Call of Duty: Ghosts – im Test (PS3/PS4/360)

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Kampagne (1)

Jedes Jahr seit dem Release von Call of Duty 4: Modern Warfare freue ich mich tierisch auf den Einzelspieler-Modus von Activisions Baller-Reihe. Den mauen Geschichten, die uns Infinity Ward und Treyarch alljährlich auftischen, zum Trotz gehört das sechs bis zehnstündige Ritual “Die Call of Duty-Solokampagne durchzocken” zu meinen festen Highlights im jährlichen Videospiele-Kalender. Denn: Ich mag die perfekte Steuerung, die flotte Action, das häufige Nachladen und In-Deckung-Gehen, die rasanten Skripts und die Monster-MGs mit 800 Schuss Munition. Dieses Jahr war die Vorfreude freilich noch größer – es steht schließlich eine neue Konsolengeneration ins Haus. Und siehe da: Ich konnte Call of Duty: Ghosts auf der nagelneuen PlayStation 4 durchspielen.

Und schon flimmert das stylische Intro über den Full-HDTV – mit bedeutungsschwangeren Worten wird mir die Legende der Ghost-Krieger erzählt. Doch nur Sekunden später verfliegt dieses etwas andere Gefühl – die ersten Szenen in Spielgrafik brüllen mich an wie immer und stellen mir den uncharismatischen Charakter-Cast vor. Militär-Papa Elias entkommt mit seinen Buben Hesh und Logan nur haarscharf einer Serie von Explosionen, die – so erzählt es mir ein kurzer spielbarer Einschub im Erdorbit – die halbe USA in Schutt und Asche legen. Verantwortlich ist die südamerikanische Allianz “The Federation”, die auch im Anschluss an den beschriebenen Großangriff den Amis mächtig Feuer unterm Hintern macht. Dann springen wir mal eben zehn Jahre in der Geschichte – aus Hesh und Logan (wir steuern meist letzteren) sind natürlich Vollblut-Soldaten geworden. Zusammen mit Hund Riley (über den im Vorfeld schon viel berichtet &amp gespottet wurde) erleben wir die erste echte Mission. Wir tigern durch eine nett inszenierte Ruinenlandschaft, scheuchen alle paar Meter Vogelschwärme auf und kämpfen gegen die ersten Feindtrupps. Vermutlich sind das Federation-Schufte – aber eigentlich ist das zu diesem Zeitpunkt schon egal…

Im Nu beackern wir Dutzende Feinde, holen mit einem Lenkraketen-Werfer zwei, drei Helis vom Himmel und beißen zum ersten Mal ins Gras. Nicht weiter schlimm – wie immer ist der letzte Checkpoint erst ein paar Sekunden her. Im übrigen sollte uns der Bildschirmtod in der Folgezeit nicht mehr allzu oft ereilen – Call of Duty: Ghosts ist auf Easy und Normal nicht sonderlich fordernd. Die Steuerung ist übrigens – das muss man ja fast schon nicht mehr erwähnen – mal wieder makellos. Natürlich auch auf der PlayStation 4.

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

Kampagne (2)

Das Spiel scheucht uns munter weiter – Zeit zum Durchatmen bleibt kaum. Die Welt(kriegs)reise betritt neue Schauplätze, aber keine neuen Ufer – Serienkenner wissen haargenau, was sie erwartet. Nämlich der sehr unterhaltsame, aber auch seit Jahren bekannte Mix aus wilder Ego-Shooter-Action, vor Tango-Down-Two-Four-Zero-Blabla strotzenden Mission-Briefings, kurzen Abseil-Aktionen, Abschnitten in Panzer, Heli &amp Co., Geballer an stationären Geschützen und Jetzt-aber-schnell-weg-Einlagen. Letztere werden in diesem Jahr besonders strapaziert – in quasi jeder zweiten Mission habt Ihr das Gefühlt, dass Euch in der letzten Spielminuten das halbe Level um die Ohren fliegt, während Ihr aus einer feindlichen Basis flüchtet. Das Gefühl, einer kleinen Spezialeinheit anzugehören (was das Spiel eigentlich vermitteln will) kommt zu keiner Zeit auf – hier wird großer Konsolenkrieg zelebriert, fast wie in Modern Warfare 3.

Natürlich sind Schauplätze oder Missions-Gimmicks enthalten, die es bisher nicht gab: Zum Beispiel das Zusammenspiel mit Schäferhund Riley, den wir in kurzen Abschnitten auch mal selbst steuern (und ein paar Stealthkills machen lassen). Oder eine ausgiebige Tauchtour samt Unterwasser-Shootouts. Oder Ballereien im Weltall. Bei beiden letztgenannten Situationen kommt übrigens eine Hoch-und-Runter-Strafe-Technik mittels Schultertasten zum Einsatz – das mag vor allem unter Wasser nicht sehr realistisch sein, steuert sich aber gut.
Was steht sonst noch auf dem Programm? Ein Kurzeinsatz in den Schützengräben – hier zitiert CoD: Ghosts quasi die eigenen Zweiter-Weltkrieg-Wurzeln. Des weiteren schleicht Ihr durch den Regenwald, seilt Euch des Nachts an einem Hochhaus ab, infiltriert verkleidet eine feindliche Basis, legt eine Ölbohrplattform lahm, brettert im Panzer durch die Pampa oder kämpft auf einem fahrenden Hightech-Zug – Killzone 2 lässt grüßen. Manche Einsätze wirken etwas aufgesetzt (Dschungel-Schleichen) oder albern (Panzerfahrt mit Go-Kart-Steuerung) – doch sie halten das Tempo und die Abwechslung hoch. Die Geschichte tröpfelt derweil vor sich hin, verliert sich nicht in Rückblenden oder verwirrenden Einschüben. Aber sie interessiert, geschweige denn begeistert leider zu keiner Sekunde. Vielmehr ist sie einmal mehr nur der nötige Rahmen, um Euch von A über B schlussendlich nach C zu schicken. Immerhin gelingt es dem Spiel, einen frischen und hassenswerten Bösewicht aufzubauen. Ein wenig zumindest.

Dem Gros der Einsätze gemein ist ihre Kürze: Die circa sechs Stunden Spielzeit sind auf 18 Missionen verteilt – es kann also schon mal sein, dass Ihr nur 10 bis 12 Minuten in einem Setting verbringt. Dieser Eindruck wird von überhasteten Mission-Outros unterstützt, bei denen der Bildschirm schon schwarz wird, während der Rettungs-Helikopter noch nicht mal die Gefahrenzone richtig verlassen hat.

Ob der Einzelspieler-Modus von CoD: Ghosts trotz dieser Mankos Spaß macht? Klar – eine ganze Menge sogar! Die Entwickler haben auch diesmal reizvolle Schauplätze ersonnen und sie mit Gegnern vollgestopft. Manchem bedächtigeren Spieler mag der Killcount vielleicht zu hoch sein – doch Call of Duty-Fans bekommen das, was sie erwarten und wollen. Dennoch ist die Qualität der Kampagne eher mit der von Modern Warfare 2 zu vergleichen, die eben nicht das Niveau, die Originalität oder die Wucht von MW1 und MW3 hatte.
Ach so: Der Solo- ist wie der Mehrspieler-Modus auch in Deutschland ungeschnitten – Aufregerszenen wie seinerzeit in MW2 sind aber ohnehin nicht enthalten…

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

Multiplayer (1)

Vorweg eine ehrliche Information: Unsere Beurteilung des Mehrspieler-Parts von CoD: Ghosts basiert auf circa 10 Stunden Online-Action mit meist elf schießwütigen Mitspielern. Wir konnten alle Spielvarianten ausprobieren und haben das auch getan – für eine finale Bewertung der Spielbalance auf allen Karten, mit allen Waffen und allen Perks fehlt aber natürlich die Spielzeit. Technisch liefen die Online-Duelle stehts lupenrein ab – hier gab es weder Bildrateneinbrüche noch Matchabbrüche zu beanstanden.

Das geniale Grundgerüst mit der perfekten Spielbarkeit, den befriedigenden Abschüssen, dem motivierenden Auflevel-System, den coolen Perks und schlagkräftigen Killstreaks – all das ist wieder mit an Bord und macht Laune ohne Ende. Allerdings haben wir das Gefühl, dass die Wahl der Waffe mehr Einfluss auf die Geschwindigkeit Eurer Figur hat. Wer mit dickem MG loszieht, fühlt sich etwas langsamer als in bisherigen CoD-Episoden.

Freilich hat jeder Spieler in puncto Modus persönliche Vorlieben: Während dem Tester hier die neue Variante “Cranked” (im deutschen: “Aufgeputscht”) zu stressig ist, werden viele Online-Krieger damit glücklich werden. Der Clou an “Cranked”: Wer einen Abschuss landet, muss innnerhalb der nächsten 30 Sekunden wieder erfolgreich sein, sonst explodiert die eigene Spielfigur. Das sorgt für viel Tempo und ist Gift für zurückhaltende Spielernaturen. Auch der neue Spieltyp “Search &amp Rescue” hat viel Potenzial und erinnert ein wenig an Counter-Strike. Wer abgeschossen wird, für den ist die Runde womöglich schon vorbei – nur, wenn ein Kollege meine Hundemarke rettet, darf ich wieder Jagd auf die Levelziele machen. Eine clevere Kombination aus “Kill confirmed” und “Search &amp Destroy”.

Ebenfalls launig ist der Modus “Blitz”: Hier müsste Ihr in das Portal in der Basis Eurer Gegner laufen – demzufolge teilen sich die Teams in Stürmer und Verteidiger auf und tragen einen ziemlich sportlichen Wettkampf auf…nur mit Knarren, Messern und Granaten eben. Natürlich sind die üblichen Spaßbringer wie Team Deathmatch oder “Kill Confirmed” auch mit an Bord.

Diesmal kann jeder Spieler zehn individuelle Soldaten gestalten und jeden von diesen zu Prestige führen. Und hier kommt der neue Charakter-Editor ins Spiel: Ihr legt das Geschlecht Eures Kriegers fest, wählt Gesichter, Rüstungen &amp Co. aus – der Baukasten reicht in puncto Tiefe nicht ansatzweise an Rollen- oder Wrestlingspiele heran, ist aber eine nette Verbesserung.

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

Multiplayer (2)

Zusätzlich zu den Äußerlichkeiten solltet Ihr Zeit für die Konfiguration Eurer tatsächlichen In-Game-Ausrüstung (sprich Waffen, Perks, Killstreaks) aufwenden: Natürlich stehen wie immer zig Ballermänner zur Verfügung, die Ihr nach und nach freischaltet. Zum Beispiel die neue DMR-Klasse – ein spielerisch reizvoller Mix aus Sniper Rifle und Sturmgewehr. Außerdem gibt’s über 30 teils sehr nützliche Perks (von “weniger Explosivschaden” über “Munition von Toten aufsammeln” bis zu “Nicht vom Radar erfasst werden”), die allesamt Punktewerte von 1 bis 5 haben: Aus dieser Vielzahl wählt Ihr beliebig aus – und füllt sogar Eure 8 Punkte, die Ihr zur Verfügung habt. Wer sich dafür entscheidet, ohne Sekunderwaffe oder Granate in die Schlacht zu ziehen, der kann bis auf 11 Perk-Plätze erweitern. Sehr cool.

Auch die Abschuss-Serien (die berühmten Killstreaks) sind mit dabei und können (und werden) mehr als einmal spielentscheidend sein: Ihr holt Euch eine Drohne, einen Hund (oder einen Hind), motzt Euch mit dicker Panzerung auf, werdet zum manischen Messermeister oder scannt ganz einfach die Karte nach Feinden. Wichtig ist die Entscheidung zwischen den Killstreak-Paketen: Offensive Naturen wählen das Angriffspaket und erhalten tödliche Boni – nach dem eigenen Ableben, wird die Killserie aber zurückgesetzt. Helfertypen entscheiden sich für das Unterstützungspaket – hierfür werden Eure Kills auch nach einem Tod weitergezählt. Oder Ihr wählt das Spezialistenpaket – dann bescheren Euch gute Killserien zusätzlich Perks (die nach dem K.o. aber wieder futsch sind). Ihr seht schon – es steckt wieder eine ganze Menge drin!

Ach ja: Die angepriesenen dynamischen Kartenereignisse (Auto explodiert, Mauer bricht ein) sind für die Katz – in vielen Fällen bemerkt Ihr sie gar nicht!

Neu ist der elegantere Übergang vom Sprint zur Liege-Stellung – jetzt rutscht Eure Figur lässig über den Boden, Ihr könnt währenddessen natürlich weiterfeuern. Das ist übrigens auch während des Überquerens von Hindernissen möglich – diese Option haben wir in der Action aber kaum genutzt.

Eine kleine Dreingabe sind die “Feldbefehle”: Der erste Tote eines Matches hinterlässt einen blauen Koffer, der ein Mini-Ziel enthält (z.B. “Töte 2 Feinde geduckt”) – wer die Aufgabe erfüllt, wird mit einem Nachschubpaket belohnt. Beißt Ihr vorher ins Gras, ist der blaue Koffer wieder auf dem Spielfeld…

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Extinction-Modus

Die Zombie-Alternative von Infinity Ward. Uns wäre eine Rückkehr der spannenden Koop-Missionen aus MW3 zwar lieber gewesen, aber jetzt wo “Extinction” da ist, probieren wir es natürlich gerne aus. Und siehe da: Wie schon bei den Zombie-Spielvarianten von Treyarch kommt mit einem halbwegs funktionierenden Team richtig Laune auf. Leider ist bisher nur ein Szenario enthalten. Ach so – wovon reden wir eigentlich? “Extinction” ist ein teamorientierter Modus (den Ihr auch solo zocken könnt, aber eher nicht solltet), bei dem ein Vierertrupp gegen Wellen von Aliens kämpft. Und zwar tragt Ihr einen Bohrer mit Euch herum, der Aliennester anbohrt. Und während er das tut, kommen die extraterrestrischen Kriecher herbei und attackieren das Gerät. Also ballert Ihr sie weg. Ist der Bohrer fertig, ebbt der Ansturm ab und Ihr zieht zum nächsten Punkt. Praktisch ist das flexible Timing: Nach einer geschafften Runde rüstet Ihr Euch aus (Abschüsse bringen Kohle, Kohle braucht Ihr für Munition &amp Co.), platziert Geschütze, ruft Drohnen herbei, kauft frische Waffen oder schaltet Umweltfallen (z.B. Stromzaun) an. Erst dann gebt Ihr grünes Licht und ein Spieler aktiviert den Bohrer.

Gefallene Spieler können von den drei Kameraden wiederbelebt werden – erst wenn alle am Boden sind, ist der Einsatz gescheitert. Natürlich entbrennt bald ein wilder Mix aus Aliens abknallen, Kumpels heilen, Munition kaufen, Geschütze platzieren. Habt Ihr ein paar normale Aliennester ausgehoben, steht ein Boss-Nest an – hier kommt Ihr dann nur mit besonders guter Taktik und Luftunterstützung weiter. Und einmal mehr gilt: Wer scheitert, der muss von vorne beginnen – das ist Fluch und Reiz des Spielmodus gleichermaßen.

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

Squads, App &amp Co.

Bleibt noch ein bisschen organisatorisches: Das Streberprogramm Call of Duty Elite ist für Ghosts nicht mehr aktuell. Stattdessen legt Ihr neuerdings ein persönliches CoD-Profil an, das Ihr natürlich auch in die zum Launch erhältliche Begleit-App integriert. Die laden sich iOS-, Android- oder Windows-Mobile-Nutzer auf ihre Mobiltelefone und Tablets und konfigurieren auf dem “Second Screen” ihre Charaktere, stimmen für die nächste Map ab oder ändern live auf der Karte den Loadout. Ob er das praktischer findet, als “Start –&gt Klasse wählen –&gt Sniper” zu drücken, muss jeder für sich entscheiden. Natürlich versorgt Euch die App mit massig Statistiken – laut Entwickler Beachhead hätte das Feedback der CoD-Community ergeben, dass die nackten Zahlen für die meisten Zocker am wichtigsten sind. Stichwort: K/D-Ratio.

Darüberhinaus organisiert Ihr über die App auch Eure Clans. Heutzutage dürfen auch Spieler unterschiedlicher Plattformen in einem Clan sein und so zum Gewinn der wöchentlichen Clan-Kriege beitragen jedes Match, das jedes Clanmitglied auf jeder Plattform zockt, soll mitentscheiden.

Noch nicht gesprochen haben wir bislang über die “Squads”, in der deutschen Version wohl “Truppen” betitelt. Dieser neue Modus erlaubt es Euch, ein virtuelles Team aus Soldaten zusammenzustellen und mit diesem Sechsertrupp (Euch mitgerechnet) dann in den Kampf gegen andere “Squads” zu ziehen. Es kann z.B. sein, dass Ihr gegen den Kumpel ein Team-DM gewinnt, obwohl der eine 20:12-Quote und Ihr nur eine 11:9-Quote habt. Und zwar, weil Ihr Eure Mannschaft besser auf eine bestimmte Karte abgestimmt hat, z.B. mehr Nahkämpfer als Scharfschützen dabei hattet. Weitere “Squad”-Spielarten sind der Angriff auf ein Hauptquartier der KI, eine Art Horde-Modus oder das Wargame, bei dem Ihr mit Eurem KI-Kumpels gegen Bots antretet und so für den Online-Ernstfall trainiert – natürlich nicht ohne dabei stetig Punkte fürs Aufleveln zu sammeln.

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Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360

Wie letzte Woche bei Assassin’s Creed IV haben wir die Screenshots zur besseren orientierung aufgeteilt: In der Test-Galerie unten findet Ihr Bilder von PS3 und Xbox 360, die volle Ladung 100% authentischer PS4-Screens gibt es unter diesem Link.

Auf der PlayStation 4 sieht Call of Duty: Ghosts weder betörend noch umwerfend aus – ein richtig schönes Videospiel ist es entgegen unserer Befürchtungen aber geworden. Zum Beispiel in den Abschnitten im Weltall – hier sorgt die zusätzlich Hardware-Power für zahllose, hochaufgelöste Objekte, die in knackscharfem Full HD pittoresk vor der virtuellen Linse schweben. Oder der Abschnitt im Dschungel – wie im Current-Gen-Grafikmonster Crysis 3 streift Ihr durch verschwenderisch beblätterte Wälder. Plötzlich flattern zwei schick modellierte Aras aus dem Blattwerk auf, zudem bemerken wir die schmerzhaft aussehenden Fleischwunden und den Dreck auf den Händen unseres Protagonisten. Wenig später folgen wir einem kleinen Flusslauf, Dampf steigt auf, die nassen Wände der Schlucht sind von Ranken überwuchert – zeitgleich marschieren unsere stark modellierten Squad-Kollegen vorbei. Doch es gibt auch Schwachstellen – Kantenflimmern seht Ihr häufig, auch einige miese Texturen haben es ins fertige PS4-Spiel geschafft. Zudem sehen nicht alle Natur-Abschnitte so gut aus wie der beschriebene Dschungel – in puncto natürlicher Beleuchtung oder Erd- und Bodentöne hat Battlefield 4 die Nase vorn.

Richtig deutlich wird der Sprung zwischen der alten und neuen Hardware-Generation, wenn man nach dem Zocken auf PS4 wieder zu PS3 oder Xbox 360 zurückwechselt. Plötzlich ist der Dschungel ist viel lichter, die Weltallpassagen sind unschärfer und detailärmer. Auch die eben noch schick in Full-HD-Flammen stehende Ölbohrplattform verliert einiges von ihrem Glanz. Sprich: Ihr bekommt grafisch in etwa die gleiche Qualität wie in den Vorjahren. Mit einem Haken: Vor allem die PS3-Fassung von Ghosts offenbart in puncto Schärfe spürbare Schwächen – wer beide alte Konsolen zu Hause hat, der sollte deshalb zur 360-Fassung greifen flüssig laufen aber übrigens beide.

Selbiges gilt natürlich für die Mehrspieler-Modi – der Schärfe- und Übersichtszugewinn in der PS4-Fassung ist nicht zu unterschätzen. Wer einmal am süßen Nektar genippt hat, dem schmecken die alten Fassungen gleich viel bitterer.

Über die Xbox-One-Fassung von Ghosts dürfen wir erst ab dem 12. November berichten – ob Ihr Euch zu dieser Vorgabe seitens Activision Euren Teil dazu denkt, bleibt Euch überlassen…

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

Matthias Schmid meint: Ich hatte und habe eine Menge Spaß mit CoD: Ghosts – trotzdem habe ich mir vom Einzelspieler-Part des Next-Gen-Debüts mehr Mut und frischere Elemente erhofft. Der vierbeinige Waffenbruder Riley kann dies bei weitem nicht leisten. Nicht mal eine superbrutale Skandal-Szene ist am Start…Spaß beiseite: Beim Nachfolger sollte sich Infinity Ward mehr trauen und entweder neue Elemente einbauen oder noch viel viel viel mehr in die Luft sprengen. Darüber hinaus hat mich gestört, dass etliche Gimmicks (Nachtsicht, Thermo-Sicht, Strobo-Störer) nur in den zwei, drei Minuten zum Einsatz kommen, in denen der Entwickler das will. Danach sind sie wieder verschwunden, obwohl sie vielleicht an anderer Stelle ebenso sinnvoll wären. Mal wieder sehr gelungen sind dagegen die dynamischen Deckungsspielchen, die immer wieder spaßigen Shoot-outs oder die genialen Breach-and-Clear-Zeitlupeneinlagen. Auch die Ausflüge ins Meer oder Weltall sind ein plus von Call of Duty: Ghosts. Und obwohl das Spiel auf PS4 kein Next-Gen-“Wow, sieht das fett aus”-Kracher ist, möchte ich die zusätzliche Hardware-Power nie mehr missen. Wer eine PlayStation 4 vorbestellt hat und CoD: Ghosts spielen möchte, der sollte bis zum 29. November warten und die PS4-Fassung zocken! Die Texturen sind weit besser, die Optik ist erheblich schärfer, die Details in den Levels viel zahlreicher. Auch der Mehrspieler-Part profitiert vom saubereren, schärferen Look! In spielerischer Hinsicht ist er ohnehin unkaputtbar und spaßtechnisch eine Bombe. Die neuen Maps gefallen großteils gut, das verfeinerte Perk-System und die Baue-einen-Soldaten-Mechanik sind ebenfalls ein Zugewinn. Und natürlich laufen Solo- und Mehrspieler-Part mit flotten 60 Bildern pro Sekunde. Im Multiplayer gibt’s keine Ausnahmen, in der Kampagne nur ein paar Stellen, an denen die Bildrate spürbar stottert. Der Extinction-Modus ist fordernd, unterhaltsam und klasse auf Teamspiel ausgelegt – hier kommen aber vor allem Fans der bekannten Zombie-Spielart auf ihre Kosten denn die Unterschiede zwischen beiden Varianten sind nicht allzu groß. Die ebenfalls neu eingeführten Squads sind nett für Einsteiger (Mehrspieler-Matches gegen Bots) und Superprofis (Prestige mit zig Charakteren) – einen großen Zugewinn stellen sie meiner Meinung nach aber nicht dar. Unterm Strich ist Call of Duty: Ghosts ein gewaltiges und sehr gutes Paket für Ego-Shooter-Freunde – neue Fans oder zur Konkurrenz abgewanderte Spieler wird Infinity Ward mit einer so vorhersehbaren Solo-Kampagne aber nicht (zurück-) gewinnen.

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

+ erneut makellose Steuerung
+ krachig inszeniertes Fließband-Geballer
+ abwechslungsreiche Schauplätze
+ Antagonist hat ein wenig Charakter
+ ein echtes Multiplayer-Monster mit zig Modi
+ kluges, variables Perk-System
+ große Vielfalt bei Killstreaks, Waffen, Charakter-Modifikationen
+ Freischalt-Logik wie immer sehr motivierend
+ Extinction-Modus für Teamspieler reiz- und anspruchsvoll
+ PS4-Version ist kein Augenöffner, versprüht aber Next-Gen-Flair
+ viele coole neue Mehrspieler-Maps

– die Sache mit der KI wird auch nichts mehr…
– der Story-Autor aus Hollywood hat einen schlechten Job gemacht
– profillose Hauptfiguren
– die “Alles explodiert, raus hier”-Nummer wird überstrapaziert
– PS3-Version wirkt verwaschener als die Xbox-360-Fassung
– Hund Riley ist kaum ein Zugewinn, eigentlich ist er egal
– irgendwie wieder die gleiche große Kriegsnummer wie in Modern Warfare
– Spielfigur hat keine Beine
– grottige Panzerfahr-Physik

Kampagne (1) Kampagne (2) Multiplayer (1) Multiplayer (2) Extinction-Modus
Squads, App &amp Co. Technik: PS4 vs. PS3 vs. 360 Meinung Wertung

Technisch überzeugendes Bleigewitter mit der üblichen Null-Story, Action ohne Ende und unwiderstehlich gutem Mehrspieler-Modus.

Singleplayer86
Multiplayer
Grafik
Sound

Kein Project Gotham Racing für Xbox One – “Zu viele Rennspiele”

17

Spiele der Project Gotham Racing-Reihe waren stets auch Launch-Titel für die bisherigen Xbox-Konsolen – doch auf der Xbox One wird die Reihe (zumindest vorerst) kein Revival bekommen.

Phil Spencer von den Microsft Studios erklärte im IGN-Podcast, dass im Genre der Racing-Spiele einfach kein Platz mehr für PGR ist. Zwar antwortete er auf die Frage, ob man die Rennspiel-Reihe auch für die Xbox One in Erwägung gezogen hätte, mit einem “Vielleicht” und stellte heraus, dass die PGR-Franchise wichtig für den Start der Xbox und der 360 war. Auch redete er mit Alan Hartman von den Turn 10 Studios über Project Gotham Racing (das ursprüngliche Entwickler-Studio Bizarre Creations wurden 2011 von Activision geschlossen).

Dennoch blieb er dabei: “Ich glaube nicht, dass wir jemals drei Konsolen-Racing-Franchises haben werden. Das wäre zuviel für einen First-Party-Hersteller, zusammen mit Forza Horizon und Forza Motorsport.“

Wie steht Ihr zu einem neuen Aufleben von Project Gotham Racing?

EA Sports UFC – läuft in 1080p bei 30 Bildern

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Brian Hayes, Creative Director bei EA Canada, hat gegenüber Gaming Bolt die technischen Daten des kommenden UFC-Spiels genannt. “Aus den Arbeiten an Fight Night Round 4 sowie Fight Night Champion, die mit 60 bzw. 30 Bildern pro Sekunde liefen, haben wir gelernt, dass 60 Bilder keinen besonderen Einfluss auf die Spielbarkeit haben. Allerdings hatte Motion Blur riesige Auswirkungen auf die visuelle Qualität. Tatsächlich haben wir beides ausprobiert, und der Großteil der Leute bevorzugte die Variante mit 30 Bildern und Motion Blur.” Anstatt unbedingt 60 Bilder durchzusetzen, habe man sich daher entschlossen, lieber noch die generelle Optik zu polieren, so Hayes.

Microsoft: “Xbox One wird zum Start ausverkauft sein – auch ohne Titanfall”

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Was man bisher von Titanfall zu sehen bekam, war durchweg beeindruckend – hier hat Microsoft einen wahrhaft dicken Exklusiv-Brocken für die Xbox-Familie an Land gezogen. Das sieht Phil Spencer, General Manager der Microsoft Studios, genauso: Das Respawn-Spiel ist für ihn definitiv eine “Killer-App”, erklärte er im IGN-Podcast.

Dass es aber nicht zum Start (der ja stets kritisch für jede neue Konsole ist) der Xbox One erscheint, stellt für ihn aber kein Problem dar – Mit über 20 Start-Titeln, darunter Forza Motorsport 5 oder Call of Duty: Ghosts sei das Start-Line-Up stark genug, um für einen Ausverkauf der Xbox One zu sorgen: “[…] ich denke, wir werden jedes Stück Hardware, das wir fertigen, verkaufen können.”

Wenn Titanfall dann Mitte März 2014 erscheint, ist dieser Zeitpunkt laut Spencer “perfekt”, um die hohen Verkaufszahlen weiter aufrecht zu erhalten.


Metal Gear Solid V: Ground Zeroes – Termin und Infos zum Phantom-Pain-Vorspiel

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Der spielerische Prolog zu Metal Gear Solid: The Phantom Pain erscheint im Frühjahr 2014. Die PS3- sowie Xbox 360-Versionen kosten im Laden 29,99 Euro, der Download schlägt mit 19,99 Euro zu Buche.

Schlechte Nachrichten gibt es jedoch für Next-Gen-Snakes. Denn Xbox One- und PS4-Gamer werden sich das Spiel nicht ins Regal stellen dürfen, lediglich die digitale Fassung wandert zum Preis von 29,99 Euro auf die entsprechende Festplatte.

UK-Charts vom 28. Oktober bis 3. November 2013

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360) – NEU
  2. Battlefield 4 (360) – NEU
  3. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS3) – NEU
  4. Football Manager 2014 (PC) – NEU
  5. Battlefield 4 (PS3) – NEU
  6. FIFA 14 (360)
  7. Grand Theft Auto V (360)
  8. Batman: Arkham Origins (360)
  9. WWE 2K14 (360) – NEU
  10. Grand Theft Auto V (PS3)
  11. Batman: Arkham Origins (PS3)
  12. FIFA 14 (PS3)
  13. WWE 2K14 (PS3) – NEU
  14. Battlefield 4 (PC) – NEU
  15. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  16. Pokémon X (3DS)
  17. Pokémon Y (3DS)
  18. Just Dance 2014 (Wii)
  19. Skylanders SWAP Force (360)
  20. Skylanders SWAP Force (Wii)
  21. Animal Crossing: New Leaf  (3DS)
  22. Tomb Raider (360)
  23. F1 2013 (360)
  24. Moshi Monsters: Katsuma Unleashed (DS)
  25. Skylanders SWAP Force (PS3)

Microsoft: Weitere Details zur Kinect-Datenerfassung

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Die Datenerfassung mittels Kinect-Kamera und-Mikro sorgte in diesem Jahr bei der Xbox One-Präsentation für Aufruhr (wir berichteten unter anderem hier). Microsoft beeilte sich in der Schadensbegrenzung, nun darf man beispielsweise den Kinect-Sensor auch ausstöpseln – dennoch bleiben Fragen offen, was denn nun genau an wen weitergegeben wird, falls Kinect 2.0 aktiviert ist.

Zur Privatsphäre bei Kinect gab Microsoft folgende Erklärung ab:

“Die Kamera kann zur Anmeldung genutzt werden. Hierfür misst sie die Entfernungen zwischen den wichtigsten Punkten auf Ihrem Gesicht und erstellt einen nur auf sie passenden numerischen Wert. Niemand könnte anhand der Zahlen erkennen, dass diese sie repräsentieren. Diese Authentifizierungs-Informationen bleiben auf der Konsole und werden nicht an Dritte weitergegeben.”

“Sie kontrollieren, was mit Fotos passiert, die wärend des Spiels aufgenommen wurden und ob Sprachbefehle zur Analyse erfasst werden. Sie können Kinect jederzeit ausschalten.”

“Wenn Kinect mit bestimmten Spielen und Anwendungen verwendet wird, können anhand Ihrer Skelett–Bewegungen Trainings–Statistiken abgeschätzt werden. Sie können entscheiden, wie Ihre Statistiken geführt und ob sie geteilt werden.”

“Einige Titel können die neue Xbox-Fähigkeit namens Expressions nutzen. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, Ihre definierte Mimik zu nutzen, um ein Spiel zu kontrollieren oder zu beeinflussen. Diese Daten identifizieren Sie nicht, sie bleiben auf der Konsole und werden vernichtet, sobald Ihre Sitzung beendet wird.”

Die Erklärung im Original-Wortlaut findet Ihr hier.


Rainbow Moon – Erscheinungstermin für Vita-Version

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Dem amerikanischen PS Blog ist zu entnehmen, dass die Vita-Version von Rainbow Moon am 3. Dezember in den USA veröffentlicht wird, wir werden bereits am darauffolgenden Tag ebenfalls bedient.

Cross-Save wird dabei unterstützt, Cross-Buy leider nicht, aber der geneigte Besitzer der PS3-Fassung bekommt immerhin einen Rabatt von 50 Prozent. Großmündig werden desweiteren 30 neue Features, Verbesserungen und Bugfixes versprochen.

Flashback: 10 Jahre MAN!AC DVD – 1996

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Wie die Zeit vergeht: In der MAN!AC 12/03 legten wir erstmals eine DVD bei – Anlass war das zehnjährige Jubiläum von Deutschlands langlebigstem Videospiel-Magazin (also uns).

Wer dieses epochale Werk damals verpasst hat und/oder seine DVD nicht mehr findet, für den haben wir jetzt Abhilfe geschaffen: Alle Videos der historischen Dokumentation “10 Jahre MAN!AC” sowie ein paar weitere Extras werden im Lauf der nächsten Tage auf MANIAC.de veröffentlicht – viel Spaß beim Zusehen!

Neuer Hinweis auf Assassin’s Creed: Rising Phoenix?

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Schon im März gab es Gerüchte über Assassin’s Creed: Rising Phoenix – die Vermutungen reichten von Filmumsetzung bis hin zu einem neuen Vita-Titel. Ubisoft dementierte.

Nun tauchte ein neuer Hinweis auf: In Assassin’s Creed IV: Black Flag entdeckte iGoGaming im 2. Level der Sicherheitszone in der Ecke eines Abstergo-Büros einen “Rising Phoenix“-Sticker (siehe oben) – sicherlich kein Zufall.

Was sich hinter dem Titel verbirgt, ist noch unklar – was vermutet Ihr?

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