Wii U:
- Die Schlümpfe 2 – 39,99 Euro
3DS:
- Attack of the Friday Monsters! A Tokyo Tale – 7,99 Euro
- Robot Rescue 3D – 2,99 Euro
- Shantae (GB Color) – 4,99 Euro
- Spelunker (NES) – 3,99 Euro
DSi:
- Fashion Tycoon – 5 Euro
- Rabi Lady 2 – 2 Euro
Wii U:
3DS:
DSi:
Die E3 2013 läutete die neu Konsolengeneration ein; die Famitsu (übersetzt von Polygon) befragte nun einige japanische Entwickler, wie sie die Messe aufgenommen haben – und wie sie die Zukunft der Next-Gen-Konsolen sehen.
Level-5-Präsident Akihiro Hino zeigte sich begeistert von der neuen Hardware-Generation – vor allem vom Preis der PlayStation 4. Er sieht Spielkonsolen nach wie vor für “den wichtigsten Entertainment-Bereich, in dem Menschen arbeiten” und “kann es kaum erwarten, dass die Next-Gen-Konsolen die Haushalte erreichen.“
Doch andere waren nicht ganz so euphorisch – eher im Gegenteil: So zeigte sich Dead or Alive-Schöpfer Tomonobu Itagaki eher missgestimmt und sieht schwarz für die Next-Gen: “In einer Welt, in der unsere Kunden ihre Aufmerksamkeit auf ihre PCs, Tablets und Smartphones lenken, funktioniert es nicht mehr, wenn sich Konsolen einfach auf ihrem Bereich ausbreiten wie bisher”, kritisierte er. “Mit einem System, das nur den Controller-Eingang liest, daraus ein Bild produziert und dies weitergibt an den Fernseher wird das nicht länger funktionieren, egal wie toll die Medien sind, die es produziert. Es scheint so, als ob jeder First-Party-Hersteller jetzt erst versucht, ein Gefühl dafür zu bekommen, was Konsolen so besonders macht… “
Capcoms Ace Attorney: Dual Destinies-Produzent Motohide Eshiro war vor allem von der gezeigten Software enttäuscht: “Entwickler aus Übersee zeigten zwar viele Ego-und Third-Person-Shooter, mit Fotorealismus und endlosen Details, aber bezogen auf das Gameplay gab es für mich nicht viele Innovationen.“
Auch Sonic–Director Takashi Iizuka war von den gezeigten Spielen nicht angetan: “Spiele, die auf die Kern–Zielgruppe ausgerichtet sind, sind natürlich wichtig, aber auf der Messe hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich weiterhin Spiele entwickeln will, die auch Kinder interessieren.”
Toshihiro Nagoshi von Sega entwickelt mit der Yakuza-Serie zwar Spiele für die genannte Kern-Zielgruppe – doch auch er sah die E3 eher negativ: “Die Show war überflutet mit all diesen Franchise-Titeln, und als Ergebnis hinterließ nichts viel Eindruck auf mich.”
Die negativen Stimmen überwiegen also – ausführlicher nachzulesen bei Polygon.
Auch wenn es bis 2014 noch lange hin ist, freuen sich Prügel-Profil offensichtlich auf Ultra Street Fighter IV – da trifft es sich gut, dass Capcom nicht mal eine Woche nach der Ankündigung ein paar weitere Info-Krümel streut.
So bestätigte der Senior Product Manager Matt Dahlgren bei der Jace Hall Show, dass der bislang noch nicht enthüllte fünfte neue Kämpfer tatsächlich ein vollwertiger Neuling sein wird, der noch nie zuvor in einem Beatem-Up aufgetreten ist – was also jede Menge Capcom-eigene Stars wie Mega Man wie auch Gäste aus z.B. Tekken entsprechend ausschließt.
Außerdem seien die angekündigten Balance-Anpassungen nicht dafür gedacht, die populärsten Kämpfer irgendwie zu schwächen, sondern die anderen sollen besser angepasst werden. Die Änderungen beruhen deshalb auf Feedback von den Spielern, rund 30.000 Antworten rund um die Welt wurden dafür eingesammelt.
Street Fighter-Oberguru Yoshinoro Ono schließlich hat via Twitter bestätigt, dass Ultra Street Fighter IV “zu diesem Zeitpunkt” nur für PS3 und Xbox 360 in Arbeit ist – Käufer der nächsten Konsolen-Generation können also wohl zumindest noch etwas Hoffnung haben…
Tag-Team-Duelle bei Prügelspielen, also jeweils zwei Kämpfer gegeneinander, sind doch eigentlich kalter Kaffee, oder? Das dachten sich wohl die Entwickler von Dead or Alive 5 Ultimate, denn laut der aktuellen Famitsu (via Gematsu) werden in dem Prügler gleich Teams aus sieben Kämpfern gegeneinander antreten.
Dabei kann vorher offline getestet werden, wie die individuell zusammengestellte Kämpferriege miteinander harmoniert. Der Computer übernimmt dann die Rolle der Gegner, wobei nicht ganz klar ist, ob diese vorher auch vom Spieler ausgesucht werden können.
In anderen Bereichen war Team Ninja ebenfalls nicht untätig, denn inzwischen wurde der Trainingsmodus erweitert, die Skill-Infos sind optimiert und der Survival Modus um einige Items ergänzt.
| Spiel: | Sanctum 2 |
| Publisher: | Reverb |
| Developer: | Coffee Stain Studios |
| Genre: | Action-Strategie |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2013 |
Obwohl sich Sanctum 2 (der Erstling erschien 2011 für PC) innovativ geben will, ist der Genre-Mix im Kern ein konservativer Tower-Defense-Titel. Kern ist ein gutes Stichwort, denn genau den gilt es in den 16 Abschnitten der Kampagne vor heranstürmenden Alien-Horden zu schützen, was stets in zwei Phasen abläuft: Zunächst errichtet Ihr mit gerade verfügbaren Ressourcen Barrikaden und diverse Verteidigungstürme wie etwa Gatling- oder Lasergeschütze. Seid Ihr mit der Anordnung zufrieden, lasst Ihr auf Knopfdruck die in Wellen angreifenden Feinde frei. Dabei verlasst Ihr Euch nicht ausschließlich auf Euer strategisches Geschick, sondern greift aktiv in die Action ein. Mit einem von vier Charakteren, die über unterschiedliche Spezial-Attribute und Bewaffnung verfügen, haltet Ihr die Gegner vom Kern fern. Neben Primär- und einer Sekundärwumme mit unterschiedlichen Feuermodi stehen mit fortschreitendem Level allerlei aktive und passive Boni wie mehr Feuerkraft oder spezielle Munition zur Verfügung. Ähnlich dem Genre-Vorzeigetitel Dungeon Defenders fällt das Leveldesign von Sanctum 2 abwechslungsreich und fordernd aus und ist in Kombination mit dem Freischalten neuer Waffen und Türme ein motivierendes Spielerlebnis. Zumindest für Freunde geselliger Online-Kämpfe mit bis zu vier Teilnehmern: Solisten erleben aufgrund der teils schwachen KI über weite Strecken ein zähes und monotones Spiel. Auf technischer Seite trifft ebenso austauschbares wie uninspiriertes Sci-Fi-Art-Design auf matschige Texturen, der Umfang ist mit Kampagne, Überlebens-Modus und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zufriedenstellend.
Stefan Stöckmann meint: Auch nach fast zwei Jahren lockt mich der Tower-Defense-Action-Mix Dungeon Defenders regelmäßig ans Pad zumindest mit ein paar Freunden. Ob dies Sanctum 2 gelingen wird, muss sich noch zeigen, das Potenzial dazu ist auf jeden Fall vorhanden. Die Kämpfe gefallen mir dank der flotten Ego-Shooter-Action schon jetzt beinahe besser als die teils trägen Scharmützel eines Dungeon Defenders. Bei der Technik kneife ich als Genre-Fan wohlwollend beide Augen zu und erfreue mich lieber an den strategischen Finessen, die durch unterschiedliche Verteidigungstürme und Charaktere sowie das gelungene Leveldesign entstehen. Einen Rüffel gibt es aber für das Fehlen eines Splitscreen-Modus.
Guter Mix aus Ego-Shooter und Tower Defense allein eher monoton.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
PS3:
PlayStation Mobile:
“Marktforscher prognostizieren”… zwei Worte mit der Wirkung eines Autounfalls: Man mag nicht hinsehen, aber wegschauen kann man auch nicht. Für alle, die dennoch hinsehen wollen:
Das Marktforschungsunternehmen ABI Research erwartet laut HomeMedia, dass sich von der PS4, Wii U und Xbox One kombiniert um die 133 Millionen Geräte verkaufen werden – innerhalb der ersten fünf Jahre der Markteinführung. Dies bedeutet jedoch einen Rückgang um rund 5%, welche von den gegenwärtigen Konsolen in diesem Zeitraum verkauft wurden.
Cloud-basiertes Streaming -weshalb Sony beispielsweise GaiKai kaufte- wird den Konsolenherstellern dabei auch nicht helfen, glaubt ABI: Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit von billigen Streaming-Geräten von “Roku, Netgear, WD, Seagate, Apple und anderen“, sowie Android-Gerätschaften wie Ouya, werden sich nicht mehr Konsolen verkaufen lassen als bei der Current-Gen: “Streaming Media ist nicht genug, wenn Billig-Streaming-Geräte leicht verfügbar sind.”
Der Absatzrückgang hat weitere Ursachen: “Ohne solide Titel und First-Party-Franchises werden Konsolen es schwer haben, an Zugkraft zu gewinnen“, bemerkte Practice-Director Sam Rosen.” […] abgesehen von signifikanten Veränderungen in weniger entwickelten Konsolen-Märkten wie Asien und Lateinamerika gibt es keine großen Wachstumschancen über die aktuell installierte Basis hinaus.”
Und die Wii U? “Mit den vielen, das Casual-Gaming-Segment umfassenden mobilen Geräten wird ohne eine Verschiebung der Strategie und der Preisgestaltung die Wii U wahrscheinlich scheitern, den Erfolg der Wii zu wiederholen“, ergänzte Senior-Analyst Michael Inouye.
Lediglich die Abschaffung des Konsolenverbots in China – wofür es laut IGN bereits Anzeichen gibt – könnte den Konsolenherstellern helfen. Die Chinesen verbannen seit dem Jahr 2000 Spielkonsolen aus ihrem Land, weil diese eine “geistige und körperliche Behinderung der Entwicklung bei jungen Menschen” befürchteten. Einzige Ausnahme übrigens: Der 3DS XL – dieser scheint der Entwicklung förderlich zu sein…
Während Kinect in Spielerkreisen immer noch um Anerkennung kämpft, scheint die Technik – zumindest gerüchteweise – ein gewisser Konzern aus Cupertino als sinnvoll zu erachten:
So berichtet TechCrunch unter Berufung auf das Magazin The Calcalist, dass Apple sich angeblich für 280 Million Dollar das in Tel-Aviv beheimatete Unternehmen PrimeSense einverleibt hat. Die Israelis sind maßgeblich für die Technik hinter der Kinect-Gestensteuerung verantwortlich.
Doch eine Quelle innerhalb von PrimSense kommentierte dies lapidar mit “Bullshit”: 280 Millionen? Komm schon! Wir sind 10 Mal soviel wert 🙂 ” – insofern bleibt’s erstmal wieder nur ein Gerücht.
Wir testen, wir schreiben, wir programmieren – nur für egomanische Selbstdarstellung war bisher keine Zeit. Aber nun! Klappern gehört schließlich zum Handwerk! Wer arbeitet an MANIAC.de? Wer ist Schuld, dass die Suche klemmt? Wer ist dieser Ulrich? Und was sind seine erfolgreichsten Artikel? All diese Fragen werden jetzt beantwortet.
Unser nagelneues Mitarbeitermuseum findet Ihr jetzt permanent verlinkt ganz unten.
Und direkt hier.
| Spiel: | CastleStorm |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Zen Studios |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2013 |
Zwischen edlen Rittern und wilden Wikingern gibt es Zoff, der in bester Mittelalter-Manier ausgetragen wird. Bei CastleStorm kommen aber nicht nur Langschwert und Streitaxt zum Einsatz, sondern auch großes Belagerungsgerät: Jede Seite hat ihren eigenen Turm den könnt Ihr einrichten und ausbauen, sodass Ihr mit Eurem ganz persönlichen Bollwerk antretet. Ziel ist es, entweder die Festung des Gegners komplett zu demolieren oder mit den Bodentruppen seine Flagge zu mopsen.
Dazu ziehen unten im Bild bewaffnete Einheiten auf die Seite des Gegners auf Wunsch könnt Ihr eine davon für eine begrenzte Zeit direkt übernehmen. Gleichzeitig schleudert Ihr Felsen, Schafe mit Blähungen und andere kreative Geschosse auf die Gegenseite. Das erinnert gewollt an die erfolgreichen Angry Birds, ist ähnlich spaßig und sorgt für jede Menge Action auf dem Bildschirm. Wenn sich fein animierte Wusel-Ritter und -Wikinger keilen, während Tiere und Hämmer herumfliegen und ganze Strukturen zusammenbrechen, bleibt kein Auge trocken. Dabei ist es eine reife Leistung der Entwickler, dass all die Action auf dem Bildschirm nicht in Chaos ausartet: Die Elemente werden klug eingeführt und die Steuerung ist überlegt aufgebaut, sodass Ihr stets die volle Kontrolle über alle Aspekte habt obwohl sich das Katapult etwas fummelig anfühlt. Der Solo-Modus bringt Euch alle Feinheiten bei, nach dem Durchspielen dürft Ihr auch in die Hörnerhelme und Fellumhänge der Wikinger schlüpfen, außerdem locken mehrere launige Koop- und Versus-Modi.
Thomas Nickel meint: Etwas Tower Defense, etwas Keilerei, ein wenig Echtzeit-Strategie und eine gehörige Dosis Angry Birds das ist nicht die originellste Mischung auf der Welt, aber hier geht sie richtig gut auf. Bis auf das fummelige Katapult fühlt sich die Steuerung prima an, die Grafik kann sich sehen lassen und dazu liefert CastleStorm jede Menge Spielwitz und gehörigen Nerd-Humor. Auch wenn der Story-Modus primär den Zweck hat, Euch auf Mehrspieler-Schlachten vorzubereiten, ist das doch so charmant und motivierend gemacht, dass es nicht auffällt. Da treten die Ritter eben mal in den Streik, damit der Spieler lernt, mit dem Katapult umzugehen. Und das Beste: Der Mehrspieler-Modus funktioniert nicht nur online, Ihr dürft auch im Splitscreen gegeneinander antreten.
Sympathische Burgenschlacht mit Taktik- und Kampfelementen.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |