In der neuen M! – BioShock Infinite

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Ken Levine, Mitbegründer und Creative Director von Irrational games, über die “BioShock”-Philosophie

M! Games: Spielt der Leuchtturm zu Beginn von BioShock Infinite auf das erste ”BioShock” an?
Ken Levine: Da ich den Leuten nicht das Erlebnis vermiesen will, halte ich mich mit einer Aussage hierzu mal zurück. Im Endeffekt kommt es ganz auf dich selbst an. Wir präsentieren diese Szene und lassen die Leute selbst entscheiden, was sie ihnen bedeuten soll. Ich könnte Dir schon was dazu erzählen und Dir persönlich die Sache verderben, aber ich möchte das nicht, weder Dir noch dem Publikum.

In den ersten paar Szenen wird uns mehrmals das Gesicht des Helden gezeigt, es ­spiegelt sich zum Beispiel in einer Schüssel Wasser und einem Fenster. Was bezweckt Ihr damit?
Es geht ja um Booker, einen komischen Vogel. Wenn Du Uncharted spielst, dann sind die Rollen klar verteilt. Du bist hier und Nathan Drake ist dort und Du steuerst ihn durch die Gegend. Aber wo endet Booker und wo beginnt der Spieler? Zunächst ist das ziemlich unklar, was auch für uns als Designer eine Herausforderung ist. Thief war das erste Spiel, in dem ich dem Charakter eine Stimme gegeben habe. Aber die Story wurde für gewöhnlich in Zwischensequenzen erzählt, in denen der Spieler von ihm getrennt war. Bookers Geschichte ist anders, vor allem weil du während der Erkundung Columbias auch Booker erforschst. Daher dachte ich, einen visuellen Eindruck von ihm zu bekommen, sollte helfen, den Charakter zu erden.

Neugierig geworden? Den Rest des Interviews und ausführliche Hands-on-Impressionen zu BioShock Infinite findet Ihr in der M! Games Januar 2013 – seit dem 21. Dezember überall erhältlich!

Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 17

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Sascha Göddenhoff meint: NBA 2K13 ist die wohl beste Sportsimulation, die ich je gespielt habe. Waren die Basketball-Simulationen schon in ihren vergangenen Inkarnationen superb, setzt die diesjährige Auflage noch eins drauf. Die Grafik des Spiels lässt auf den ersten Blick vermuten, eine TV-Übertragung zu sehen. Phantastisch modellierte Athleten ziehen geschmeidig zum Korb, verteidigen glaubwürdig, und bekannte Spieler warten mit charakteristischen Moves auf. Das Spielgefühl verzückt Kenner der realen Korbhatz mit nachvollziehbaren Spielzügen und realistischem Tempo. NBA 2K13 ist zwar nicht gerade zugänglich, doch wer sich die Zeit nimmt, entdeckt eine enorme Spieltiefe. Dazu gesellen sich mannigfaltige Modi, welche on- wie offline wochenlange Beschäftigung garantieren. Der neue MyTeam-Modus rund um das Sammeln neuer Spieler macht geradezu süchtig, auch wenn die Idee von FIFAs Ultimate Team abgekupfert ist. Verbesserungswürdig sind nur die zu steifen Gesichter der Akteure, ansonsten macht NBA 2K13 nahezu alles richtig. Habt Ihr auch nur einen Funken Interesse an diesem Sport, müsst Ihr diesen Titel einfach gespielt haben!

Zum Test geht es hier.

Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 18

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Thomas Nickel meint: Offen wie ein West-Rollenspiel, storylastig wie ein JRPG und dazu noch ein flottes, taktisches Kampfsystem und enorm beeindruckende Umgebungen: Was CD Project Red da aus der alten Xbox 360 rausholt, das ist mehr als respektabel. Das zweite interaktive Abenteuer des Geralt von Riva ist ein echter Rollenspiel-Traum.

Ulrich Steppberger meint: Ich weiß nicht so genau warum, aber bei Witcher 2 wollte für mich der Funken einfach nicht so recht überspringen. Klar, Triss Merigold ist feinstes Augenbonbon und die Welt interessant, aber die kleinen Nervereien haben mich so abgelenkt, dass die guten Seiten ihre Wirkung zu wenig entfalten konnten. Vielleicht ist ein Kampfsystem, das deutlich mehr Details und Feinheiten hat als das eines Sykrim, eben nicht mein Ding. Aber das fumeligen Aufheben von Beute hätte so oder so nicht sein müssen.

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Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 19

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Tobias Kujawa meint: Der Neustart der FIFA Street Serie mit deutlich realistischerer Ausrichtung war ein echter Geniestreich von EA. Noch nie sahen Fußball-Tricksereien so schön aus, dazu war der Karrieremodus mit immer neuen Spielern und auflevelbaren Charakteren höchst motivierend. Die im Vergleich zum großen Bruder veränderte Steuerung passt wunderbar zum explosiven Spieltempo. Einzig die langen Ladezeiten und die ab und an verrücktspielende Physik schmälert den Spielspaß. Wenn Ihr Fußball mögt und das Game noch nicht habt, greift auf alle Fälle zu!

Matthias Schmid meint: Die Zeit ohne ein vernünftiges Trick-lastiges Fußballspiel war viel zu lang. Ich hatte schon mit ersten Street-Ableger der FIFA-Serie ‘ne ganze Menge Spaß, umso erleichterter, nein froher war ich, dass die Rückkehr in die Hinterhöfe und Bolzplätze so formidabel ausfiel. Neben der feinen Spielbarkeit, den vielen lässigen Tricks und geilen Toren gefiel mir vor allem der Panna-Modus – den habe ich mit Kumpels stundenlang gespielt habe. Hier wird das Tricksen zur Pflicht – Tore ohne vorherige Kunststücken sind quasi nichts wert. Super Idee, super viel Spaß gehabt!

Sascha Göddenhoff meint: Spielspaß pur! Viel mehr müsste ich zur Neuausrichtung der Street-Reihe eigentlich nicht sagen. Die Kunststücke gehen mit etwas Übung super von der Hand, sehen toll aus und vermitteln mir bei jeder gelungenen Aktion ein richtig befriedigendes Gefühl. So muss sich Straßenfußball anfühlen! Zusammen mit Freunden ist FIFA Street sogar noch besser: gemeinsam das Team aufleveln und immer stärker werdende Gegner zu vernaschen macht schon fast süchtig. Da sehe ich über vereinzelte Physik-Aussetzer hinweg – Umfang und Spielbarkeit sind sensationell, dazu gefällt mir die insgesamt realistischere Ausrichtung. Ein Nachfolger ist unbedingt erwünscht, EA.

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Die Spiele des Jahres 2012 – Platz 20

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Oliver Schultes meint: Der Höhepunkt der Musikspiel-Evolution – damit ist eigentlich alles gesagt. Wo Guitar Hero als Rhythmus-Reaktionsspielchen begann und was Rock Band 3 mit dem Pro-Modus ankratzte, das führt Ubisofts Gitarren-Lernkurs konsequent zu Ende. Man zockt mit einer echten, handelsüblichen Gitarre (bzw. Bass) und lernt auf unterhaltsam-spielerische Weise ein Instrument. Was mich dabei besonders beeindruckt hat, ist die dynamische Schwierigkeitsanpassung: Wer fleißig korrekte Noten spielt, bekommt schrittweise komplexere Notengebilde vorgesetzt; wer daneben langt, muss weniger Noten treffen – das schützt Anfänger vor Frustration und fordert bereits erfahrene Gitarreros gleichermaßen. Mittlerweile sind zudem diverse Genre-Download-Packs erhältlich, die das bereits vielfältige Song-Grundportfolio deutlich verbreitern. Mein Favorit ist der Metal-Rock-DLC: “Painkiller” von Judas Priest lässt sich nur schwer toppen – vielleicht mit der Veröffentlichung meines Metal-Albums des Jahres, “Periphery II” von der Kapelle Periphery. Wie wär’s, Ubisoft?

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MANIAC.de und M! Games wünschen…

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Na also, die Welt ist nicht untergangen – dann können wir ja beruhigt und entspannt das Jahresende mitsamt Weihnachtsfest angehen!

MANIAC.de nimmt sich ebenfalls eine Verschnaufspause und wird die nächsten Tage im minimalen Feiertags-Modus betrieben – heißt also, News-Updates & Co. setzen zwischenzeitlich aus, auch etwaige User-Neuanmeldungen werden voraussichtlich erst 2013 bearbeitet.

Dafür gibt es von Sonntag bis Sylvester unseren gewohnten Countdown der 20 besten Spiele des Jahres 2012 mitsamt Redaktionstimmen, die Ihr nach und nach auf der Hauptseite finden werdet. Und übrigens: Heiligabend spuckt der Adventskalender auch noch was besonders Feines aus…

Ab dem 2. Januar geht’s wieder wie gewohnt weiter – bis dann!

Micky Epic: Die Macht der 2 – im Test (PS3)

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Wertung

  • riesige Disney-Welt und massig Rätsel
  • pfiffig aufgemachte Handlung
  • jetzt mit Helden-Duo und Teammanövern
  • viele Miniquests und versteckte Upgrades
  • erstklassig synchronisiert

Jetzt auch in HD ein Hit: rätselreiches wie witziges Jump’n’Run, in dem Ihr die Umgebung ummalen dürft.

Singleplayer87
Multiplayer
Grafik
Sound
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Borderlands 2

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Laut offiziellen Informationen von Gearbox wird der inzwischen dritte DLC für Borderlands 2, der auf den Namen “Sir Hammerlock’s Big Game Hunt” hört, ab dem 15. Januar erhältlich sein. IGN ergänzt in diesem Zusammenhang, dass Entwickler und Publisher den Titel solange mit DLC versorgen wollen, wie er angesagt ist – eine “zweite Staffel” mit Zusatzinhalten ist also gut möglich.

Das Hauptspiel war am 21. September erschienen und erhielt insgesamt gute Kritiken.

Dead or Alive 5 Plus

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Wie Tecmo Koei vermeldet, wird Dead or Alive 5 Plus ab dem 19. März erhältlich sein – zumindest in den USA. Ob der Termin auch für Europa gilt, ist aktuell noch nicht klar, andernfalls ist nur von einer kleinen Verzögerung auszugehen.

Gleichzeitig wurde enthüllt, dass das Beat’em-Up Cross Play mit der PS3-Version unterstützen wird und über einen neuartigen Vertikal-Modus verfüg. Dieser erlaubt es aus der Ego-Perspektive per Touch-Control oder Gestik anzugreifen. Letzteres dürfte vor allem beim Spielen in der Öffentlichkeit sicher “interessant” aussehen… wie man sich das in etwa vorstellen soll, zeigen die ersten Bilder in unserer Galerie unten.

Resident Evil 5

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Die aktuelle Ausgabe von Iwata Asks brachte ein interessantes Detail zu Resident Evil 5 ans Licht. Demnach gab es seinerzeit tatsächlich eine lauffähige 3DS-Version des Action-Adventures.

Im Gespräch zwischen Iwata und dem Entwicklerteam von Resident Evil: Revelations ging es zunächst um die Schwierigkeit, ein wirklich gruseliges Videospiel zu erschaffen. Capcoms Koshi Nakanishi erklärte in diesem Zusammenhang, dass Resident Evil die Leute stets im Sinne eines Spukhauses überrasche, man es aber wohl nicht jedem Spieler recht machen könne. Generell führe man intern stets viele Tests zu dem Thema durch.

Dann ging es um die Entstehungsgeschichte von Resident Evil: Revelations. Dessen Konzept sei während der Entwicklungszeit von Resident Evil: The Mercenaries 3D entstanden und um ein bewegliches Grundgerüst zu haben, wurde eben auf eine 3DS-Version von Resident Evil 5 zurückgegriffen.

Masachicka Kawata ergänzt, dass man es natürlich zu einem eigenen Projekt hätte machen können, sich dann aber lieber auf den Mercenaries-Aspekt beschränkt habe. Im Prinzip sei dieser Teil nämlich derjenige gewesen, welcher die Hardware des Handhelds an ihre Grenzen getrieben hätte. Letztlich hätten Mercenaries– und Revelations-Entwickler dann voneinander profitiert.

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