“Paranautical Activity” aus Steam entfernt – Entwickler bedrohte Gabe Newell * UPDATE

9

ARE YOU FUCKING KIDDING ME STEAM? WE JUST RELEASED OUT OF EARLY ACCESS AND THIS IS OUR FRONT PAGE BANNER? pic.twitter.com/Zfhj4VA8UX

— Mike Murderbeck (@SpooderW) 20. Oktober 2014

“ARE YOU FUCKING KIDDING ME STEAM? WE JUST RELEASED OUT OF EARLY ACCESS AND THIS IS OUR FRONT PAGE BANNER?”

Mike Maulbeck (aka Mike “Murderbeck”, sein jetziger Halloween-Nickname), Entwickler von Paranautical Activity, fand deutliche Worte dafür, dass man bei Steam sein Spiel fälschlich als “Early-Access-Titel” bewarb – nachdem es bereits in der finalen Version erhältlich ist. Das würde “Kunden verunsichern”, erklärte er gegenüber Eurogamer. Dabei hatte der Titel einen der begehrten Plätze in Steams “Halloween-Werbeschleife” bekommen. Dazu kam noch, dass er sein Spiel nicht veröffentlichen konnte, wann er wollte, was zu Verspätungen führte.

Das blieb nicht ohne Folgen:

Nachdem Valve nicht auf seine Kritik reagierte, machte er via Twitter seinem Ärger Luft und schleuderte – reich mit “F”-Worten garnierte – Tweets in Richtung Steam. Sein Ärger gipfelte schließlich in einer Todesdrohung gegen Valve-Boss Gabe Newell. Bei Twitter bereits entfernt, sicherte sich PlayerAttack den Tweet: “Ich werde Gabe Newell töten. Er wird sterben.”

Doch auch dies blieb nicht folgenlos:

“Murderbecks” Spiel wurde kurzerhand aus Steam entfernt. Valves Erklärung folgte per Mail (zu lesen bei Eurogamer): “[…] Todesdrohungen überschreiten eine Grenze. Deshalb haben wir uns entschlossen, unsere Geschäftsbeziehung mit Ihnen und Code Avarice zu beenden.”

Inzwischen habe er sich bei Valve entschuldigt, erklärte er gegenüber Eurogamer. Bleibt abzuwarten, wie man bei Steam reagiert.

UPDATE: Mike Maulbeck hat inzwischen seine Job beim Code Avarice quittiert. Auf der Webseite des Studios entschuldigte sich Maulbeck nochmal offizell und erklärte, dass seine Todesdrohungen gegen Newell “völlig unakteptabel” waren. Er verließ nun das Studio und verkaufte die Hälfte seinen Anteils an Co-Eigentümer Travis Pfenning:

“I feel is it my responsibility to step down from Code Avarice completely so that Steam has no reason to harbour any more ill will towards the company, and maybe even if we can’t see Paranautical Activity restored, at least future Code Avarice games may be allowed onto the platform.”

“I am Bread” – der Brot-Simulator

23

Mit der Ankündigung des “Fels-Simulators” (wir berichteten) müsste das Genre der schrulligen Simulatoren – so hätte man zumindest denken können – engültig seinen Zenit überschritten haben.

Doch weit gefehlt: Die Bossa Studios (entwickelten den Surgeon Simulator) legen nach mit I am Bread – dem Brot-Simulator. Hier schlüpft man in die Haut Kruste einer Scheibe Brot, um seine “epische und emotionale Reise” mitzuerleben, “zu der es aufbricht, um getoasted zu werden.”

Wie die Story zum Spiel ist auch der Trailer der reinste Sprengstoff – so sieht man (ab Sekunde 46) die vermutlich erstmals im Video dargestellte Kopulation zweier Brote.

Für Konsolen (ebenso für andere Systeme) wurde das Machwerk bisher nicht angekündigt. Empörend.

“Alone in the Dark”-Schöpfer kehrt zum Survival-Horror zurück

8

Ähnlich wie Shinji Mikami mit The Evil Within zieht’s auch Frédérick Raynal wieder zu den Wurzeln des Horror-Genres zurück:

Der Schöpfer von Alone in the Dark gründete mit drei Gleichgesinnten eine – wie er sie tituliert – “Video Game Band” namens Gloomy Wood mit dem Ziel, ein Survival-Horror-Spiel alter Schule zu entwickeln; Titel: 2Dark.

Zur Finanzierung seines Projekt wählte er den zwar mittlerweile breiter getretenen, aber dennoch immer noch schlüpfrigen Pfad des Crowdfundings. Auf der Kickstarter-Alternative “Ulule” möchte er 30.000 Euro für das in Retrografik (in “2,5D”- das Spiel ist modelliert in 3D-Voxel, die aber wie 2D-Pixel gerendert werden) daherkommende Spiel sammeln .

Erscheinen soll’s vorerst nur für PC, Linux und Mac – eine Konsolenversion könne er noch nicht versprechen. Wer ihn unterstützen möchte, möge das hier tun.

Driveclub: PS-Plus-Edition lässt weiter auf sich warten

13

Driveclub für PS-Plus-Abonnennten sollte bereits vor zwei Wochen – zusammen mit der Retail-Version – herauskommen. Doch wegen Server-Problemen hielt man Erstere zurück.

Entwickler Evolution versprach inzwischen, dass “die Mehrzahl der Driveclub-Spieler” wieder Verbindung zum Server aufnehmen könnten (wir berichteten) – doch von der PS-Plus-Version fehlt weiterhin jede Spur. Evolution entschuldigte sich erneut via Facebook mit dem Hinweis, dass man noch keine “konkreten Infos” hierzu habe.

GTA V: Rockstar warnt vor falschem Beta-Test

0

Entwickler Rockstar warnt vor Einladungen zu einem angeblichen Beta-Test von GTA V.

Die Einladungen zur Fake-Beta machen schon seit einiger Zeit ihre Runde im Netz – und offenbar fallen weiterhin Spieler darauf herein, weshalb der Entwickler jetzt eine Extra-Warnung herausgab:

“Bitte beachten: Es gibt keinen Pre-Release-‘BETA’-Test für Grand Theft Auto V. Wenn ihr Anzeigen oder Werbung seht, die zu einem Beta-Programm einladen, seid vorsichtig, da es sich wahrscheinlich um eine Art von Online-Phishing-Scam handelt.”

The Tomorrow Children – Anmeldung für die Alpha jetzt möglich

0

The Tomorrow Children wurde auf der diesjährigen gamescom 2014 in Köln innerhalb der Sony-Pressekonferenz als Exklusiv-Titel für die PS4 angekündigt.

Auf der offiziellen Webseite zum Spiel ist es nun möglich, sich für die Alpha auf der PS4 anzumelden. Die Alpha wird vom 30. Oktober bis zum 12. November laufen.

Sleeping Dogs: Definitive Edition – im Test (PS4/XOne)

22
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:,
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Gut zwei Jahre nach dem Original dürfen die Sleeping Dogs ein zweites Mal bellen, Square Enix und United Front Games schieben die Definitive Edition auf PS4 und Xbox One nach. Allerdings nicht weltweit, quasi wie ein kleines gallisches Dorf hat sich Deutschland erfolgreich gegen die Neuauflage gewehrt: Weil das Original hierzulande entschärft werden musste, wurde offenbar aus wirtschaftlichen Gründen entschieden, auf den neuen Konsolen keine germanische Extrawurst zu braten. Heißt also: Wer Sleeping Dogs: Definitive Edition spielen will, muss zum Import greifen und eine Indizierung davon dürfte über kurz oder lang auch sicher sein, weil die in der Tat teils recht groben “Environmental Kills” in 1080p kaum weniger Anstoß bei der BPjM erregen werden.

Aber genug zu den logistischen Dingen, was bekommen wir auf der Blu-ray? Im Prinzip das gleiche (englische) Spiel wie auf PS3 und Xbox 360, weshalb wir auf den damaligen Test für genauere Details zum Spielablauf etc. verweisen und hier nur auf die wenigen Unterschiede eingehen. Inhaltlich wurde ordentlich aufgestockt, wenn man dem Cover Glauben mag: “Enthält alle 24 DLC-Add-ons“ (die es übrigens für die deutsche Version so nicht gab) heißt es da, wobei sich fast alle als vernachlässigbare zusätzliche Outfits, Autos und Waffen entpuppen. Zwei Ausnahmen sind die im Hauptmenü separat anwählbaren Spielerweiterungen in Form von relativ kurzen, aber akzeptablen originellen Nebenstorys: Beim “Jahr der Schlange“ muss sich Wei Shen mit einer Rückstufung zum Streifenpolizisten herumärgern, der “Albtraum in North Point“ bringt untote Sagengestalten ins Spiel und erinnert dezent an den Undead Nightmare von Red Dead Redemption – beides nette Dreingaben, aber nicht so reizvoll, dass sie als alleiniger Grund für einen erneuten Kauf reichen würden.

Selbiges gilt für die grafische Aufbereitung: Die höhere Auflösung gefällt und subtile optische Erweiterungen wie schickere Reflektionen, leichte Nebelschwaden oder auch mehr Zivilisten in der Umgebung sind vorhanden, fallen aber höchstens im direkten Vergleich wirklich auf – nicht wesentlich angehoben wurde dagegen die Bildrate mit ihren 30 Bildern pro Sekunde, die zudem in hektischen Momenten auch auf den neuen Konsolen nicht immer stabil bleibt. Auch die Charakter- und vor allem Fahrzeugmodelle lassen wenig Next-Gen-Vorteile erkennen. Überhaupt schafft es Sleeping Dogs nicht so recht den Eindruck zu vermitteln, wirklich mit Liebe und Engagement überarbeitet worden zu sein – von einem erkennbaren visuellen Qualitätssprung, wie ihn z.B. der Stallkollege Tomb Raider geschafft hat, ist das Hongkong-Epos jedenfalls weit entfernt.

Ulrich Steppberger meint: Spielerisch ist Sleeping Dogs immer noch ein klar überdurchschnittlicher Open-World-Titel und bekommt deshalb unterm Strich die “alte” Wertung erneut, auch wenn er im Schatten von GTA V lange nicht mehr verlockend wirken kann als noch davor. Wer es noch nie gespielt hat und/oder die paar Wochen bis zum Rockstar-Epos dringend füllen muss, den erwartet hier gelungene Kost, denn Spaß macht der Undercover-Einsatz durchaus und auch der Umfang stimmt. Doch selbst die zusätzlichen DLC-Aufträge reichen nicht für eine Empfehlung zum Erneutkauf – zumal der dafür geforderte Fast-Vollpreis nun wirklich kein Schnäppchen mehr ist. Dafür sieht Sleeping Dogs einfach doch etwas “zu alt“ aus und behebt zu wenig von den Holprigkeiten des Originals.

  • Szenario ist auch heute noch ziemlich unverbraucht
  • Hauptstory mit 12 bis 15 Stunden angemessen lang
  • Nebenbeschäftigungen sorgen für weiteren Spielraum
  • Grafik ordentlich, aber nicht sensationell aufgehübscht
  • alle DLCs gleich mit auf Blu-ray
  • ungeschnitten (da diesmal keine deutsche Version vorhanden)
  • PS4 und Xbox-One-Versionen geben sich technisch nichts

Nicht gerade originelle, aber dank stimmiger Atmosphäre und flotter Missionen überzeugende Open-World-Action – das visuelle “Next-Gen-Update” fällt allerdings unspektakulär aus.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound

Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea – Europa-Veröffentlichung bestätigt

3

Alles andere hätte uns ja auch ziemlich gewundert, nachdem praktischer jede Atelier-Episode der jüngeren Vergangenheit den Weg zu uns gefunden hat, aber nun haben wir’s auch ganz offiziell: Atelier Shallie erscheint 2015 auch in Europa, wie untiger Tweet bestätigt:

Here we confirm that Atelier Shallie is coming in 2015. You can buy the items at our @MCMExpo sales desk! #KTfamily pic.twitter.com/NrRy0WVbhL

— KOEI TECMO EUROPE (@koeitecmoeurope) 20. Oktober 2014

Under Night In-Birth Exe:Late – im Test (PS3)

5
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Es muss nicht immer komplex und schwierig zugehen. Anders als die spielerisch anspruchsvolle BlazBlue-Reihe setzt Under Night In-Birth Exe:Late auf zugängliche Spielmechanik im Geiste eines Street Fighter II. Denn genau wie beim Urvater der 2D-Beat’em-Ups fällt auch hier der Einstieg leicht. Als oberflächlich sollte man die aktuelle Klopperei aus Japan deswegen jedoch nicht abtun, denn auch Profis können mit dem Prügler ihren Spaß haben.

Under Night lässt Euch die Wahl zwischen insgesamt 16 Männern und Frauen. Zusätzlich zu den aus der Spielhalle bekannten Recken zockt Ihr daheim mit Schülerin Nanase und dem jungen Byakuya. Jeder Kämpfer bringt seinen eigenen Stil mit in die Arena: Mantelträger Gordeau schwingt eine riesige Sense, Waldstein greift mit langen Metallarmen an, Linne nutzt schnelle Dolchstöße und Hilda lässt magische Schwerter durch die Luft wirbeln. Zwei Tasten steuern Standardangriffe wie Schläge und Tritte, ein weiterer Knopf ist der Nutzung der eben erwähnten Waffen vorbehalten. Moves und Reichweite unterscheiden sich zwar von Figur zu Figur, für die Steuerung spielt das jedoch kaum eine Rolle. Die beliebten Viertelkreisdrehungen plus Tastendruck entlocken jedem Charakter eine Handvoll Special Moves, was Einsteigern bei den flotten Fights sehr entgegenkommt. Gegen Profis haben sie dennoch keine Chance: Diese schlagen ihre Gegner mit heftigen Combos in die Luft oder lassen sie von der Arenawand abprallen, nur um direkt nachzusetzen.

Die zweistufige Leiste für Super Moves kennt man aus anderen Spielen, neu hingegen ist das ”Grind Grid”-System: Die lila Leiste in der unteren Bildmitte spornt zur Offensive an – wer vorwärts geht und attackiert, freut sich bei vollem Balken kurzzeitig über mehr Durchschlagskraft und eine besondere Konter-Option.

Gelegenheit zum Kloppen geben Euch genretypische Spielmodi: Ihr vermöbelt in ”Arcade”, ”Survival”, ”Time Attack” oder ”Versus” die CPU-Gegner, haut Euch mit einem Freund auf der Couch und messt online die Kräfte. Ein Trainingsmodus fehlt ebensowenig wie eine Galerie, in der Ihr unter anderem Artworks der Kämpfer betrachten könnt. Passen Euch die normalen Kostümfarben der Recken nicht, dürft Ihr diese verändern. Dazu benötigt Ihr allerdings Punkte, die durch schlichtes Zocken in beliebigen Modi verdient werden. Weitere Personalisierungen nehmt Ihr an Eurem Online-Profil vor, wo z.B. Motto, Hintergrund oder das Spielerbild ausgetauscht werden können.

Die Klopperei sieht insgesamt schick aus, lässt aber aufgrund leicht kantiger Protagonisten und vereinzelter staksiger Animationen die Klasse eines BlazBlue vermissen. Die Rock-Musik passt, ist aber nichts Besonderes.

Sascha Göddenhoff meint: Gegen eine eher klassische, zugängliche Prügelei habe ich nichts einzuwenden. Genau das bietet mir Under Night, denn hier muss ich den Charakter meiner Wahl nicht stundenlang studieren, bevor ich mich in den Kampf stürze. Die meisten Figuren hauen ihre Spezialangriffe mit simplen Buttonkommandos raus, und auch die ”Grind Grid”-Mechanik ist schnell verstanden. Das Spiel kommt angenehm klassisch daher, auch weil es mich nicht mit Story-Sequenzen zutextet. Die Reduktion auf relativ simple Spielbarkeit und funktionale Modi verpackt in schicker Grafik ist keine Offenbarung, insgesamt jedoch gelungen.

  • 16 spielbare Charaktere
  • klassische Modi wie Arcade, Survival, Time Attack und mehr
  • verdient Punkte für neue Kostüme etc.

”Under Night In-Birth Exe:Late” klingt sperrig, bietet aber einsteigerfreundliche Prügelkost mit hübscher Optik und klassischen Spielmodi.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound

Neueste Beiträge

Aggelos 2 – im Test (PS5)

Seite 1 Teil 1 war 2019 ein Über­raschungshit: Das stark an Westones Wonder Boy angelehnte Plattform-Abenteuer überzeugte mit hübscher ­Pixel-Grafik, gut gestalteten Levels und präziser,...

Luma Island – konkret terminiert

https://www.youtube.com/watch?v=v-6aGPwqYvU Entwickler Feel Free Games kündigt an, dass Luma Island am 2. Dezember für PS5 und Xbox Series X erscheint und zeigt einen neuen Release...

Captain America: Super Soldier – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Seite 1 Steve Rogers möchte für sein Land in den Zweiten Weltkrieg ziehen. Doch er wird ausgemus­tert und so nimmt Steve freiwillig an einem Experiment...
Screenshot von Fate/Extra Record

Fate/Extra Record – weiterer Charakter-Trailer

https://www.youtube.com/watch?v=-qhJyAF5dTc Publisher Aniplex sowie die beiden Entwickler Meteorise und Type-Moon versorgen uns mit einem neuen Charakter-Trailer zu Fate/Extra Record. Darin stellt man die Shinji-Fraktion vor,...

Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven – Millionenmarke geknackt

Square Enix gibt bekannt, dass Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven inzwischen die Millionenmarke geknackt hat. Hierbei sind verpackte und digitale Versionen des...