Xbox One:
- Payday 2: Crimewave Edition – 49,99 Euro
Xbox One:
| Spiel: | Hotline Miami 2: Wrong Number |
| Publisher: | Devolver Digital |
| Developer: | Dennaton Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 5 / 2015 |
Verstörende Gewalt, eine mysteriöse Geschichte, deren wahres Ende nur wenige Spieler sahen, eine knackige Schwierigkeit und ein stimmungsvoller Elektro-Soundtrack machten Hotline Miami 2012 zu einem Indie-Hit. Teil 2 mit dem Untertitel Wrong Number führt den psychedelischen Amoklauf konsequent fort und versteckt unter der Levelpaket-Maske interessante Neuerungen.
Wrong Number schließt an den ersten Teil an. Der Maskenmörder ist gefasst, hat aber viele Menschen auf unterschiedliche Art beeinflusst. Jugendliche Nachahmer gehen auf blutige Feldzüge. Ein Reporter schlägt sich auf Recherchetour durch die Unterwelt. Ein Polizist dreht durch. Und eine Filmcrew nimmt sich der Geschichte des Serientäters an. Die Storys fallen nicht so mysteriös aus wie im gefeierten Vorgänger und bringen spielerische Einschränkungen, aber auch Vielfalt mit sich: Fast immer legt das Spiel fest, mit wem Ihr ein Level zu spielen habt, die freie Masken- und damit Spezialfähigkeitenwahl aus dem Vorgänger ist passé. Dafür unterscheiden sich die Figuren aber deutlich: Der Journalist knockt zum Beispiel Gegner nur aus und macht Schusswaffen unbrauchbar, statt sie zu nutzen.
Die Nachwuchs-Killer verfügen über unterschiedliche Fertigkeiten: Das Zebra rollt unter Kugeln hindurch, der Tiger nutzt keine Waffen und tötet mit den Fäusten, der dicke Bär verfügt über zwei Maschinenpistolen, die er schwenken kann, und der Schwan tritt als Duo mit Kettensäge und Wumme auf. Konventioneller geben sich Polizist, Auftragskiller und Schweinemasken-Mörder, dagegen bekommt Ihr in einigen Levels auf Hawaii Zugriff auf schweres Gerät. Unterlegt mit einem wieder hochklassigen Elektro-Soundtrack metzelt Ihr Euch derweil durch weitläufigere Levels als in Teil 1, tödliche Schüsse aus uneinsehbaren Bereichen müsst Ihr deutlich häufiger hinnehmen als in der Vergangenheit. Sich per Touchfunktion oder L2 umzusehen und vorauszuplanen, ist bei der gesteigerten Zahl schießender Feinde wichtig, um alle der über 20 Levels zu sehen. Wer aber einmal in Hotline Miami abgetaucht ist, der weiß sowieso, dass man nicht mehr aufhört, wenn man angefangen hat.
Tobias Kujawa meint: Den Ausdruck mehr vom Gleichen kann man im positiven oder negativen Sinn anwenden. Bei Hotline Miami 2 nutze ich den Begriff ausdrücklich lobend! Denn als der erste Teil vorbei war, habe ich mir nichts mehr gewünscht, als das gleiche Spielprinzip in neuen Levels zu sehen. Mit Wrong Number geht mein Wunsch in Erfüllung, aber Dennaton Games hat mehr getan, als man auf den ersten Blick wahrnimmt: Größere Levels mit häufigen Fensterflächen, ein höheres Aufkommen schießender Feinde, mehrere Handlungsstränge und interessante Charaktere mit Spezialmanövern verändern das Spielgefühl. Nur dass man mir im Gegenzug die freie Maskenwahl wegnimmt, stört. Der verdammt gute Soundtrack mit psychedelischen und stampfenden Rhythmen tröstet darüber hinweg.
Mehr (toller) Nachschlag als Nachfolger der verstörend-fesselnden Ballerei.
| Singleplayer | ![]() | 9 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Ein Sprecher von Capcom hat jetzt gegenüber Gamespot bekräftigt, dass Street Fighter V niemals für Xbox One erhältlich sein, sondern exklusiv der PS4 vorbehalten sein wird. Die Beziehung zu Sony öffne in der Vergangenheit undenkbare Möglichkeiten und ginge weit über das pure Marketing heraus.
Wer hier eine Analogie zu Resident Evil 4 sieht, das immer exklusiv für den GameCube erhältlich sein sollte und dann doch für die PS2 umgesetzt wurde, übersieht einen wichtigen Unterschied: Die PS2 war damals klarer Marktführer, wodurch sich der Port vor allem finanziell deutlich mehr lohnte. Aber ganz verzagen sollte man im Xbox-Lager auch noch nicht: Es könnte ja in Zukunft immer noch ein Super, Hyper oder Turbo Street Fighter V anstehen…
Nachdem Microsofts Xbox One im April erstmalig in diesem Jahr und erst zum dritten Mal überhaupt die Spitzenposition in den USA erklommen hatte, war es spannend zu sehen, ob im Mai vielleicht eine kleine Serie gestartet werden konnte. Wie die aktuellen NPD-Zahlen zeigen (nachzulesen bei VG247), war dem jedoch nicht so, denn im Mai lagen PS4 im Hardwarebereich und The Witcher III: Wild Hunt im Softwaresektor vorne.
Von Sony gab es in diesem Zusammenhang keine neuen Zahlen und man verwies nur noch einmal auf die weltweit über 20 Millionen verkauften PS4-Konsolen. Microsoft war dagegen etwas auskunftsfreudiger, wenn auch leicht nebulös, denn man sprach von um 81 Prozent bessere Xbox-One-Verkäufe im Vergleich zu Mai 2014 und von einer 20 Prozent höheren Xbox-Live-Nutzung.
Die generellen Hardwareumsätze zeigen desweiteren klar, dass der Generationenwechsel munter voranschreitet, denn Next-Gen-Absätze gaben nur um ein Prozent nach, während die Last-Gen um satte 45 Prozent absackte. Der portable Bereich legte dagegen, New 3DS sei dank, um stolze 41 Prozent zu.
Die Softwarecharts sehen folgendermaßen aus:
Wenig überraschend war The Witcher III: Wild Hunt hier der große Abräumer, aber ein starker fünfter Platz für Splatoon dürfte auch Nintendo (von denen es in diesem Monat übrigens kein Statement gab) freudig gestimmt haben, zumal die Wii U in den USA immer noch einen schweren Stand hat.
Wie immer ein paar generelle Zahlen zum Schluss:
Die Gesamtausgaben der Industrie fielen im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 507,6 Millionen Dollar. Der Hardwarebereich gab um 18 Prozent auf 153,6 Millionen Dollar nach, der Softwaresektor gar um 25 Prozent auf 204,7 Millionen Dollar. Einzig der Zubehörbereich verzeichnete durch die omnipräsenten amiibos ein Plus von 73 Prozent.
In einem längeren Posting auf Xbox Wire schreibt Phil Spencer, dass die Xbox-One-Exklusivtitel Crackdown, Quantum Break und Scalebound nicht auf der E3 präsentiert werden. Stattdessen wird man diesbezüglich auf der gamescom Anfang August mit Material versorgt.
Begründung für diese Maßnahme ist laut Spencer, dass man wegen des an und für sich schon randvollen Microsoft-Programms auf der E3 den Titeln nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienten, geben könne. Dafür stünden sie dann im August im Zentrum der Präsentation.
Gestern abend wurden bei einem VR-Pionier Nägel mit Köpfen gemacht: Die Verkaufsversion von Oculus Rift wird im ersten Quartal 2016 veröffentlicht und hat einige überraschende Kontaktpunkte zur Videospielwelt.
So wird dem Basispaket nämlich ein kabelloser Xbox-One-Controller beiliegen und via Windows 10 können Xbox-One-Spiele dirkt auf die Datenbrille gstreamt werden, wie Microsoft-Mann Phil Spencer bei der Präsentation erklärte. Das ist prinzipiell eine feine Sache, aber bevor das große Duell mit Sonys Morpheus ausgerufen will, sollte man das “Kleingedruckte” beachten: Zum einen braucht man offenbar doch einen PC als “Zwischenstation” für das Streaming und zum anderen werden die Konsolen-Titel spielerisch nicht anders – es gibt also keine eigenen VR-Elemente, nur das Bild seht Ihr quasi in einem virtuellen Wohnzimmer. Aber trotzdem weiß man ja nie, was noch draus werden kann, in einem Video zur virtuellen Zukunft geben sich Major Nelson und Kudo Tsunoda (Vize-Präsident für Next-Gen-Erfahrungen bei Microsoft) jedenfals optimistisch.
Ebenfalls angekündigt wurden spezifische Controller für Oculus Rift namens Touch VR, die Ihr wie auch das fertige Headset unten in unserer Galerie bewundern könnt. Für detailliertere Tech-Infos des doch vor allem auf PC fokussierten gerätes empfehlen wir Euch z.B. den Bericht bei Engadget.
Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft::
Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch::
Das Gerücht machte schon eine Weile die Runde, nun ist es offiziell: Nordic Games bringt das aus den Ruinen von THQ geborgene Darksiders II in einer aufgemotzten Deathinitive Edition für die “aktuelle Konsolengeneration” (also wohl PS4 und Xbox One) raus.
Als Start-Termin ist der Winter 2015 angepeilt und neben allen alten DLCs sind vor allem grafische Verbesserungen angedacht sowie ein überarbeitetes Balancing mit verfeinerter Lootverteilung. Klingt für Fans durchaus interessant, schade jedoch, dass Teil 1 nicht mit an Bord genommen wurde – das wäre dann wirklich eine feine Angelegenheit gewesen.
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