Studie zur E3-Berichterstattung veröffentlicht

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Die Consulting-Firma ICO Partners Limited hat anlässlich der E3 eine Studie mit einer unkonventionellen Herangehensweise durchgeführt. Dabei wurde untersucht, über welches Spiel und welchen Hersteller die Online-Medien am meisten berichtet haben. Die Urheber der Studie geben jedoch zu, dass die verwendeten Tools zur Analyse noch nicht fehlerfrei seien. Darüber hinaus floss die Qualität der untersuchten Artikel nicht in das Ergebnis ein, sondern nur die Quantität.

„Sieger“ der Untersuchung ist dabei die PlayStation 4, auf die innerhalb der E3-Woche knapp 16.000 Artikel Bezug nahmen, bei den Spielen konnte Assassin’s Creed Unity mit etwa 2.250 Berichten das meiste Aufsehen verbuchen.  

Wer sich für weitere Zahlen interessiert, dem sei die Webseite von ICO Partners Limited empfohlen.

Sebastians neue Spielwelten: Faszination Rollenspiel

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Auch heute widme ich wieder Genres abseits vom Horror-Survival wie Resident Evil und Silent Hill, die mein Zockerleben eventuell langfristig bereichern könnten. Wer jetzt nicht weiß, von was ich hier spreche, könnte sich noch einmal meinen letzten Blogeintrag durchlesen. Diesmal geht es jedenfalls um Rollenspiele.

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich im Sommer 1997 in einem Videospielmagazin zum ersten Mal von Final Fantasy VII las. Mich faszinierte die scheinbar komplexe Story mit unzähligen Spielstunden, die für damalige Verhältnisse umwerfende Grafik und einfach die Tatsache, dass es im Prinzip mein erstes Rollenspiel überhaupt war. Zu Weihnachten hatte der Weihnachtsmann dann auch tatsächlich ein Exemplar des Titels unter den Weihnachtsbaum gelegt.

Die anschließenden Ferien sowie die Monate Januar und Februar des Jahres 1998 waren dank des wirklich großartigen Rollenspiels ausgebucht, bis… ja, bis der Tod nach ungefähr 40 Spielstunden kam. Oder mit anderen Worten: Plötzlich waren meine Spielstände von der Memory Card gelöscht, weil das gute Stück über Nacht den Geist aufgegeben hatte. Irgendwie fehlte mir anschließend die Motivation zum Neuanfang und kurz darauf erschien Resident Evil 2, das mich den Rest des Jahres quasi im Alleingang ausfüllte. Erst als hier Hunk und Tofu freigespielt waren, konnte ich das Spiel wieder ins Regal zurückstellen, doch inzwischen waren Metal Gear Solid und Silent Hill in greifbarer Nähe. Von Final Fantasy VII sprach schon längst niemand mehr.

Weiter ging es erst Ende 2004 mit The Elder Scrolls III: Morrowind, welches sogar ein Xbox-Kaufgrund für mich war. Allein mit dem Erforschen der gigantischen Welt verbrachte ich Wochen, allerdings ließ mich die Hauptquest kalt und nach einigen Tagen Pause verlor ich aufgrund der unübersichtlichen Tagebuchfunktion schnell den Überblick. Schade, optisch machte das Rollenspiel einiges her und vor allem der tolle Soundtrack wollte die Gehörgänge nicht mehr verlassen, aber irgendwie sprang der letzte Funke nie so richtig über.

Retro-Reklame #50 – Galaxian

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Galaxian

(Atari, 1983)

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The Amazing Spider-Man 2 – im Test (PS3/PS4/360)

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Peter Parker alias Spider-Man setzt erneut zum Doppelschlag an: Sowohl im Kino als auch auf der Heimkonsole steht ein neues Abenteuer auf dem Plan. Während im Film ”Rise of Electro” jedoch der elektrisch geladene Superbösewicht im Mittelpunkt steht, erzählt das Spiel The Amazing Spider-Man 2 wie schon sein Vorgänger eine eigene Geschichte.

Die Stadt New York ist dabei erneut Euer Spielplatz. Krabbelt an Häuserwänden empor, springt danach vom Dach und schwingt Euch im Anschluss durch die Häuserschluchten von Manhattan. Die beiden Schultertrigger verschießen nun das Netz in die entsprechende Richtung – dafür muss aber ein Gebäude in der Nähe sein, an dem das Netz haften kann. Klappt das nicht, wechselt Ihr zum Netz-Sprint: In Zeitlupe sucht Spidey in Ruhe nach einem Ankerpunkt für seine Netzleine, wobei mögliche Stellen mit einer Silhouette versehen sind. Die Spinne von heute verzichtet nicht auf ein Smartphone. Das dient weniger für Plaudereien, sondern vielmehr als Karte: Haupt- und Nebenmissionen werden dort angezeigt, zur einfachen Navigation setzt Ihr Wegpunkte.

Die Prügeleien mit fiesen Schlägern, Autodieben und gefährlichen Russen-Gangs laufen erneut nach dem Batman-Prinzip ab: Der Spinnensinn warnt vor drohenden Angriffen, ein Tastendruck reicht im Anschluss zum Ausweichen bzw. Kontern. Der Spinnenmann fängt Gegner mit klebrigen Netz-Projektilen oder verhaut die bösen Jungs im Nahkampf mit flinken Combos. Abseits der Prügeleien spielt Ihr ebenfalls den Helden und rettet Leute aus brennenden Häusern, entführte Frauen aus fahrenden Autos oder macht Fotos von Tatorten – schließlich ist das Peter Parkers Job. Alle Aktionen bewegen sich im Rahmen eines Moralsystems: Seid Ihr die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft und erfüllt fleißig Nebenaufträge, mag Euch die ganze Stadt. Ignorante Wandkrabbler hingegen machen schlechte Presse und bekommen Ärger mit der schwer bewaffneten Task Force. Für Euren Heldenmut erhaltet Ihr jede Menge Erfahrungspunkte, die neue Fähigkeiten freischalten.

Zur Entspannung sammelt Eure Lieblings-Spinne in der Stadt verteilte Comicseiten ein, die Zugang zu alten Spidey-Abenteuern in Stan Lees Comicladen gewähren.

In mancherlei Hinsicht hat Spider-Man einen Durchhänger. Das Schwingen klappt zwar ordentlich, lässt aber ebenso wie der Netz-Sprint die Flexibilität früherer Spinnen-Spiele vermissen. Das Moral-System bietet einen interessanten Ansatz, krankt jedoch an der ständigen Wiederholung immer gleicher Aufgaben. Die Kämpfe verlaufen ebenso abwechslungsarm, gehen aber flott von der Hand und bieten dank der Akrobatik des Netzkopfs ein wenig Schauwert.

Die Story enttäuscht mit nur vier Stunden Spielzeit, in denen wenige Superschurken wie Kraven oder der Grüne Kobold auftauchen. Zwischendurch seid Ihr auch mal als Peter Parker unterwegs, sprecht mit Leuten und stattet Tante May einen kleinen Besuch ab.

Sascha Göddenhoff meint: Erinnert Ihr Euch noch an Spider-Man 2 für PS2 und Xbox? Bis heute ist es das beste Spinnen-Spiel. Tolles Freiheitsgefühl, jede Menge Luftakrobatik und flotte Kämpfe am Boden – all das hat der ”neue” zweite Teil nicht! Spidey erfüllt alle Kriterien eines typischen Lizenzspiels: mäßige Technik, monotone Aufgaben und Macken bei der Steuerung. Die Idee mit dem Moral-System gefällt mir eigentlich, doch nach zehn identischen Hausbränden ist es mir egal, ob New York den Spinnenmann mag oder hasst – hier fehlt es massiv an Abwechslung. In Verbindung mit den vier Stunden Story-Spielzeit schlägt lediglich mein Spinnensinn Alarm…

  • neue Netzschwung-Mechanik
  • erzählt eine eigene Geschichte abseits der Kinovorlage
  • verschiedene Kostüme
  • schaltet alte Spidey-Comics frei

Gar nicht ”Amazing”: Spider-Mans Einsatz fehlt es an spielerischem Feinschliff, Abwechslung und vor allem Spieldauer.

Singleplayer53
Multiplayer
Grafik
Sound

Ridge Racer Driftopia: Server werden im August abgeschaltet

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Bandai-Namco gab bekannt, dass die Server für Ridge Racer Driftopia am 15. August abgeschaltet werden.

Seit letztem Jahres kann man die Beta-Version des Gratis-Rasers für PS3 und PC antesten. Der Publisher versprach laut Eurogamer, das“erhaltene Feedback für kommende Projekte zu nutzen” – das wäre wünschenswert, denn der Titel von Bugbear Entertainment wurde oft kritisiert wegen seiner zahlreichen Mikrotransaktionen. Einen Erscheinungstermin verriet man noch nicht.

PlayStation Store – neu am 20. Juni 2014

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PlayStation 4:

  • EA Sports UFC – 69,99 Euro
  • MotoGP 14 – 69,99 Euro

PlayStation 3:

  • MotoGP 14 – 59,99 Euro

Battlefield Hardline soll nicht sozialkritisch werden

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Über die generelle Ausrichtung von Battlefield Hardline hat jetzt dessen Creative Director Ian Milham mit Kotaku geplaudert. Demnach ginge es hier nicht darum, eine Simulation auf die Beine zu stellen, welche die dunkelsten Abgründe des Millieus zeige.

Vielmehr sei ein TV-Cop-Drama angedacht, etwa im Stil der Show “Justified”, also vollkommen fiktiv und auf die Charaktere bezogen. So wird der Titel zwar seine Inspiration aus realen Verbrechen ziehen, aber ohne zu sehr und explizit ins Detail zu gehen. Man wolle auch kein moralisches Statement damit abgeben.

Die Sims: Gleichgeschlechtliche Beziehungen ursprünglich nicht geplant

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Die Sims sind bekannt dafür, dass dort vorbildlicherweise auch schwul-lesbische Beziehungen möglich sind – doch laut Programmierer Patrick J. Barrett III war das ursprünglich gar nicht so geplant:

Als er zum Entwickler Maxis stieß, hatte man sich bereits gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen im Spiel entschieden, berichtete er dem NewYorker – Publisher Electronic Arts war die Sache zu kontrovers. Doch just als Barrett mit seiner Arbeit begann, wusste er noch nichts davon: Der Lead-Programmer war im Urlaub und sein Chef übergab ihm zur Anleitung veraltete Design-Dokumente, die tatsächlich noch schwul-lesbische Paare vorsahen. Barrett – selbst auch schwul – fand’s gut und implementierte sie einfach.

Interessanterweise fragte dann niemand mehr bei ihm nach – bis auf Design-Legende Will Wright, der eines Tages an seinem Tisch vorbeikam und “erfreut feststellte, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen wieder unterstützt werden”. Doch man kümmerte sich bei Maxis nicht weiter darum, da man davon ausging, dass EA dies sowieso früher oder später streichen würde.

Auf der E3 1999 sollte das Spiel dann vorgestellt werden – und wieder half ein (glücklicher) Zufall: Barrett sollte die Demo programmieren, konnte aber aus Zeitdruck nicht das Verhalten aller Figuren im Spiel “scripten”. Ungeahnte Folge: Während einer Live-Präsentation vor der Presse begannen sich zwei Frauen im Spiel zu küssen – und Die Sims wurde zum Messe-Gespräch. Und das in positiver Hinsicht, so dass EA – die das Spiel bis dahin eher stiefmütterlich behandelte – das fortschrittliche “Feature” beibehielt, ja fast beibehalten musste…

Destiny: Bonus-Inhalte PlayStation-exklusiv bis Herbst 2015

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Die Destiny-Bonus-Inhalte für die PlayStation-Plattformen (wir berichteten hier) werden vermutlich bis Herbst 2015 – also gut ein Jahr lang – exklusiv bleiben. Das geht zumindest aus einer Amazon-Listung hervor:

“For PlayStation 4 owners, Destiny offers Early access to the Beta on July 17th, and a free 30-Day PlayStation Plus Trial. Exclusive content for PlayStation 4 owners includes the Exodus Blue Competitive Multiplayer Map, Dust Palace Strike, Weapons, Ships and Gear that will only be on PlayStation until at least Fall 2015.”

Der Bungie-Titel soll sich zum “System-Seller” der PS4 entwickeln (wir berichteten).


Schicksal nicht verkaufter DS- und 3DS-Spiele geklärt

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Habt Ihr Euch nicht auch schon einmal gefragt, was mit DS- oder 3DS-Spielen passiert, die keiner haben möchte? Werden sie vielleicht ein ähnliches Schicksal wie Ataris E.T. erleben und in irgendeinem Erdloch vor sich hinschimmeln?

Ein Nutzer von Reddit hat nun für diesbezügliche Klarheit gesorgt, denn er arbeitet bei der Gaylord Container Company (kein Witz!) und postete obiges Bild, welches während seiner Arbeitszeit aufgenommen wurde. Es zeigt eine 121 Kubikzentimeter große Kiste mit alten DS- und 3DS-Titeln. Seinen Angaben nach ist diese satte 545 Kilos schwer. Wie er erklärt, wird aus den Karten das Gold herausgefiltert und der Rest umweltverträglich entsorgt.

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