Gefährten den Weg freisprengen, später warten anspruchsvollere Kopfnüsse.

Einzig die gemeinsame Energieleiste erweist sich als tückisch, denn sobald ein Spieler ein Herz einbüßt, wird dieses auch den anderen beiden Spielern abgezogen. Solange es wie in unserem Testspiel genug Extraleben gibt, steht uns trotzdem ein gelungener Zelda-Ableger ins Haus.

Virtual Reality – unsere gamescom-Impressionen

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Zeiss VR One

Während Sonys Morpheus oder Oculus Rift noch einige Zeit auf sich warten lassen, ist der deutsche Optik-Spezialist Zeiss bereits durchgestartet: Für 129 Euro erhaltet Ihr eine Brille mit zwei fest verbauten Linsen und einem Einschub für Smartphones (iOS oder Android). Das bedeutet: Je besser die Handys in Zukunft werden, desto besser wird theoretisch Eure VR-Erfahrung, da sich Rechenleistung und Display-Güte mit jeder Generation erhöhen. Wer damit allerdings “richtig” spielen und nicht nur Videos konsumieren oder virtuell London erkunden will, braucht einen PC und einen Controller. Ausprobieren konnten wir Titel wie Moorente (wie Moorhuhn) oder Hyundai VR+ (Rennspiel) leider nicht. Dafür können wir Tragekomfort, Qualität der Optiken und das “Ich nutze mein Apple- oder Android-Smartphone”-Konzept empfehlen. Zeiss VR One ist eine smarte und günstige Alternative zum Reinschnuppern ins VR-Universum.  

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Crytek – Back to Dinosaur Island 2

Bei Crytek erleben wir ein weiteres Mal via Oculus die Demo der E3: Wir hängen an einer Felswand, ein Blick gen Boden der Messehalle lässt uns kurz schwindeln – unter uns befindet sich ein gähnender Abgrund. Um uns herum flattern Flugsaurier und am Ende der Kletterpartie genießen wir eine beeindruckende Aussicht. Die grafische Qualität ist gut, Motion Sickness befällt uns nicht. Auf die Frage, wie wohl die ersten richtigen Games aussehen werden, antwortet uns ein Crytek-Entwickler: “voraussichtlich Adventures oder Erkundungsspiele”. Und Action-Titel oder Ego-Shooter, fragen wir weiter. Die sieht er – wenn überhaupt – erst in einigen Jahren.  

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CCP – EVE: Valkyrie

Wir setzen die Oculus-Dev-Version 3 auf und tauchen mit unserem Raumschiff ab in eine beeindruckende Sci-Fi-Welt. Wir blicken durch Kopfbewegungen im Cockpit umher, via Joypad navigieren wir und feuern zielsuchende Raketen sowie Laser auf feindliche Geschwader. Das immer noch sichtbare Pixelraster bemerken wir während der Action nicht, auch Motion Sickness ist kein Thema. Feine Sache.  

Samsung Gear VR

Beim gleichen Entwickler probieren wir auch Samsungs Gear VR, ein Headset, in das diverse Smartphone-Modelle des gleichen Herstellers gesteckt werden können, die dann wiederum als Display dienen. Wie beim Zeiss VR One ist hier ebenfalls ein Upgrade durch neue Handys möglich. Das Spiel selbst wird durch Kopfbewegungen und das Touchpad am rechten oberen Rand des Geräts gesteuert und entpuppt sich als simpler, aber spaßiger Arcade-Shooter. Stellt Euch einfach den Klassiker Phoenix in 3D und im Virtual-Reality-Raum vor – dann seid Ihr nah dran an dem, was wir auf der gamescom erlebt haben. Nett, unkompliziert und für eine schnelle Runde spaßig.

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Ubisoft – Eagle Flight / Far Cry 3

Ein französisches Entwickler-Team arbeitet derzeit an diversen Spiele-Prototypen und lotet mit ihnen die “Was geht mit VR”-Grenzen hinsichtlich Motion Sickness und Spielideen aus. Wir starten in Eagle Flight als – Überraschung! – Adler, erheben uns in die Lüfte und bestimmen per Kopfbewegung unsere Flugroute. Wir fliegen durch bunte Kringel und bereiten uns so auf den spannenderen zweiten Teil der Demo vor: 2 gegen 2, Capture the Flag. Auf Tastendruck werden wir jetzt schneller oder langsamer und stoßen einen Schrei aus, mit dem wir unsere Konkurrenten vom Himmel holen. Alles flutscht, Motion Sickness bleibt aus.

Schließlich haben wir noch ein Rendezvous mit Fiesling Vaas aus Far Cry 3. Er erklärt uns mit eindringlichen Worten, was Wahnsinn bedeutet, reagiert auf uns, wenn wir den Kopf von ihm abwenden und schubst uns am Ende schließlich eine Klippe hinunter – ein an unser Bein gebundener Stein beschleunigt den Fall. Wir staunen schon ein bisschen über die Eindringlichkeit, mit der Vaas dank VR-Technik rüberkommt. Die gute Nachricht zum Schluss: Ubisoft wird nicht nur Oculus, sondern auch Sonys Morpheus unterstützen.

Resident Evil 0 – unsere gamescom-Impressionen vom HD-Remaster

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Unsere 20-minütige Hands-on-Demo beginnt am Anfang des Spiels, in einem ranzigen Zug gefüllt mit Leichen. Wir machen die ersten Schritte mit Rebecca und sind erstaunt: Die Grafik sieht ein gutes Stück besser aus als in der HD-Neuauflage von Resident Evil. Laut Capcom liegen von Resident Evil 0 die meisten Spielbestandteile bereits in höherer Auflösung vor, daher der Qualitätssprung. Sichtbar ist dies vor allem bei den Charakteren, deren Gesichter gefühltes PS3-Niveau erreichen.

Die Nicht-Ingame-Filmsequenzen fallen dagegen stark ab, sie sehen aus wie vor gut 10 Jahren. Wie die Neuauflage von Teil 1 bietet auch Resident Evil 0 alle liebgewonnenen Neuerungen wie etwa eine mögliche direktionale Steuerung, 1080p-Auflösung und 16:9-Anpassung. Ergo: Wer das HD-Resident Evil vor einiger Zeit verschlungen hat, darf sich auch auf diese Episode freuen.

gamescom Awards 2015 – das sind die Gewinner

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Wie jedes Jahr hat auch diesmal eine Fachjury die besten Spiele der Messe prämiert – und das sind die Resultate:

  • best of gamescom: Star Wars Battlefront (Electronic Arts)
  • Most Wanted Consumer Award: Star Wars Battlefront (Electronic Arts)
  • Best Console Game Sony Playstation: Star Wars Battlefront (Electronic Arts)
  • Best Console Game Microsoft Xbox: Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (Konami Digital Entertainment)
  • Best Console Game Nintendo Wii: Super Mario Maker (Nintendo)
  • Best Role Playing Game: Dark Souls 3 (Bandai Namco Entertainment)
  • Best Racing Game: Forza Motorsport 6 (Microsoft)
  • Best Action Game: Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (Konami Digital Entertainment)
  • Best Simulation Game: Forza Motorsport 6 (Microsoft)
  • Best Sports Game: PES 2016 (Konami Digital Entertainment)
  • Best Family Game: LEGO Dimensions (Warner Bros. Interactive Entertainment)
  • Best Strategy Game: Unravel (Electronic Arts)
  • Best PC Game: Star Wars Battlefront (Electronic Arts)
  • Best Mobile Game (incl. Handheld, iOS, Android, Windows): Legend of Zelda: Tri Force Heroes (Nintendo)
  • Best Social / Casual / Online Game: Super Mario Maker (Nintendo)
  • Best Online Multiplayer Game: Star Wars Battlefront (Electronic Arts)
  • Best Hardware (incl. Peripheral): HTC Vive (HTC)
  • Bestes Indie-Spiel: Cuphead (Studio MDHR)

Im Prinzip wenig überraschend bis überwiegend nachvollziehbar, aber auch 2015 kommt nicht ohne eine absonderlich anmutende Eigenheit aus: Das zweifelsfroh ausgesprochen sehenswerte und wohl auch prieswürdige Unravel ist vieles, aber passt genauso wenig in die Rubrik Strategie wie das letzte Jahr als beste Simulation gekrönte Thearhythm Final Fantasy eine solche war…

Neue Spiele der Woche: 10. bis 16. August 2015

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 4:

  • Hand of Fate: Premium Edition (Koch)

…für Xbox One:

  • Hand of Fate: Premium Edition (Koch)

…für Wii U:

  • Legend of Kay Anniversary (Nordic Games)

Need for Speed – unsere gamescom-Impressionen

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Über die Idee, echte Schauspieler in Ingame-Szenen zu integrieren, lässt sich wie so oft bei den Need for Speed-Karrieremodi streiten. Klar hingegen ist, dass sich der nächste Teil der Rennspielserie einem technischen Feintuning unterziehen sollte, bevor er die Boxengasse verlässt: Zu oft fällt uns insbesondere unangenehmes Tearing auf, vor dem auch die Story-Sequenzen nicht verschont bleiben.

Einen positiven Eindruck hinterlässt dagegen das Tuning-System, das sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene ansprechen soll. Erstere können generell wählen, ob sie z. B. lieber stark oder nur leicht driften wollen, Letztere nehmen deutlich detailliertere Einstellungen vor. Seid Ihr schneller als die Polizei erlaubt, dürft Ihr diesmal bei geringen Bußgeldern anhalten, um sie automatisch zu bezahlen und so einer Verfolgungsjagd aus dem Weg zu gehen. Mit welcher Bildrate das Spiel laufen werde, sei noch nicht endgültig entschieden, wir gehen aber stark von 30 Bildern pro Sekunde aus. Fest steht hingegen, dass Ihr während des Spielens online sein müsst.

Xenoblade Chronicles X – unsere gamescom-Impressionen

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Einen viel zu kurzen Blick können wir auf das Action-Rollenspiel werfen, das uns positiv an den Vorgänger erinnerte: Die Stadt New Los Angeles ähnelt in ihrem Flair Kolonie 9 aus dem ersten Teil, die Dialoge sind etwas länger, bieten diesmal jedoch teils mehrere Gesprächsoptionen. Die Optik ist für Wii-U-Verhältnisse gut, ist aber wie schon zu Zeiten von Xenoblade Chronicles eigentlich zweitrangig.

Für die Erkundung der Außenbezirke reichte die Zeit nicht mehr, aber schon das kurze Anspielen erweckte den Eindruck, dass sich Fans des Wii-Ablegers schnell wieder zuhause fühlen dürften. Jetzt fehlt nur noch ein konkreter Release-Termin für den Westen.

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