PlayStation 2

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Wie die Famitsu vermeldet, hat Sony am 28. Dezember 2012 in Japan damit aufgehört, die PlayStation 2 zu verschiffen, was zugleich auch das Ende der dortigen Konsolenproduktion bedeutet. In anderen Territorien wird die Daddelkiste allerdings weiterhin angefertigt und ausgeliefert.

Damit endet nach rund zwölf Jahren und neun Monaten bzw. über 155 Millionen verkauften Einheiten eine Erfolgsgeschichte. Die PS2 war am 4. März 2000 in Japan und am 24. November 2000 bei uns erschienen.

Ragnarok Odyssey – im Test (PSV)

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Ragnarok Odyssey basiert zwar auf dem MMORPG Ragnarok Online, verlangt vom Spieler aber keinerlei Vorkenntnisse. Vita-Spiel und MMO-Abenteuer mögen sich die Welt und ihre Mythologie teilen, spielerisch geht das Handheld-Abenteuer aber ganz eigene Wege und orientiert sich vor allem an Capcoms erfolgreichem Monster Hunter.

Ihr baut im flexiblen Editor einen Helden oder eine Heldin, sucht eine Charakterklasse heraus und findet Euch direkt in der Halle Eurer Gilde wieder. Dort kümmert Ihr Euch um Ausrüstung, sprecht mit NPCs und nehmt Aufträge an. Die beinhalten für gewöhnlich die Jagd nach mal mehr und mal weniger bissigen Monstern von teils beeindruckender Größe. Aus erbeuteten Gegenständen lasst Ihr neue Ausrüstung basteln – klar, dass manche Untiergattungen mehrmals erlegt werden müssen, bis Ihr genügend Rohstoffe beisammen habt. Das funktioniert prima und motiviert nicht zuletzt durch das gelungene Kampfsystem auch langfristig: Die Combos gehen flott von der Hand, das Spiel läuft stets flüssig über den Bildschirm. Vor allem ist aber die Spielstruktur sehr gut an das Handheld-Format angepasst. Keine Mission dauert länger als 30 Minuten, daher ist Ragnarok Odyssey für eine flotte Runde zwischendurch prima geeignet – egal ob alleine oder im ad-hoc-Modus mit Freunden und online.

Angesichts der RPG-Elemente ist es verwunderlich, dass es fürs Besiegen von Gegnern keine Erfahrungspunkte gibt – das kostet Motivation. Auch die eher uninteressante Geschichte lässt Euch nicht gerade an der Vita kleben. Da ist es gut, dass diese Mängel von der guten Spielbarkeit aufgefangen werden. In den USA ist Ragnarok Odyssey als normale Auflage und auch als hübsche, gerade mal zehn Dollar teurere Special Edition mit Artbook, Soundtrack-CD und Monsterkarten erhältlich.

  • Handheld-freundliche Spielstruktur
  • flexibler Charakter-Editor
  • zu viert online spielbar

Wertung

Gelungenes Jäger- und Sammler-Abenteuer im Stil von ”Monster Hunter” mit flüssig-flexiblem Kampfsystem.

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound

Spiele-Indizierungen

8

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im Dezember nachfolgende Titel indiziert:

Indizierungen (Listenteil B) mit strafrechtlichem Verbreitungsverbot aus Sicht der BPjM

  • Dead Rising 2 (PS3, US-Version)

Indizierungen (Listenteil A)

  • Lucius (PC, EU-Version)

Altersbedingt gestrichen wurde auch wieder etwas, diessmal kam Mountie Mick’s Deathride (C64) frei.

Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 1

53

Tobias Kujawa meint: Frei, freier, Dishonored. Die Mord-Simulation um den Ex-Leibwächter Corvo fasziniert mit großer spielerischer Freiheit, außergewöhnlichem Art-Design und tollem Sound. Zwar ist die Kampagne mit rund 10 Stunden etwas kurz geraten, ein ständig im Hintergrund laufendes Moralsystem macht Euch mit einem alternativen Ende aber einen zweiten Durchgang schmackhaft. Toll inszenierte Kämpfe, mächtige übermenschliche Fähigkeiten, intelligente Dialoge und auf mehrere Arten lösbare Aufgaben heben Dishonored aus der Masse der heutzutage fast selbst ablaufenden Spiele hervor. Glasklar das beste Spiel des Jahres!

Michael Herde meint: Ich habe das Spiel angefangen, dann kam mir Hitman: Absolution in die Quere und fesselte mich nachhaltig. So war für mich nach einem Abend mit Corvo erstmal Schluss. Schade, denn die ersten Stunden machten Lust auf mehr, der Grafikstil gefällt mir und das Setting auch. Klar, die Gegner agieren bisweilen doof und die Story wirkt flach, dennoch gefällt mir das Spiel schon in den ersten Stunden viel besser als viele andere in diesem Jahr. Blöd finde ich, dass Bethesda die englische Sprachausgabe nicht auf die Disc gepackt hat, obwohl die deutsche eine der besten des Jahres ist.

Matthias Schmid meint: Auch wenn ich mich vor dem Abspann wieder von coolem Corvo getrennt habe, verbinde ich mit der Mördermär eine positive Erinnerung. Zum Beispiel hat mich der Grafikstil trotz manch trister Textur geflasht, etwas mehr optische Abwechslung bzw. Reisen zu anderen Orten hätten dem Spiel aber nicht geschadet. Auch Anzahl und Vielfalt der Lösungswege sind vorbildlich – betrachte ich jedoch nur die Schleichmechanik, finde ich Metal Gear, Splinter Cell oder auch das neues Hitman gelungener. Das Moralsystem hat mir beim meinem Durchlauf einen Hang zum Chaos attestiert (und in der Folge immer mehr Ratten beschert) – dabei wollte ich gar nicht die Actionsau raushängen lassen…aber manchmal wird man beim Schleichen halt doch ertappt. Unterm Strich finde ich Dishonored in dieser Hinsicht etwas zu streng.

Sascha Göddenhoff meint: Selten habe ich mich so sehr bemüht, auf letale Gewalt zu verzichten, wie bei Dishonored! Mir gefiel vor allem die Freiheit, wirklich jede Mission nach eigenem Gusto zu spielen und dabei sogar die jeweiligen Zielpersonen mit dem Leben davon kommen zu lassen – in welchem anderen Spiel darf ich das noch? Grafisch geht Dunwall ebenfalls eigene, stimmige Wege: der Stil passt und die überzeichneten, teils sehr skurrilen Charaktere sorgen für eine prima Atmosphäre. Gern hätte das Abenteuer noch länger dauern dürfen, doch über zu geringe Spielzeit mag ich trotzdem nicht meckern. Schließlich lockt Dishonored mit hohem Widerspielwert – ich probiere andere Fähigkeiten aus, entdecke damit bisher unbekannte Pfade durchs Missionsgebiet und freue mich über immer neue Möglichkeiten, meine Aufgaben zu erfüllen.

Zum Test geht es hier.

Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 2

41

Michael Herde meint: Vor 2012 war mir Hitman egal, seit 2012 will ich mehr über den Klonagenten wissen. Das liegt aber nicht an der irrsinnig penetranten PR-Kampagne von Square Enix, sondern an einem Freund, der Hitman liebt und mir die Serie näher gebracht hat. Je länger und je öfter ich Hitman: Absolution seither gespielt habe, desto besser gefiel mir das Spiel. Oft stand ich einfach nur da und lauschte den Gesprächen Umstehender oder ertappte mich dabei, wie ich grausame Pläne sponn, um meine Ziele möglichst trickreich auszuschalten. Und immer wieder machte es einen Heidenspaß, einfach draufzuhalten und mich durchzuschießen. Mit etwas Abstand empfinde ich die Story allerdings immer noch als zu dünn, obwohl sie ansprechend erzählt wird. Für mich ist Hitman: Absolution zugleich auch eines der schönsten Spiele des Jahres, vor allem, weil mir gefällt, wie die Designer mit Licht und Farben hantieren.

Matthias Schmid meint: Meine Hitman-Liebe war bisher ähnlich groß wie die von Michael. Teil 1 hatte ich kurz gespielt, Teil 2 nach zwei bis drei Missionen für doof befunden – dauernd wurde ich entdeckt, ohne dass ich (nach meiner Ansicht) etwas falsch gemacht hatte. Das passiert mir in Absolution zwar manchmal immer noch (bisweilen ist etwas schlecht erkennbar, wer mich skeptisch beäugen wird und wer nicht), aber dank der verbesserten Action-Mechanik kann ich mich trotzdem rausschießen. Dabei stimmt die Balance: Blindes Voranstürmen nutzt nix, im Kugelhagel geht Agent 47 schneller ein als ein Blümchen in der Arktis – aber wenn ich doch mal entdeckt werde, kann ich zwei, drei Leute umnieten, elegant in Deckung gehen und danach wieder im Dunkel (bzw. im Schrank) verschwinden. Dass Mr. 47 aus Containern lugen kann, die Feinde aber nicht hineinsehen können, ist zwar aus spielerischer Sicht praktisch, zerstört aber etwas von der Illusion. Trotzdem finde ich Hitman: Absolution außerordentlich gelungen: Die Schauplätze sehen toll aus und die Lösungswege sind so zahlreich wie in Dishonored – zusätzlich gibt’s zahllose Zivilisten, knackige Ballereien und ein nachvollziehbares Bewertungssystem.

Zum Test geht es hier.

Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 3

26

Oliver Schultes meint: Ich habe es schon im Test-Meinungskasten geschrieben und muss es auch hier tun: Das Wii-U-Mario ist ein Mehrspieler-Knaller (zum Solo-Modus sagt Kollege Schmid mehr)! Ich beziehe mich dabei vorwiegend auf die Boost-Variante, in der ein Spieler per GamePad dem oder den anderen helfend unter die Arme greift. Denn was zu Beginn nach gelangweiltem Ich-tippe-halt-ein-bisschen-auf-dem-Touchscreen-herum klingt, entwickelt sich schnell zu anspruchsvoll-spaßiger Teamarbeit. Wer gut zusammenarbeitet (von Treppchen bauen bis hin zu Feinde blocken und vernichten), wird mit stärkeren Extras, Geheimräumen und mehr Punkten belohnt. Natürlich macht es zwischendurch auch mal Laune, den per Wii-Remote agierenden Mitspielern eins reinzuwürgen. Freude, Ärger, Frust, Lust, lachen, schimpfen, hoffen, verzweifeln – New Super Mario Bros. U deckt alle Facetten eines großartigen Videospiels ab!

Thomas Nickel meint: HD hin, Gamepad her, in erster Linie liebe ich New Super Mario Bros. U für sein praktisch perfektes Leveldesign. Jede Stufe bietet interessante Ideen, fühlt sich ganz individuell an und der Schwierigkeitsgrad ist hoch, aber niemals unfair. Spieldesign auf diesem Niveau ist heute noch eine absolute Seltenheit.

Matthias Schmid meint: Das schafft halt nur der Mario: Obwohl ich in diesem Jahr schon viele (spaßige) Stunden mit dem 3DS-Hüpfer New Super Mario Bros. 2 verlebt habe, waren auch die Stunden mit New Super Mario Bros. U eine Wonne. Und das trotz quasi identischem Spielprinzip. Schuld daran sind vor allem die beiden Punkte, die meine Vorredner ansprachen: die vielen spaßigen Features des Boost-Modus und das gnadenlos gute Leveldesign. Hier kann ich zahllose Geheimnisse entdecken, mal im Affentempo durchwetzen, mal schwitzend um jeden virtuellen Millimeter bangen. Gleichzeitig bin ich immer wieder erstaunt, welche neue Schaltermechanismen und Plattform-Bewegungen Nintendos Level-Baumeistern einfallen. Chapeau!


Zum Test geht es hier.

Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 4

34

Tobias Kujawa meint: Wenn Ihr das hier lest, habe ich wahrscheinlich noch immer Spaß auf Rook Island, denn hier gibt es irre viel zu entdecken. Nicht nur tolle Landschaften, viele Tierarten und harte Piraten, sondern auch abgedrehte Charaktere, tolle Kämpfe und viele außergewöhnliche Events. Die Grafik schwächelt leider auf beiden Systemen ab und an, zu den schönsten Spielen des Jahres zählt Far Cry 3 dennoch. Der Titel ist außerdem mal ein gutes Beispiel dafür, dass Entwickler manchmal sehr wohl auf ihre Fans hören: Im Gegensatz zu Teil 2 gibt es keine ständig neu zu bekämpfenden Checkpoints, keine kaputten Waffen und keine Malaria. Der Top-Shooter 2012!

Michael Herde meint: Am Anfang war ich entsetzt, als ich die PS3-Version einlegte: Die dargebotene Ruckelorgie konnte ich kaum fassen. Ich hatte eine Wahnsinnsgrafik erwartet, und das Ergebnis sieht auch toll aus. Nur die Bildrate, vor allem beim Fahren, empfand ich als schlimm. Zudem hatte ich kurz vorher Assassin’s Creed III gespielt und so fiel mir auf, wie ähnlich, ja oftmals geradezu identisch sich die beiden Spiele sind. Allerdings macht Far Cry 3 nahezu alles besser als sein Third-Person-Pendant. Spielerisch erfreute ich mich nach dem ersten Schock nämlich über ein hochspannendes Schleich-Survival-Abenteuer, das mich lange bei der Stange hielt – und ich bin immer noch nicht durch. Auch der sich dynamisch anpassende Dubstep-Soundtrack taugt mir sehr, obwohl der Stil dieses Jahr mit etlichen Trailern überstrapaziert wurde, bietet er hier einen feinen Kontrast zur Natur. Was mir aber nicht gefällt, ist das Häuten von Tieren: Mein Held tut angewidert rum und steckt einen blutigen Klumpen in seine Tasche, das ‘gehäutete’ Tier sieht aber aus wie vorher.

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Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 5

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Michael Herde meint: In den ersten Stunden hielt ich Revelations für ein ­typisches Handheld-Spiel: hübsch gemacht, aber Heimkonsolen-Titeln nicht ebenbürtig. Dann drehte das Spiel auf und steigerte sich stundenlang weiter. Das entscheidende Quäntchen zum 90er lieferte für mich damals der motivierende ’Raubzug’-Modus. Zu bemängeln habe ich wenig: Es ist albern, dass sich nach Betreten eines Raumes die Tür schließt und ich einen Schritt gehen muss, damit mein Partner sie öffnen kann, um zu folgen – das nervt, wenn ich der Folgende bin und die Tür vor meiner Nase zufällt. Lobenswert ist auch Ende des Jahres 2012 die Grafik: Kein anderes 3DS-Spiel sieht bislang besser aus! Schade ist hingegen, dass Revelations doch ’nur’ ein Actionspiel ist – der Scanner hätte prima für Rätsel genutzt werden können.

Matthias Schmid meint: Als ich in Schnee und Eis dauernd von wild herumspringenden Wölfen umgerissen wurde, war’s mir irgendwann zu blöd. Da kann das Spiel noch so gut ausschauen und angenehm atmosphärisch sein, soll Capcom beim nächsten Mal halt eine richtig gute Steuerung implementieren, die Kämpfe mit schnellen Gegnern nicht zum Glücksspiel werden lassen! Bis dahin hatte mir das Spiel gefallen, die Brillanz habe ich jedoch nicht entdeckt – aber wenn ich den Worten des Kollegen Herde Glauben schenke, hab ich wohl einfach zu früh aufgehört. Aber ich muss es nochmals sagen: Die Grafik ist für die Hardware sensationell geil. Starke Leistung, Capcom!

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Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 6

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Ulrich Steppberger meint: In einem Jahr, in dem erstaunlich viele Rennspielserien sich mit Richtungswechseln mal mehr (Ridge Racer Unbounded) und mal weniger (DiRT Showdown, Need for Speed: Most Wanted) kapital in eine spielerische Sackgasse manöverierten, ist Forza Horizon die rühmliche Ausnahme. Der Qualitätanspruch von der “Mutterserie” wurde gehalten, aber deren langweilig-steriles Ambiente durch Stimmung, Freiheit und Abwechslung ersetzt. Dass damit nicht jedermann klar kommt, liegt auf der Hand, aber wer auch ohne feste Absperrungen Gas geben kann, den erwartet der größte Raserspaß – Forza Horizon hält einfach das, was die beiden Test Drive Unlimited-Teile nur versprechen konnten. Genreübergreifend mein absolutes Highlight des Jahres und der erste Titel seit Red Dead Redemption, bei dem ich nach Abschluss (hier sogar laut spielinterner Statistik mit 100%) vermisst habe, dass es nicht mehr zu entdecken bzw. fahren gab – da kommt die Rallye-Erweiterung gerade recht. Nur ein Wunsch an die Entwickler für die Fortsetzung: Packt mehr Songs in den Sountrack! Der war großartig, aber nach dem zwanzigsten Mal ist fast jeder Song  oft genug gehört worden…

Matthias Schmid meint: Forza Horizon spiegelt für mich die aktuelle Misere im Rennspielgenre sehr gut wieder. Denn obwohl die Entwickler wirklich nicht viel falsch gemacht haben (im Gegensatz zu Criterions schwächerem Need for Speed: Most Wanted), hat mich das PS-Fieber leider wieder mal nicht gepackt. Seit Jahren fahre ich in den immer gleichen geilen Autos – nur habe ich mittlerweile fast alle schon mehrfach gesehen. Zudem sehen die Karren in Forza Horizon auf der Strecke deutlich schwächer aus als z.B. in Gran Turismo 5. Und dass eine offene Spielwelt ohne fixe Kurse die Lösung für die Abnutzungserscheinungen bei den ebenso ausgelutschten Originalstrecken sein soll, glaube ich nicht. Statt eines xyz-quadratkilometergroßen Spielplatzes wünsche ich mir gut designte Landstraßen oder Bergstrecken, das lässt gleichzeitig mehr Spielraum für spektakuläre Hintergründe. Irgendwie ist mir Horizon zu brav – DiRT ist cooler, MotorStorm spannender und Gran Turismo anspruchsvoller.

Sascha Göddenhoff meint: Ich bin kein großer Konsolen-Raser, aber Forza Horizon hat mich tagelang gefesselt. Sei es im Kampf um Spitzenplatzierungen in der Karriere oder beim lockeren Cruisen mit meinen Online-Buddies: Ich hatte richtig Spass mit dem Teil. Die Abkehr von realen Rennstrecken hin zu einer offenen Spielwelt mit Nebenaufgaben finde ich sehr gelungen. Der Grafikstil ist spitze, auch wenn Bildrate und Detailfülle nicht ganz mit Forza 4 mithalten können. Im Gegensatz zum ebenfalls kompetent gemachten, jedoch in der Präsentation etwas biederen Test Drive Unlimited 2 überzeugt mich Forza Horizon mit Lockerheit und einem richtig guten Soundtrack. Hier schließe ich mich der Meinung von Ulrich an: mehr Tracks wären toll gewesen. Ansonsten finde ich Horizon jedoch grandios, denn selten griffen für mich Grafik, Sound und Spielbarkeit so gelungen ineinander wie bei diesem Rennspiel.

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Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 7

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Thomas Nickel meint: In seinem jüngsten Werk dreht Hironobu Sakaguchi das ganze RPG-Genre auf den Kopf und reichert es mit taktischen Echtzeitkämpfen, Open-World-Elementen und Deckungsshooter-Gameplay an. Gewürzt wird das ganze mit einer sympathischen Heldentruppe und Grafik, die den Prozessor des armen, alten Wii ein ums andere Mal ächzend in die Knie zwängt. Ein Glück, dass es The Last Story noch nach Europa geschafft hat!

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