PopCaps Senior PR Director Garth Chouteau gibt via VentureBeat bekannt, dass Peggle 2 nicht mehr gleichzeitig zum Launch der Xbox One, also am 22. November, sondern erst irgendwann im Dezember erscheinen wird. Nähere Gründe dafür wurden nicht genannt, sie dürften aber wie üblich von qualitativer Natur sein. Der Titel ist bis dato exklusiv für die Microsoft-Konsole angekündigt, Portierungen für andere Daddelkisten werden aber als wahrscheinlich angesehen.
Super Mario Bros. 3 landet bald auf Wii U und 3DS
Offenkundig ist einer der beliebtesten NES-Oldies auf dem Weg, bald auch neue Nintendo-Spieler zu begeistern: Still und heimlich hat Nintendo auf der amerikanischen Webseite Einträge zu Super Mario Bros. 3 sowohl für Wii U als auch 3DS hinzugefügt – es dürfte also nicht mehr allzu lange dauern, bis der Jump’n’Run-Klassiker als Virtual-Console-Download an den Start geht.
Neue Spiele der Woche: 4. bis 10. November 2013
Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.
Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.
Diese Woche erscheint…
…für PlayStation 3:
- Call of Duty: Ghosts (Activision)
- Castlevania: Lords of Shadow Collection (Konami)
…für Xbox 360:
- Call of Duty: Ghosts (Activision)
- Castlevania: Lords of Shadow Collection (Konami)
…für Nintendo Wii:
- Let’s Sing 2014 (Koch Media)
…für Nintendo Wii U:
- Batman: Arkham Origins (Warner)
- Call of Duty: Ghosts (Activision)
- Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen: Sotschi 2014 (Nintendo)
…für Sony PSP:
- Pro Evolution Soccer 2014 (Namco-Bandai)
…für Nintendo 3DS:
- Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant (Nintendo)
Retro-Reklame #21 – Double Dragon II
Double Dragon II: The Revenge
(Acclaim, 1989)
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Flashback: 10 Jahre MAN!AC DVD – 1995
Wie die Zeit vergeht: In der MAN!AC 12/03 legten wir erstmals eine DVD bei – Anlass war das zehnjährige Jubiläum von Deutschlands langlebigstem Videospiel-Magazin (also uns).
Wer dieses epochale Werk damals verpasst hat und/oder seine DVD nicht mehr findet, für den haben wir jetzt Abhilfe geschaffen: Alle Videos der historischen Dokumentation “10 Jahre MAN!AC” sowie ein paar weitere Extras werden im Lauf der nächsten Tage auf MANIAC.de veröffentlicht – viel Spaß beim Zusehen!
In der neuen M!: Tatort Zockerbude
GTA V hat die Diskussion um Gewalt in Videospielen neu entfacht. Beeinflussen virtuelle Gräueltaten den Spieler? Ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand, Streitpunkte und die fortschreitende Akzeptanz virtueller erwachsener Inhalte. .
Astronomische Verkaufszahlen, Höchstwertungen, Lobhudeleien weit über die Fachpresse hinaus – Grand Theft Auto V bricht alle Rekorde, die in der Videospielebranche zu erreichen sind. Und es sorgt für Zündstoff und Reaktionen von Parteien, die sich normalerweise von Daddelthemen fernhalten. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Freedom from Torture laufen Sturm gegen Rockstars gigantisches Softwarepaket. Der Stein des Anstoßes: eine Foltersequenz. Um aus einem Informanten Standort und Aussehen einer Zielperson herauszubekommen, muss der Spieler dem wehrlosen Mann Gewalt antun. Auf einer Werkbank liegen Wasserkanister, Autobatterie, Kneifzange und eine schwere Rohrzange bereit. Dann liegt es am Spieler, ob er dem um Gnade flehenden Mann mit roher Gewalt Zähne zieht, ihn mit Elektroschocks malträtiert, seine Knochen mit der Rohrzange bearbeitet oder ihn dem gefürchteten Waterboarding unterzieht. Mehrere dieser Behandlungen sind nötig, um die Mission abzuschließen und der Story weiter folgen zu können. Dass der Spieler dem Mann anschließend hilft, zu fliehen, und mit ihm im Auto über die Sinnlosigkeit der Folter diskutiert, erscheint wie ein notdürftiges Feigenblatt, um die Grausamkeiten zu rechtfertigen.
Sarkasmus und augenzwinkernde Gesellschaftskritik machen die GTA-Serie aus. Aber musste man wirklich so weit gehen? Daran scheiden sich die Geister: Die einen zucken ungerührt die Schulter, für sie gibt es keinen Unterschied, ob sie den Mann foltern oder in Call of Duty Feinde über den Haufen schießen. Es sind schließlich nur Pixel, keine Lebewesen. Für andere hat Rockstar mit dieser Szene eine Grenze übertreten, zumal sie nicht optional ist. Gewalt gegen Angreifer ist okay, gegen wehrlose Unschuldige nicht. Wieder andere setzen sich im Angesicht einer solchen Sequenz mit den Risiken für potenzielle Spieler auseinander, die vielleicht noch nicht über die Reife und Erfahrung verfügen, um das Gesehene distanziert und reflektierend zu beurteilen. Wenn Rockstar mit der kontroversen Mission nicht nur Aufmerksamkeit heischen, sondern auch eine neue Diskussion um das Thema Gewalt in Videospielen anregen wollten, ist ihnen das gelungen.
Neugierig geworden? Den Rest des Reports findet Ihr in der M! Games November 2013 – seit dem 25. Oktober überall erhältlich!
Ubisoft überrascht und killt den Uplay-Passport
Wer dieser Tage Assassin’s Creed IV kauft, wird in der Packung noch einen Zettel mit dem Code für seinen Uplay-Passport finden: Ubisofts Variante der “Gebrauchtspiel-Gebühr”, von der man sich im gegensatz zu Electronic Arts bisher noch nicht verabschiedet hatte – bis jetzt.
Denn ganz schön überraschend wurde heute im offiziellen Blog verkündet, dass der Passport ab sofort eingestellt wird: Im Fall von Assassin’s Creed IV: Black Flag heißt dies, dass Spieler den Passport nun auch kostenfrei via Xbox Live bzw. PSN runterladen können, außerdem verzichten künftige Ubi-Spiele komplett darauf.
Als Hauptgrund nennt man das Bemühen, auf das Feedback der Kundschaft eingehen zu wollen, und ganz konkret die Bedenken von manchen, dass sie “Kenways Flotte” in Black Flag nicht nutzen könnten. Dahinter steckt eine Funktion im des Piraten-Abenteuers, bei der man Schiffe sammeln und zu Handelsaufträgen losschicken kann, vergleichbar mit den angeworbenen Assassinen in den letzten paar Teilen – Knackpunkt ist hier unverkennbar, dass es sich um einen Aspekt der Solo-Kampage handelt, der somit hinter einer Sperre verborgen war, die ursprünglich nur Online-Funktionen betreffen sollte.
Klingt nach einem klassischen Eigentor, weil man vorher nicht genug nachgedacht hat, wie es beim Zielpublikum ankommen dürfte – aber unterm Strich können wir mit dem Resultat ja nun ganz zufrieden sein.
South Park: Der Stab der Wahrheit – die nächste Verschiebung
Man hat es kommen sehen, schließlich blieb die Ubi-übliche tägliche Bombardierung mit neuen Trailer bisher aus – obwohl, einen namens “Giggling Donkey” (siehe oben) mit viel Gameplay drin gibt’s heute sogar. Was jedoch nichts daran ändern kann, dass South Park: Der Stab der Wahrheit nun doch nicht wie geplant im Dezember erscheint, sondern erst am 6. März 2014.
Als Grund gibt Ubisoft im hauseigenen Blog an, dass entgegen ihrer ersten Annahmen schon drei Wochen nach dem Erwerb des Titels aus der THQ-Restemasse klar wurde, dass es nicht reichen würde, nur noch ein wenig Arbeit und viel Marketing-Geld zu investieren, weil ja schon soweit alles fertig sein müsste. Vielmehr stellte sich heraus, dass man quasi alles nochmal auf den Kopf stellen musste und nun eben nicht mehr rechtzeitg fertig wird.
Hoffnungsvolle Fans von Cartman & Co. werden sicher lieber noch etwas länger warten, wenn dann der Inhalt stimmt, aber etwas fragen kann man sich schon, was die Entwickler bei Obsidian die ganze Zeit überhaupt angestellt hatten…
Der Puppenspieler – im Test (PS3)
| Spiel: | Der Puppenspieler |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Sony Japan Studios |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 10 / 2013 |
Damit Kinder (und ihre Eltern) zwischen Shootern und Sport nicht auf dem Trockenen sitzen, gibt es Der Puppenspieler. Das versucht, Klein und Groß zu begeistern.
Im Kern ist Der Puppenspieler ein einfaches 2D-JumpnRun, doch die Aufmachung verpasst dem simplen Spielprinzip eine frische Note: Das gesamte Spiel ist nämlich eine interaktive Theateraufführung. Mit einem Publikum, das klatscht, raunt oder Bösewichte ausbuht, einer Bühne samt rotem Vorhang, auf der das Geschehen stattfindet, einem Orchester sowie Gegnern und Welten, die aus Requisiten bestehen.
Der Mondbärenkönig hat die Kontrolle über den lunaren Himmelskörper erlangt und entführt nun Tausende von Kindern, um seine Macht zu vergrößern. Die Hauptrolle des Stücks übernimmt Kutaro, eines der entführten Kinder. Des Kopfes beraubt, macht sich Kutaro mithilfe von Ersatzköpfen auf den Weg, den Plan des Mondbärenkönigs zu vereiteln. Primäres Hilfsmittel ist Calibrus, eine magische Riesenschere, die als Waffe und Fortbewegungsmittel dient. Egal ob Spinnennetze, Wolken oder Teppiche zerteilen lässt sich fast alles. So kann man z.B. dank fallenden Laubs Abgründe überwinden oder an Rauchfahnen entlangschneiden, um höher gelegene Orte zu erreichen. Parallel zu den Hüpfpassagen sucht Ihr mit Eurem fliegenden Begleiter (von Euch oder einem Mitspieler gesteuert) in Wimmelbild-Manier die Kulissen nach versteckten Köpfen oder Bonusleveln ab. Spezielle Passagen, bei denen Ihr auf Tieren reitet oder an Nähten entlangsaust, bringen Abwechslung ins Gehüpfe.
Der außergewöhnliche Stil täuscht nicht über diverse Makel hinweg: Kutaro steuert sich zu ungenau, ähnlich wie in LittleBigPlanet sind präzise Sprünge und Landungen schwer auszuführen, was so manche Stelle nervig gestaltet. Die Scherenmechanik nutzt sich nach einiger Zeit ab und auch hier fühlen sich die Kontrollen nicht richtig an. Trotzdem bietet Der Puppenspieler ein stimmiges Gesamtbild, das vor allem jüngeren Spielern und Gamern auf der Suche nach Außergewöhnlichem gefallen wird.
Philipp Karasek meint: Kreativkopf Gavin Moore wollte mit Der Puppenspieler ein Game entwickeln, das er problemlos zusammen mit seinem Sohn daddeln kann. Mit meinen jungen 20 Jahren stelle ich fest: Meine imaginären Kinder würden Der Puppenspieler mögen. Stilistisch top, wird mir allerdings spielerisch nur Standardkost aufgetischt. Die schwammige Steuerung erschwert das Spiel unnötig und der inflationäre Umgang mit der Schneidemechanik nimmt dem Schnippeln nach einiger Zeit den Reiz. Dank der Optik im Tim-Burton-Stil, die sich mit kindgerechtem Humor und viel Liebe fürs Detail paart, werden vor allem jüngere Gamer viel Spaß mit Der Puppenspieler haben. Aber auch Erwachsene grinsen kräftig über die ein oder andere Anspielung auf alte Filmklassiker.
- 7 Akte mit je 3 Szenen
- etwa 11 Stunden Spielzeit
- außergewöhnliche Optik
- Schneidemechanik erfrischend anders, wenn auch etwas zu ungenau
Optisch ansprechendes JumpnRun mit Mängeln in der Steuerung, welches besonders für das Spielen mit jüngeren Gamern geeignet ist.
| Singleplayer | ![]() | 71 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
In der neuen M!: Call of Duty: Ghosts
Wütender Wauwau und Action im All: Im letzten Check vor Release verraten wir, was Euch in der Singleplayer-Kampagne erwartet..
lle Jahre wieder kommt ein neuer Call of Duty-Teil. Alle Jahre wieder Aber Moment mal: Heuer ist nicht alle Jahre, heuer erscheinen zwei brandneue Konsolen! Da soll gefälligst auch die erfolgreichste Shooter-Serie der Welt ein Pfund drauflegen. Zudem ist Serienerfinder Infinity Ward wieder mit der Entwicklung an der Reihe – und die hatten bislang vor allem im Singleplayer-Modus stets die Nase vorn. Also haben wir uns nach dem Mehrspieler-Round-up im letzten Heft diesmal die Einzelspieler-Kampagne vorgenommen. In einem Münchner Hotel präsentierte uns Activision zwei neue Levels aus dem Solo-Modus.
Bevor wir zu den spielerischen Einzelheiten übergehen, müssen einige Worte zur Grafik fallen: Call of Duty: Ghosts sieht in der gezeigten Xbox-One-Version nicht toll aus. Punkt. Von den verbesserten Charaktermodellen und einigen netten Effekten abgesehen, hat man den Eindruck, ein Spiel der aktuellen Generation vor sich zu haben – das ist besonders deutlich, wenn erdig-braune Boden- und Wandtexturen das Bild dominieren. Zum Beispiel sieht die großartige Xbox-360-Fassung von Crysis 3 sogar spürbar besser aus als die gezeigte Xbox-One-Version von Ghosts. Das muss freilich nicht den Spielspaß torpedieren – verwunderlich und enttäuschend ist es aber allemal, wenn man bedenkt, dass Infinity Ward anno 2007 mit dem ersten Modern Warfare noch Maßstäbe setzte und für das Next-Gen-Debüt eigens die hauseigene Engine aufmotzte.
Neugierig geworden? Den Rest des Previews findet Ihr in der M! Games November 2013 – seit dem 25. Oktober überall erhältlich!











