E3 2015: YouTube startet offiziellen Livestream-Kanal mit Geoff Keighley

0

So nicht wieder unerwartet die deutschen Eigenheiten des Rundfunkrechts einen Strich durch die Rechnung machen, wird das Verfolgen der Geschehnisse in Los Angeles dieses Jahr so einfach und stressfrei wie noch nie gemacht. Denn der Streaming-Gigant YouTube höchstselbst hat den einen neuen Kanal zur Spiele-Messe E3 angelegt, auf dem unter der fachkundigen Führung von Medienallrounder Geoff Keighley alle Pressekonferenzen und noch jede Menge sonstiges Material ab dem 14. Juni live übertragen werden – bisher war ja meist Gametrailers die dafür zuständige Anlaufstelle, was diesmal wohl in der form nicht mehr der Fall sein dürfte.

Was YouTube und Keighley genau vorhaben, zeigt obiges Vorstellungsvideo, zum Kanal geht es hier.

Neverwinter – im Test (XOne)

2
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Das Free-to-Play-Modell ist bei einigen Herstellern beliebt, bei vielen Spielern verhasst. Dennoch setzt Entwickler Cryptic Studios sein PC-MMO von 2013 auch für die Xbox One um. Das waschechte Online-Rollenspiel ist kostenlos erhältlich und hat sogar die offizielle Lizenz der ”Dungeons &amp Dragons”-Reihe im Reisegepäck.

Im Universum der Vergessenen Reiche angesiedelt, hat es die namensgebende Stadt Neverwinter nicht einfach. Nach Naturkatastrophen belagern finstere Mächte die stattliche Ansiedlung. Um in den Konflikt einzugreifen, erstellt Ihr zunächst Euren Bildschirmcharakter: Ihr bestimmt Eure Rasse vom Halb-Ork über Sonnenelf bis zum Halbling, die genreübliche Charakterklasse (Magier, Schurke, Kämpfer etc.) sowie das Aussehen bis ins Detail.

Nach kurzen Einführungsaufträgen eröffnet sich die Metropole mit zahlreichen Aufgaben. Meist zieht Ihr los, um Banditen und fiese Magier dingfest zu machen oder mysteriösen Ereignissen an einsamen Orten nachzugehen. Die Online-Pflicht erfordert ein Abo von Xbox Live Gold, ermöglicht es aber, dass Ihr mit vier Kumpels in die Quests zieht. Gleichermaßen absolviert Ihr die Story-Aufträge auch im Alleingang. So oder so verwickeln Euch ständig Feinde in flotte Echtzeit-Duelle: Mit Angriffszaubern, Schwert oder Bogen holzt Ihr schnell feindliche Lakaien weg, der zuverlässigen Zielhilfe sei Dank. Stärkere Gegner machen Blocks und Ausweichen nötig, was an der Ausdauer zehrt. Ebenso holt Ihr zu aufladbaren Spezialattacken wie Brachialschlägen oder multiplen Pfeilschüssen aus. Beim unkomplizierten Kampf kommen auch Genreneulinge gut klar.

Die in Areale unterteilte Spielwelt erreicht Ihr per Schnellreise auf der Landkarte. So gelangt Ihr in Einzelbezirke von Neverwinter, Waldgebiete oder ins Gebirge. Natürlich erwarten Euch zudem verschachtelte Dungeons samt Gegneransammlungen und Fallen. Einige Kerker sind speziell auf ein Heldenquintett ausgelegt. Eine praktische Zielmarkierung geleitet Euch immer zum nächsten Missionsziel. Hilfreich sind ebenso menschliche oder tierische Computergefährten sowie Reittiere, um die Reisen zu verkürzen. Lagerfeuer dienen zur Erholung bei mehretappigen Quests. Mit genug Rohstoffen und Beute lasst Ihr Euch in der Stadt Ausrüstung und Kleidung von Fachleuten anfertigen. Zudem verkauft Ihr Waren übers virtuelle Auktionshaus. Neben den Missionen geht es in offene Schlachten gegen Computergegner (PvE) oder menschliche Kontrahenten (PvP), in denen Ihr nach Wartezeit zugeteilt werdet.

Unüblich für ein Free-to-Play-Spiel: Ihr rennt fast nirgends gegen die berüchtigte ”Paywall” – eine Spielstelle, die echten Geldeinsatz nötig macht. ”Neverwinter kann gratis bis zum Stufenmaximum gezockt werden. Nur wenn Ihr zum Beispiel als Drachengeborener spielen wollt oder seltene Gegenstände benötigt, sind Zen-Punkte fällig. Die Premium-Währung gibt es für Spielgeld, als Tauschware oder mittels Mikrotransaktionen (1.000 Zen kosten knapp 10 Euro).

Thomas Stuchlik meint: Technisch gesehen, ist Neverwinter eine Frechheit. Die eigentlich hübsche Optik steckt voller Ruckeleinlagen, kleinere Bugs ziehen sich durch die gesamte Spielwelt. Auch teils englische Textfetzen und Hilfestellungen für die PC-Version haben hier nichts zu suchen. Dennoch ist die Spielmechanik aufs Pad mit frei belegbaren Tasten gut umgesetzt. Die Missionen verlaufen nach gewohntem Strickmuster, Kämpfe und Beutezüge funktionieren tadellos. Selbst dumme KI-Feinde, magere Präsentation und kleinteilige Menüs stören nicht wirklich. Rund um das klassische Fantasy-Setting gibt es viel zu tun und viel zu entdecken – schade, dass es der Missionsbaukasten ”Foundry” noch nicht auf Konsole geschafft hat. Ergo: ein einsteigerfreundliches MMO, das mit kostenlosem Einstieg lockt und ohne Zwang auskommt, etwas kaufen zu müssen.

Technisch mäßiges, spielerisch gutes MMORPG mit kaum F2P-Generve.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

Brothers – A Tale of Two Sons offenbar auch für PS4 und Xbox One

4

VG247 berichtet mit Berufung auf eine jetzt aufgetauchte Alterseinstufung der USK, dass Brothers – A Tale of Two Sons auch für PS4 und Xbox One erscheinen wird. Überraschen würde dies nicht wirklich, denn der Titel ist seit geraumer Zeit bereits für PS3 und Xbox 360 erhältlich und wurde von Kritikern überwiegend in höchsten Tönen gelobt.

Ebenfalls dank Altersfreigabe sind außerdem weitere, bisher uns noch nicht groß untergekommene Indie-Titel als bald für diverse Konsolen auftauchend bestätigt: Demnach wird Guns, Gore and Cannoli bald für PS4, Xbox One und Wii U und The Incredible Adventures of Van Helsing für Xbox One erscheinen. Außerdem werden Videoball und Capsule Force bald PS4-Land betreten.

Destiny – Name der nächsten Erweiterung dank Red Bull bereits durchgesickert?

0

Glaubt man der australischen Website MMGN könnte es sein, dass der Name der nächsten Erweiterung für Destiny bereits unfreiwillig durchgesickert sein. Demnach wird das gute Stück “The Taken King” heißen. Dafür spräche auch, dasss sich Activision bereits Anfang Mai ein entsprechendes Trademark gesichert hat.

Erneuter Stein des Anstoßes sind jetzt aufgetauchte Bilder einer Red-Bull-Werbekampagne, denn auf den Dosen des Energy-Drink-Herstellers ist oben genannter Name für die Erweiterung zu lesen. Ob dem letztlich wirklich so ist oder ob es sich vielleicht doch nur um eine sehr gut aufgezogene Fälschung handelt, wird wohl die E3 zeigen.

The Witcher III: Wild Hunt – keine Level-Obergrenze für Geralt

9

Community Lead Marcin Momot hat jetzt bei Twitter das vorher kursierende Gerücht bestätigt, dass The Witcher III: Wild Hunt keine Level-Obergrenze für Geralt vorgesehen hat. Dies bedeutet, dass seine Entwicklung theoretisch immer weitergehen könne und er irgendwann schier unbesiegbar wäre.

In der Praxis ist die Umsetzung dieses Unternehmens jedoch sehr schwierig, denn die Anzahl der Quests in dem Action-Rollenspiel ist begrenzt und nur durch das Abschlachten herumstreunender Tiere wird das Aufleveln irgendwann sehr, sehr mühsam.

Enthüllung von Fallout 4 scheint unmittelbar bevorzustehen

37

#PleaseStandBy http://t.co/ChhE4rZ9GM pic.twitter.com/3NefHBcYU7

— BethesdaGameStudios (@BethesdaStudios) June 2, 2015

Da kann jemand wohl nicht mehr bis zur E3 warten: Wer obigem Tweet von Bethesdas Twitter-Account folgt, landet auf der Fallout-Webseite und einem Countdown, der morgen um 16 Uhr enden wird – was da wohl dahinter steckt?

Gerücht: Dark Souls 3 wird auf der E3 angekündigt

35

Nichts genaues weiß man nicht, aber VG247 will von einem Insider erfahren haben, dass Bandai-Namco in wenigen Wochen auf der E3 Dark Souls 3 offiziell ankündigen wird und dass der Serien- und Bloodborne-Director Hidetaka Miyazaki höchstselbst wieder das kreative Ruder dafür übernehmen wird. Für welche Systeme das Spiel kommen soll (und wann), wurde nicht mitgeteilt.

Ein wenig überraschend wäre der Zeitpunkt ja schon, zumal für Bloodborne noch DLC im Raum steht, aber es hat auch schon seltsamere Dinge in der Videospielwelt gegeben…

Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea – im Test (PS3)

9
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

An Atelier-Spielen herrscht auf der PS3 wahrlich kein Mangel. Die Arland-Trilogie umfasst drei ausgesprochen zuckrige Abenteuer sowie das Remake Atelier Rorona Plus, und die Dusk-Trilogie findet nach Atelier Ayesha und Atelier Escha &amp Logy jetzt mit Atelier Shallie ihren Abschluss. Man mag Entwickler Gust vorwerfen, einfach nur Jahr für Jahr das gleiche Prinzip zu wiederholen, ganz so ist es aber doch nicht. Das kleine Studio aus Nagano verfeinert und variiert die Details von Episode zu Episode und steigert dabei auch tatsächlich regelmäßig die Qualität – Atelier Shallie ist dafür der beste Beweis.

Die Handlung beginnt einige Jahre nach der des Vorgängers Atelier Escha &amp Logy und gibt Euch erneut die Wahl zwischen zwei Figuren. Die ruhige Shallistera ist die Tochter des Bürgermeisters eines kleinen Dorfs und reist in die Oasenstadt Stellard, um herauszufinden, ob man etwas gegen das Vertrocknen der Quelle ihrer Heimat tun kann. Die lebhafte Shallotte lebt mit ihrer Mutter in Stellard und versucht, das Atelier ihres verstorbenen Vaters am Laufen zu halten. Schon nach kurzer Zeit kreuzen sich die Wege der beiden – neben dem Atelier und dem Geheimnis der langsam austrocknenden Welt ist die Freundschaft zwischen den beiden Shallies eines der Hauptmotive des Abenteuers.

Spielerisch hat sich im Vergleich zu den Vorgängern einiges getan: Die Kamera ist nun erstmals um 360 Grad drehbar und das Zeitlimit aus den Vorgängern wurde netterweise ad acta gelegt – endlich können sich Shallistera und Shallotte beim Erkunden der Welt richtig Zeit lassen und werden nicht von drängenden Terminen gepiesackt.

Alchemie nimmt natürlich wieder eine zentrale Rolle ein, ist aber bei Weitem nicht mehr so kompliziert wie noch in den drei Arland-Spielen. Aus Rohstoffen rührt Ihr Gegenstände zusammen und verseht sie mit zusätzlichen Attributen. Die Qualität der ursprünglichen Materialien bestimmt dabei die Qualität des Resultats. Gekämpft wird auch: Bis zu sechs Leute umfasst Eure Gruppe, auf komplizierte Spezialregeln wird dankenswerterweise verzichtet. Gegner sind stets sichtbar, verpasst Ihr ihnen einen Schlag, habt Ihr im rundenbasierten Kampf die Initiative.

An Wiederspielwert wird nicht gespart: Shallistera und Shallotte erleben sehr unterschiedliche Abenteuer und können auch verschiedene Endsequenzen freischalten. Und neben der gelungenen englischen Sprachausgabe gibt es auch den japanischen Originalton, die Texte dagegen sind ausschließlich in englischer Sprache verfügbar.

Thomas Nickel meint: Mit dem siebten PS3-Atelier hat mich Gust endlich gekriegt. Grafisch gefällt das Spiel trotz leichten Ruckelns bei Kameraschwenks. Die Figuren sind detailliert, ansprechend animiert und die Hintergründe können sich sehen lassen. Gerade die Farbwahl überzeugt und kompensiert so manch simple Objekt-Geometrie. Und über die wie immer herausragende Musik müssen wir gar nicht erst reden. Das zugängliche Kampfsystem macht Laune und ist sehr schnell verstanden, die Alchemie bietet genügend Komplexität, ohne gleich zu überfordern, und den sympathischen Figuren folgt man gerne. Das Beste aber: Ohne das Zeitlimit, das ja auch in den beiden Vorgängern eher schon Formsache war, spielt sich das Abenteuer gleich viel entspannter.

  • endlich kein Zeitlimit mehr
  • wählt eine von zwei Hauptfiguren
  • klassisches Kampfsystem
  • komplexe Alchemie
  • japanische Tonspur vorhanden

Bunte Grafik, tolle Musik, kein Stress mehr, sympathische Figuren und ein gelungenes Kampfsystem – da wird alten Rollenspiel-Hasen warm ums Herz.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

PlayStation Store – neu am 2. Juni 2015

0

PlayStation 4:

  • Beach Buggy Racing – 6,99 Euro
  • Der Jackbox Party-Pack – 24,99 Euro

Wir lieben Prince of Persia – die M!-Liebeserklärung online im XL-Format

5

In der aktuellen M! Games widmen wir uns mit Prince of Persia einem unvergesslichen Klassiker der Videospielgeschichte, um den es in den letzten Jahren ziemlich ruhig geworden ist. Für uns ein Grund mehr, um Michael Herde auf seiner Reise in die Welt aus Tausendundeiner Nacht zu begleiten und gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

Die Geschichte des namenlosen persischen Prinzen beginnt 1989 auf dem Apple II Computer. Zugegeben: Ich habe diese Version nie gespielt. Ich wusste damals noch nicht einmal, was ein Apple II überhaupt war.

Prince of Persia
(Apple II, 1989)

Meinen ersten Kontakt mit fiesen Stachelfallen und bissigen Messern hatte ich erst später auf dem PC – mit CGA-Vierfarbgrafik und Piepsen aus dem PC Speaker. Wie unterschiedlich die zahlreichen Umsetzungen aussehen, veranschaulicht die Grafik hinter diesem Link!

Prince of Persia
(PC, 1989)

Warum mir Prince of Persia bis heute in Erinnerung geblieben ist, veranschaulicht der folgende Clip sehr gut: Man stirbt. Oft. Denn Prince of Persia war ein richtig schweres Spiel.

Auf der folgenden Seite blicken wir hinter die Kulissen und sehen uns an, wie die seinerzeit sensationellen Bewegungsabläufe entstanden sind.

*

zurück    —     weiter

Neueste Beiträge

Beastro – im Test (Xbox Series X)

Seite 1 Wer hätte gedacht, dass nicht nur die Liebe, sondern auch die Rettung der Welt durch den Magen geht? Mit Beastro hat Timberline Studio...

Out of Bounds – Konsolen-News vom Showcase

https://youtu.be/RqhBxlHq5Nw Dieser Tage präsentierte ein weiteres Showcase kommende Spiele, von denen zwei auch Konsolenbesitzer beglücken werden. Das oben zu sehenden Sombras: negative frames kann aktuell auch...
Artwork von Helldivers 2

Helldivers 2 – nächste Premium-Kriegsanleihe terminiert

Sonny und die Arrowhead Game Studios haben die nächste Premium-Kriegsanleihe für Helldivers 2 auf den 20. Oktober terminiert. Die Pressemitteilung schreibt dazu: Am 20. Oktober...
Cover M! Games 398 und Abo Cover

Die neue M! Games 398

Vorab ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Um die Vorschau zu The ­Legend of Zelda: Ocarina of Time noch in diese Ausgabe zu bringen,...

M! Games 398 (November 2026) – das Blättervideo

https://youtu.be/Ji2_Yrer00c Ab Freitag, dem 16. Oktober 2026 im gut sortierten Handel und natürlich auch digital zu haben! Was Ihr in der neuen Ausgabe von Deutschlands...