Das Zusammentreffen von Knobel-Professor und Star-Verteidiger erweist sich als rundum gelungene Kollaboration.
Ulrich Steppberger meint: Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden beinahe auf ganzer Linie erfüllt – Professor Layton vs. Phoenix Wright kommt der Bezeichnung “Das Beste aus zwei Welten” erfreulich nahe. Die letzten Auftritte des Rätsel-Gentlemans ließen es für mein Empfinden etwas an erzählerischem Schwung vermissen, während der Staranwalt selbst beim jüngsten Solo altbekannten Macken nicht gänzlich ablegen konnte,beim Zusammentreffen weichen aber diese Schwächen: Die Geschichte ist flott und lebt von den unterschiedlichen Charakteren, die Rätsel und vor allem die Prozesse bleiben dank sinnvoller Hilfsfunktionen von potenziellen Hängern und Sackgassen verschont. Weil ein weiteres Mal auch der Umfang stimmt, hat mich das Abenteuer rundum überzeugt. Genau für solche Spiele ist der 3DS einfach gemacht. Lustiges Detail am Rande übrigens: Im Westen hatten wir in diesem Fall als Europäer die Nase vorne, in den USA erschien der Titel erst deutlich später…
Thomas Nickel meint: Crossovers gibt es in der Welt der Spiele schon lange, meist trafen sich aber die prominenten Haudegen einschlägiger Kampfspiel-Marken. Kniffliger wird es da schon, wenn sich die Protagonisten eher knobellastiger Abenteuer über den Weg laufen. Und in dieser Hinsicht kann es wohl keiner mit Phoenix Wright und Professor Layton aufnehmen. Wer ist cleverer? Wer ist der größere Gentleman?
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