Gran Turismo 6

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Gran Turismo 6 soll noch in diesem Jahr, vermutlich zum Weihnachtsgeschäft, für die PS3 erscheinen (wir berichteten hier). Dabei hatte man auch an eine PlayStation 4-Version gedacht, erklärte Polyphony Digital–Chef Kazunori Yamauchi gegenüber Gamespot:

“Wir haben eine PS4-Version im Hinterkopf – für die Zukunft. Aber für diese Saison dachten wir, dass es für die Nutzer am besten wäre, eine PS3-Version herauszubringen. Ich dachte, das beste Szenario für das Spiel wäre, wenn es jetzt erscheint und alle paar Monate neue Inhalte und DLC herausgebracht werden. Sobald die Spieler den Titel ausgiebig gespielt haben, wäre der naturgemäße Ablauf, dass die PlayStation 4–Version erscheint; wir dachten, das wäre der beste Plan für das Spiel.“

Auch SCEE-Präsident Jim Ryan äußerte sich, warum Gran Turismo 6 noch für die bald abgelöste PS3-Generation erscheint:

“Wenn man sich die Unterschiede zwischen den Spielen – Gran Turismo, GT2, GT3 und so weiter – ansieht, sind die Veränderungen nicht nur inkrementell, sie sind absolut riesig“, erklärte er. “Und ich denke, für den Entwickler ist es eine gute Möglichkeit zu demonstrieren, dass man viel mehr aus der Plattform gegen Ende ihres Lebenszyklus’ heraus holen kann als am Anfang.”

Polyphony Digital soll also nochmal zeigen, was in der gegenwärtigen PlayStation3-Hardware steckt.

Doch es gibt natürlich noch einen weit wichtigeren -finanziellen- Grund, erklärte Ryan gegenüber VG247 – die bereits installierte Basis der PlayStation 3: “[…] mit einer auf dem Markt installierten Basis von 70 Millionen ist sie immer noch sehr überzeugend.”



Metro: Last Light

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Die Entwicklung von Metro: Last Light benötigte nur einen Bruchteil des Budgets vergleichbarer westlicher Titel – doch dafür mussten die ukrainischen Entwickler von 4A Games unter Bedingungen arbeiten, die im Westen ein Fall für die Gerichte wären:

“Das Budget von Last Light ist kleiner, als einige Konkurrenten für Cutscenes ausgeben, nur 10% des Budgets der größten Konkurrenten”, erinnert sich THQs Ex-Chef Jason Rubin auf GamesIndustry. Er stieß im Mai letzten Jahres zu THQ, um die drohende Insolvenz aufzuhalten.

So würde das komplette Büro von 4A Games in die Turnhalle von EA Los Angeles hineinpassen, berichtete er – und die Mitarbeiter müssen auf Klapp-Stühlen sitzen, “buchstäblich Ellbogen an Ellbogen”. Hinzu kam, dass die Ukrainer mit Problemen zu kämpfen hatten, die man sich in westlichen Industrienationen kaum mehr vorstellen kann: So fiel beispielsweise tagelang der Strom aus; die zentral gesteuerte Heizung wurde -trotz des geradezu arktischen Winters in der Region- heruntergefahren;  korrupte Beamten stahlen wichtige Ausrüstung; es war unmöglich, an mehr Kapital [aus dem Ausland] heranzukommen – und einem Teammitglied wurde die Wohnung beschlagnahmt.

Dazu kamen noch die Forderung des Publishers THQ, einen Multiplayer- und Koop-Modus zu integrieren (die Fertigstellungsfrist blieb trotzdem unverändert), die Pleite von THQ und der darauf folgende Wechsel zu Deep Silver.

“Angesichts des [geringen] Budgets und den Widrigkeiten, mit dem das Team konfrontiert war, sowie der Größe und des Talents der Entwickler, mit denen sie konkurrieren müssen, ist [Last Light] eine beeindruckende Leistung”, lobte Rubin.


Electronic Arts

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Electronic Arts, einer der größten Verfechter des Online-Pass-Systems, hat sich entschlossen, den Online-Pass aufzugeben.

“Ja, wir setzen den Online–Pass ab. Keiner unserer neuen EA-Titel wird dieses Feature beinhalten”, verkündete John Reseburg, Senior Director of Corporate Communications bei EA, gegenüber VentureBeat.

Doch wie kommt der Sinneswandel?

“[…] viele Spieler haben auf das Format nicht reagiert. Wir haben auf das Feedback gehört und beschlossen, es aufzugeben“, lautete die lapidare Antwort von EA.

“Reagiert” haben die Spieler schon – doch nicht in EAs Sinne: Der Online-Pass stand von Anfang an in der Kritik. Er kam im Bundle mit einem Spiel und bot exklusive DLC oder Zugang zum Online-Multiplayer über einen nur einmal nutzbaren Code – so wollte man den Gebrauchtspielemarkt eindämmen. Auch Activision und Ubisoft (Uplay) nutzen solche Systeme.




Nintendo-eShop-Update

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Wii U:

  • Super Mario Bros. 2 (NES) – 4,99 Euro
  • Super Ghouls ‘n Ghosts (SNES) – 7,99 Euro
  • Super Metroid (SNES) – 0,30 Euro

3DS:

  • The Starship Damrey – 7,99 Euro
  • Mega Man 5 (NES) – 4,99 Euro

DSi:

  • Retro Rocket – 4,99 Euro

Destiny

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Es klang vielversprechend: Abseits von PS3, PS4, Xbox 360 und wohl auch deren Nachfolger sollte Destiny angeblich auch für die PlayStation Vita erscheinen. Nun hat Entwickler Bungie allerdings die Hoffnungen auf eine Version für Sonys aktuelles Handheld via IGN zu Grabe getragen.

So sei die einzige Quelle des Gerüchts ein Promo-Bild gewesen, welches auch noch ein veraltetes Logo des Entwicklerstudios zeige. Folglich handele es sich bei der ganzen Geschichte über die Vita-Version des Ego-Shooters um eine Fälschung.

T-Shirt-Tipp

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Besonders schicke Mashups haben einen T-Shirt-Tipp verdient. “Grid Invaders” bei Qwertee hat das gewisse Etwas und kreuzt zwei der wichtigsten Ikonen der Videospiel-Frühzeit ausgesprochen geschickt. Schnell zugreifen ist angesagt, denn nur bis Freitag Mitternacht ist das edle Stück Stoff zu haben.

Wer ein PayPal-Konto besitzt, ist bei einer Bestellung bis Donnerstag Mitternacht unter diesem Link mit 10 Euro dabei, am Freitag findet Ihr das T-Shirt dann unter diesem Link zum Preis von 12 Euro – dazu kommen noch 3 Euro Porto und Verpackung. Aus M!-Erfahrung wird zuverlässig geliefert: Der Versand erfolgt etwa eine Woche nach Ablauf des Angebots, danach liegen die T-Shirts oft schon zwei bis drei Tage später im Posteingang. Auch an der Stoffqualität und dem Druck gibt es wenig zu meckern, sämtliche Größenvarianten für Männchen und Weibchen werden angeboten.

Injustice: Götter unter uns – im Test (PS3)

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Zwei Dutzend Helden und Schurken aus dem DC-Universum vermöbeln sich in 15 Stages voller Fallen, in denen allerhand zu Bruch geht, und die aus mehreren Abschnitten bestehen. Klingt das verlockend? Für Liebhaber des US-Comicverlags unbedingt. Für Beat’em-Up-Fans im Allgemeinen? Durchaus.

Injustice ist unverkennbar das DC-Pendant zum letzten Mortal Kombat, und beide gehen auf das 2008 erschienene Crossover Mortal Kombat vs. DC Universe zurück. So ist es nicht verwunderlich, dass viele der etwas steifen Animationen vertraut wirken und Spezialattacken simpel mit zwei Richtungseingaben sowie einer Aktionstaste auszuführen sind. Auch der allgemeine Spielaufbau ähnelt Mortal Kombat, bietet aber mehr Umfang.

Ein mehrstündiger Story-Modus unterhält mit trashigem Charme und führt in die Charaktere ein, 240 freischaltbare Bonusmissionen erfordern die Beherrschung aller Kämpfer und selbstverständlich gibt es auch in Injustice einen Übungsraum mit vielfältigen Optionen sowie einen Arcade- und Zweispieler-Modus.

Zwar kommt Injustice ohne Fatality-Moves aus, dafür beherrscht jeder Recke neben einem leichten, mittleren und starken Angriff eine Spezialkraft, die je nach Charakter Schadenswerte, Robustheit oder Geschwindigkeit erhöht. Wonder Woman greift so sogar zum Schwert, Hawkgirl kann kurzzeitig fliegen – es mangelt nicht an Variation. Geblockt wird hier nicht per Tastendruck, sondern Wegdrücken vom Gegner. Eingesteckte Treffer und verursachter Schaden füllen eine mehrstufige Energieleiste, die Ihr in Konter, stärkere Varianten der Special Moves oder in ein Wettsystem investiert. Dabei setzt Ihr in der zweiten Spielrunde einen Teil dieser Energie, dann rennen die Kontrahenten aufeinander zu – der Gewinner erhält einen Teil der Lebensenergie zurück. Wie der Sieger ermittelt wird, verrät das Tutorial im Spiel leider nicht.

Dafür signalisiert eine Einblendung, ob eine Interaktion mit dem Hintergrund möglich ist: Schleudert Objekte oder kickt den Feind in den Hintergrund – nur eine von vielen Möglichkeiten, um vernichtende Juggle-Combos auszulösen, auf die das Spiel seinen Fokus setzt. Für etliche Aktionen gibt es Erfahrungspunkte, mit denen sich Goodies wie Kostüme, Musik und Grafiken freischalten lassen.

Michael Herde meint: Grafisch ist mir Injustice zu blass, manche Hintergründe sind zu trist und Animationen zu steif. Dafür sind die Ladezeiten kurz! Die Musik blubbert dahin und das Spiel ist so konsequent eingedeutscht, dass ich manche Prügel-Fachbegriffe nicht verstehe. Sensationell jedoch die durchdachte Benutzerführung: Will ich Special Moves nachschlagen, sehe ich sie beim Pausieren sofort. Will ich Buttons umbelegen, kann ich das schon im Charakter-Screen – daran können sich alle Prügler ein Beispiel nehmen. Spielerisch wird durch die Vielfalt der Kämpfer und etliche Match-Modifikatoren einiges geboten, die Komplexität eines Street Fighter IV oder BlazBlue verfehlt Injustice. Dafür ist es zugänglich und dank Erfahrungspunkten und Freischaltlogik auch für Solisten spielenswert.

  • 24 Kämpfer des DC-Comic-Universums
  • mehrstündige Story + 240 Missionen für Solisten
  • 15 interaktive, mehrstufige Stages
  • Kleidung der Kämpfer geht kaputt

Blutarmer ”Mortal Kombat”-Klon mit großartiger Benutzerführung, interaktiven Stages voller Comicflair und combolastigem Kampfsystem.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox 360

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Es ist ein Gerücht, das sich seit längererem hartnäckig hält und nun durch The Verge neue Nahrung erhalten hat: Die Microsoft-Punkte, also die Währung bei Xbox-360-Käufen via Internet, sollen vor dem Aus stehen.

Demnach werden diese einem iTunes-ähnlichen System mit Geschenkkarten weichen, das dann auch bei anderen Microsoft-Plattformen wie etwa Windows Store oder Phone Store zum Einsatz kommt. Zahlungen via Kredit- oder Bankkarte sollen ebenfalls unterstützt werden.

Microsoft hat sich noch nicht zu dem Thema geäußert. Eine offizielle Vorstellung des Modells wird für die E3 im Juni erwartet.

PlayStation-Store-Update

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PS3:

  • DUST 514 – 0,99 Euro (inkl. 2.000 AUR)
  • Mad Dog 2: The Lost Gold – 7,99 Euro
  • Metro: Last Light – 59,99 Euro
  • Star Wars Pinball – 9,99 Euro
  • Terraria – 14,99 Euro

PS Vita:

  • Jacob Jones and the Bigfoot Mystery – 1,99 Euro
  • Velocity Ultra – 7,99 Euro

PlayStation Mobile:

  • Reversi Multiboard – 3,99 Euro
  • Merum – 1,49 Euro
  • Flight of the Turtle – 1,99 Euro
  • Tileogo – 1,99 Euro

Dare to Fly

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Das “Australian Classification Board” entwickelt sich immer mehr zu einer Spoiler-Adresse für Spieleankündigungen.

Diesmal listeten die australischen Medien-Klassifizierer den Titel “Dare to Fly” auf, ein Multiplattform-Titel von Sony – insofern könnte es für PS3 und Vita kommen. Als Entwickler werden gameshastra genannt – die Inder sind Spezialisten für Casual- und Mobil-Spiele. Die Einstufung “G” für “general”, also ohne Altersbeschränkung, lässt vermuten, dass sich hinter Dare to Fly ähnliches verbirgt. Exophase hat bereits die komplette Trophäen-Liste aufgespürt.

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