Wer es sich leisten kann: Das britische Edelkaufhaus Harrods hat laut High Snobiety für den stolzen Preis von 6.000 britischen Pfund eine goldene Xbox One im Angebot. Dafür erhaltet Ihr allerdings nur die Daddelkiste in echtem 24-Karat-Gold, denn noch nicht einmal der Controller bekam einen Goldüberzug spendiert und sonstige Exklusivfeatures fehlen ebenfalls. Wer allerdings seine Weihnachtsferien in London verbringt, kann sich das gute Stück dort ja zumindest einmal ganz aus der Nähe betrachten.
Batman: Arkham Origins Blackgate – im Test (3DS/PSV)
| Spiel: | Batman: Arkham Origins Blackgate |
| Publisher: | Warner |
| Developer: | Armature Studio |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | 3DS, PSV |
| Erhältlich für: | 3DS, PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 12 / 2013 |
Ihr habt nach dem umfangreichen Arkham Origins noch immer nicht genug vom schwarzen Flattermann? Dann seid willkommen im Metroid-artigen Ableger Blackgate, der erzählt, was nach den Ereignissen des dritten Arkham-Spiels passierte. Ihr steuert Batman in 2,5D durch das Blackgate-Gefängnis, das der Pinguin, Joker und Black Mask unter sich aufgeteilt haben. In welcher Reihenfolge Ihr die komplexen Areale angeht, bleibt Euch überlassen. Nach und nach entdeckt Ihr neue Gadgets und Türcodes, mit denen Ihr in bisher unerreichbare Bereiche vordringt. Im Detektiv-Modus erspäht Ihr Ankerpunkte, sprengbare Wände und Feinde, die Ihr entweder Arkham-typisch verprügelt oder von den serienüblichen Gargoyles aus einen nach dem anderen erledigt. Dem Spielspaß abträglich ist die verwirrende Übersichtskarte, die Orientierung geht im komplexen Gangnetzwerk oft verloren. Die Bosse sind angenehm fordernd, unglücklich sind hier aber durch die Bank die Checkpoints gesetzt, bei denen man immer noch ein paar unnötige Schritte laufen und Comicsequenzen wegdrücken muss. Leider nutzt sich der Mix ab, es fehlt an Gegnervielfalt und aufregenden Schauplätzen. Unterm Strich: ein spielerisch nettes und audiovisuell überzeugendes Abenteuer.
Tobias Kujawa meint: Grafisch und akustisch überzeugt Blackgate mit stabiler Bildrate, guter (englischer) Sprachausgabe, einem passenden Soundtrack und flüssigen Animationen. Leider ist der Trip durch das Gefängnis aber genauso oft öde wie spannend. Das Spiel schickt Euch sehr oft in fernab gelegene Bereiche, die Navigation dorthin fällt durch die verwirrende Karte schwer. Und habt Ihr erst mal alle Feinde beseitigt, kommt in den leeren Hallen trotz versteckter Upgrades und Anzüge Langeweile auf.
- sammelbare Kostüme und Upgrades
- keine Erfahrungspunkte fürs Kämpfen
- schlechte Draufsicht-Karte
- Spieldauer etwa 7 Stunden
- New Game+ nach erstem Durchlauf
Batman im Gefängnis-Labyrinth: (Zu leichte) Kämpfe, interessante Bosse und der Gadget-Einsatz machen Spaß, die Navigation nervt aber.
| Singleplayer | ![]() | 67 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Xbox-Live-Marktplatz-Update vom 18. Dezember 2013
Kurz vor Weihnachten gibt’s nochmal ordentlich Horror: The Walking Dead: Season Two – Episode 1: All That Remains (4,79 Euro) lässt Euch zusammen mit Clementine alleine in zombieverseuchten Gefilden. Telltale-typisch wird’s sicher wieder packend inszeniert und technisch teilweise grausam sein…
An der Xbox-One-Front tut sich dem Anschein nach diese Woche nichts, dafür gibt’s im gold-exklusiven Deal der Woche die erste Staffel von The Walking Dead für einen Drittel des normalen Preises, allerdings gilt das nicht für die “400 Days”-Zusatzepisode – buh!
Außerdem hat Microsoft inzwischen die alljährliche Weihachtsrabatte online gestellt, einige wechseln täglich und einige laufen bis zum 23. Dezember durch, da findet sich auch so manch interessantes Schnäppchen.
The Walking Dead: Season Two wird wegen Clementine nicht weichgespült
Wie wir bereits wissen, schlüpft man in The Walking Dead: Season Two in der Rolle des kleinen Mädchens Clementine, das sich in einer Welt voller Gefahren und Zombies bewähren muss. Einige könnten nun auf den Gedanken kommen, dass es aufgrund der jungen Protagonistin in dem Spiel etwas weniger rabiat als im Vorgänger zugehen könnte, doch Dennis Lenart, Director der ersten Episode, und Telltale-Präsident und Mitbegründer Kevin Bruner betonten jetzt gegenüber IGN, dass es nicht so kommen werde.
Schließlich sei die Welt von Clementine immer noch genauso gefährlich wie im ersten Teil und schere sich nicht darum, ob nun ein kleines Mädchen oder ein starker Muskelberg darin überleben müsse, erklären Lenart und Derin. Natürlich fühle man sich als Entwickler dadurch zunächst etwas unwohl, aber auf die bestmögliche Art und Weise. Vielmehr gebe der neue Hauptcharakter allerdings die Möglichkeit, das ganze Setting von einer anderen Perspektive zu beleuchten.
Wer sich selbst ein Bild davon machen willl, kann das ab heute auf Xbox 360 und (mutmaßlich) PS3…
PlayStation 4 – Sony möchte neue Spielemarken etablieren
PlayStation CEO Andrew House hat im Gespräch mit MCV betont, wie wichig es sein wird, dass Sony mit der PlayStation 4 neue Spielmarken etabliert. Seiner Meinung nach sei man gerade in diesem Bereich besser als Teile der Konkurrenz.
Der frühe PS4-Käufer wisse laut House sicherlich, dass Sony einen Fahrplan zur Veröffentlichung neuer Marken habe. Unter den vielen Ankündigungen für die neue stationäre Sony-Konsole befänden sich diese eben auch, was seiner Meinung nach auch essentiell wichtig sei.
Nintendo Direct: neue Ausgabe am Mittwoch um 15 Uhr
Unverhofft kommt oft. Kurz vor Weihnachten spendiert uns Nintendo noch eine neue Episode von Nintendo Direct mit Oberboss Saturo Iwata und Europa-Zwischenboss Satoru Shibata, in der es um Neuheiten für Wii U und 3DS gehen soll, die bis zum Frühjahr 2014 erscheinen – ob da auch Super Smash Bros. auftauchen wird?
Zu sehen geben wird es den Spaß hier, außerdem haben wir morgen nachmittag natürlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos für Euch parat.
Kaspersky: Täglich 36.000 Hacker-Angriffe auf Spieler
Der Angriff auf das PlayStation-Network von 2011, bei dem weltweit 75 Millionen Nutzer betroffen waren, dürfte bei vielen Spielern noch in höchst unguter Erinnerung sein. Die Virenscanner-Spezialisten von Kasperyky veröffenlichten nun Zahlen, die belegen, dass Spieler eine Hauptzielgruppe der Datendiebe sind:
2013 registrierten die Kaspersky Labs 11,7 Millionen Hacking- respektive Phishing-Angriffe speziell auf Spieler, durchschnittlich ca. 36.000 Attacken täglich (Stand nach 325 Tagen, Datenquelle ist das Kaspersky Security Network KSN) – die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. In Europa lagen vor allem Spaniens Spieler unter Beschuss mit 138.786 Attacken, dicht gefolgt von Polen mit 127.509. Deutschland landete auf Platz 5 mit 29.049 Angriffen.
Laut Kaspersky ist der PC zwar nach wie vor des Daten-“Phishers” liebstes Fanggebiet, doch bei PS4 und Xbox One sahen die Sicherheitsspezis eine Steigerung von Angriffen. Auch Spiele stehen im Fokus der Netz-Kriminalität, hervorzuheben sind hier in diesem Jahr Minecraft und GrandTheftAuto V.
Call of Duty: Ghosts – 19% geringere Verkäufe als Black Ops II
Trotz des Milliardenumsatzes von Call of Duty: Ghosts bereits am ersten Tag haben die Analysten von Cowen & Company Grund zum Lamentieren:
Analyst Doug Creutz erklärte laut VentureBeat, der Titel habe im Jahres-Vergleich zum Vorgänger Black Ops II bisher 19 % weniger Umsatz generiert. Hersteller Activision hatte die Anleger zwar schon davor gewarnt, weil man davon ausging, dass viele Spieler erst auf die neue Konsolengeneration warten würden; danach sollten sich die Verkäufe aber wieder verbessern.
Laut Creutz seien die Zahlen aber kritischer zu sehen, denn “Ghosts” habe noch zwei Wochen mehr Zeit gehabt als der Vorgänger. Gegenüber Modern Warfare 3 von 2011 sei der Titel im jährlichen Vergleich bisher gar um 32% im Rückstand.
Insgesamt schätzt man, dass von Ghosts etwa 20-25 % weniger Kopien verkauft werden als von Black Ops II. Ursprünglich ging Cowen & Company von einem Rückgang in Höhe von 10-15 % aus.
Minecraft – PS3-Fassung ab morgen erhältlich!
Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk erwartet PS3-Besitzer am morgigen Mittwoch: Früher als Gedacht kommen sie nun noch dieses Jahr in den Genuss von Minecraft, wie das PlayStation Blog uns wissen lässt.
Der Preis wurde zwar noch nicht genannt (mutmaßlich knapp unter 20 Euro), aber ein paar Details zum Inhalt – demnach ist der Klötzchen-Baukasten auf der PS3 identisch mit der Xbox-360-Fassung, hat also eine wunderbar intuitive Bedienung, aber auch die Beschränkung auf eine Fläche von 1000 x 1000 Blocks.
Spaß macht’s trotzdem jede Menge, aber hoffen wir weiter, dass Minecraft dann auf den Next-Gen-Konsolen unendliche Weiten erreichen wird wie beim PC…
WWE 2K14 – im Test (PS3)
| Spiel: | WWE 2K14 |
| Publisher: | Take 2 Interactive |
| Developer: | Yuke's |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 12 / 2013 |
Nach dem Niedergang von THQ landete die Wrestling-Lizenz für die Stars der WWE bei Take 2. Damit einher ging die Hoffnung, das Showspektakel nähere sich nun vor allem grafisch dem Zeitgeist an. Vorweg sei gesagt: Diese Hoffnung war vergebens.
WWE 2K14 schickt die aktuellen Mitglieder der beiden großen Shows Raw und Smackdown! in den Kampf um Ruhm, Ehre und Championgürtel. Dabei greift Ihr neben aktuellen Superstars auch auf Legenden des Sports zurück: Hulk Hogan, Bret Hart, Randy Macho Man Savage und viele weitere ehemalige WWE-Großkaliber sehen ebenso wie die aktuellen Athleten ansehnlich aus, müssen aber erst freigespielt werden.
Das passiert im Modus 30 Years of Wrestlemania, in welchem Ihr große Momente aus den entsprechenden Großveranstaltungen seit 1985 nachspielt. Dabei müsst Ihr bestimmte Aufgaben erfüllen, um das jeweilige Match historisch korrekt nachzustellen. Die Fights sind hier grafisch mit einem Filter versehen, der an alte VHS-Aufnahmen erinnert.
Am Umfang änderte sich nichts: Unzählige Matchvarianten der TV-Vorlage sind in verschiedensten Ausführungen enthalten, mit diesen baut Ihr auf Wunsch Euren eigenen Pay-Per-View zusammen.
Optik und Spielbarkeit hingegen enttäuschen: Arenen und Zuschauer sehen schlimm aus, die Wrestler zappeln hektisch durch den Ring und das Kontern gegnerischer Angriffe ist enorm schwierig.
Sascha Göddenhoff meint: Das Niveau der WWE-Spiele stagniert seit Jahren, daran ändert auch der Hersteller-Wechsel nichts. Die Athleten gefallen mir, die Optionen des Editors sind sogar spitze. Jedoch geriet das Tempo der Kämpfe zu hoch, dazu kommen reichlich abgehackte Animationen. Das fiese Konter-Timing macht gerade den gelungenen Wrestlemania-Modus unnötig schwer: Nie habe ich das Gefühl, das Geschehen wirklich präzise steuern zu können. Schade, denn ich mag Wrestling.
- 30 Years of Wrestlemania-Modus
- verteidigt oder brecht in The Streak die Serie des Undertakers
- reichlich Matchvarianten spielbar
- gigantischer Editor
WWE 2K14 bietet kein großes Spektakel, sondern nur akzeptable Unterhaltung das Highlight sind die 30 Years of Wrestlemania.
| Singleplayer | ![]() | 68 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |














