Injustice: Götter unter uns – im Test (PS3)

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Zwei Dutzend Helden und Schurken aus dem DC-Universum vermöbeln sich in 15 Stages voller Fallen, in denen allerhand zu Bruch geht, und die aus mehreren Abschnitten bestehen. Klingt das verlockend? Für Liebhaber des US-Comicverlags unbedingt. Für Beat’em-Up-Fans im Allgemeinen? Durchaus.

Injustice ist unverkennbar das DC-Pendant zum letzten Mortal Kombat, und beide gehen auf das 2008 erschienene Crossover Mortal Kombat vs. DC Universe zurück. So ist es nicht verwunderlich, dass viele der etwas steifen Animationen vertraut wirken und Spezialattacken simpel mit zwei Richtungseingaben sowie einer Aktionstaste auszuführen sind. Auch der allgemeine Spielaufbau ähnelt Mortal Kombat, bietet aber mehr Umfang.

Ein mehrstündiger Story-Modus unterhält mit trashigem Charme und führt in die Charaktere ein, 240 freischaltbare Bonusmissionen erfordern die Beherrschung aller Kämpfer und selbstverständlich gibt es auch in Injustice einen Übungsraum mit vielfältigen Optionen sowie einen Arcade- und Zweispieler-Modus.

Zwar kommt Injustice ohne Fatality-Moves aus, dafür beherrscht jeder Recke neben einem leichten, mittleren und starken Angriff eine Spezialkraft, die je nach Charakter Schadenswerte, Robustheit oder Geschwindigkeit erhöht. Wonder Woman greift so sogar zum Schwert, Hawkgirl kann kurzzeitig fliegen – es mangelt nicht an Variation. Geblockt wird hier nicht per Tastendruck, sondern Wegdrücken vom Gegner. Eingesteckte Treffer und verursachter Schaden füllen eine mehrstufige Energieleiste, die Ihr in Konter, stärkere Varianten der Special Moves oder in ein Wettsystem investiert. Dabei setzt Ihr in der zweiten Spielrunde einen Teil dieser Energie, dann rennen die Kontrahenten aufeinander zu – der Gewinner erhält einen Teil der Lebensenergie zurück. Wie der Sieger ermittelt wird, verrät das Tutorial im Spiel leider nicht.

Dafür signalisiert eine Einblendung, ob eine Interaktion mit dem Hintergrund möglich ist: Schleudert Objekte oder kickt den Feind in den Hintergrund – nur eine von vielen Möglichkeiten, um vernichtende Juggle-Combos auszulösen, auf die das Spiel seinen Fokus setzt. Für etliche Aktionen gibt es Erfahrungspunkte, mit denen sich Goodies wie Kostüme, Musik und Grafiken freischalten lassen.

Michael Herde meint: Grafisch ist mir Injustice zu blass, manche Hintergründe sind zu trist und Animationen zu steif. Dafür sind die Ladezeiten kurz! Die Musik blubbert dahin und das Spiel ist so konsequent eingedeutscht, dass ich manche Prügel-Fachbegriffe nicht verstehe. Sensationell jedoch die durchdachte Benutzerführung: Will ich Special Moves nachschlagen, sehe ich sie beim Pausieren sofort. Will ich Buttons umbelegen, kann ich das schon im Charakter-Screen – daran können sich alle Prügler ein Beispiel nehmen. Spielerisch wird durch die Vielfalt der Kämpfer und etliche Match-Modifikatoren einiges geboten, die Komplexität eines Street Fighter IV oder BlazBlue verfehlt Injustice. Dafür ist es zugänglich und dank Erfahrungspunkten und Freischaltlogik auch für Solisten spielenswert.

  • 24 Kämpfer des DC-Comic-Universums
  • mehrstündige Story + 240 Missionen für Solisten
  • 15 interaktive, mehrstufige Stages
  • Kleidung der Kämpfer geht kaputt

Blutarmer ”Mortal Kombat”-Klon mit großartiger Benutzerführung, interaktiven Stages voller Comicflair und combolastigem Kampfsystem.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox 360

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Es ist ein Gerücht, das sich seit längererem hartnäckig hält und nun durch The Verge neue Nahrung erhalten hat: Die Microsoft-Punkte, also die Währung bei Xbox-360-Käufen via Internet, sollen vor dem Aus stehen.

Demnach werden diese einem iTunes-ähnlichen System mit Geschenkkarten weichen, das dann auch bei anderen Microsoft-Plattformen wie etwa Windows Store oder Phone Store zum Einsatz kommt. Zahlungen via Kredit- oder Bankkarte sollen ebenfalls unterstützt werden.

Microsoft hat sich noch nicht zu dem Thema geäußert. Eine offizielle Vorstellung des Modells wird für die E3 im Juni erwartet.

PlayStation-Store-Update

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PS3:

  • DUST 514 – 0,99 Euro (inkl. 2.000 AUR)
  • Mad Dog 2: The Lost Gold – 7,99 Euro
  • Metro: Last Light – 59,99 Euro
  • Star Wars Pinball – 9,99 Euro
  • Terraria – 14,99 Euro

PS Vita:

  • Jacob Jones and the Bigfoot Mystery – 1,99 Euro
  • Velocity Ultra – 7,99 Euro

PlayStation Mobile:

  • Reversi Multiboard – 3,99 Euro
  • Merum – 1,49 Euro
  • Flight of the Turtle – 1,99 Euro
  • Tileogo – 1,99 Euro

Dare to Fly

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Das “Australian Classification Board” entwickelt sich immer mehr zu einer Spoiler-Adresse für Spieleankündigungen.

Diesmal listeten die australischen Medien-Klassifizierer den Titel “Dare to Fly” auf, ein Multiplattform-Titel von Sony – insofern könnte es für PS3 und Vita kommen. Als Entwickler werden gameshastra genannt – die Inder sind Spezialisten für Casual- und Mobil-Spiele. Die Einstufung “G” für “general”, also ohne Altersbeschränkung, lässt vermuten, dass sich hinter Dare to Fly ähnliches verbirgt. Exophase hat bereits die komplette Trophäen-Liste aufgespürt.

Gran Turismo 6

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Nachdem bereits vormittags die ersten Meldungen basierend auf einer vorschnell verschickten Pressemitteilungen die Runde machten, ist es nun endgültig offiziell: Serievater Kazunori Yamauchi stellte gerade eben beim 15-jährigen Jubiläum in Silverstone Gran Turismo 6 vor.

Das sind die erwähnten Fakten:

  • kommt für die PS3 und erscheint noch dieses Jahr
  • die grundlegende Technik wird “erneuert” und soll für die Zukunft vorbereitet werden
  • speziell die Grafik-Engine kriegt eine Politur
  • verbesserte Physik, insbesondere bei Reifen, Federung und Aerodynamik
  • 1.200 Autos dabei, also 200 mehr als in Teil 5 – natürlich gibt’s Nachschub per DLC
  • 33 Kurse mit 71 Streckenführungen (dem Vernehmen nach 7 neue Standorte mit 19 Routen, darunter Silverstone) – monatlich solle neue als DLC nachkommen
  • neuer Kurseditor, der “zehntausende Quadratkilometer umfasst”
  • eigene Meisterschaften und Communitys online organisierbar
  • mobiler Connectivity- und Social-Krimskrams darf natürlich nicht fehlen

Klingt für uns dann doch mehr wie ein “Gran Turismo 5 Epilogue”, aber Fans wird’s freuen – wieso man die DLC-Pläne aber nicht beim Vorgänger schon halbwegs so gestalten konnte, ist eine gute Frage…

Panopticon

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Nein, einen Countdown zu einer Spieleenthüllung zu zeigen, ist nichts Neues; ebenso, dass dieser von einem Hauch des Nebulösen umweht wird.

Trotzdem macht es neugierig: Morgen sind laut dem Coundown auf der japanischen PlayStation-Website 1 Millionen Jahre vergangen – dann soll “Panapticon” enthüllt werden. Auch ein Symbol (siehe oben) hat sich Sony bereits dazu sichern lassen. Doch hat jemand eine Idee, was für ein Spiel sich dahinter verbirgt?

PlayStation Vita

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Sonys Prognose, im laufenden Geschäftsjahr nur 5 Millionen PlayStation Vita -kombiniert mit der PSP- abzusetzen (wir berichteten hier), also 2 Millionen weniger als im letzten Jahr, erschien auf dem ersten Blick so, als würde man nicht mehr recht an die mobile Konsole Glauben.

Doch dem ist nicht so, versprach der Senior-Business-Development-Manager von Sony Computer Entertainment Europa, Shahid Kamal Ahmad. Vielmehr sind die 5 Millionen avisierten Einheiten ein Worst-Case-Szenario – es könne durchaus noch aufwärts gehen:“Manchmal passieren Dinge, welche die Entwicklung in Bezug auf den Umsatz einer Plattform dramatisch verändern können.“

Erfolg ist eben nicht vorhersehbar, erzählte er gegenüber Gamasutra: “Aber was man niemals machen kann, ist zu sagen: ‘Wir rechnen definitiv mit einer Steigerung in dieser Höhe’. Stattdessen kann man Pläne in die Tat umsetzen und sagen: ‘Wir versuchen mal diesen Ansatz, oder jenen Ansatz‘, und wenn etwas dabei heraus kommt, ist es fantastisch.”

Als Beispiel führte er Thomas Was Alone an – dass der PSN-Titel so erfolgreich würde, hätte man niemals vermutet. Auch bei Konsolen verhält sich das so: “Blickt man zurück auf die [Verkaufs-] Performance der verschiedenen Konsolen im Laufe der Zeit, so gab es so manches Mal einen langsamen Start, der unvorhergesehen durch verschiedene Aktivitäten zum Leben erweckt wurde.”

Bekanntlich half auch dem 3DS solch eine “Aktivität” auf die Sprünge – in jenem Falle war es eine Preissenkung. Der Vita würden vor allem mehr (und gute!) Spiele helfen – doch angesprochen auf die weiterhin andauernde Spiele-Dürre erklärte Ahmad: “Es gibt nicht eine Konsole in der Geschichte, bei der die Sicherstellung der Software-Unterstützung kein Problem war.”  Interessanterweise erwartet er das nicht bei der PlayStation 4 – dieser prognostizierte er einen “guten Start”.



Nobunaga’s Ambition: Creation

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Konsolen-Strategen frohlocken, denn Tecmo-Koei hat mit Nobunaga’s Ambition: Creation nun einen neuen Titel dieses Genres für die PS3 angekündigt. Die Serie kann bereits auf eine lange Tradition zurückblicken.

Gleichzeitig hat Siliconera noch ein paar inhaltliche Details zu dem Spiel parat. Demnach werden darin verschiedene historische Perioden abgedeckt. Die Entwickler versprechen dabei Realität, Dynamik und Dramatik, was sich unter anderem bei der Grafik, einer dreidimensionalen Karte und mehr als 300 Schlössern zeigen soll.

Als Erscheinungstermin wird aktuell vage dieses Jahr angepeilt. Vielleicht erfahren wir ja mehr dazu auf der E3 im Juni.

Resident Evil: Revelations HD

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Bereits seit dem ersten Serienteil wurden Spieler von Resident Evil in schöner Regelmäßigkeit mit Bonus-Outfits für die jeweiligen Hauptcharaktere belohnt. Da macht natürlich auch die HD-Neuauflage von Resident Evil: Revelations keine Ausnahme, wie Capcom jetzt offiziell bestätigte.

Ganz der Story folgend, werden Jill und Chris dabei mit einem Piraten- bzw. Seemannslook belohnt, während man Keith ein Ninja-Outfit spendierte (siehe oben). Wie diese genau erworben werden können, wurde hingegen nicht verraten, aber vermutlich müssen dafür Kampagne und/oder Raid Mode durchgespielt werden.

Übrigens ist seit gestern im eShop bzw. seit heute im PSN und bei Xbox Live eine Demo zu Resident Evil: Revelations erhältlich, in der das erste Kapitel des Survival-Horror-Titels in Augenschein genommen werden kann. Der Streifzug fällt dabei etwas länger aus als in der Version, die damals Resident Evil: The Mercenaries 3D beilag.

ZombiU

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ZombiU war zum Start der Wii U wohl der Third-Party-Titel, welcher am besten Gebrauch von den exklusiven Features der Konsole machte. Wie Jean-Philippe Caro, Creative Director von Ubisoft Montpellier, nun via Twitter verriet, wird bereits an einer Fortsetzung gewerkelt.

So antwortete Caro auf die entsprechende Anfrage eines Users, dass aktuell ein Prototyp zu einem Sequel von ZombiU in der Mache sei, er dazu aber nicht mehr sagen könne. Vielleicht wird es ja wieder ein Wii-U-Exklusivtitel, der Wii-Nachfolger hätte solche jedenfalls aktuell bitter nötig.

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