Während der Sony-Konzern im letzten Geschäftsjahr einen leichten Anstieg des Umsatzes um 4,7 % auf 6,8 Billionen Yen (ca. 51,6 Milliarden Euro) verzeichnete, musste die Gaming-Sparte einen Umsatzrückgang von 12,2% auf 707,1 Milliarden Yen (5,36 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen.
Der PlayStation-Hersteller erklärte, dass daran vor allem der sinkende Absatz der PS3 Schuld habe, was aber mit dem Ende ihrer Generation und der aufkommenden PlayStation 4 erklärt wird. Insgesamt wurden im Fiskaljahr 2013 16,5 Millionen Einheiten (PS3 und PS2 zusammengenommen) verkauft. Die Vita ist weiterhin Sorgenkind: 7 Millionen Einheiten wurden im letzten Fiskaljahr abgesetzt – aber mit der PSP zusammen genommen.
Alles in allem kam Sonys Gaming-Sparte auf einen operativen Gewinn von 1,7 Milliarden Yen (ca. 12,9 Milionen Euro), gegenüber 29,3 Milliarden Yen im letzten Geschäftsjahr – ein Rückgang um 94,1 %. Dafür machte man vor allem den Rückgang der PSP Verkäufe (Software wie Hardware) als auch die strategische Preissenkung der Vita verantwortlich. Auch klar, dass die PS4-Produktion und das Marketing erstmal Geld verschlingt.
Doch Sony ist zuversichtlich: “Der Umsatz soll sich in erster Linie aufgrund der geplanten Einführung der PlayStation 4 im Geschäftsjahr bis zum 31. März 2014 deutlich erhöhen,“ erklärte die Firma – alle Hoffnung ruht also auf der PS4.
Die Schätzungen für die Vita waren sehr viel weniger zuversichtlich: Sony prognostizierte für das angelaufene Geschäftsjahr, nur 5 Millionen Einheiten von PSP und Vita zusammen zu verkaufen. Zum Vergleich: Nintendo schätzte, im Finanzjahr 2014 18 Millionen 3DS abzusetzen.
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