Auch wenn es die ersten sinistren Bilder (ein Video gibt’s hier) vermuten lassen: Das PS4-exklusive Bloodborne soll kein Nachfolger zu Demon’s Souls werden – noch nicht mal ein “geistiger”, wie Sonys Shuhei Yoshida laut Polygon erklärte:
Bloodborne “fühlt sich definitiv danach an, dass es von dem [Demon’s Souls-] Team kommt, aber die Spielemechaniken und die Charaktere sind brandneu”, bekräftigte der Boss von Sonys Worlwide Studios. Es sei eine “völlig neue Erfahrung”, gleichzeitig “herausfordernd und belohnend”.
Befragt nach der Zukunft der Demon’s Souls-Marke, deren Rechte bei Sony liegen, antwortete Yoshida, dass man “ganz auf Bloodborne fokussiert sei”. – Möglicherweise will Sony der Dark Souls-Reihe von From Software, deren Marke Bandai-Namco gehört, nicht ins Gehege kommen.
Auch Entwickler From Software, in Person von Bloodborne-Direktor Hidetaka Miyazaki, erklärte, dass es sich um bei dem Titel um eine neue Make handelt und keinen “Souls“-Nachfolger. Gegenüber der Famitsu (übersetzt von Kotaku) erzählte er: “Damals 2012, vor der Ankündigung der PS4, kam [Sony] zu uns mit der Idee ‘wärt ihr interessiert daran, für eine neue Hardware ein neues Spiel zu machen?’, insofern war es nie als Demon’s Souls II geplant.”
Bloodborne spielt in der Stadt Yharnam, angesiedelt im 19 Jahrhundert, was an der viktorianischen Architektur und den Steampunk-Elementen erkennbar ist – und an den Schusswaffen. Letztere sind auch ein Grund dafür, warum man sich gegen das “Souls“-typische mittelalterliche Setting entschied:
“Es gibt diverse Gründe, aber der wichtigste ist der Kampf”, erläuterte Miyazaki. “Wir dachten immer über den Wechsel zu einem Kampfsystem nach, bei dem man ‘aktiver’ ins Kampfgeschehen hineinkommt als beim Schwert- und Schild-basiertem Gefecht bei Demon’s.”
Wer sich nun sorgen sollte, dass aus Bloodborne ein Shooter wird, den wusste Miyazaki zu beruhigen: “Wir übernahmen zwar die Idee mit den Waffen, aber unter der Voraussetzung, dass wir das Spiel nicht in einen Shooter verwandeln, wozu das Viktorianische Zeitalter perfekt passte.”