Sie sind meist die ersten, die Grabgesänge über das Ende von Konsolen oder Spielereihen anstimmen – die werten Herren Analysten.
In diesem Fall gilt ihre Trauer – ausgerechnet – Call of Duty.
Grund: Der Inbegriff einer “Multi-Milliarden-Mega-Marke” droht starke Konkurrenz auf den Next-Gen-Konsolen. Laut VG247 glauben die Analysten von Cowen & Company, dass allein Bungies Destiny auf bis zu 10 Millionen Verkäufe kommt. Insgesamt muss sich Call of Duty in diesem Jahr 4 bis 6 Konkurrenz-Shootern stellen, die alle auf Augenhöhe agieren – wie beispielsweise Respawns Spiele-Schwergewicht Titanfall.
Dazu kommt noch, dass jetzt eine neue Konsolengeneration am Start ist – und im ersten Lebensjahr einer solchen sind Spieler angeblich besonders offen dafür, zu anderen Spielemarken zu wechseln. So stufte man die CoD-Franchise jetzt als “verwundbar” ein – einhergehend mit einer Reduzierung der erwarteten Verkäufe auf 16 Millionen Einheiten:
We are very concerned that the first full year of a new console cycle is the most likely time for consumers to switch gaming brands, and with several new choices available, we think CoD is particularly vulnerable. We are reducing our FY14 title estimate to 16 million units lifetime, down from peak levels of ~25 million units in 2010-12.
Schon im letzten Quartal erfüllte Call of Duty: Ghosts nicht die Erwartungen, die Verkäufe fielen 26% geringer aus als beim Vorgänger im gleichen Quartal des Vorjahres.
Sind die Weichen für den “Ruf der Pflicht” damit wirklich schon gestellt? Wie seht Ihr die Zukunft des Ego-Shooters?