Über die Power des Wii U gab es seit der Ankündigung sehr unterschiedliche Aussagen. Einige Entwickler zeigten sich enttäuscht und verglichen ihn mit einer Xbox 360 oder PS3, andere zeigten sich positiv überrascht. Michel Anton gehört definitiv zur letzteren Fraktion, denn in einem Interview mit Nintendo Power, über das Nintendo Everything anschließend berichtete, bezeichnete er den Wii-Nachfolger als “überraschend stark”.
Zunächst zeigt sich Ancel über den Mangel an technischen Schwierigkeiten überrascht: Dinge müssten nicht oft optimiert werden, was keine Selbstverständlichkeit sei. Selbst auf PS3 und Xbox 360 habe es Probleme mit der Fill-Rate und anderen Dingen gegeben und, trotz der Erweiterung der Engine, bestünden diese Mängel bei der Wii U nicht.
Zudem setze Rayman Legends auf hochauflösende Texturen, die auch in einem Film verwendet werden könnten. Und selbst wenn die Programmierer mitunter vergessen würden, diese zu komprimieren, funktionierten sie dann immer noch auf der Konsole. Das zeige, dass die Maschine ziemlich stark sei.
Natürlich habe es auch Probleme gegeben, weil man eines der ersten Teams sei, das für die Konsole entwickle, aber andererseits habe man sich auch nicht mit den Problemen von Cross-Platform-Entwicklungen, also Versionen für mehrere Daddelkisten, auseinandersetzen müssen.
Folglich könne man den Wii U bereits jetzt an sein Limit treiben. Hochauflösende Sprites mit gleichzeitigen Licht- und Schatteneffekten seien nun etwa kein Problem mehr.











