Sony ändert Nutzungsbestimmungen für mobile Geräte

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Siliconera berichtet, dass Sony ganz diskret eine nicht ganz unwichtige Änderung bei den Nutzungsbestimmungen von mobiler Software bzw. Geräten durchgeführt hat. Von nun an kann nämlich mit einer PSN-ID auf drei Mobilgeräte zugegriffen werden, während vorher nur zwei möglich waren.

Davon betroffen ist jedoch nur Software, die nach dem 17. November 2011 erworben wurde. Ältere Titel können nämlich gar auf fünf Geräten gleichzeitig gespielt werden. Trotzdem eine tolle Nachricht für Konsumenten, die in Besitz von PSP, Vita und Vita TV sind.

Xbox One – Microsoft sieht bei Mikrotransaktionen noch Nachbesserungsbedarf

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Xbox-One-Käufer der ersten Stunde werden etwa bei Ryse, Killer Instinct oder Forza Motorsport 5 schon Bekanntschaft mit Mikrotransaktionen gemacht haben. Dass dabei noch nicht alles rund läuft, ist inzwischen vielerorts nachzulesen und auch Microsoft-Boss Phil Spencer gelobt jetzt gegenüber Kotaku Besserung.

Demnach befinde sich Microsoft noch im Lernprozess, was Mikrotransaktionen angehe. Vorher war Spencer auf die sehr unterschiedlichen Modelle bei Ryse (kann weitestgehend ignoriert werden), Killer Instinct (Inhalt versteckt sich größtensteils hinter Paywall) und Forza Motorsport 5 (auffallend hohe Preise) angesprochen worden.

Microsoft werde genau beobachten, was der Kunde diesbezüglich wolle und was ihm nicht gefiele und werde seine künftige Verhaltensweise entsprechend anpassen, verspricht er. So ginge es etwa nicht darum, dass sich ein Spieler Siege erkaufen könne, sondern sei dem Konsumenten vielmehr die Individualisierung wichtig.

F1 2013 – im Test (PS3)

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Wenn sich infernalische Töne über verschlungene Asphaltbänder ausbreiten, ist es wieder Zeit für die Formel 1. Wie immer liefert Codemasters F1 2013 pünktlich gegen Ende der realen Formel-1-Saison aus. Streckentechnisch hat sich 2013 nichts geändert: Ihr rast über dieselben Kurse des Vorjahrs mit der Ausnahme, dass diesmal der Nürburgring statt dem Hockenheimring im Kalender steht. Vertraut wirkt auch der Einstieg ins Spiel, denn wieder stellt Ihr Euch dem ”Young Drivers Test” in Abu Dhabi. Diese einführenden Fahrprüfungen fallen aber umfangreicher aus. Für gekonntes Kurvenfahren oder Überholen winken Medaillen sowie Angebote von Rennteams.

Vor der Weltmeister-Karriere stehen zahlreiche Grand Prix mit wählbarer Rennlänge, kurzem oder komplettem Qualifying sowie optionale Trainingssessions an. Auf der Strecke helfen Einsteigern die einblendbare Ideallinie sowie Fahrhilfen, die 19 Kurse zu meistern. Wie in den Vorjahren überzeugt das Fahrverhalten mit viel Anspruch sowie einem empfindlicheren Reifenmodell – ganz wie in der Realität. Wieder mit an Bord sind die Hilfssysteme DRS und KERS, die bessere Überholmöglichkeiten bzw. kurzzeitig mehr PS ermöglichen. Das eigene Vehikel lässt sich übrigens mit einem Lenkrad noch besser am Limit bewegen, schließlich sorgen Force-Feedback-Effekte für ein stimmiges Fahrgefühl.

Hitzig geht es vor allem beim Start mit 22-köpfigem Fahrerfeld zu: Die KI-Piloten passen gut auf, machen Platz, aber lassen sich im Getümmel zu simpel überholen. Allerdings heimst Ihr schnell Zeitstrafen ein, wenn Ihr abkürzt oder Rivalen abdrängt. Doch wie gewohnt spult Ihr das Geschehen einige Sekunden zurück, um Fahrfehler zu annullieren. Das Schadensmodell konfrontiert Euch mit Plattfüßen, abgerissenen Spoilern oder Aufhängungsschaden. Neben der Karriere finden Ungeduldige in der ”Saisonchallenge” eine verkürzte Meisterschaft, in der Ihr Rivalen anderer Teams herausfordert, um deren Cockpit zu übernehmen. Die größte Neuerung der 2013er-Auflage ist aber alt, denn erstmals liefert Ihr Euch Rennen in klassischen Rennwagen aus den 1980ern. Mit Williams, Ferrari oder Lotus heizt Ihr über die antiken Kurse von Jerez oder Brands Hatch. Wer mehr Lust auf Retro hat, der besorgt sich die teurere ”Classics Edition” mit Autos und Pisten der 1990er.

Thomas Stuchlik meint: Codemasters’ abermaliges Update gibt wenig Anlass zur Kritik. Umfang und Karriere-Modus bieten genug Abwechslung, auch das Fahrverhalten überzeugt. Optisch bewegt sich die Engine offenbar am Limit, denn bei vollem Fahrerfeld bricht die Bildrate ein wenig ein. Dafür zeugen Grafikeffekte wie Hitzeflimmern oder Regentropfen auf der Kamera von Detailliebe. Richtig spaßig wird’s in den alten F1-Rennern, die sich schwammiger steuern und mehr rutschen. Leider ist die Umsetzung etwas halbherzig, denn eine klassische Saison fehlt. Ebenso fraglich ist die Aufteilung in zwei Editionen. Dennoch lohnt sich das Spiel für jeden F1-Begeisterten, für Vorjahresbesitzer gibt es aber kaum Neues.

  • alle aktuellen Saisondaten enthalten
  • erweiterte Einführungstests
  • Standard und Classics Edition erhältlich
  • beide enthalten klassische Inhalte
  • online oder per Splitscreen spielbar

Die gelungene Neuauflage ­modernisiert die Saisondaten und bringt mit klassischen Wagen frischen Wind ins innovationsarme Spielkonzept.

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Pikmin-Designer arbeitet an neuer Nintendo-Marke

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He is in Nintendo Kyoto now. working on some Nintendo original title RT@2Andrin what happened to Masamichi Abe? Is he retired?

— Katsuhiro Harada (@Harada_TEKKEN) 26. November 2013

Laut Tekken-Schöpfer Katsushiro Harada arbeitet Masamichi Abe, Designer der ersten zwei Pikmin-Spiele, derzeit an einer neuen “IP” (alos “Intellectual Property bzw. einfach “Marke” für Nintendo.

Abe ist ein ehemaliger Kollege von Harada, mit dem er an Tekken 2 arbeitete. Auflerdem werkelte er auch noch an Metroid Prime: Hunters und Mario vs. Donkey Kong: Minis March Again.

Was sich hinter der neuen Spiele-Marke verbirgt, ist noch nicht bekannt.

Erste Bilder eines “Steam Machine”-Prototypen

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Im September kündigte Valve die Einführung eines eigenen Betriebssystems an, zu dem auch eine entsprechende Hardware namens “Steam Machine” erscheinen soll.

Wobei es nicht die eine “Dampfmaschine” geben wird, denn verschiedene Hersteller werden ihre eigene Hardware für SteamOS herausbringen. BuyPower zeigte Engadget ihren Prototypen, der vom Design her an eine PS4 erinnert: Es gibt zwei Versionen, die – passend zu Valve – “Gordon” und “Freeman” getauft wurden, sich aber lediglich in der Farbe der mittleren “Lightbar” (im ausgeschalteten Zustand) unterscheiden: entweder schwarz oder klarsichtig, eingeschaltet variieren die Farben des Streifens. Über die Technik liefl man noch nichts verlauten, sie soll laut iBuyPower aber alle SteamOS-Titel in 1080p und mit 60fps wiedergeben können.

Auch Valve zeigte schon einen eigenen Prototypen (letztes Bild in der Galerie), der dieses Jahr an 300 Beta-Tester geht. Die “Steam Machines” sollen Mitte nächsten Jahres erhältlich sein.

Skylanders SWAP Force – im Test (360)

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Seit zwei Jahren kann niemand mehr Activision vorwerfen, nur mit den jährlichen Call of Duty-Fortsetzungen Kasse machen zu wollen. Denn inzwischen funktioniert das für den Konzern auch ganz vorzüglich mit kinderfreundlicher Abenteuer-Kost, deren genialer Kniff darin besteht, die Helden auch als physische Sammelfiguren anzubieten. Wer zu diesen Skylanders noch keinen Kontakt hatte und sich darüber wundert, wieso sich das Produkt als Milliarden-Goldgrube entpuppt hat, dem sei gesagt: Hinter dem Konzept steckt nicht einfach nur Raffgier – es wurde tatsächlich dafür gesorgt, dass auch mehr als ausreichend spielerische Qualität vorhanden ist.

So ist es kein Wunder, dass mit Skylanders SWAP Force der dritte Teil parat steht und sich wenig um die inzwischen durch Disney Infinity entstandene Konkurrenz kümmert: Die etablierte Spielwelt wurde behutsam ausgebaut und mit schlüssigen Verbesserungen (sowie natürlich jeder Menge neuer Figuren) erweitert. Auf potenziell überambitionierte oder raffgierige Mätzchen wie Welten-Editoren oder in undurchsichtigen Tütchen verkaufte Extrakräfte verzichtet das neue Abenteuer dagegen.

So hört es sich im ersten Moment fast banal an, was die wichtigste Neuerung von SWAP Force ist: Die bunten Stars können nun springen!

Das beherrschten Spyro, Gill Grunt, Trigger Happy &amp Co. bisher nur in ihren Handheld-Ausflügen, die vom Entwicklerstudio Vicarious Visions gefertigt wurden – genau das löst diesmal Toys for Bob ab, wo die ersten beiden Episoden entstanden. Wie sich diese Fähigkeit auf das Spielgeschenen auswirkt, wird schnell klar: In den frischen Levels bewegen sich die Spielzeug-Stars generell freier und regelmäßig eingestreute Plattform-Abschnitte oder z.B. auch Rutschpartien ähnlich den Gleitfahrten eines Ratchet &amp Clank sorgen für mehr Frische und Abwechslung. Hand in Hand geht das mit einer optischen Generalüberholung: Die Charaktere glänzen mit detaillierterer Modellierung, die bunten Umgebungen wirken organischer und die virtuellen Kameras setzen das quirlige Geschehen dynamischer in Szene.

Natürlich gibt es in SWAP Force auch Neuerungen, die sich auf Euren Geldbeutel auswirken – stolze 56 frische Figuren sind diesmal im Angebot, aufgeteilt in Neuauflagen alter Lieblinge, Debütanten sowie Lightcore (mit Leuchteffekten) und SWAP Force (siehe Kasten links). Wie üblich könnt Ihr auch die für Spyro’s Adventure und Giants erworbenen Helden benutzen, was für einen Großteil des Abenteuers tatsächlich reicht: Die Hauptstory lässt sich mit diesen und den im Starter-Pack (das diesmal wegen eines neuen Portals für jedermann Pflicht ist) enthaltenen Charakteren absolvieren. Doch Skylanders-Fans wollen natürlich auch die zahlreichen Nebenaufgaben erkunden.

Die fallen in SWAP Force abwechslungsreicher aus als bisher, was vor allem an den 16 Figuren der namensgebenden Gattung liegt: Bei denen lassen sich nicht nur beliebig Ober- und Unterkörper kombinieren, sie bringen auch spezielle Fortbewegungsmethoden mit, auf die jeweils Minispiele zugeschneidert wurden – klar, dass Ihr einen kompatiblen Skylander braucht, um sie freizuschalten. So wird unter Zeitdruck mal geschlichen, geflogen, gekrochen, geklettert oder teleportiert – und habt Ihr eine Aufgabe einmal bestanden, wird sie bequemerweise künftig direkt anwählbar, wenn Ihr Eure alten Bestleistungen übertreffen wollt.

Neben der gewohnt launigen Geschichte rund um Fiesling Kaos legten die Entwickler Wert darauf, dass Geheimgegenstände diesmal kniffliger versteckt wurden und damit die Erkundung der Umgebung mehr Sinn ergibt. Auch für Mehrspieler-Aktivitäten fällt das Angebot größer aus, allerdings bleibt Online-Koop weiterhin ein Tabuthema.

Letztlich erweist sich SWAP Force als rundum gelungene Fortsetzung, das auch bisherige Skylanders-Abstinenzler mit Bereitschaft für die nötige Investition überzeugen könnte – denn die Qualität stimmt.

Ulrich Steppberger meint: Im Duell der Sammelfiguren-Abenteuer geht SWAP Force als klarer Sieger vom Platz – zwar hat es nicht die kreativen Basteloptionen eines Infinity, dafür sitzt der Rest wie angegossen und macht nach Giants einen weiteren Schritt nach vorne. Dank Hüpffähigkeit fallen die Levels interessanter aus, die namensgebenden Kombinier-Charaktere haben nicht zuletzt durch ihre eigenen Minispiele mehr Existenzberechtigung als letztes Jahr die Giganten. Dazu gesellt sich die optische Frischzellenkur und der erneut löbliche Umfang des Gesamtpakets. Zwar ist SWAP Force trotz allem eher qualitativ hochwertige Routine-Kost denn Innovations-Feuerwerk, aber was soll’s? Junge wie jung gebliebene Zocker können damit viel Spaß haben.

  • 17 umfangreiche Levels gespickt mit Sammel- und Nebenaufgaben
  • 56 neue Figuren: 16 SWAP Force, 8 Lightcore und je 16 reguläre Debütanten und Neuvarianten von Altstars

Optisch aufge­hübschtes und nicht nur dank der neuen Figuren­gattung auch spielerisch gelungen erweitertes Sammelhelden-Abenteuer.

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Apple kauft Kinect-Schöpfer PrimeSense

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Wie AllThingsD berichtet, hat sich Apple die israelische Firma PrimeSense für schätzungsweise 360 Millionen Dollar einverleibt.

Bereits im Juli gab es Gerüchte über Kaufabsichten des Konzerns aus Cupertino (wir berichteten hier). Nun bestätigte Apple den Kauf der Hightech-Schmiede, welche maßgeblich die Technologie der Kinect-Bewegungserkennung der Xbox 360 entwickelt hat. Wie bei dem Computer-Giganten üblich, gab man sich geheimniskrämerisch und erklärte nichts hinsichtlich möglicher Pläne mit der neuen Technik.

Bekannt ist jedoch, dass PrimeSense ihre Bewegungs-Sensoren inzwischen stark verkleinert haben – das “Capri”-Modell (siehe oben) findet durchaus in aktuellen Tablets Platz…

Raven’s Cry auf Mai 2014 verschoben

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Raven’s Cry ist von Entwickler Reality Pump auf den 7. Mai 2014 verschoben worden. Die zusätzliche Zeit wird laut Head of Development Tadeusz Zuber dazu genutzt, das “eigene Bild von Karibik und Piraten abseits irgendeiner Familienidylle” zu kreieren. Ursprünglich war der Titel einmal bei den Octane Studios in Entwicklung.

Forza Motorsport 5 – im Test (XOne)

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Versprochen ist versprochen: Da wir in der neuen M! keinen kompletten Test zu Forza Motorsport 5 unterbringen konnten, gibt’s den Nachschlag mitsamt Wertung nun hier online.

“Weniger ist mehr” – unter diesem altbekannten Motto könnte man Forza Motorsport 5 wohl zusammenfassen, gäbe es da nicht einen Haken: Weniger ist und bleibt hier weniger. Denn was am meisten ins Auge sticht, ist nunmal die magere Streckenzahl – mit der müssen sich ambitionierte Xbox-One-Motorsportler abfinden, wollen sie die anderen Vorzüge der Raserei genießen.

Davon gibt es nämlich einige: Das Fahrverhalten der Boliden wurde nochmals aufgemöbelt und fühlt sich im Zusammenspiel mit dem überarbeiteten Joypad richtig gut an: Wenn etwa die linke Schultertasten beim Anbremsen spürbar vibriert und mit den feinfühligeren Sticks die Kurvenfahrten sprichwörtlich runder gelungen, ist das die nächstbeste Alternative zum Lenkrad – das Ihr übrigens neu kaufen müsstet, denn die alte Forza-Lenkhardware wird prompt nicht mehr unterstützt.

Auch der seit jeher als Musterbeispiel für die ominöse Cloud-Power dienende Drivatar-Aspekt entpuppt sich als gelungen: Ist Eure Konsole online, suchst sie sich als Gegner für Eure Karriere-Rennen die Profile von anderen Spielern und vorzugsweise Euren Freunden. Deren Leistungen werden vom Programm analyisert und vermeintlich realistisch repliziert, was in der Praxis zu erkennbar -menschlicheren- Kontrahenten auf der Piste führt – mit allen Vor- und Nachteilen. Denn auch wenn die wildesten Exzesse und Schummeleien vom Algorithmus nicht berücksichtigt werden, schleichen sich Verhaltensmuster ein, die man sonst eher von Online-Rennen kennt: Gerade auf den niedrigeren Leistungsstufen kommt es immer wieder vor, dass ein Rivale mit Schwung aus der Kurve fliegt, Bremspunkte viel zu spät erwischt (und Euch prompt ins Heck donnert) oder unversehens die Spur wechselt – wie echte Spieler eben. Daran muss man sich etwas gewöhnen, mehr Reiz als die stur nach Ideallinie fahrenden Drohnen anderer Rennspiele hat es allemal.

Apropos andere Spieler: Die Online-Funktionen hat Turn 10 zum Start leider ziemlich abgespeckt: Ein Auktionshaus bzw. Marktplatz gibt es (noch) nicht, Autoclubs sind scheinbar Vergangenheit und bei der eigenen Rennerstellung fühlen sich die Menüs noch umständlicher an als zuletzt – bringt Ihr aber irgendwann eine befriedigende Anzahl Mitfahrer an den Start, spielt sich’s nach unseren Eindrücken einwandfrei.

Nicht so prickelnd geriet die Karriere: Die wurde diesmal in zahlreiche Meisterschaften aufgeteilt, die Ihr prinzipiell frei auswählen könnt, auch ein Wechsel mittendrin ist machbar. In der Praxis entpuppt sich das Ganze allerdings eher als schnödes Abarbeiten: Einerseits liegt das an der anfangs erwähnten Kursknappheit, weshalb Ihr fast immer die gleichen Rennen nur mit anderen Boliden abspult, zum anderen dauert es diesmal deutlich länger, sich einen Fuhrpark aufzubauen – und ohne passendes Vehikel könnt Ihr viele Wettbewerbe nun mal nicht fahren.

Drivatar / Solo-Modus / Micropayments / Technik

Anders als beim Vorgänger erhaltet Ihr für Levelaufstiege keine Prämien-Autos mehr, sondern nur schnöde Credits. Da die Preise für neue Fahrzeuge zwar etwas gesenkt wurden, aber immer noch hoch sind, heißt das im Klartext: Ihr müsst jede Menge Rennen fahren, um Euch neue Flitzer leisten zu können, die ihr zu allem Überfluss vorher nicht mal Probe fahren dürft.

Außer Euch sitzt das Echtgeld zu locker in der Tasche, denn Forza 5 lockt an allen Ecken und Enden mit Micropayment-Optionen, die ganz schön teuer werden können. Schnöde Erfahrungspunkte-Booster sind für ein paar Euro zu bekommen (und natürlich zeitlich eng begrenzt), für Autos braucht Ihr Gutscheine und das nicht zu knapp. Am teuersten ist mit 6 Millionen Credits (Könner erfahren sich die in ‘nur’ ein paar hundert Rennen…) der aktuelle Lotus F1, alternativ zu haben für 10.000 Gutscheine, die wiederum im günstigsten Pack weit über 50 realen Euros entsprechen.

Nun zwingt Euch Forza 5 nicht, unbedingt Geld ausgeben zu müssen, denn mit entsprechend viel Aufwand ist alles im Hauptspiel außer den VIP-Extras (nachträglich für schlappe 19,99 Euro zu bekommen) auch so erspielbar, aber nur mit sehr viel Geduld und Einsatzwillen – für ein Spiel, das man schließlich als Vollpreis-Produkt erworben hat, eine ziemlich dreiste Angelegenheit.

Trotz allem kann man Forza Motorsport 5 seine sonstigen Qualitäten nicht absprechend, zumal die Technik durchaus Next-Gen-Power durchscheinen lässt: Die Automodelle sehen bombig aus und protzend mit kleinsten Details wie Unreinheiten in der Lackierung, auf die man bei Turn 10 ganz besonders stolz zu sein scheint. Auch die Kurse machten einen Sprung nach vorn, was angesichts der oft kargen Umgebung allerdings nicht immer so auffällt: Besonders viel Arbeit hatte offenbar die Beleuchtungs-Abteilung, denn auffallend häufig sticht Euch vor Kurven die Sonne ins Gesicht – das sieht ansehnlich realistisch aus, erschwert aber prompt hier und da das Treffen der Bremspunkte

Ein paar nicht so glückliche visuelle Aspekte sorgen derweil dafür, dass der Glanz der 60 Bilder pro Sekunde bei 1080p Auflösung etwas ausgebremst werden: Auf eine effektive Kantenglättung wurde verzichtet, weshalb häufiger “Treppenstufen” an dünnen Linien auffallen (auch im Autoporno-Modus namens “Forzavista” bleibt das nicht aus) und wer die Umgebung zu genau betrachtet, wird feststellen, dass die Zuschauer überwiegend aus flachen Pappkameraden bestehen – bei voller Fahrt kriegt man so was natürlich kaum mit.

Vom Karrieredesign und Umfang ist Forza 5 also ein spürbarer Rückschritt, das Fahrgefühl hinter dem Lenkrad und die Inszenierung dagegen gerieten überzeugend: So bleibt letztlich ein hochkarätiges Rennspiel, das Fans des realistischen Rasens trotz allem viel Freude bereiten dürfte – aber bei der Fortsetzung darf ruhig wieder viel mehr drin und dran sein.

Ulrich Steppberger meint: Nachdem ich nun mit dem fertigen Spiel reichlich Zeit verbracht habe, fällt mein persönliches Fazit nüchterner aus als ursprünglich erwartet. Obwohl Forza 5 ohne Zweifel da seine Stärken bewahrt und sogar noch etwas ausgebaut, wo es letzten Endes doch am wichtigsten ist, nämlich beim Fahrverhalten und der Optik. Wobei letztere aber keinen echten Quantensprung macht und der Verzicht auf effektive Kantenglättung anderen grafischen Verbesserungen etwas den Glanz nimmt. Auch die humanisierten Drivatar-Gegner überzeugen unterm Strich. Doch einige Aspekte stoßen sauer auf und lassen Forza 5 wie einen Schnellschuss oder – noch schlimmer – fast wie einen Abzockversuch wirken. Zuvorderst fällt der reduzierte Umfang ins Gewicht: An den ‘nur’ 200 Fahrzeugen störe ich mich weniger, schließlich decken die ein abwechslungsreiches Spektrum ab und es stehen eben weniger ‘Garagen-Füller’ parat. Doch die Strecken-Schrumpfkur ist bedenklich. Lediglich 14 Schauplätze sind enttäuschend, zumal die Auswahl nicht durch die Bank begeistern kann: Wenn Klassiker wie die Nordschleife und Suzuka sowie fast alle schick anzusehenden Kurse wie Rally Positano oder Maple Valley dran glauben müssen, aber dafür Langweiler wie Catalunya und Sebring erhalten bleiben, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Das wiegen auch reizvolle Neuzugänge wie Spa, Prag und Mount Panorama, die im Gegensatz zum unrunden Yas Marina Fahrvergnügen bereiten, bei weitem nicht auf. Dass zudem die uninspirierte Solo-Karriere schnell Gefahr läuft, zur zähen Pflichtarbeit zu mutieren, wenn Ihr Euch konsequent den Micropayments verweigert und Online-Optionen teils noch fehlen (Marktplatz) oder arg umständlich ausgeführt wurde, kommt noch dazu. Dass Forza 5 trotzdem gerade noch in den Prädikats-Bereich rein rutscht, liegt letztlich nur daran, dass die oben erwähnten Stärken eben doch all diese Ärgernisse erträglich machen – bei Teil 6 muss aber zweifelsohne mehr geleistet werden.

+ Steuerung mit Joypad wieder ausgesprochen gelungen
+ Rumble-Effekt in den Schultertasten sorgt für mehr Feingefühl
+ Automodelle lassen optisch kaum Wünsche offen
+ Strecken sehen ebenfalls schick aus
+ “Top Gear”-Kommentare zu den Rennklassen sind unterhaltsam
+ Drivatar-Mechanik sorgt tatsächlich für “menschlichere” Gegner
+ flexiblere Karriere-Struktur im Prinzip eine gute Idee, wenn auch mäßig umgesetzt
+ gute Auswahl an Fahrzeugkategorien…

– …aber insgesamt ‘nur’ rund 200 Boliden – der Vorgänger hatte um die 500
– Streckenauswahl fällt mit 14 Rennorten mager aus (knapp mehr als die Hälfte von Teil 4)
– vor allem die visuell attraktiveren Pisten des Vorgängers wurden gestrichen
– dadurch noch schneller Wiederholungseffekte
– bei Levelaufstieg keine Prämien-Fahrzeuge mehr, nur noch Credits
– Erwerb teurer Flitzer entweder sehr zeitaufwändig oder mit viel Echtgeld machbar
– Micropayment-Elemente sehr aufdringlich
– noch kein Auktionshaus oder Wagenverkauf
– Mehrspieler-Optionen eingeschränkt und unflexibel

Die Rennsport-Simulation punktet wieder mit erstklassigem Fahrgefühl und sehenswerter, wenn auch nicht spektakulärer Optik, ist aber bei Karrierestruktur und vor allem Streckenumfang ein klarer Rückschritt.

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UK-Charts vom 18. bis 24. November 2013

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. FIFA 14 (Xbox One) – NEU
  2. Forza Motorsport 5 (Xbox One) – NEU
  3. Call of Duty: Ghosts (360)
  4. Battlefield 4 (Xbox One) – NEU
  5. Call of Duty: Ghosts (Xbox One)
  6. Dead Rising 3 (Xbox One) – NEU
  7. Call of Duty: Ghosts (PS3)
  8. The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (3DS) – NEU
  9. FIFA 14 (360)
  10. Ryse: Son of Rome (Xbox One) – NEU
  11. Lego Marvel Super Heroes (360)
  12. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  13. FIFA 14 (PS4) – NEU
  14. Assassin’s Creed IV: Black Flag (Xbox One) – NEU
  15. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360)
  16. Grand Theft Auto V (360)
  17. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS4) – NEU
  18. Battlefield 4 (360)
  19. FIFA 14 (PS3)
  20. Lego Marvel Super Heroes (PS3)
  21. Grand Theft Auto V (PS3)
  22. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS3)
  23. Just Dance 2014 (Wii)
  24. Professor Layton and the Azran Legacy (3DS)
  25. Battlefield 4 (PS3)

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