Für ihre nächste Konsolengeneration gab Sony einen neuen Kurs vor: “Von Entwicklern, für Entwickler” lautet die Parole – und die kam bei der Zielgruppe offenbar sehr gut an. Von kleinen Entwicklern wie den Zombie-Studios (wir berichteten hier) bis zu den großen wie Epic oder Gearbox war uns ist man voll des Lobes für das neue Konzept der PlayStation 4.
Doch es gibt auch Kritik: Atari-Vater Nolan Bushnell erklärte auf seiner GameTrailer-Serie “Rollin’ with Nolan”, dass Sony alle ihre Konsolen stets mit “lahmen” Entwicklertools versorgte, die auch noch schlecht dokumentiert waren; ebenso sei Sonys Online-Infrastruktur “fürchterlich”:
“Ich persönlich glaube, Microsoft ist in einer überlegenen Position, und der Grund dafür ist, dass Sony jedes mal, wenn sie neue Konsolen herausbringen, diese mit ‘lahmen’ Software-Tools versorgen”, kritisierte Bushnell. “In der Vergangenheit waren diese oftmals auf Japanisch, nicht gut dokumentiert und brachten die Software-Entwickler-Community zur Weißglut … das funktionierte vielleicht in Japan, aber die amerikanische Software-Gemeinschaft sagte nur: ‘Oh Mann, das tut weh.‘ Und vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie wichtig die Software-Community ist, um eine Hardware-Plattform zum Singen und Tanzen zu bringen.”
“Microsoft wird nach meiner Einschätzung wegen ihrer starken Software-Tools am Ende schneller [und] einfacher viel bessere Produkte herausbringen“, erklärte Bushnell. “Und damit werden sie, denke ich, im Vorteil sein. Und vergessen Sie nicht, Microsoft hat sehr viel Geld, um diesen zu verteidigen. Darüber hinaus haben sie eine gute Infrastruktur mit der [Xbox Live Arcade]-Online-Welt.“
Was haltet Ihr von seinen Kritikpunkten?












