UK-Charts vom 17. bis 23. November 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Grand Theft Auto V (PS4) – NEU
  2. Grand Theft Auto V (XOne) – NEU
  3. Far Cry 4 (PS4) – NEU
  4. Far Cry 4 (XOne) – NEU
  5. Dragon Age: Inquisition (PS4) – NEU
  6. Assassin’s Creed: Unity (PS4)
  7. Call of Duty: Advanced Warfare (XOne)
  8. Assassin’s Creed: Unity (XOne)
  9. Call of Duty: Advanced Warfare (PS4)
  10. Call of Duty: Advanced Warfare (360)
  11. FIFA 15 (XOne)
  12. FIFA 15 (360)
  13. WWE 2K15 (PS4) – NEU
  14. Dragon Age: Inquisition (XOne) – NEU
  15. Halo: The Master Chief Collection (XOne)
  16. Far Cry 4 (360) – NEU
  17. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  18. Call of Duty: Advanced Warfare (PS3)
  19. WWE 2K15 (XOne) – NEU
  20. FIFA 15 (PS4)
  21. Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (360)
  22. FIFA 15 (PS3)
  23. Far Cry 4 (PS3) – NEU
  24. Tomodachi Life (3DS)
  25. Assassin’s Creed: Rogue (360)

Evolve – alle DLC-Karten werden kostenlos sein

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Im Gespräch mit IGN hat Phil Robb, Creative Director bei den Turtle Rock Studios jetzt erklärt, dass alle DLC-Karten für Evolve gratis erhältlich sein werden. Man muss vorher keinerlei Erweiterungen gekauft haben, um diese herunterladen zu können.

Hintergrund dieser sehr spielerfreundlichen Entscheidung ist, dass man die Community nicht teilen möchte. Niemand solle ausgeschlossen werden, nur weil er einen bestimmten DLC nicht gekauft habe.

Evolve wird am 10. Februar 2015 für PS4 und XOne veröffentlicht.

Bayonetta 2 – im Test (Wii U)

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Erschienen in:

Bibi Blocksberg, Gundel Gaukeley, Nanny Ogg, Sabrina, Alicia Claus, Kiki, Phoebe, Prue und Piper.

Bayonetta, die Frau mit dem Zauberhaar und dem schwarzen Catsuit, reiht sich nahtlos ein in die illustre, vielgestaltige Riege moderner Medienhexen. Sie ist mindestens so sexy wie die drei ”Charmed”-Girls zusammen, hat bessere Tricks drauf als Onkel Dagoberts Erzfeindin und kann sich in mehr Tiere verwandeln, als es auf Bibis (und Tinas) Pferdehof gibt. Und im Gegensatz zu ihrer japanischen Kollegin Alicia Claus (aus dem Xbox-360-Actionspiel Bullet Witch) hat Bayonetta endlich den verdienten zweiten Teil bekommen. Wir sind immer noch ein bisschen überrascht, dass es auf Wii U dazu gekommen ist, freuen uns aber, dass die Hack’n’Slay-Virtuosin von Platinum Games abermals durch fantastische Welten pflügen darf.

”Abermals” ist ein gutes Stichwort, denn ”Bayonetta 2” übernimmt die grundlegende Spielmechanik fast unverändert vom Erstling: Ihr teilt mit Schlag- und Kickbutton vielgestaltig aus und haltet Combos durch den Einsatz der (kaum Schaden verursachenden) Pistolen am Laufen. Große Abgründe überwindet Eure Hexe per Doppelsprung, feindlichen Attacken weicht sie per Hechtrolle aus. Wer letztere Aktion haarscharf vor einem feindlichen Treffer auslöst, wird mit einer kurzen Zeitlupen-Phase belohnt, in der Ihr den Gegner mit Schlägen eindecken solltet. Bayonettas tierische Verwandlungen (u.a. Panther zum schnellen Rennen, Rabe zum Fliegen, Schlange zum Unter-Wasser-Sausen) runden Ihr Bewegungsrepertoire ab und kommen häufiger zum Einsatz als im Vorgänger. Im Gegensatz zu Teil 1 nicht mehr möglich ist der Rundum-Baller-Handstand (”Bullet Climax”), auch das halbgare Schießbuden-Minispiel nach Beendigung eines Levels wurde gestrichen. Dafür hat die hochgeschossene Hexe wieder ihre mobile Folterkammer im Gepäck – ein wenig magische Energie vorausgesetzt, lasst Ihr so kleinere Gegner besonders makaber über die Klinge springen.

Neu ist die Option, verheerende Umbran Climax-Attacken zu starten. Die erinnern in Größe und absurder Inszenierung an die Climax-Bossfinisher des Vorgängers (diese gibt es aber auch noch) – auf Knopfdruck entfesselt Ihr gigantische Haardämonen, die viel Schaden bei Feinden anrichten. Wie schon Bayonetta setzt auch Teil 2 auf viele große bis gigantische Gegner – anders als z.B. die Genrekonkurrenten DmC, God of War oder Ninja Gaiden.

Auch Bayonettas Bewaffnung ist abgedrehter: Sie schlägt mit Dornenranken-Peitschen um sich, schießt mit einem Bogen, lässt Flammen aus ihren Füßen fauchen oder Katanas kreisen.

Um den Vergleich mit den Genregrößen nochmals zu bemühen: In puncto Inszenierung sind das letzte DmC und die God of War-Serie der Platinum-Hexe einen Schritt voraus – das fängt bei den besseren Hintergrundgrafiken an und hört bei den wuchtigeren Zwischensequenzen nicht auf Bayonetta 2 rangiert eher auf Ninja Gaiden 3-Niveau, lässt dieses aber letztendlich in allen Belangen hinter sich. Unterm Strich sieht man dem Platinum-Metzler jedoch das vermutlich nicht sehr hohe Budget an vielen Stellen an – vor allem die oft sehr engen Bereiche und etliche Standbild-Cutscenes legen diese Vermutung nahe.

Neben kleinen Sprungpassagen und zahllosen Arenafights haben die Entwickler etliche Over-the-Top-Actioneinlagen eingebaut: Mal surft Bayonetta minutenlang durch eine Megawelle, mal duelliert sie sich im Weltall mit Himmelstitanen oder reitet auf einem Feuerross durch die Hölle. Spielerisch sind diese Abschnitte oft von zweifelhafter Qualität, hier stand eindeutig die kurzweilige
Abwechslung im Vordergrund.

Überrascht hat uns der Verzicht auf die Zeitlupen-Geschicklichkeitseinlagen des Vorgängers – dort konntet Ihr an etlichen Stellen den Zeitfluss hemmen und musstet dann rasch einen Graben oder Ähnliches überwinden. Wieder mit an Bord hingegen sind zahllose Sammelgegenstände (z.B. Schallplatten, Karten), Items (aus denen Ihr im Menü diverse Lebensenergie- und Magie-Lollis braut) und magische Tore zu kniffligen Prüfungen. Wer die anschließende Aufgabe (z.B. eine Mega-Combo ohne Bodenberührung) meistert, wird belohnt. Neu und überraschend ist ein Einsatz hinter dem Steuer eines Kampfroboters – freut Euch auf einen hektisch-turbulenten Ritt.

In puncto Steuerung habt Ihr die Wahl: Lenkt die Hexe mit GamePad, Pro Controller oder sogar dem Wii-Classic-Controller die optionale Touchscreen-Steuerung ist überflüssig – sie ist ungenau und erlaubt nicht alle Manöver. Der Mehrspieler-Modus von Bayonetta 2 betrifft nicht das Hauptspiel: Zwei Hexenlenker treten in 52 Minimissionen an – Euer Ziel ist es, mehr Punkte als der Online-Mitstreiter zu erzielen, mitunter müsst Ihr Euch gegenseitig aber wiederbeleben. Unser Fazit dazu: kurzweilig, aber viel zu chaotisch.

Matthias Schmid meint: Ich bin enttäuscht. Ein bisschen zumindest. Denn das erste Bayonetta fand ich grandios, den neuen Teil nur gelungen. Woran liegt’s? An der schwächeren Geschichte mit teils zu nervigen Figuren, an zu vielen zu großen Gegnern, an hektisch-chaotischen Fights im freien Raum oder unter Wasser. Auch mit der Spiellänge des Vorgängers war ich zufriedener, das letzte Spieldrittel von Teil 2 ist zu gehetzt und zu kurz. Bombig hingegen ist erneut die perfekte Steuerung und die Vielzahl an großartig animierten Attacken – je nach ausgerüsteter Waffe holt Ihr sprichwörtlich haarsträubende Manöver aus der Lacklady heraus. Mir persönlich kann der Mehrspieler-Modus gestohlen bleiben – der ist mir zu chaotisch. Klasse finde ich dagegen die freischaltbaren Kostüme: Um alle zu ergattern, greife ich gerne wieder zum Controller.

Kenneth Burgess meint: Obwohl ich Teil 1 nicht gespielt habe, hat mich die sexy Hexy mit ihrem zweiten Abenteuer sofort in ihren Bann gezogen. Hier hagelt es Action, abwechslungsreiche Locations und übertriebene Gegner! Auch visuell macht Bayonetta 2 eine gute Figur: Das Spiel läuft durchweg flüssig, bis auf einige Treppchen-Effekte habe ich nichts zu meckern. Die Steuerung ist auch für Einsteiger wie mich ideal, einzig auf die Unterwasser-Passagen hätte ich verzichten können. Ich freue mich schon, das erste Hexen-Abenteuer nachzuholen.

Michael Herde meint: Mir fehlen Originalität und Witz von Wonderful 101, denn Bayonetta 2 ist zwar souverän, überrascht aber nie. In der ersten Hälfte spürt man, dass das Budget wohl nicht groß war: Ortswechsel finden meist in statischen Cutscenes statt, die weit weg sind von der inszenatorischen Wucht eines God of War. Dennoch habe ich Bayonetta 2 dreimal auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen durchgespielt und auch nach 50 Stunden bin ich motiviert, weil ich noch nicht alle Facetten des flexiblen Kampfsystems ergründet habe. Freispielbare Items, Waffen und Charaktere sowie der chaotisch anmutende Koop-Modus (samt holprigem Matchmaking) locken mich weiter. Fordernd wird‘s aber erst auf der Stufe ”Infinite Climax“.

  • freispielbare Kostüme &amp Co. sorgen für klasse Wiederspielwert
  • extrem hohe Bossgegner-Dichte
  • ein bisschen weniger blutig als Teil 1, aber natürlich ungeschnitten bei uns

Butterweiches Hack’n’Slay-Infer­no made in Japan, mit viel Freispiel-Boni für die Hardcore-Fans. Das Level­design ist aber teils mittelmäßig.

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Destiny – “Dunkelheit Lauert” setzt auf Schwerter

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Game Informer hat den ersten DLC zu Destiny namens “Dunkelheit Lauert” jetzt näher unter die Lupe genommen. Dabei wurde schnell klar, dass die Erweiterung unter anderem auf Schwertkampf setzt.

Wie weit dieses Spielelement gehen wird, ist aktuell noch unklar, aber es scheint so, als könne man damit auch an der Oberfläche kämpfen. Außerdem werden die Strike-Missionen Teil der Hauptquest sein und neue PvP-Karten sind ebenfalls am Start.

Destiny: Dunkelheit Lauert ist ab dem 9. Dezember erhältlich.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution – im Test (PS3)

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Statt Ninjaweltkrieg geht es in Naruto Shippuuden: Ultimate Ninja Storm Revolution nun um die Frage, wer der Stärkste Ninja der Welt ist. Über 100 Charaktere stehen Euch zur Verfügung, um das herauszufinden.

Hauptstory ist diesmal die „Ninja-Weltmeisterschaft“, in der Ihr zu Beginn einen beliebigen Charakter auswählt, um anzutreten. Während des Turniers müsst Ihr bekannte Serien-Charaktere in Euer Team holen und durch Siege Ränge im Turnier aufsteigen. Neu ist, dass die Kämpfe hier zu viert ablaufen. In mehreren Runden prügelt Ihr gegen jeweils drei NPCs und versucht ihnen die sogenannten “Battle-Orbs“ abzujagen. Bei kritischen Treffern lassen Ninja die wertvollen Kugeln fallen, die Ihr beim hindurchlaufen aufsammeln könnt. Sieger ist das Team mit den meisten Orbs. In der Theorie eine erfrischende Neuerung, wird es in der Praxis schnell zum unübersichtlichen Bildschirmchaos. In den „Ninja-Eskapaden“ spielt Ihr in eigens für das Spiel gezeichneten Anime-Sequenzen mehrere Episoden bisher nicht gezeigte Geschichten, wie etwa die Gründung Akatsukis. Die bringen ordentlich Naruto-Feeling mit und sind vor allem für Hardcore-Fans interessant. Leider fallen die Episoden mitunter sehr kurz aus. Auch die “Mecha-Naruto Story” spielt sich flott, ist aber relativ schnell wieder vorbei.

Neu ist auch die Wahl der Speziliasierung vor Kampfbeginn: Erwachen, Ultimatives Jutsu und Unterstützung. Habt Ihr eine von ihnen gewählt, sind die anderen im Kampf nicht nutzbar. Besonders im Online-Kampf bringt das eine gewisse taktische Tiefe ins Geschehen. Zudem lassen sich im Online-Menü nun „Doppelgänger“ erstellen, die Ihr ähnlich einem RPG mit Gegenständen und Fähigkeiten ausrüstet, um sie online an Eurer Stelle kämpfen und leveln zu lassen. Gewonnene Kämpfe mit den Doppelgängern bringen Euch Geld, Medaillen oder Gegenstände ein. Ansonsten bleibt auch der neueste Teil den Grundsätzen der Reihe treu. Die Cel-Shading-Grafik wirkt weiterhin wie aus dem Anime. Das Kampfsystem steuert sich unverändert gut und die Jutsu-Animationen sehen gewohnt bombastisch aus, kommen diesmal aber ohne die bekannten Quick-Time-Events daher.

Philipp Frey meint: Von der Revolution im Titel ist im Spiel nichts zu sehen. Im Gegenteil: Ultimate Ninja Storm Revolution wirkt im Vergleich zum Vorgänger eher wie ein Stillstand. Die Kämpfe machen zwar noch immer massig Spaß – besonders gegen andere Spieler – das tröstet aber nur zum Teil über die äußerst schwache Story der “Ninjaweltmeisterschaft“ hinweg. Insgesamt mangelt es allen drei Handlungen stark an Wiederspielwert. Auch grafisch hat sich augenscheinlich nichts getan, Animationen und Arenen treiben Naruto-Fans aber noch immer das Herz in die Höhe.

  • Satte 100 Kämpfer zur Auswahl
  • Eintönige Story der Ninjaweltmeisterschaft
  • Großartig gezeichnete Animesequenzen

Solider Neuzugang der Anime-Klopper-Serie, der aber nicht an die Qualität des Vorgängers heranreicht.

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Sony – Statement zur angeblichen PSN-Attacke

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Nachdem am Freitag Meldungen über erfolgreiche Hackerangriffe auf 2K, Windows Live und das PlayStation Network aufgetaucht waren (wir berichteten), hat sich jetzt Sony gegenüber Joystiq zu dem Thema geäußert. Demnach überwache man die Situation sehr genau, habe aber bis dato keine entsprechende Attacke feststellen können.

Man nehme diese Berichte jedoch sehr ernst und überwache die Situation weiterhin gründlich. Von 2K und Microsoft gibt es diesbezüglich noch keinerlei Stellungnahme.

Neue Spiele der Woche: 24. bis 30. November 2014

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • LittleBigPlanet 3 (Sony)
  • Motorcycle Club (Bigben)

…für PlayStation 4:

  • LittleBigPlanet 3 (Sony)
  • Motorcycle Club (Bigben)

…für Xbox 360:

  • Motorcycle Club (Bigben)

…für Xbox One:

  • Minecraft: Xbox One Edition (Microsoft)

…für Wii U:

  • Die Pinguine aus Madagascar (Bandai-Namco)
  • Super Smash Bros. for Wii U (Nintendo)

…für Nintendo 3DS:

  • Die Pinguine aus Madagascar (Bandai-Namco)
  • Persona Q: Shadow of the Labyrinth (Atlus)
  • Pokémon Alpha Saphir & Omega Rubin (Nintendo)

Atari: Game Over jetzt bei Xbox Live zu sehen

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Atari: Game Over, die Dokumentation über die Ausgrabung tausender Atari-2600-Module von E.T. The Extra-Terrestrial, wurde jetzt veröffentlicht.

Jedes Xbox-Live-Mitglied kann sich die von Microsoft produzierte Doku über die “Exhumierung” des Spiels, das den Niedergang des Videospielpioniers Atari einläutete (wir berichteten), nun auf der 360 oder Xbox One per VideoApp ansehen. Dazu gibt’s Interviews mit dem Entwickler des Machwerks – Howard Scott Warshaw – und Atari-Gründer Nolan Bushnell. Regie führte Zak Penn, Simon und Jonathan Chinn haben’s produduziert.

PlayStation-Network, Windows Live und 2K angeblich gehackt – Nutzerdaten veröffentlicht

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Eine Gruppe von Hackern behauptet, die Nutzernamen und Passwörter von tausenden Mitgliedern des PlayStation-Networks, Windows Live und 2K Games erbeutet zu haben.

Wie CNET berichtet, veröffentlichte die Gruppe (die sich offenbar einen Namen machen will, weshalb wir diesen mal nicht nennen) die Konto-Daten von über 5.000 Nutzern – darunter 2.131 von PSN-Konten, 1.473 von Windows Live und 2.000 von 2K Games. Ursprünglich wollten die Hacker, die auch für die kürzliche DDoS-Attacke auf Blizzard-Server verantwortlich sein will, diese Daten nicht veröffentlichen. Nachdem die Firmen aber ihre Warnungen, die Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern, nicht ernst genommen hatten, entschloss man sich dazu.

Dabei sind diese 5.000 Datensätze (angeblich) nur die Spitze des Eisbergs: “We have 800,000 from 2K and 500,000 credit card data. In all of our raids we have a total of around 7 million usernames and passwords”, erklärten die Datendiebe.“We have around 2 million Comcast accounts, 620,000 Twitter accounts, 1.2 million credentials belonging to the CIA domain, 200,000 Windows Live accounts, 3 million Facebook, 1.7 million EA origins accounts, etc.”

Laut CNET ist die Echtheit dieser Daten noch nicht bestätigt. Trotzdem: Wer die oben erwähnten Dienste nutzt, sollte vorsichtshalber seine Passwörter erneuern.

Disney Infinity 2.0: Marvel Super Heroes – im Test (PS4)

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Im Wettkampf um die Gunst der Sammelfiguren-Fans rüstet Disney dieses Jahr ordentlich auf, um Skylanders den Rang abzulaufen – was könnte sich dafür besser eignen als Marvels Avengers, die im umsatzstärksten Kinofilm der jüngeren Vergangenheit Erfolge feierten? Der Untertitel Marvel Super Heroes ist bei Disney Infinity 2.0 Programm, denn tatsächlich konzentriert sich das Basis-Set nur auf diese. Statt drei unterschiedlicher Mini-Abenteuer bekommt Ihr lediglich eines, in dem Ihr mit Thor, Iron Man und Black Widow – diese drei Figuren sind dabei – ein verschneites New York vor Lokis Eisgiganten schützen müsst.

Vorteil: Diesmal könnt Ihr gleich mit einem zweiten Spieler antreten, ohne eine weitere Figur kaufen zu müssen. Nachteil: Die Spielzeit fällt deutlich kürzer aus, Nachschub in Form von zwei weiteren Playsets (siehe unten) kostet jeweils 30 Euro. Zudem zeigt sich schnell, dass die Entwickler nicht allzu viel Aufwand ins Missiondesign und die Inszenierung gesteckt haben: Zwar gefallen die Sprecher und Dialoge, doch New York ist ein unspektakulärer Schauplatz, der Erinnerungen an ”Die Unglaublichen” (das langweiligste Playset des ersten Teils) weckt. In dem rennt, fahrt oder fliegt Ihr durch die Gegend und arbeitet wenig abwechslungsreiche Aufträge ab, die sich meistens darum drehen, haufenweise Gegner zu vermöbeln oder irgendwelche Objekte zu sammeln. Einige sinnvolle Erweiterungen wie die Tatsache, dass Eure Stars nun bei Levelaufstieg mit Zusatzfähigkeiten ausgestattet werden können, wiegen das nur begrenzt auf.

Grafisch setzt Disney Infinity 2.0 auf den bewährten Stil mit Cartoon-Einfluss, der bei den realen Figuren schick aussieht, auf dem Bildschirm aber nicht so beeindruckt, zumal die PS4-Power nicht einmal ansatzweise genutzt wird.

Mehr Aufwand steckt unübersehbar in der Toybox, die neben zahllosen neuen Objekten mit praktischen Erweiterungen aufwartet: So könnt Ihr jetzt auch einen Innenbereich bestücken und seid bei der Erschaffung eigener Abenteuer z.B. dank befüllbarer Textblöcke oder der Möglichkeit, automatische Helfer mit prozeduraler Umgebungsgestaltung zu beauftragen, flexibler und mächtiger – allerdings müsst Ihr Euch viel davon durch Experimentieren selbst beibringen.

Ulrich Steppberger meint: Dass beim ersten Infinity nicht alles überzeugte? Geschenkt, der Start eines ambitionierten Projekts verläuft nicht immer reibungslos – bei 2.0 gilt diese Ausrede nicht mehr. So enttäuscht die schlichte Optik der PS4-Fassung ebenso wie die Tatsache, dass mit nur einem Playset im Basispaket wesentlich weniger Abwechslung und Umfang geboten wird, zumal die Missionen keinerlei Anzeichen von Einfallsreichtum aufweisen – wenigstens kann jetzt sofort zu zweit gespielt werden. Dazu kommen aber Ärgernisse wie lange Ladezeiten, unhandliche Menüstrukturen und kaum Erklärungen in der Toybox: Immerhin bietet sie lernwilligen Bastlern aber nun deutlich mehr Möglichkeiten. Wer aber nicht unbedingt mit Marvel-Stars spielen will, ist auch dieses Jahr bei den Skylanders besser aufgehoben.

  • Basispaket enthält ”Avengers”-Playset, 3 Figuren und 2 Toybox-Minispiele
  • Toybox-Baukasten mit mehr Optionen
  • Figuren und Münzen von Teil 1 sind nur in der Toybox nutzbar

Die Sammelfiguren-Abenteuer der Marvel-Stars kommen mit verbessertem Editor, sind aber spielerisch und technisch eher ein Rückschritt.

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