UK-Charts vom 24. bis 30. November 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Call of Duty: Advanced Warfare (360)
  2. Grand Theft Auto V (PS4)
  3. Pokémon Omega Rubin (3DS) – NEU
  4. Pokémon Alpha Saphir (3DS) – NEU
  5. Grand Theft Auto V (XOne)
  6. Assassin’s Creed: Unity (XOne)
  7. Driveclub (PS4)
  8. FIFA 15 (360)
  9. Call of Duty: Advanced Warfare (PS3)
  10. FIFA 15 (XOne)
  11. Call of Duty: Advanced Warfare (XOne)
  12. Assassin’s Creed IV: Black Flag (XOne)
  13. Far Cry 4 (PS4)
  14. Super Smash Bros. (Wii U) – NEU
  15. Call of Duty: Advanced Warfare (PS4)
  16. FIFA 15 (PS3)
  17. LittleBigPlanet 3 (PS4) – NEU
  18. Far Cry 4 (XOne)
  19. FIFA 15 (PS4)
  20. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  21. Assassin’s Creed: Unity (PS4)
  22. Minecraft: Xbox One Edition (XOne) – NEU
  23. Mittelerde: Mordors Schatten (PS4)
  24. Minecraft: PlayStation 4 Edition (PS4)
  25. Sunset Overdrive (XOne)

The Crew – Game Designer erwartet reibungslosen Start

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Gegenüber The Metropolist hat sich jetzt Serkan Hasan, Game Designer von The Crew, zur morgigen Veröffentlichung des Online-Rennspiels geäußert. Dabei hob er hervor, dass er einen weitestgehend reibungslosen Ablauf erwarte.

Durch mehrere Beta-Tests habe man laut Hasan die eigene Infrastruktur darauf ausgelegt, dass mehrere tausend Spieler den Titel gleichzeitig nutzen könnten und sie somit den realen Bedingungen soweit wie möglich angepasst. Onlinespiele würden immer ein gewisses Restrisiko mit sich bringen, aber die Beta-Tests hätten gezeigt, dass der Titel stabil laufe.

Abschließend stellte Hasan noch einmal klar, dass The Crew auf PS4 und Xbox One mit 1080p und 30 Bildern pro Sekunde laufen werde.

Mittelerde: Mordors Schatten – im Test (PS4/XOne)

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Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:,
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Meine persönliche Nemesis hört auf den Namen ”Olgoth, der Jammerlappen”. Sein Titel ist alles andere als Programm: Seit ich das erste Mal durch Zufall gegen ihn unterlag, sind wir uns immer wieder begegnet. Mittlerweile trägt er einen Sack über dem Kopf, weil sein Gesicht durch mehrmaligen Kontakt mit meinen Brandpfeilen komplett verkohlt ist. Trotzdem hat er sich bis in den Status eines Elite-Häuptlings vorgekämpft, ist immun gegen alles außer Feuer und sucht mich aktiv. Er verhöhnt mich mit Geschichten vergangener Niederlagen, hat zwei Leibwächter und verweigert mir aus Verachtung sogar den Todesstoß. Ich trete immer wieder gegen ihn an. Um ihm irgendwann meinen Willen aufzuzwingen und ihn zum Anführer meiner eigenen Ork-Armee zu machen.

Olgoth ist kein vom Entwickler Monolith erdachter Charakter, sondern ein Produkt des beeindruckenden Nemesis-Systems aus Mittelerde: Mordors Schatten. Das generiert Orks mit zufälligem Aussehen, Stärken und Schwächen und lässt sie selbstständig agieren, um ihre Machtposition in der Ork-Hierarchie zu verbessern. Normale Krieger werden zu Hauptmännern und scharen ein Gefolge um sich, geben Feste und richten Jagden aus, um sich beliebt zu machen und irgendwann den kommandierenden Häuptling zu stürzen. Früher oder später findet hier jeder Spieler eine gelungene individuelle Rache-Story, denn als untoter Waldläufer Talion begegnet man in Mordor immer wieder den machtgierigen Gesellen. Das ist die große Innovation von Mittelerde: Mordors Schatten: Zum ersten Mal sind Feinde nicht immer nur gesichtsloses Kanonenfutter oder festgeschriebene Bosse. Durch Siege gegen Talion kann hier jeder Ork zu einer Figur werden, an die man sich noch lange erinnert.

Die eigentliche Hintergrundgeschichte des Spiels, die zwischen den Ereignissen von ”Der Hobbit” und ”Der Herr der Ringe” spielt, hält dagegen mit papierdünnen Charakterzeichnungen und langweiliger Entwicklung niemanden bei der Stange. Talion verliert bei Saurons Rückkehr nach Mordor seine Familie und sein eigenes Leben, doch durch einen Bund mit einem Elben-Geist kann er nicht sterben. Das bringt Vorteile mit sich: Dank zuschaltbarer Geistersicht seht Ihr Feinde durch Hindernisse hindurch, entdeckt sammelbare Symbole und Artefakte, profitiert beim Bogenschießen von einer kurzen Zeitlupe und teleportiert Euch ab der Mitte des Spiels über kurze Distanzen.

Dann steht auch Talions wichtigste Fähigkeit zur Verfügung: Mithilfe des Elbengeists zwingt Ihr geschwächten Orks Euren Willen auf und lasst sie für Euch kämpfen. Zusammen mit dem Nemesis-System ergeben sich dadurch tolle Möglichkeiten für kreative Spieler: Kommt Ihr etwa gegen einen Häuptling nicht an, manipuliert Ihr möglichst viele Hauptmänner und lasst sie sich als Leibwächter für Euer Ziel bewerben. Das wähnt sich in seiner Privatarmee in Sicherheit – bis Ihr das Kommando zum Verrat gebt…

Mordor teilt sich in zwei frei begehbare Bereiche, in denen es von Feinden nur so wimmelt – ein friedliches Fleckchen gibt es nicht. Das Kämpfen ist deshalb zentraler Bestandteil des Spiels: Talion haut mit seinem Schwert zu, baut einen Combozähler auf und kann in bestimmten Abständen Spezialattacken wie Hinrichtungen und flächendeckende Schockwellen auslösen. Essenziell ist das Kontern: Taucht ein Knopfsymbol über einem der Orks auf, attackiert er Euch. Zeit, die betreffende Taste zu drücken und den Feind zurückzuschlagen. Batman: Arkham-Fans kennen das alles: Monolith hat sich kräftig bei Rocksteadys Erfolgsserie bedient, das Timing in den Kämpfen und die geschmeidige Navigation in der offenen Welt gelingen aber nicht ganz so perfekt wie in Batmans Abenteuern. Talion bleibt beim Klettern und Rennen an Objekten hängen und muss immer wieder aus Kämpfen flüchten, um Kräuter zu pflücken, die seine Lebensenergie füllen. Zusätzlich machen drei verschiedene Ressourcen zum Freischalten und Erlernen von Fähigkeiten und Steigern von Attributen die Charakterentwicklung unnötig umständlich. Feinschliff fehlt auch bei der Technik: Der Protagonist und die Orks sehen gut aus, auch das Areal, in dem die zweite Spielhälfte angesiedelt ist, überzeugt. Doch echte Highlights fehlen, es gibt Pop-ups und selten ruckelt die Bildrate. Die deutschen Sprecher sind kompetent, aber nicht lippensynchron. Deshalb raten wir zur englischen Spracheinstellung, in der besonders die Orks toll klingen und sich Troy Baker und Nolan North die Klinke in die Hand geben. Dem Soundtrack fehlt es trotz ”Herr der Ringe”-Pathos an erinnerungswürdigen Stücken, dafür kommt es auch räumlich gut rüber, wenn Schwerter aufeinandertreffen und Köpfe sich von Hälsen trennen.

Tobias Kujawa meint: Seit der kurzweiligen Koop-Klopperei Die Rückkehr des Königs hatte ich nicht mehr so viel Spaß in Mittelerde. Das Nemesis-System ist einfach eine tolle Erfindung, liefert viel Raum für immer neue Ministorys sowie kreative Auseinandersetzungen und sollte unbedingt Schule machen. Das ist aber auch die einzige Neuerung, die sich Monolith hat einfallen lassen. Der Rest wurde bei den Batman: Arkham-Spielen geklaut, aber nicht so sauber umgesetzt wie bei Rocksteady. Beim Kampf ärgere ich mich über manch nicht nachvollziehbaren Treffer und die ständigen Unterbrechungen, wenn ich mal wieder fliehen und irgendwo ein Pflänzchen pflücken muss, um nicht zu sterben. Die Story ist Tolkien-unwürdig leider platt wie eine Flunder, und Nebencharaktere werden stets nach ein paar Missionen auf Nimmerwiedersehen abgesägt.

Sascha Göddenhoff meint: Besser gut kopiert als schlecht ausgedacht – dieses Vorgehen passt auf Mordors Schatten wie der Ring auf Frodos Finger. Warum auch nicht, wenn man eine erfolgreiche und spielmechanisch hervorragende Batman-Serie im eigenen Hause hat? Ganz so geschmeidig wie Batman haut und kontert Talion zwar nicht, gelungen ist die Übertragung aber dennoch. Interessanter als die vielen Kämpfe und Missionen finde ich jedoch, was beiläufig passiert: Ork-Soldaten erzählen sich von einem mysteriösen Waldläufer oder lästern über inkompetente Hauptmänner. Diese sind dank des Nemesis-Systems keine gesichtslosen Opfer, sondern teils richtig starke Gegner, vor denen ich häufig sogar flüchten muss. Kenne ich dann jedoch die Schwächen meines Feinds, erledige ich zuvor mächtig wirkende Orks im Vorbeigehen und sorge damit für neuen Gesprächsstoff im Lande Saurons.

  • 2 mittelgroße Open-World-Gebiete mit vielen Nebenquests und Sammelitems
  • bekämpft die Erzfeinde Eurer Freunde
  • kostenlose Palantir-Begleit-App mit Kommentaren zur Spielwelt

Monoliths Verbeugung vor der ”Batman: Arkham”-Serie spielt sich fast so gut wie das Vorbild und führt ein faszinierendes Gegner-System ein.

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Xbox One – Phil Spencer stellt japanische Rollenspiele in Aussicht

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Phil Spencer von Microsoft hat jetzt bei Twitter japanische Rollenspiele für Xbox One in Aussicht gestellt. Auf der ersten Xbox war dieses Genre noch chronisch unterbesetzt, während es für die Xbox 360 einige Perlen gab – allerdings verkaufte sich die dazugehörige Konsole in Japan höchst mäßig.

Seit dem Ende von Sega im Jahr 2001 werden eher die PlayStation-Konsolen als Heimat japanischer Rollenspiele angesehen.

Schlechte Verkaufszahlen: Chef von Xbox Japan trifft zurück

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Takashi Sensui, Boss von Xbox Japan, ist aufgrund enttäuschender japanischer Absatzzahlen der Xbox One zurückgetreten. Er bleibt dem Unternehmen jedoch erhalten und wechselt zu dessen US-Niederlassung. Das berichtet VG247.

Die aktuelle Microsoft-Konsole kam im Land der aufgehenden Sonne in der vergangenen Woche nur auf 776 abgesetzte Einheiten, während von PS4 12.400 und Wii U 9.600 Konsolen über die Ladentheke wanderten.

Nintendo 3DS XL – Produktionsende in Japan naht

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Nintendo of Japan gibt bekannt (nachzulesen bei VG247), dass dort die Produktion des Nintendo 3DS XL bald eingestellt wird. Wie es in Europa oder den USA aussehen wird, war noch nicht in Erfahrung zu bringen, aber hierzulande ist der Nachfolger New 3DS XL ja noch nicht einmal erschienen.

Das “normale” kleine Modell wird dagegen weiter verfügbar sein, obwohl es auch dafür einen “neuen” Widerpart gegen würde.

Neue Spiele der Woche: 1. bis 7. Dezember 2014

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Kingdom Hearts HD 2.5 ReMIX (Square Enix)

…für PlayStation 4:

  • The Crew (Ubisoft)

…für Xbox 360:

  • The Crew (Ubisoft)

…für Xbox One:

  • The Crew (Ubisoft)

Level-5 will nächstes Jahr neues PS4-Spiel ankündigen

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Level-5, bekannt für ihre Professor-Layton-Spiele wie auch Ni No Kuni, wollen im nächsten Jahr auf der E3 ein neues Spiel für die PlayStation 4 ankündigen. Das erklärte CEO Akihiro Hino kürzlich während eines Livestreams zu White Knight Chronicles II. Laut Gamestalk (übersetzt von Gematsu) soll es ein “episches” Werk werden, das White Knight Chronicles “im Umfang noch übertreffen” soll.

Kurios: Nintendos amiibo-Figur öffnet U-Bahn-Zugang

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Nintendos Amiibo-Figuren – eigentlich dazu gedacht, Fortschritte und Daten der entsprechenden Spielfiguren zu speichern – nutzen NFC-Technologie, die auch im Alltag bereits vielfältig Verwendung findet – wie beispielsweise an U-Bahn-Zugängen.

Instagram-Nutzer “yollych” probierte seine Samus-Aran-Figur an einer Schranke der Moskauer Metro aus, die ihm (angeblich) tatsächlich Zugang gewährte, wie sein Video zeigt. Ob dies mit einer wirklich “unangetasteten” Figur funktionierte, oder ob er die Metroid-Heldin hierfür etwas modifiziert hat (was wahrscheinlicher ist), verriet er indes nicht.

Super Smash Bros. 3DS – im Test (3DS)

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Wenn sich die Helden von Nintendo treffen, dann nicht auf eine Tasse Kaffee und einen netten Plausch. Seit Super Smash Bros. vor 15 Jahren erstmalig die Charakter-Prominenz von Big N auf dem N64 versammelte, steht bei solchen Treffen nur eins auf dem Programm: eine riesige Keilerei. Das aktuelle Super Smash Bros. for 3DS ist dabei der erste Handheld-Ableger der Reihe und noch dazu das erste von zwei Spielen – die Wii-U-Version erscheint im November.

Insgesamt 36 Figuren stehen bereit, in der Arena loszuprügeln: Mario und Bruder Luigi, Yoshi, Link, Zelda, Marth, Kirby Donkey Kong, diverse Pokémon und sogar die Wii Fit-Trainerin vertreten dabei Nintendo. Doch auch andere Videospiel-Größen wie Pac-Man, Mega Man oder Sonic sind mit von der Partie! Mit den von Beginn an wählbaren Kämpfern ist aber nicht Schluss, denn weitere Prominenz wartet darauf, freigespielt zu werden.

Grundsätzlich hat jeder Charakter Sprung, normalen Angriff sowie diverse Spezialattacken in petto. Letztere sind typisch für den jeweiligen Helden: Link packt den Bumerang aus, Kirby greift zum Hammer und Mega Man nutzt seinen Blaster. Zusammen mit simplen Richtungsbewegungen der Analogscheibe löst Ihr verschiedene Moves aus, um die anderen Kämpfer richtig zu traktieren. Auf diese Weise füllt Ihr eine Prozentanzeige – habt Ihr genug Schaden angerichtet, fegt Euer Kämpfer den Gegner aus der Arena, was Euch einen Punkt einbringt. Wer am Ende die meisten auf seinem Konto hat, gewinnt den Kampf. Der kleine Stick des 3DS offenbart hier mitunter Schwächen, da Eure Eingaben nicht immer sauber interpretiert werden. Eine Umstellung auf Digikreuz-Steuerung ist nicht möglich. Bei Prügeleien zu viert zoomt dazu die Kamera teilweise sehr weit weg, was Euren Charakter zum winzigen Punkt verkommen lässt und Übersicht raubt.

Ein ausgedehnter Story-Modus wie noch in Super Smash Bros. Brawl erwartet Euch diesmal nicht, dennoch bietet das Spiel diverse Möglichkeiten zum Hauen und Hüpfen. Ein guter Einstieg ist der ”Smash”-Modus: Hier vermöbelt Ihr bis zu vier CPU-Gegner nach Standard- oder selbst gewählten Regeln: Verändert die Rundenzeit, verseht die Kämpfer mit einem Handicap und wählt Eure Lieblings-Stage aus. Befinden sich andere menschliche Spieler in Eurer Nähe, könnt Ihr via StreetPass gegen sie antreten und besondere Gegenstände gewinnen. Unter dem Menüpunkt ”Online” geht es dann gegen Spieler aus aller Welt.

Hinter der Option ”Smash-Abenteuer” verbirgt sich eine Mischung aus Dungeon-Erkundung und Arena-Fight. Nachdem Ihr Euren Liebling ausgewählt habt, geht es in Jump’n’Run-Manier fünf Minuten lang durch ein verzweigtes Level. Dort trefft Ihr auf Feinde wie Gumbas, Lakitus, Shy Guys und mehr. Räumt Ihr diese aus dem Weg, lassen sie Upgrades fallen, mit denen Ihr Angriffskraft, Verteidigung und weitere Charakterwerte steigert. Die Verbesserungen werden nach Ablauf des Zeitlimits wichtig: Nur gestärkte Charaktere besitzen in dem anschließenden Kampf eine Chance, schließlich haben auch die drei CPU-Kontrahenten zuvor fleißig Boni gesammelt.

Unter ”Weitere Modi” versammelt sich eine Reihe zusätzlicher Betätigungen. Prügelt den Sandsack aus dem Stadion oder zerstört mit einer Bombe ein Konstrukt aus Zielscheiben und Balken. Der ”Multi-Smash” schickt Eure Fighter zurück in die Arena: Kloppt mal 10, mal 100 Gegner aus dem Bild oder versucht, einen ”Endlos-Smash” so lange wie möglich zu überstehen.

Wer genug von Sandsäcken und Feindwellen hat, probiert ”All-Star” aus. Hier steigt Ihr mit Videospiel-Legenden verschiedener Jahre in den Ring: In den 1980ern tretet Ihr unter anderem gegen Zelda, Bowser und Luigi an, Anfang der 1990er trefft Ihr etwa auf Fox McCloud und Sonic. Mehr als eine Energieleiste nebst einer Handvoll hilfreicher Items habt Ihr dafür nicht. Wer scheitert, beginnt den Modus von vorn. Bei der Spielart ”Klassisch” läuft Euer Held automatisch eine Strecke entlang, bei der Ihr an Knotenpunkten entscheidet, ob es nach links, rechts oder geradeaus weitergeht. Insgesamt sechs Kämpfe müsst Ihr absolvieren, bevor es im Finale gegen die Meisterhand geht.

Teamspieler zocken gemeinsam ”Smash”, ”Smash-Abenteuer”, ”All-Star” und ”Multi-Smash”. Dank Charakter-Editor erstellt Ihr eigene Mii-Kämpfer, ansonsten verändert Ihr die Move-Sets der bekannten Figuren. Überdies wird Fan-Service einmal mehr großgeschrieben: Ihr haut Euch auf einer F-Zero-Strecke, hüpft durchs Pac-Man-Labyrinth oder besucht den Brinstar aus Metroid – alles verpackt in hübscher Optik und mit tollem Sound unterlegt. Natürlich fehlen bei all dem weder witzige Gastauftritte noch durchschlagskräftige Items.

Sascha Göddenhoff meint: Super Smash Bros. for 3DS gefällt mir dank vieler Spielmodi, massig Star-Potenzial und genialen Stages. Es gibt auch wieder jede Menge freispielbaren Kram wie Statuen, Münzen und Artworks. Gegen- oder miteinander rockt das Teil sowieso mächtig – so gehört sich das auch für die Serie. Wäre die Stick-Steuerung etwas präziser und dazu ein umfangreicher Solo-Modus mit an Bord, würde ich den 3DS nicht mehr aus der Hand legen. So bin ich zwar sehr zufrieden mit dem kleinen Klopper, erhoffe mir von der Wii-U-Version dennoch einen umfangreichen Story- bzw. Kampagnen-Modus. Und dank GameCube-Pad läuft’s dann auch mit der Steuerung rund.

Kenneth Burgess meint: Ich hatte mir etwas mehr von Super Smash Bros. for 3DS erhofft: Ich vermisse altbewährte und motivierende Features wie einen längeren Abenteuer- oder Story-Modus sowie eine Art Lostrommel, durch die ich Sammelfiguren gewinnen kann. Klar, so zwischendurch macht das Beat’em-Up Laune – vor allem zusammen mit den besten Freunden auf der Couch. Für Einzelkämpfer sind meiner Meinung nach jedoch nicht genug Optionen vorhanden. Nach einigen ”All-Star”- und ”Klassisch”-Durchgängen war meine Prügellust dahin.

  • 36 Videospiel-Größen plus freischaltbare Figuren
  • spielt allein, mit- oder gegeneinander
  • Truhe enthält u.a. gesammelte Trophäen, Videos und Tipps

Nintendos Prügel-Party bietet ein überzeugendes Paket, dem nur ein großer Solo-Modus sowie Übersicht bei Mehrspieler-Kämpfen abgeht.

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