| Spiel: | Dead or Alive 5: Last Round |
| Publisher: | Koei-Tecmo |
| Developer: | Team Ninja |
| Genre: | Beat'em-Up |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 3 / 2015 |
So richtig bin ich immer noch nicht darüber hinweg, dass Dead or Alive seit Teil 4 das eigentlich dufte Konter-System verkompliziert und den Geschwindigkeitsregler hochgedreht hat. Das gilt (wie schon für Teil 5 bzw. Ultimate) auch für Last Round: Die Tatsache, dass Ihr Kicks und Schläge durch Stick-/Steuerkreuzbewegung in unterschiedliche Richtungen kontert, ergibt in Kombination mit der sehr hohen Spielgeschwindigkeit, dass Otto-Normalspieler lieber blocken sollten als ständig zu langsame Kontergriffe anzusetzen. Ansonsten geben das durchdachte Kampfsystem und die mannigfaltige Move-Palette kaum Anlass zur Kritik. Das japanische Charakterdesign mit seinem serientypischen (Plastik-)Look ist da schon eher Geschmackssache aufgrund der reichlich vorhandenen Outfit-Optionen (auch ohne DLCs) solltet Ihr aber keine Probleme haben, einen Kämpfer zu finden, der Euch optisch wie spielerisch zusagt.
Neben den üblichen Spielvarianten (von Versus über Survival bis Arcade und Online) sowie den DoA-typischen Tag-Team-Fights stehlen zwei gänzlich unterschiedliche Modi Eure Freizeit: In Tutorial, Eingabetraining und Combo-Schule geht es ans Eingemachte Ihr verinnerlicht die Kampfkniffe, ackert die Moves der Kämpfer durch oder versucht Euch an herausfordernden Combo-Attacken. Seichter ist der Story-Modus: Immer wieder unterbrochen von kurzen Story-Sequenzen in Echtzeit (deren Gehalt auf dem Niveau einer Duschgel-Werbung rangiert) absolviert Ihr Ein-Runden-Matches mit wechselnden Charakteren.
Natürlich findet Ihr im Optionsmenü auch die Wie sollen die Brüste wippen-Einstellung neu ist die Option LR, welche zur Folge hat, dass der Vorbau der Damen schon bei kleinen Bewegungen fast bis unters Kinn schwappt. Dazu passend könnt Ihr Kampfvideos speichern, abspielen, die Kamera steuern und Fotos auf Eurer Platte sichern.
Matthias Schmid meint: Den pompösen Umfang fast sämtlicher Spielelemente (Charaktere, Arenen, Kostüme), das Kampfsystem oder den Fokus auf Fanservice kann ich nur loben wer die Serie mag oder von DoA 5 bzw. DoA 5: Ultimate noch nicht genug hat, erhält für vernünftige 40 Euro ein Rundum-Glücklich-Paket. Dennoch stoßen mir drei Dinge sauer auf: 1. Tecmo greift mit seinen langen DLC-Fingern wieder nach Eurem Portemonnaie schon im Hauptmenü werden kostenpflichtige Zusatzinhalte unübersehbar beworben. 2. Die Optik ist teilweise grenzwertig hässlich ich störe mich an der platten Beleuchtung, Matschtexturen, Betonfrisuren und dem generellen Ich stamme aus den frühen 2000ern-Look. 3. Durch den starken Fokus auf vollbusige Damen in knappen Outfits degradiert sich das eigentlich hochwertige Kampfspiel in zahllosen Situationen zur Onanier-Vorlage für pubertierende Jungs schade.
- auf PS3 & 360 nur digital erhältlich (30 Euro)
- butterweiche 60 Bilder pro Sekunde
- vorbildliche Tutorials
- auch als abgespeckte Free-to-Play-Version Core Fighters digital verfügbar
Spielerisch sehr gutes Beatem-Up mit vielen Charakteren und auch sonst reichlich Umfang Grafik und Sex-Fokus nerven aber so manchen Spieler.
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













