Ken Levine, gegenwärtig Macher von BioShock Infinite und geistiger Vater der ganzen Serie, erwähnte bereits vor geraumer Zeit in einem Interview, dass er nicht davor zurückscheue, kontroverse Inhalte in seine Spiele einzubauen. Gegenüber dem britischen OPM hat er dies jetzt noch einmal in Bezug auf dessen religiöse Inhalte bekräftigt, zeigte sich aber insgesamt etwas sanftmütiger als damals.
Demnach habe er einige gehaltvolle Gespräche geführt, auch mit sehr religiösen Menschen aus seinem Entwicklerteam, und verstanden, dass diese erbost über einen bestimmten Charakter des Spiels waren. Trotzdem habe er sich nicht selbst zensiert, aber die Kritik akzeptiert. Gleichzeitig gab er zu verstehen, dass er etwas machen könne, das die Story verbessere und auf besagter Kritik beruhe.
Das Letzte, was er tun wolle, sei, die Story zu ändern, weil sie Leute angreife, aber die monierte Sache hätte die Story weniger stark dargestellt. Allerdings sei klarzustellen, dass Religion nicht das Hauptthema des Spiels sei. Vielmehr gehe es um Patriotismus und die damit verbundenen Dinge.