The Sly Trilogy

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Nachdem bereits 2010 eine Zusammenstellung der drei PS2-Episoden von Sly Raccoon in neuem HD-Glanz für die PS3 erschienen ist, gibt es nun heiße Gerüchte über eine entsprechende Collection für die PlayStation Vita. Stein des Anstoßes ist ein ESRB-Rating.

Somit könnte es also sehr gut sein, dass wir die ersten Abenteuer des diebischen Waschbärs bald auch auf Sonys aktuellem Handheld durch die Gegend scheuchen dürfen. Eine offizielle Bestätigung des Projekts oder gar ein Erscheinungstermin dafür stehen allerdings noch aus.

The Jak and Daxter Trilogy

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Sony gibt bekannt, dass The Jak and Daxter Trilogy im Juni 2013 ihre Zelte auch auf der PlayStation Vita aufschlagen wird. Diese enthält Jak and Daxter: The Precursor Legacy, Jak 2 und Jak 3.

Im Gegensatz zur bereits im Februar 2012 veröffentlichten PS3-Version werden Euch übrigens drei zusätzliche Platin-Trophäen geboten. Wir freuen uns drauf.

Sly Cooper: Jagd durch die Zeit – im Test (PS3)

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Acht Jahre musste Waschbär-Dieb Sly Cooper auf seinen vierten Raubzug warten. Komplizen für Jagd durch die Zeit sind die Entwickler von Sanzaru Games, die Ende 2010 mit der HD-Neuauflage der alten PS2-Trilogie einschlägige Erfahrung als Wiederaufbereiter sammelten. Das merkt man dem Comeback auch an – das ist nämlich so kompetent wie risikoscheu und fühlt sich fast genauso an wie die Vorgänger.

Wobei das keine schlechte Sache ist, denn die Sly-Cooper-Abenteuer zeichneten sich stets durch sympathische Stars, fröhlich-bunte Inszenierung und ordentliche Aufgabenvielfalt aus. All das trifft auch auf Jagd durch die Zeit zu, das immerhin mit einem Storykniff für etwas zusätzliche Abwechslung sorgt. Mittels einer Zeitmaschine besucht die Diebesbande verschiedene Vorfahren des Waschbärs in u.a. der Eiszeit, dem alten Japan oder dem Wilden Westen: Dort befreit Ihr die ansässigen Coopers, deren Spezialtalente in einigen Missionen zum Einsatz kommen. Außerdem schnappt Ihr Euch Verkleidungen, dank derer auch Slys Trick-Arsenal wächst: Passend getarnt entdecken Euch z.B. Wachen nicht oder es lässt sich die Zeit für kritische Aktionen verlangsamen.

Mit von der Partie sind auch die anderen üblichen Verdächtigen, die bei Bedarf einspringen: Schildkröte Bentley übernimmt virtuelle Aufgaben in Hacker-Minispielen, das rosa Nilpferd Murray prügelt als Mann fürs Grobe besonders effektiv und Inspektorin Carmelita Fox zückt ihre Elektroschock-Wumme. Da sich das Charakter-Karussell recht flott dreht, kommt keine Langeweile auf. Allerdings fallen einige Teilaufgaben auf Dauer monoton aus und manche Hüpfpassage wirkt holprig: Zwar hält sich der Waschbär auf Knopfdruck automatisch an markierten Objekten in der Nähe fest, dafür irritieren hin und wieder ungünstige Perspektiven.

Sowohl auf PS3 als auch Vita überwiegen trotz langer Ladezeiten die positiven Aspekte. Käufer der ”großen” Konsolenfassung bekommen einen Download-Code der Handheld-Variante dazu, zudem lassen sich Spielstände übertragen und die AR-Funktion der Vita macht die Suche nach Schätzen komfortabler.

Ulrich Steppberger meint: Als wäre er nie weg gewesen: Sly Cooper kredenzt gediegene und hochklassige Hüpfspielkost, wie wir sie heutzutage kaum noch zu Gesicht bekommen – allerdings wirkt das Abenteuer auch fast so, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die bunte, kontraststarke Optik sieht natürlich weiterhin schick aus und der Umfang stimmt ebenfalls, doch irgendwie fehlt mir der letzte Pfiff. Das mag auch daran liegen, dass die Hüpfereien diesmal verstärkt auf den ”Blaue Funken sind magnetisch”-Aspekt zu setzen scheinen und man den meisten Minispiel-Einlagen öfter begegnet, als es hätte sein müssen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt ist die Jagd durch die Zeit ein rundum gelungener Spaß und gerade für darbende Vita-Jünger prima. Auf der PS3 würde ich Fans allerdings raten, sich vorher die Sly Trilogy zu gönnen: Die ist auch nicht schlechter und bietet gleich drei Spiele zum niedrigeren Preis.

  • Reise durch 6 Zeitepochen
  • 9 Charaktere je nach Mission im Einsatz
  • Kostüme bringen Extra-Fähigkeiten
  • jede Menge Sammelkram nebenbei
  • Vita-Fassung hilft bei PS3-Schatzsuche

Das Waschbär-Hüpfabenteuer knüpft nahtlos an die Vorgänger an und überzeugt trotz weniger frischer Ideen mit Umfang, Witz und Abwechslung.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound

Neue Spiele der Woche

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Dead Island: Riptide (Deep Silver) – nicht in Deutschland
  • Dragon’s Dogma: Dark Arisen (Capcom)
  • Iron Sky: Invasion (TopWare)
  • Star Trek (Namco-Bandai)

…für Xbox 360:

  • Dead Island: Riptide (Deep Silver) – nicht in Deutschland
  • Dragon’s Dogma: Dark Arisen (Capcom)
  • Iron Sky: Invasion (TopWare)
  • Star Trek (Namco-Bandai)

…für Wii U:

  • Injustice: Götter unter uns (Warner)

…für Nintendo 3DS:

  • Lego City Undercover: The Chase Begins (Nintendo)

M!oment M!al #003

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Frisch gestärkt macht sich Sascha wieder ans Blog-Werk: Immer wenn es künftig um “M!einung” geht, nimmt er sich ein aktuelles Spiel vor und sagt Euch dazu – seine Meinung.

Vorsicht – Spoilergefahr!

„Bringen Sie uns die Kleine, und tilgen Sie die Schuld“. Einfach klingt die Aufgabe, welche zu Beginn gestellt wird. Abholen und Abliefern, wie wir es schon etliche Male in diversen Spielen gemacht haben. Doch BioShock Infinite versteckt hinter dieser vermeintliche einfachen Struktur ein Erlebnis, dass weit über das hinaus geht, was in Videospielen „einfach“ ist. Das erste BioShock setzte damals auf eine verfallene Unterwasserwelt, welche einst ein Hoch auf die Dekadenz der Zivilisation darstellte, dann aber zu Grunde ging. Erzählerisch und atmosphärisch geriet das Spiel herausragend, ein Nachfolger ging dann mit BioShock 2 fast zwangsläufig an den Start. Doch Ken Levine, Mastermind hinter allen BioShock-Spielen, legte nicht im Jahresrhythmus nach. Stattdessen ließen er und sein Team bei Irrational Games sich Zeit und schafften jetzt mit BioShock Infinite das genaue Gegenteil des kaputten Rapture. Infinite spielt in einer Wolkenstadt namens Columbia, welche schon rein optisch deutlich fröhlicher daherkommt als ihre Vorgängerin im Geiste. Hinter der Fassade brodelt es jedoch ähnlich wie einst am Meeresgrund. Und auch BioShock Infinite ist ein spielerisches Erlebnis, welches es nur ganz selten gibt. Ein Erfahrungsbericht.

Real Bits

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Der spanische Fotograph, Audio-Video-Techniker und vor allem Vidospiel-Fan Victor Benitez hat seine Vorlieben miteinander verbunden und beschert uns damit bislang ein Dutzend ausgesprochen ansehnlicher Motive, in denen (meist) 16-Bit-Sprites sich in realen Kulissen tummeln.

In unserer Galerie unten seht Ihr seine bisherigen Werke – und hier geht’s zu seiner Homepage, auf der hoffentlich noch viele weitere folgen werden…

Capcom

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Für Capcom lief das letzte Geschäftsjahr nicht so gut wie erhofft: Resident Evil 6 verkaufte sich “nur” 4,9 Millionen Mal – Ziel waren ursprünglichen 7 Millionen. Devil May Cry erreichte bisher 1,1 Millionen Verkäufe von den avisierten 2 Millionen.

Der Hersteller musste die Gewinnprognose für das letzte Geschäftsjahr, das im März 2013 endete, laut CVG und Gamesindustry aufgrund von Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen mehr als halbieren: Anstatt den erwarteten 6,5 Milliarden Yen (66,2 Mio. Dollar) beliefen sich die Gewinne auf nur 2,9 Milliarden Yen (29,5 Mio. Dollar). Der Gesamtumsatz belief sich auf ca. 959 Millionen Dollar. Opfer dieser Restrukturierung waren diverse, sich noch in (westlicher) Entwicklung befindliche Spiele, die kurzerhand gecancelt wurden.

Die Jahresumsätze lagen deutlich unter den erhofften Zielen – die Gründe hierfür sieht das Unternehmen im “übermäßigen” Outsourcing: So erkannte man einen “Qualitäts-Rückgang bei ausgelagerten Titeln, die in Übersee entwickelt wurden”, erklärte man den Investoren. Ebenso Schuld habe die “verspätete Reaktion bei der Umstellung auf digitale Medien”  bei Videospielen, sowie eine schlechte Koordination von Marketing- und Entwicklungsabteilung.

Entsprechend kündigte Capcom einen Drei-Punkte-Plan an: 1. Verstärkung des digitalen Vertriebs; 2. Erhöhung der Spielqualität, indem man wieder mehr Spiele im eigenen Haus entwickelt; 3. Verbesserung der Koordination zwischen Marketing- und Entwicklungsabteilung.




Spielemarkt USA

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Die Marktforscher der NPD Group veröffentlichten gestern die Umsatzzahlen des US-Spieleeinzelhandels im März. Dabei wurden nur die Umsätze des traditionellen Einzelhandels aufgenommen – der immer wichtiger werdende Markt der digitalen Verkäufe, ganz zu schweigen von DLC, Mobil – und Social-Spielen oder gar Mikro-Transaktionen, wurden (wieder mal) nicht mitgezählt.

Wie VG247 und Gamesindustry berichten, sank der Gesamtumsatz im Vergleich zum März letzten Jahres um 10%. Während die Hardwareverkäufe im Vergleich zum März des Vorjahres um 32% gesunken sind – angesichts des kommenden Endes dieser Konsolengeneration hat man auch mit einem Rückgang gerechnet – steigerten sich die Spieleverkäufe um 2% – zum ersten Mal seit 14 Monaten.

Hier die wichtigsten Zahlen für den März in tabellarischer Form:

  • Gesamtumsatz des US-Spiele-Einzelhandels in den USA: 992,5 Millionen Dollar – das sind zwar mehr als im Februar (810 Millionen Dollar), jedoch hat der März ein paar Tage mehr und fünf “mitgezählte” Wochen (und Wochenenden), weshalb das nicht wirklich als Steigerung angesehen werden kann. Im Vergleich zum März des letzten Jahres sank der Umsatz insgesamt um 10%.
  • Umsätze Hardware: 221,6 Millionen Dollar (32% weniger als März 2012)
  • Umsätze Software: 602,4 Millionen Dollar (2% mehr)
  • Umsätze Zubehör: 15% mehr

Die US-Spiele-Charts im September (ohne Downloads) werden von BioShock Infinite und Tomb Raider angeführt – sie erreichten  übrigens die jeweils höchsten Umsätze für den Start-Monat für die beiden Franchises.“Tatsächlich gab es weniger Veröffentlichungen – rund 20 Prozent weniger als im letzten März – aber die Veröffentlichungen im März 2013 generierten 70 Prozent mehr Handelsumsatz”, erklärte NPD-Analyst Liam Callahan.

  1. BioShock Infinite (PC, PS3, X360) (878.000 Verkaufte Einheiten)
  2. Tomb Raider (PS3, X360)
  3. Gears of War: Judgment (X360)
  4. God of War: Ascension (PS3)
  5. Call of Duty: Black Ops 2 (PC, PS3, Wii U, X360)
  6. Luigi’s Mansion: Dark Moon (3DS)
  7. MLB 13: the Show (PS3, Vita)
  8. NBA 2K13 (PC, PS3, PSP, Wii, Wii U X360)
  9. The Walking Dead: Survival instinct (PS3, Wii U, X360)
  10. Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 (PS3, X360)

Hardware:

Seit 27 Monaten in Folge auf Platz 1 bei den Heimkonsolen: Bei der Hardware dominiert Microsoft weiterhin den US-Markt und verkaufte im März 261.000 Einheiten der Xbox 360. Sony gab keine konkreten Zahlen zu den Hardware-Verkäufen preis.

Sega Pluto

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Für hartgesottene Sega-Fans dürften diese Bilder ein kleiner Leckerbissen sein – falls das Gezeigte denn echt ist:

Im Assembler-Forum postete ein gewisser “Super Magnetic” die Bilder eines Sega Saturn Prototypen namens “Pluto”. Im Gegensatz zum Standard-Saturn verfügte diese -niemals in Produktion gegangene- Version über ein Modem. Ansonsten steckte ein für die USA bestimmter NTSC Saturn darin (NTSC-4-V1.00a), der zwar noch funktionsfähig ist, aber leider über ein Region-Lock verfügt, weshalb er kein Spiel vorführen konnte.

“Super Magnetic” erzählte, er habe mal bei Sega gearbeitet. Doch dort waren wohl schon damals unruhige Zeiten angebrochen, es gab viele Entlassungen – Sega-Angestellten sagten dazu, der “Sonic-Reaper” geht um, wie er sich erinnert. Durch eine glückliche Fügung verblieb der “Pluto” nach seinem Fortgang in seinen Händen. Der Tod eines Freundes bewog ihn nun dazu, das gute Stück der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Original-Saturn bekam übrigens später -über eine Peripherie- auch ein Modem verpasst: das Sega NetLink war ein 28,8-kB/s-Modem, das in den Modul-Schacht gesteckt werden musste.

Batman: Arkham Origins

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Bisher war nur Deathstroke als Bösewicht für Batman: Arkham Origins bekannt, doch dank CVG wissen wir nun, wer der Fledermaus darin außerdem noch das Leben schwer machen wird. Laut der Website werden nämlich auch Bane, Deadshot, Killer Croc, The Joker und Scarecrow mit von der Partie zu sein.

Es gibt also ordentlich was zu tun in Gotham City, wenn der Titel dann am 25. Oktober 2013 für PS3, Xbox 360 und Wii U erscheint.

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