Michael Pachter

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Am kommenden Donnerstag werden die Marktforscher der NPD Group wieder die Quartalszahlen des US-Spiele-Einzelhandels präsentieren – im Zuge dessen gab auch Michael Pachter seine Einschätzung zur Marktlage ab.

Erneut stand bei ihm Nintendos Wii U auf der Abschussliste: In ihrem fünften Monat auf dem Markt, so prognostizierte der Wedbush Morgan-Analyst, würde sich diese nur 55.000 Mal verkaufen, was einem Rückgang von 17% im Vergleich zum Vormonat entspricht. Doch er geht noch weiter: Selbst wenn Nintendo den Preis der Wii U senken würde, könnte dies -seiner Meinung nach- die Verkäufe nicht ankurbeln, da es zu wenige “Kern”-Spiele gibt und PlayStation 4 und “Xbox 720” nicht nur (technisch) mehr zu bieten hätten, sondern auch noch relativ günstig angeboten werden könnten  – sogar so günstig wie nie zuvor:

“Die einzige ‘Schlüssel‘-Hardware, die unsere Erwartungen nicht erfüllte, war die Wii U”, erklärte Pachter gegenüber Games Industry, “und es ist unwahrscheinlich, dass sich ihr Schicksal in den nächsten Monaten verbessern wird, selbst wenn Nintendo beschließt, den Preis zu senken, da es eine unzureichende Zahl von Kern–Titel gibt, die das Interesse an der Konsole wecken könnten. Wir denken, dass Core-Gamer weit eher bereit sind, ihre Aufmerksamkeit auf die PS4 (die in den (Weihnachts-)Ferien kommt) und der nächsten Xbox zu richten – von der wir glauben, dass sie noch vor der E3 enthüllt werden und neben der PS4 eingeführt wird – und glauben, dass die Wii U langfristig an Attraktivität verlieren wird, weil die PS4 und die nächste Xbox viel stärker sein werden, sowie größere Online-Integration und Multimedia-Funktionen bieten.“

“[…] wir erwarten, dass die nächste Xbox einen IPTV-Tuner [Anm.: TV via Internet] bietet, mit denen ein MSO [Anm.: Kabel-TV-Anbieter/Provider], auch Dienste über das Internet anbieten kann, die außerhalb der regulierten geografischen MSO–Grenzen liegen. Wenn wir damit Recht haben, werden alle von Microsofts Kabel-TV-Partnern einen Anreiz haben, den Kauf der nächsten Xbox im Austausch für eine langfristigen Service (ähnlich wie bei Handys) zu subventionieren. Sind die Subventionen hoch, ist es wahrscheinlich, dass die nächste Xbox für viele Verbraucher günstiger erscheinen wird als bisher angenommen, und sie kann schneller Marktanteile gewinnen, als viele erwarten würden. Wir erwarten nicht, dass Sony dabei untätig zusieht, und glauben, dass die PS4  Microsoft in kurzer Zeit nachfolgen wird, was für uns bedeuten würde, dass die Konsolen der nächsten Generation die niedrigsten Startpreise in der Geschichte haben könnten”- so die Pachter Prognose.

Das Kabel-Anbieter die Next-Gen-Konsolen tatsächlich subventionieren könnten, ist jedoch noch Zukunftsmusik – wenngleich es in den USA die Xbox 360 schon mal (über ein Xbox Live-Abo) subventioniert für 99 Dollar gab (wir berichteten hier). Was dort also durchaus möglich sein könnte, muss allerdings nicht automatisch auch hierzulande gelten: Die TV-Ambitionen von Microsoft und Sony waren und sind in Deutschland nicht so ausgeprägt wie in den Staaten.

Doch wie lauten Eure Prognosen zum Startpreis der Next-Gen?

Criterion Games

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Sie machten sich einem Namen mit der Burnout-Reihe, ebenso schufen sie Need for Speed: Most Wanted und Hot Pursuit: Criterion Games. Doch ist nun Schluss damit? Nach mehr als 10 Jahren Rennspiel-Entwicklung hat jemand offenbar genug von dem Genre. Criterion-Boss Alex Ward verkündete die Nachricht via Twitter:

“Hiermit möchte ich etwas erklären, was jeder wissen soll. Einige werden auf ewig enttäuscht sein. Doch ich kann nichts dagegen tun. So viele Tweets fordern ein neues Burnout. Ebenso viele Tweets fragt nach einem neuen Need for Speed-Spiel von uns. Oder Road Rash“, erzählte er. “Auch wenn ich all diese Spiele liebe, werde ich keines mehr von ihnen entwickeln. Nach über einem Jahrzehnt der Rennspiel-Entwicklung ist es Zeit, etwas Neues zu beginnen. Doch es ist noch zu früh, um darüber zu reden oder etwas Neues zu verkünden.”

Das Studio hat aber nicht nur Racer entwickelt – auch für den Shooter Black zeichnete man verantwortlich. Doch auch dieser wird vorraussichtlich keinen Nachfolger erhalten: “Ein Black 2 wird es ebenfalls nicht geben, Leute. Zu dem Thema gibt es ‘ne Menge zu erzählen, aber damit warte ich, bis ich das Buch dazu rausbringen kann“, erklärte Ward.

“Ich bin stolz auf alle Burnout-Spiele. Wenn es sich richtig anfühlt, machen wir noch eins. Wir sind kreative Leute.”

Das letzte Wort ist damit aber nicht zwingend gesprochen sein, denn: Alex Ward hat diese Aussagen über seinen eigenen Account und in “Ich”-Form getätigt – es liegt also nahe, dass eben nur er selbst den Rasern abschwört und der Rest vom Studio weiter daran herum werkelt…

Injustice: Götter unter uns

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Wie Warner Bros. bekanntgibt, wird sich die Wii-U-Version von Injustice: Götter unter uns vom eigentlich vorgesehenen 19. April auf den 26. April verschieben. CVG ergänzt, dass kein Grund dafür genannt wurde, aber im Gegensatz zu Segas Aliens: Colonial Marines-Debakel dürfte es sich hier wirklich nur um eine kleine Verzögerung handeln.

Bei den Fassungen für PS3 und Xbox 360 gibt’s keine Probleme, sie werden wie geplant diese Woche erscheinen.

The Elder Scrolls V: Skyrim

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Alles hat ein Ende: Dem Bethesda-Blog ist zu entnehmen, dass der Entwickler keine weiteren DLCs für The Elder Scrolls V: Skyrim in Planung hat. Lediglich weitere Updates zur Stabilisierung des Action-Rollenspiels seien angedacht. Nach eineinhalb Jahren der Optimierung und Erweiterung sei es an der Zeit, sich voll und ganz auf das neue Projekt zu konzentrieren. Welches das sein könnte, wurde nicht gesagt – gegen ein Fallout 4 hätte sicher niemand was…

Nachdem Xbox-360-Besitzer dank Exklusivdeal bereits früh in den Genuss der drei DLCs kamen, hielten diese PS3-Besitzer aus einem anderen Grund in Atem. Es war nämlich lange nicht klar, ob Dragonborn, Hearthfire und Dawnguard auch für ihre Konsole erscheinen würden – am Ende gab’s aber ein Happy End bzw. die Veröffentlichung auch auf der Sony-Konsole.

Ubisoft

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Na, ob das mal nicht eine Fehleinschätzung ist: Yannis Mallat, CEO von Ubisoft Montreal sprach mit The Guardian über “always online”, also den Zwang einer Internetverbindung bei einer Konsole. In diesem Zusammenhang meinte Mallat, dass die Kunden dafür bereit seien.

Generell müsse man diese Frage Sony und Microsoft stellen, meint er. Bedenke man aber, dass die Leute mit anderen Geräten bereits ständig mit dem Internet verbunden seien, glaube er schon, dass die Kundschaft mit Always-Online-Konsolen gut umgehen könne.

Wie er zu dieser Meinung kommt, ist eine gute Frage – gerade Ubisoft hatte schließlich auf dem PC mit seinem Internet-Zwang bei z.B. Assassin’s Creed II alles andere als positive Erfahrungen gesammelt…

PlayStation 4

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Genaue Preis-Infos? Also bitte… kryptische Hinweise? Könnt Ihr haben!

Nach diesem Motto lässt sich Michael Denny, Vizepräsident der Sony Worldwide Studios, im Gespräch mit Edge zu einigen halbwegs interpretierbare Aussagen hinreißen.

So gibt er zu Protokoll, das Sony vom Start der PS3 mit ihrem hohen Preis gelernt habe: „Wir hören zu und nehmen die Lehren von jedem unserer Konsolen-Starts an. Wir müssen berücksichtigen, welche Stärken und Herausforderungen wir etwa mit der PS3 hatten.“

Weiters sagt er: „Wir wollen ein System, das ein so großes Publikum wie möglich erreicht“, aber zugleich soll eine tiefer gehende und andere Erfahrung ermöglich werden, wie es sonst nichts anderes kann.

Auf gezieltere Nachfragen weicht er derweil aus: „In der ersten Ankündigungsphase, in der wir uns gerade befinden, geht es nur darum, unsere Vision zu erklären. Ein Teil davon ist, dass wir eine Konsole geschaffen haben, die absolut auf Spieler ausgelegt ist – wir wollen Spieler auch im weitesten Sinne erreichen“.

Ob das nun heißen soll, dass die Preisgestaltung so ausfällt, dass auch Gelegenheitsspieler angelockt werden könnten? Schwer zu sagen, aber wie Denny sagen: „Ich denke, zu einem gewissen Maß kann ich Euch darum fragen, eigene Schlüsse zu ziehen“…

Castle of Illusion

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Ein weiteres Gerücht, das sich nun bewahrheitet hat: Sega bringt eine Neufassung von Castle of Illusion im Sommer für PS3 und Xbox 360 an den Download-Start!

Ursprünglich als liebevoller 16-Bit-Hüpfer au1990 für das Mega Drive erschienen, wird Mickys Abenteuer nun für die aktuelle Konsolen-Generation überarbeitet und soll natürlich den Charme und Spielwitz von damals beibehalten. Entwickelt wird der Spaß bei Sega Australien und zur Wahrung der Authentizität ist auch die ursprüngliche Macherin des Originals mit beteiligt.

Dann hoffen wir mal, dass alles wie geplant läuft – die ersten Bilder und der Trailer machen jedenfalls einen guten Eindruck.

Mad Max

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Das die Filmreihe um den Endzeit-Helden Mad Max als Spiel umgesetzt werden soll, ist schon länger bekannt:

Schon 2008 war laut VG247 im Gespräch, dass der ehemalige God of War II-Director Cory Barlog an der Mad-Max-Versoftung arbeiten solle; 2010 twitterte Barlog (mitgeschnitten von Eurogamer), dass er und die schwedischen Avalanche Studios die Pre-Production des Spiels bereits hinter sich gelassen hätten. Barlog verließ im letzten Jahr (siehe VG247) jedoch Avalanche und wechselte zu Crystal Dynamics.

Doch das Spiel ist noch nicht vom Tisch: Kotaku-Blogger Superannuation fand heraus, dass Publisher Warner sich die Domainnamen zum MadMax-Spiel gesichert hat: MadMaxGame, MadMaxTheGame und WorldGoneMadLegendOfMax.

Der Film Mad Max: Fury Road (mit Tom Hardy anstelle von Mel Gibson) ist der bereits vierte Teil der Reihe und soll im nächsten Jahr erscheinen; vermutlich dürfte auch das Spiel zeitnah zum Filmstart – laut Superannuation für Next-Gen-Konsolen – kommen.

The Witcher 3: Wild Hunt

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Die Screenshots, welche die PC Gamer zeigte, stammen zwar von der PC-Version – doch der Hexer wird auch auf Next-Gen-Konsolen seine schwarze Kunst ausüben. Erscheinen soll The Witcher 3: Wild Hunt im nächsten Jahr.

Fez

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Pünktlich zum ersten Geburtstag von Fez konnte dessen Schöpfer Phil Fish im Polytron-Blog gute Absatzzahlen für den Titel bekanntgeben. Demnach habe sich sein Werk bisher rund 200.000 Mal verkauft. Fish zeigte sich darüber sehr erfreut und dankte allen Käufern.

Fez ist seit dem 13. April 2012 für Xbox Live erhältlich und wurde im Mai dann auch für den PC veröffentlicht. Andere Plattformen sind ebenfalls im Gespräch, wobei Nintendo wohl leider leer ausgehen dürfte.

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