Polygon hat jetzt in Assassin’s Creed IV: Black Flag ein Easter Egg gefunden, welches das Spie lmit Watch_Dogs verbindet und sozusagen als Insiderwitz für Spieler der beiden Ubisoft-Titel gedacht ist. Durch Hacken der Abstergo-Computer landet man darin nämlich auf der Page der Blume Corporation, welche für das ctOS in dem noch nicht erschienenen Action-Adventure verantwortlich ist. Ein Video von dem Vorgang seht Ihr oben.
Marlow Briggs and the Mask of Death – im Test (360)
| Spiel: | Marlow Briggs and the Mask of Death |
| Publisher: | 505 Games |
| Developer: | Zoot Fly |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 11 / 2013 |
Marlow Briggs wollte eigentlich nur seine Freundin besuchen. Doch als diese von ihrem skrupellosen Auftraggeber Long entführt wird und der Marlow mit einer antiken Sense umbringen lässt, entwickeln sich die Dinge etwas anders. Obwohl eigentlich tot, erwacht er als wiedergeborener heiliger Krieger und soll zusammen mit einer sprechenden Totenmaske der Maya die Welt retten. Für diese Aufgabe haben sich die Entwickler mehr als deutlich von Kratos Feldzügen inspirieren lassen, denn Marlow Briggs and the Mask of Death kopiert schamlos die God of War-Reihe. Ihr reiht starke und schwache Attacken zu Combos aneinander, um so verschiedenste Gegnertypen aus dem Weg zu räumen. Magische Angriffe wie ein Eiszauber fehlen ebenfalls nicht. Es stellen sich Euch unter anderem gepanzerte Söldner, riesige Skorpione und fliegendes Ungeziefer in den Weg. Besiegte Feinde spenden Erfahrungspunkte, mit denen Ihr Marlows Fähigkeiten ausbaut. Im Verlauf der etwa sechs Stunden Spielzeit gesellen sich zum anfänglichen Schnitter drei weitere Waffen hinzu, die das Repertoire um schnelle Angriffe, schwere Hiebe sowie flächendeckende Moves erweitern. Das kennt man ebenso wie die immer wieder eingestreuten Sprung- und Kletterpassagen aus den Schnetzelorgien des griechischen Griesgrams. Neu hingegen sind Herausforderungen, die innerhalb der Level warten: Sammelt während einer Rutschpartie alle Orbs oder schießt mit einem Geschütz nahende Hubschrauber ab.
Hinsichtlich der grafischen Präsentation macht das Spiel einen ordentlichen Job. Die Umgebungen wie Fabrik oder Mine sind sauber inszeniert, gelegentliches Ruckeln stört kaum. Die Steuerung ist etwas schwammiger als beim großen Vorbild, der Feinde werdet Ihr immer noch problemlos Herr. Der Sound kommt über belanglose Melodien nicht hinaus, allerdings stören diese nicht.
Sascha Göddenhoff meint: Die Durchschnittlichkeit stellt das Markenzeichen dieses Spiels dar. Alles in Marlow Briggs and the Mask of Death habe ich schon in den bisherigen Kratos-Abenteuern gesehen und gespielt nur ein ganzes Stück besser. Zudem steht hin und wieder die Kamera ungünstig, sodass einige Sprünge ins Ungewisse gehen. Umfang und Spielbarkeit gehen dafür in Ordnung, in grafischer Hinsicht gefielen mir einige Gebiete sogar recht gut. Alles in allem also kein schlechtes Spiel aber eben auch kein wirklich gutes. Die Zwischensequenzen in Standbildern empfand ich als langweilig, richtig genervt haben mich hingegen die pseudocoolen Sprüche des Protagonisten und seines Masken-Kumpels.
Ordentliche Action-Kost Marke God of War ohne Highlights.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
A.R.E.S. Extinction Agenda EX – im Test (360)
| Spiel: | A.R.E.S. Extinction Agenda EX |
| Publisher: | Aksys |
| Developer: | Origo Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 11 / 2013 |
Capcom selbst hat scheinbar kein Interesse an neuen Mega Man-Spielen und bis Keiji Inafunes Mighty No. 9 am Start ist, werden noch viele Monate ins Land ziehen bis dahin kann der darbende Fan die Wartezeit mit A.R.E.S. Extinction Agenda EX überbrücken. Das klingt nicht nur in Sachen Namensgebung schwer nach Capcom, auch spielerisch orientiert sich A.R.E.S. unverkennbar an der Mega Man X-Serie. Ihr entscheidet Euch für einen von zwei Robo-Helden und ballert Euch dann durch die sieben Levels einer nicht allzu umfangreichen, aber ansprechend gestalteten 2,5D-Raumstation. Mit dem linken Stick lauft Ihr, mit dem rechten nehmt Ihr Gegner aufs Korn.
Trotz dieser Twinstick-Anleihe fühlt sich A.R.E.S. stark nach Mega Man X an, nicht zuletzt dank der Möglichkeit, an Wänden hinabzugleiten. Ihr klaut besiegten Bossen hier zwar keine Waffen, bekommt aber im Verlauf des Spiels immer wieder neue Wummen und Fähigkeiten, die eine flexiblere Vorgehensweise erlauben. Zudem ist es nützlich, im tobenden Bosskampf noch mal schnell die Lebensenergie auffrischen zu können. Solche Fähigkeiten benötigen allerdings Energie, die Ihr unterwegs sammelt geht sie zur Neige, ist auch Schluss mit Extras. Außerdem solltet Ihr die Levels gründlich durchforsten, manch ein Hilfsmittel ist nur abseits des eigentlichen Weges zu finden. Obwohl A.R.E.S. schon seit ein paar Jahren auf dem PC erhältlich ist, hat sich das Sci-Fi-Abenteuer grafisch sehr gut gehalten und die EX-Fassung geriet tatsächlich noch ein Stück hübscher als das seinerzeit schon ansehnliche Original auf dem Rechenknecht.
Thomas Nickel meint: A.R.E.S fühlt sich sehr nach Mega Man an eine gute Sache. Die Steuerung ist direkt und präzise, die Gegner sind herausfordernd und Extras kommen ausgesprochen nützlich daher. Der Grafik merkt man ihr Alter nicht an, die detaillierten Szenarien laufen flüssig über den Bildschirm. Mit etwa vier Stunden für einen Durchgang könnte das Spiel etwas umfangreicher sein, aber dank versteckter Extras und zwei individuellen Helden lädt A.R.E.S. auch zu wiederholten Anläufen ein. An die besten Mega Man-Episoden kann die Extinction Agenda in Sachen Leveldesign und Balance zwar nicht anschließen, trotzdem ist das Abenteuer kein Lückenbüßer, sondern ein unterhaltsames 2,5D-Actionspiel mit vielen interessanten Ideen.
Schick anzusehendes JunpnShoot nicht nur für Mega Männer tauglich.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Kommt Titanfall 2 auch für PS4?
Titanfall wird ein PC- und Xbox-exklusiver Titel; Doch Entwickler Respawn Entertainment kündigte via Twitter an, dass man “natürlich” künftig auch für die PlayStation 4 entwickeln wird, nur nicht das erste Titanfall – was impliziert, dass es nicht nur einen Nachfolger geben wird, sondern dieser auch für die PS4 erscheinen könnte:
@AdanGarciaG Of course we will, just not the first Titanfall.
Vince Zampella (@VinceZampella) October 29, 2013
Das der erste Teil nicht nur zum Start, sondern lebenslang exklusiv bleibt, dafür hat Electronic Arts gesorgt, erklärte Studio-Mitgründer Vince Zampella, wie man wohl erst kürzlich feststellte:
Always MS exclusive at launch, great partner and focus is good for a startup. EA made a deal for the rest, we only found out recently =(
Vince Zampella (@VinceZampella) October 29, 2013
Titanfall erscheint Ende März für PC, Xbox 360 und Xbox One.
Nintendo bleibt dabei: 9 Millionen Wii U-Verkäufe bis März 2014
Nintendo hat den Finanzbericht des 2. Quartals veröffentlicht. Laut CVG konnten die Japaner von Juli bis September 2013 um die 300.000 Wii U-Konsolen absetzen – das ist eine Steigerung von 87% im Vergleich zum Quartal davor (ca.160.000 Verkäufe). Der operative Verlust sank auf 23,28 Milliarden Yen (ca. 172 Millionen Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Weltweit wurden damit bis dato ca. 3,91 Millionen Wii U abgesetzt. Doch Nintendos Ziel lautet, bis Ende März 2014 insgesamt 9 Millionen Wii U zu verkaufen – und von dieser Prognose wollte Nintendo nicht abweichen.
Die Wii U-Software schaffte im 2. Quartal einen 400-prozentigen Umsatzsprung (im Vergleich zum 1. Quartal) auf 5,27 Millionen Kopien weltweit, mit Pikmin 3 und The Legend of Zelda: Wind Waker HD als Bestseller.
Beim 3DS, der Japans Hardware-Charts immer noch klar dominiert, sank der Umsatz im 2. Quartal um 22% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Doch dieser spielt -im Vergleich zur Wii U- weiterhin in einer anderen Liga, denn trotz Umsatzrückgang wanderten in den 3 Monaten 2,49 Millionen Einheiten über den Tresen. Bei der 3DS-Software stieg der Umsatz um 40 %.
Nintendo blieb bei der Zielsetzung, bis Ende des Fiskaljahres 100 Milliarden Yen (ca. 739 Millionen Euro) umzusetzen. Helfen sollen dabei Pokémon X & Y, der 2DS und Super Mario 3D-World. Der Wii U sollen starke Umsätze der kommenden First-Party-Titel auf die Sprünge helfen.
Xbox-Live-Marktplatz-Update vom 30. Oktober 2013
Das Angebot zu Halloween ist wirklich zum Gruseln, denn: Es gibt nichts. Sofern uns Microsoft nicht doch noch mit einem unangekündigten Arcade-Titel überraschen wird, herrscht diese Woche gähnende Leere…
Auch beim Deal der Woche sieht es düster aus, denn der dreht sich primär um eine Insel voller Untoter und ist entsprechend in Deutschland nicht aufzufinden. Wer aus lauter Verzwieflung doch irgendwie Geld loswerden will, für den gibt’s Prey und beide Darkness-Teile zum Viertel das üblichen Preises.
Flashback: 10 Jahre MAN!AC DVD – 1994
Wie die Zeit vergeht: In der MAN!AC 12/03 legten wir erstmals eine DVD bei – Anlass war das zehnjährige Jubiläum von Deutschlands langlebigstem Videospiel-Magazin (also uns).
Wer dieses epochale Werk damals verpasst hat und/oder seine DVD nicht mehr findet, für den haben wir jetzt Abhilfe geschaffen: Alle Videos der historischen Dokumentation “10 Jahre MAN!AC” sowie ein paar weitere Extras werden im Lauf der nächsten Tage auf MANIAC.de veröffentlicht – viel Spaß beim Zusehen!
Assassin’s Creed IV: Black Flag – PlayStation-Inhalte bleiben exklusiv
Exklusivinhalte für bestimmte Konsolen sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Normalerweise sind wir es jedoch gewohnt, dass diese irgendwann auch für die Plattformen der Konkurrenz erhältlich sind.
Im Fall von Assassin’s Creed IV: Black Flag wird dieser Fall jedoch nicht eintreten, wie Ubisoft jetzt gegenüber Eurogamer bestätigt hat.
Demnach wird das ausschließlich für die PS3 und PS4 geplante Extra-Szenario mit Aveline auch dauerhaft nur auf den beiden Sony-Konsolen zu spielen sein. Sich ärgernde Microsoft-Jünger sollten jetzt bedenken, dass Nintendo-Fans auf der Wii U keinerlei Bonusinhalte zu sehen bekommen werden.
In der neuen M!: Yuji Abe & Motomu Toriyama (Lightning Returns)
Square Enix verwöhnte uns in Hamburg nicht nur mit lecker Labskaus und ließ uns die neueste Version von Lightning Returns anspielen, wir redeten auch ein paar Takte mit Director Motomu Toriyama und Game Design Director Yuji Abe.
M! Games: Herr Toriyama, vor ein paar Wochen haben Sie bei einem Interview in Japan stolz verkündet, dass Lightnings Körbchengröße von C auf D angewachsen ist – die Fans waren davon aber wenig begeistert und sprachen von unnötigem Fanservice und kreativem Ausverkauf. Bereuen Sie Ihre Aussage mittlerweile?
Motomu Toriyama: Wir wollen es dem Spieler bei Lightning Returns ermöglichen, Lightning mal in einem ganz anderen Licht zu sehen. Die Spieler rüsten Lightning so aus, wie sie es wollen. Manche wollen vielleicht eine sexy Lightning, andere wollen eher eine witzige Lightning und wieder andere eine starke, kämpferische Lightning. Wir wollen den Spielern diese Wahlmöglichkeit bieten.
*
M! Games: Was können Sie uns über die Entwicklung all dieser Kostüme verraten?
Motomu Toriyama: Ich werde mal beschreiben, wie wir bei der Entwicklung vorgegangen sind. Sehr früh im Entwicklungsprozess haben sich das Art-Team und die Spieldesigner zusammengesetzt und zusammengetragen, was ihnen zur Figur Lightning einfällt. Wir haben viele Schlüsselworte wie stylish oder cool gesammelt. Diese Liste gaben wir dann dem Art-Team als Grundlage für die Kostüme. Darauf basierend haben sie dann Entwurf um Entwurf angefertigt. Ich denke, manche Kostüme wirken sehr maskulin. Ich frage mich, wie solche Kostüme – eins davon ist beispielsweise ein Business-Anzug – in Europa angenommen werden!
*
M! Games: Der Verzicht auf Erfahrungspunkte und die Distribution neuer Fähigkeiten und Status-Verbesserungen erinnern stark an die SaGa-Serie…
Yuji Abe: Wir haben jetzt nicht direkt Ansätze und Elemente aus den alten SaGa-Spielen übernommen, aber ich persönlich bin ein großer Fan der Serie. Und das hat mich sicher auch ein wenig bei der Entwicklung beeinflusst. Außerdem haben einige Leute an Lightning Returns gearbeitet, die auch schon bei den SaGa-Spielen involviert waren.
Neugierig geworden? Den Rest des Interviews findet Ihr in der M! Games November 2013 – seit dem 25. Oktober überall erhältlich!
Electronic Arts gibt Quartalzahlen bekannt
Auch Electronic Arts hat jetzt seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Fiskaljahres bekanntgegeben. Diese waren im Vergleich zum Vorjahr zwar meist etwas schlechter, aber trotzdem erfreulich. Nachgelesen werden können die Zahlen detailliert bei VG247.
Die Einnahmen lagen demnach bei 695 Millionen Dollar, wohingegen sie im zweiten Quartal 2012 noch bei 711 Millionen waren. Für den Rückgang wird der anstehende Generationenwechsel im Konsolenbereich verantwortlich gemacht, weil darüber spekuliert wird, dass Käufer mitunter lieber auf die Next-Gen-Fassung warten, statt zum bereits erhältlichen Current-Gen-Produkt zu greifen.
Dabei machten übrigens die Einnahmen aus Digitalverkäufen (450 Millionen Dollar) einen Großteil aus und waren eine deutliche Steigerung zum Vorjahresquartal, wo man nur auf 324 Millionen kam. Electronic Arts sieht darin die von ihnen schon lange prognostizierte Wandlung hin zum Digitalvertrieb.
Als echte Verkaufsschlager erwiesen sich deshalb auch die Produkte aus der Ultimate-Team-Reihe, Plants vs Zombies 2 (25 Millionen Downloads seit August) und Real Racing (70 Millionen Downloads, 18 Millionen aktive Nutzer). Die lukrativste Plattform war dabei die Xbox 360, während Mobilgeräte stagnierten und Handeheldtitel gar deutlich weniger gefragt waren.
Über die Entwicklung von Battlefield 4 ist man bisher sehr erfreut und erwartet einen erfolgreichen Release. Desweiteren geht man davon aus, dass PS4 und Xbox One zusammengezählt zehn Millionen Einheiten absetzen werden. Welche Konsole dabei nach Meinung von Electronic Arts am Ende die Nase vorn hat, sagte man jedoch nicht. Fünf echte Next-Gen-Titel seien jedenfalls dafür in der Mache.
Abschließend wurde noch einmal betont, dass Titanfall dauerhaft exklusiv für Xbox 360 und Xbox One erhältlich sein wird und keine PS4-Version des Titels in Planung oder gar Produktion sei.
















