Gran Turismo 6 erfolgreichster US-Titel im Dezember

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In dieser Woche wird die NPD-Group die Verkaufszahlen des US-Spiele-Einzelhandels vom Dezember verkünden – die Analysten von Cowen & Company gaben laut VG247 jetzt schon ihre Schätzung ab:

Demnach war Gran Turismo 6 der einzig wirklich nennenswerte Start-Titel mit (schätzungsweise) 300.000 verkauften Einheiten; die Dezember-Umsätzen seien zudem allgemein rückläufig, im Gegensatz zu November, in dem natürlich zwei neue Konsolen mitsamt Spielen erschienen sind.

Dennoch erwartet man, dass die meisten Publisher ihre Quartalsziele erreichen könnten – auch Activision, deren Call of Duty: Ghosts sich zwar nicht so gut verkaufte wie erhofft, was man aber durch den ungebrochen hohen Skylanders-Absatz kompensieren konnte, ebenso durch gesteigerte World of Warcraft-Abonnenten-Zahlen. Auch die Verkäufe von GrandTheftAuto V seien nach wie vor “robust”.

“Super 3D Noah’s Ark” – Wiederauflage für SNES

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Super-Nintendo-Liebhaber mit Sinn für schräge Spiele können jetzt (wieder) ein besonders obskures Exemplar erwerben:

Wie der Examiner berichtet, bringt Entwickler Wisdom Tree – 20 (!) Jahre nach der ersten Auflage des Spiels – erneut Super 3D Noah’s Ark (oder auch “Super Noah’s Ark 3D”) heraus. Dabei handelt sich’s nicht etwa um ein Remake oder Ähnliches – nein, es ist das Original, und zwar nur für SNES – denn der biblische Ego-Shooter ist lediglich auf Modul erhältlich, und nicht etwa für Nintendos Virtual Console.

Um das Spiel selbst ranken sich Legenden: Da es keine Nintendo-Lizenz hatte, kam es 1994 in einem besonders klobigen Modul heraus, auf dem man ein anderes, lizensiertes Nintendo-Spiel stecken konnte, um den Kopierschutz des SNES zu umgehen. Damit war es das einzige (kommerzielle) unlizensierte Spiel, dass jemals für Nintendos 16-Bitter herauskam.

Damit nicht genug, stammt der Quellcode zum Spiel der Legende nach aus der Doom-Schmiede id Software. Angeblich war man dort sauer auf Nintendo wegen der zensierten Fassung von Wolfenstein 3D, weshalb sie Wisdom Tree den Quellcode überließen, damit diese ein “wirklich” zensurwürdiges Spiel abliefern. So ist Super 3D Noah’s Ark im Grunde nichts anderes als Wolfenstein in biblischem Gewand, lediglich Texturen und Geräusche wurden ausgetauscht, wodurch die ehemals finstere Thematik ein wenig entschärft wurde – um nicht zu sagen, parodiert, denn statt Nazis zu jagen durfte man jetzt Schafe füttern…

Auf der Website des Entwicklers kann man das Spiel – neben anderen bizarren Schöpfungen wie Bongo loves the Bible oder Jesus in Space – nur für den PC ordern, allerdings ist es ärgerlicherweise nicht kompatibel zu Windows Vista, 7 oder 8.

Die originale SNES-Version kann man nur mittels privater E-Mail an die bibelfesten Entwickler ordern – für 65 Dollar plus Versand.

Magic: The Gathering – Filmrechte verkauft

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Das Kartenspiel Magic: The Gathering war (und ist immer noch) bekanntlich eine Lizenz zum Gelddrucken, aber selbst der größte Fan wird wohl kaum sagen, dass ihn die packende Story oder Welt angelockt hat…

Das scheint 20th Century Fox aber anders zu sehen, denn wie der Hollywood Reporter berichtet, hat die Hollywood-Schmiede nun von Hasbro die Filmrechte an Magic erworben und will damit in die Fußstapfen von Harry Potter und Herr der Ringe treten. Immerhin hat man sich dafür auch die Dienste von Simon Kinberg gesichert, der als kreativer Produzenten-Kopf im hinterbrund bei den X-Men-Filme durchaus schon ordentlich Arbeit geleistet hat.

Außerdem: Schlechter wie die Verfilmung einer anderen Hasbro-Marke – nämliche Battleships – wird’s schon nicht werden…

Jeff Brown hat Electronic Arts verlassen

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VentureBeat schreibt, dass Jeff Brown und Electronic Arts von nun an getrennte Wege gehen werden. Brown hatte dort 14 Jahre lang u.a. die Rolle des Senior Vice President of Corporate Communications inne und war für in dieser Zeit für einige bissige Kommentare bekannt. Arbeitslos ist der gute Mann jetzt jedoch nicht, denn er hat schon wieder die gleiche berufliche Stellung, diesmal bei dem Unternehmen GoPro.

In einem abschließenden Statement betonte Brown, dass er es bisher nur länger in seiner Ehe ausgehalten hätte und fand ausschließlich warme Worte für seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Fighter Within – im Test (XOne)

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Rückblick: 2010 will Fighters Uncaged demonstrieren, wie gut Kloppen vor der Kamera funktioniert – erfolglos. Der ideelle Nachfolger Fighter Within setzt nun ebenfalls auf Kinect-Prügeleien. Die Grafik überzeugt mit großen, detaillierten Charakteren und schicken Schauplätzen. Fightet Euch durch eine Kombination aus Story und Tutorial, keilt lokal gegen einen Freund oder langt mit einem von zwölf Kämpfern im Arcade-Modus zu. Dafür nutzt Ihr Schläge, Tritte und Griffe, außerdem sorgt eine mehrstufig aufladbare Leiste für Special Moves.

Wirklich spielen könnt Ihr all das aber zu keinem Zeitpunkt. Weder geplante Aktionen noch wildes Gefuchtel haben nennenswerte Auswirkungen, häufig entscheidet der Zufall die Fights.

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The Binding of Isaac: Rebirth – Schöpfer erklärt Wandel des Grafikstils

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In seinem Blog hat Edmund McMillen, Schöpfer von The Binding of Isaac, einige Fragen zu der bald erscheinenden Neuauflage des Spiels mit dem Untertitel Rebirth beantwortet. Dabei ging es hauptsächlich um dessen neuen Grafikstil und die Antwort darauf, warum es eigentlich bereits nach zwei Jahren überhaupt schon ein Remake geben muss.

So erklärt McMillen, dass er mit dem ursprünglichen Flash-Grafikstil nie zufrieden war und sich eher eine Darstellung im Stil der NES-Teile von The Legend of Zelda gewünscht hatte. Die Schwiwerigkeiten in der Arbeit mit Flash seien dann auch der Hauptgrund dafür gewesen, dass es so schnell bereits zur Neuauflage gekommen sei. Netter Nebeneffekt davon ist übrigens, dass der Titel laut McMillen nun ungefähr den doppelten Umfang haben wird.

The Binding of Isaac: Rebirth ist aktuell für PS4 und Vita angekündigt, soll aber gerüchteweise auch Nintendo-Plattformen beehren.

Gran Turismo 6 – Toyota FT-1 Concept Coupe schon heute per Update

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Dem europäischen PS Blog ist zu entnehmen, dass Besitzer von Gran Turismo 6 bereits heute wieder einen Grund zur Freude haben, denn sie bekommen per kostenlosem Update die Gelegenheit, das Toyota FT-1 Concept Coupe in ihre virtuelle Garage zu stellen. Dazu kann wahlweise eine Challenge auf dem Kurs von Laguna Seca absolviert werden, der geneigte Spieler kann aber auch einfach dem Autohändler einen Besuch abstatten und den Wagen somit in seinen Fuhrpark wandern lassen.

Silicon Knights verliert Rechtsstreit gegen Epic Games

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Die gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Entwickler Silicon Knights und Unreal-Engine-Hersteller Epic Games begannen bereits im Jahre 2007 – genauer genommen, begann der Ärger sogar schon früher:

Damals (Bericht siehe Gamasutra) beschuldigte das Entwicklerstudio, dass die Unreal Engine 3, deren Lizenz man für das Spiel Too Human erworben hatte, nicht adäquat funktionierte. Man forderte von Epic Games die gezahlten 750.000 Dollar zurück – oder ersatzweise eine funktionierende Version. Damit nicht genug, beschuldigte man Epic sogar, dass man die Unreal Engine 3 absichtlich in einer schlechter funktionierenden Version an andere Entwickler ausgeliefert hatte, um das eigene Spiel Gears of War, das ebenfalls auf der UE3 basiert, im wahrsten Wortsinn besser aussehen zu lassen – Letzteres wurde zum besten Spiel der E3 2006 gewählt, Too Human konnte hingegen nicht überzeugen und kam zudem erst sehr spät heraus.

Doch Epic schlug zurück und verklagte ihrerseits die “Silizium-Ritter”, große Teile des Programm-Codes der Unreal Engine 3 einfach für die eigene “Silicon-Knights-Engine” verwendet zu haben. Diese erschuf Silicon Knights, weil die UE 3 eben ihrer Meinung nach nicht richtig funktionierte. Jene verwendete man dann beispielsweise für das (gecancelte) The Ritualist und für X-Men: Destiny. Der Streitwert war inzwischen auf 4,5 Millionen Dollar angewachsen.

Im November 2012 (siehe VG247) gewann Epic Games den Prozess: Man konnte nachweisen, dass Silicon Knights tausende Zeilen Programmcode einfach ins eigene Produkt kopierte, die Copyright-Hinweise löschte – und sogar Rechtschreibfehler der Programmierer übernahm. Die ursprünglich Schadenssumme wurde durch Anwalts-und Gerichtskosten auf nun 9,2 Millionen Dollar aufgeblasen.

Silicon Knights ging in Berufung, doch vergebens: Das “United States Court of Appeals” erklärte laut Gamasutra letzte Woche die Gerichtsentscheidung von 2012 für rechtsgültig. Ob das Studio das Geld auftreiben kann, ist jedoch fraglich. Bereits 2011 und 2012 gab es Entlassungen, und Studio-Gründer Denis Dyack setzte sich zu Precursor Games ab, um Shadow of the Eternals zu entwickeln – dessen Kickstarter-Finanzierung scheiterte bereits zum zweiten Mal.

Inazuma Eleven 3: Team Oger greift an! – Verwirrung um US-Termin

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Groß war die Freude in Übersee, als auf Nintendos offizieller Website Anfang letzter Woche zu lesen war, dass Inazuma Eleven 3: Team Oger greift an! im ersten Quartal 2014 in den USA erscheinen wird. Nun schreibt Joystiq allerdings, dass besagter Eintrag inzwischen wieder entfernt wurde. Ein Grund dafür ist noch nicht bekannt. Da allerdings bereits ein englischsprachiger Trailer zu dem Titel veröffentlicht wurde (wir berichteten), ist von einem US-Release auszugehen.

Wir müssen dagegen nicht weiter zittern, bei uns ist das Fußball-RPG schon seit längerem für Febraur angekündigt und wird auch garantiert dann erscheinen.

China legt neue Regeln für Konsolen fest – Regierungs-“feindliche” Spiele verboten

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Das Verbot von Spielekonsolen, dass man in China im Jahr 2000 zum Schutze der Jugend vor “negativen kulturellen Einflüssen” aussprach, wurde im letzten Jahr aufgehoben: In Shanghais Freihandelzone könnten Sony, Microsoft und Nintendo nun Konsolen und Spiele herstellen, was beispielsweise ein Erscheinen der Xbox One in China ermöglichen würde (wir berichteten hier).

Laut Bloomberg erklärte Chinas Kultusministerium, dass man nun genaue Regularien für die Videospielbranche ausarbeiten will. Was man sich eigentlich schon denken kann: Die Spiele dürfen natürlich keine China- oder gar Regierungs-feindlichen Inhalte haben.

Der Leiter des Ministerium, Cai Wu, erklärte es mit folgenden blumigen Worten: “Dinge, die China-feindlich sind oder nicht in Übereinstimmung mit den Ansichten der chinesischen Regierung stehen, werden nicht zugelassen. Wir wollen das Fenster einen Spalt weit öffnen, um etwas frische Luft herein zu lassen, aber wir brauchen auch ein Netz, um Fliegen und Moskitos abzuwehren.”

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