Port Royale 3 – im Test (360)

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Freibeuter der Meere oder Wirtschaftsmogul? In der Konsolenumsetzung von Port Royale 3 habt Ihr die freie Wahl, ein lukratives Handelsimperium zu errichten oder raubend durch die Karibik zu segeln – oder beides gleichzeitig! Die Handelssimulation bietet dazu zwei Kampagnen als Händler oder als Abenteurer: Beide Zweige führen gleichermaßen in Warentausch, Krieg und Städtebau ein. Hilfreich sind Beispielfilmchen und Berater, die gleichzeitig eine nette Geschichte spinnen. Profis starten dagegen ein ’freies Spiel’ mit konfigurierbarem Warenangebot, Nation und Startjahr. Schließlich geht es darum, die beherrschende Macht an der Atlantikküste von New Orleans bis Trinidad zu werden – und Holland, Frankreich, England sowie Spanien in ihre Schranken zu weisen. Optional erledigt Ihr zig Nebenaufträge von Gouverneuren oder verzweifelten Zivilisten. So organisiert Ihr gewünschte Waren, sucht Schiffbrüchige oder reibt Piratenkapitäne auf.
In 60 Städten rund um den Golf von Mexiko bestimmen Angebot und Nachfrage das dynamische Preisgefüge – findet die lohnendsten Verbindungen heraus und schon habt Ihr keine Geldsorgen mehr. Mit zusammengestellten Schiffskonvois handelt Ihr insgesamt 20 verschiedene Waren, um Euren Profit zu maximieren. Ihr legt automatische Handelsrouten für Eure Boote fest und bestimmt, wie viel Ware wo ge- und verkauft wird alternativ überlasst Ihr den Kapitänen die Transaktionen. Mit höherem Rang und Ruf errichtet Ihr eigene Gebäude in den Städten, um mit Plantagen und Fabriken Waren zu produzieren und zu verschiffen. Doch geht es nicht immer friedlich zu: Vor allem in der Abenteurer-Kampagne warten Seeschlachten auf Eure Konvois.

Mit maximal drei Schiffen überfallt Ihr Händler, Piraten oder Nationen. Per Stick kontrolliert Ihr einen der behäbigen Pötte und bugsiert ihn taktisch klug, um dem Gegner die volle Breitseite mit verschiedenen Munitionsarten zu geben. Alternativ entert Ihr mit genug Matrosen, Musketen und Säbeln gegnerische Nussschalen für fette Beute. Eure Flotte kann zudem Küstenstädte und Piratennester belagern.

Thomas Stuchlik meint: Warum es wenige Handels-Sims wie Port Royale 3 auf Konsole gibt, ist mir ein Rätsel – denn das Spiel ist eine stimmige Mischung aus Pirates und Anno. Das funktionierende Wirtschaftssystem und viel spielerische Freiheit bringen Taktikspaß mit Köpfchen, auch wenn das fest vorgegebene Karibik-Szenario auf den ersten Blick einengend wirkt. Doch die Suche nach Handelsnetzen gestaltet sich so spaßig wie das Versenken feindlicher Schiffe wer nicht auf Kämpfe aus ist, lässt sie automatisch ablaufen. Auch das genretypische Sorgenkind, die Pad-Steuerung, geht flott von der Hand. Nur Tastenbelegung und Menüführung bei Schiffskonvois erfordern Eingewöhnung. Schade: Der Mehrspieler-Modus bleibt PC-Spielern vorbehalten. Doch auch allein finden Taktiker viel Spielstoff mit Südseeflair.

  • automatische Handelsrouten erstellbar
  • dynamisches Wirtschaftssystem
  • aufrüstbare Schiffe für Seeschlachten
  • nervige Ladezeit beim Wechsel von der Karte zur Stadtansicht

Die gelungene Kombination aus Handelssimulation und Piratenromantik fesselt auch mit Seeschlachten und Gebäudebau.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound

Sony

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Wenn man PR-Leute entlässt, muss man unter Umständen damit rechnen, dass diese für schlechte PR sorgen – wie in diesem Fall:

“Man muss sich fragen, was zum Teufel sich PlayStation [Sony Computer Entertainment America] dabei dachte, mehr als die Hälfte ihres Software-PR-Teams zu entlassen, wenn die [Weihnachts-]Ferien vor der Tür stehen. Typischerweise schicken sie jetzt Titel raus, die zum Scheitern verurteilt sind, weil sie keine PR-Unterstützung haben – wie LittleBigPlanet Karting, Champions Sports 2, Wonderbook.”

In diesen Worten schwingt (verständlicherweise) viel Frust mit. Sie stammen von Will Powers, einem ehemaligen Mitglied des oben erwähnten, Sonyeigenen Public Relations-Teams aus San Diego. Dieses wurde, wie Powers über Twitter mitteilte, von Sony Computer Entertainment America aufgelöst, um Kosten zu sparen; die Aufträge werden jetzt an Agenturen außer Haus vergeben – eine schon lang bekannte Geschäftspraktik, die als Outsourcing bekannt ist.

Via Twitter machte Powers jetzt seinem Ärger Luft – und nutzte die Gelegenheit gleich zu einer umfassenden Kritik an seinem Ex-Arbeitgeber. Viele seiner Tweets wurden inzwischen von ihm gelöscht, weil sie “ihren Zweck erfüllt” hätten. Destructoid hat sie jedoch für die Nachwelt notiert:

“Entlassungen zur Kostensenkung machen keinen Sinn. Schon früher haben sie viel zu viel Arbeit an völlig überteuerte Agenturen ausgelagert; die Entlassungen werden nur dazu führen, ein bestehendes Problem zu verschärfen. […] Interne PR Teams besitzen Markentreue und dienen nur einem Herrn. Über [externe] Agenturen kann das nicht gesagt werden, obgleich es auch hier besondere Leute gibt.”

Nach Powers’ Meinung lassen die Probleme in San Diego dabei Rückschlüsse auf den gesamten Sony-Konzern zu – pars pro toto:

“Ausgehend davon muss man die Prioritäten des Unternehmens als Ganzes in Frage stellen”, erklärt er. Beispiel Vita: “Was nutzt ein Adhoc-Multiplayer-Modus, wenn niemand eine Vita hat?”  Und weiter:“Sony dient im Allgemeinen zu vielen Herren. Jedes Unternehmen sollte autonom arbeiten. [Die Marke] PlayStation sollte nicht leiden, weil die [Sony-]TVs überteuert sind.”  Seiner Menung nach “lähmt” Sony selbst die PlayStation-Sparte – dadurch, dass sie die Verluste des defizitären TV-Geschäfts auffangen muss.

Wenn man die Wut des Entlassenen mal beiseite lässt und die Sache ojektiver betrachtet – was haltet Ihr von seiner Kritik an Sony?

Call of Duty: Black Ops II

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Wie CVG mit Berufung auf ein Posting von David Vonderhaar (Treyarch) im offiziellen Community-Forum vermeldet, wird die PS3-Version von Call of Duty: Black Ops II optional eine Installation der Texturen anbieten. Ob das auch bei den Versionen für Xbox 360 und Wii U möglich sein wird, ist hingegen noch nicht bekannt.

Laut Vonderhaar generiere dieser Vorgang keine signifikanten Performance-Zuwächse, vielmehr werde damit das Blu-ray-Laufwerk der Konsole entlastet, weil nicht mehr so häufig darauf zugegriffen werden müsse. Der dafür benötigte Platz auf der Festplatte sei dabei von “nicht geringem Umfang”, wobei sich dies während der momentanen Entwicklungsarbeiten noch ständig ändere.

Wii U

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GoNintendo hat Anzeichen entdeckt, dass der Wii U vielleicht eine Woche früher als ursprünglich geplant in Europa erscheinen könnte. Folglich wäre der Wii-Nachfolger also schon am 23. November in den Händlerregalen vorzufinden.

Hintergrund ist, dass Vorbesteller-Banner auf diversen europäischen Websites nur bei zugeschalteter Flash-Unterstützung den 30. November als Termin angeben. Deaktiviert man diese Option, ist plötzlich der 23. November zu lesen. Natürlich hat sich Nintendo gegenwärtig noch nicht zu dem Thema geäußert, ungewöhnlich ist der Vorgang aber allemal.

Medal of Honor: Warfighter

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Kurz und knackig: Laut EA-Pressemeldung erscheint Medal of Honor: Warfighter am 25. Oktober auch hierzulande ohne Schnitte – dabei wird betont, dass das sowohl für Single- als auch Multiplayer-Modi gilt.

Wer’s noch ausführlicher (und zusätzlich was zur Beta auf der Xbox 360) wissen will, für den gibt’s hier den offiziellen Werbesprech:

Medal of Honor Warfighter hat von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) das Rating „18+“ (“keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG“) erhalten. Damit erscheint Medal of Honor Warfighter am 25. Oktober 2012 für PC, PS3 und Xbox 360 ungeschnitten für den deutschen Markt. Die deutsche Version ist gegenüber der internationalen Version sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer unverändert.

Die offene Mehrspieler-Beta von Medal of Honor Warfighter startet Anfang Oktober für eine begrenzte Zeit exklusiv für Xbox 360. In dem innovativen Mehrspielermodus kann der Spieler einen virtuellen Elitesoldaten aus zehn verschiedenen Staaten auswählen und im direkten Duell herausfinden, wer weltweit den Ton angibt. Insgesamt stehen zwölf Spezialeinheiten zur Auswahl, darunter der britische SAS, das deutsche KSK, die russische Spetsnaz-Alphagruppe, das südkoreanischen UDT und die US Navy SEALs. Wer die Beta herunterlädt, erhält beim Start der Vollversion am 25. Oktober 2012 60 Minuten lang doppelt so viele Erfahrungspunkte.

Die Medal of Honor Warfighter-Beta wird den neuen Mehrspieler-Modus Krisengebiet enthalten, in dem der Spieler zufällig ausgewählte Orte der in Bosnien angesiedelten Karte Sarajewo-Stadion angreifen und verteidigen muss. Realen Kampfeinsätzen nachempfunden, können sich die Spieler über das einzigartige Fireteam-System mit dem besten Kumpel zusammen schließen, um sich einen Vorteil auf dem Schlachtfeld zu verschaffen.
 

The Amazing Spider-Man

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Gute Nachrichten für Besitzer der PS3-Version von The Amazing Spider-Man: Wie dem amerikanischen PS Blog zu entnehmen ist (und später über den PlayStation-Twitter-Account bestätigt wurde), wird es für Besitzer der Sony-Konsole zweimal exklusiven DLC geben. Die Anzahl an Trophäen wird dabei jedoch nicht erhöht.

Das “Lizard Rampage Pack” macht den Anfang und enthält Peter Parkers Originalkostüm, den Vigilante Suit. Außerdem kann man als Lizard spielen. Das “Oscorp Search & Destroy Pack” ergänzt den Titel dagegen um zwei Minispiele.

Unabhängig davon werden in dieser Woche im amerikanischen PlayStation Store mit Stan Lee und Rhino noch zwei Extra-Charaktere angeboten, die Vorbesteller bereits als Dankeschön erhielten. Die Packs werden dabei drei und vier Dollar kosten, im Bundle müssen zehn Dollar bezahlt werden.

Am spannendsten finden wir daran, dass Peter Parker in Sonys Augen scheinbar wichtig genug ist, um sich Exklusiv-DLC zu sichern – ob man damit Microsofts (Zeit-)Vorteile bei Black Ops II & Co. kontern kann, lassen wir mal offen…

Kingdom Hearts 1.5 HD ReMIX

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Mit Berufung auf einen Bericht von Business Insider hat GoNintendo einige Fakten zusammengetragen, die eine Lokalisierung des kürzlich angekündigten Kingdom Hearts 1.5 HD ReMIX nahelegen.

Dabei wird sich vor allem auf ein Zitat von Jay Rasulo, CFO von Disney Interactive, auf der Goldman Sachs’ Communacopia Conference letzte Woche berufen. Dort sagte er nämlich, dass man das (Geschäfts-)Jahr mit Micky Epic 2 starte und Mitte des Jahres ein weiterer bis jetzt unangekündigter Titel folge. Bedenkt man nun, dass Kingdom Hearts 1.5 HD ReMIX im März in Japan erscheint, könne ein West-Release Mitte 2013 durchaus plausibel sein.

Wii

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Wenn eine kommerziell sehr erfolgreiche Konsole einen Nachfolger bekommt, ist oftmals die Frage, was mit dem Erstling geschieht – so auch bei Wii und Wii U. Zu diesem Thema hat sich nun Reggie Fils-Aime, Executive von Nintendo of America, gegenüber Forbes geäußert.

Dabei vertritt Fils-Aime die Auffassung, dass es weltweit noch Millionen potenzieller Wii-Käufer gebe. Diese wollten primär 149 Dollar oder weniger für ein Videospielerlebnis bezahlen und seien – im Gegensatz zu Wii-U-Käufern – nicht so an High-End-Grafiken oder den neuen Serviceangeboten und Spielen interessiert. Es würden also zwei verschiedene Käuferschichten angesprochen.

Danach zieht er eine Analogie zu PS2 und PS3, welche lange Zeit parallel mit Software versorgt wurden und damit eine extrem breite Basis an instalierter Hardware erzeugten. Sony habe dabei fantastische Arbeit geleistet. Generell hoffe man, mit der Wii historisch bedeutsame Verkaufsregionen zu erreichen.

Dead or Alive 5

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Team Ninja kann es nicht lassen: Neben den Bunny-Outftis, die es als Vorbesteller-Bonus gibt un einem Schwung Bikinis, die der Collector’s Edition beiliegen, haben es ein paar weitere, äußerst knappe Texttilien in Dead or Alive 5 geschafft, die bisher unter Verschluss gehalten wurden.

In Japan haben aber offenbar einige versierte Beat’em-Up-Profis bereits Exemplare der Prügelei ergattert und nach intensiver Beschäftigung damit die pikanten Geheimnisse entdeckt: Für Tina, Lisa (bzw. La Mariposa) und Christie kann man jeweils einen Venus-Badeanzug freispielen – also den Hauch von Nichts, der bei den Xtreme Beach Volleyball-Titeln ordentlich Credits kostete.

Dank Foto-Modus machten prompt jede Menge interessanter Screenshots die Runde, von denen wir die ansehnlichsten in der Galerie unten gesammelt haben – also einfach mal durchklicken und besser nicht dran denken, dass Tina und Bass eigentlich verwandt sind…

Um selbst in den Genuss der minimalistischen Stoff-Fetzen zu kommen, braucht Ihr aber wahlweise sehr viel Talent oder eine Menge Geduld: Während die meisten regulären Outfits von Dead or Alive 5 relativ stressfrei zu erspielen sind, müsst Ihr hierfür je nach Charakter den Arcade-Modus (Tina), Time Attack (Christie) oder Survival (Lisa) auf der “‘Legendär”-Schwierigkeitsstufe überstehen und dann noch eine Portion Glück haben – denn die Wahrscheinlichkeit, dass das Kostüm danach anwählbar ist, liegt angeblich bei nur 30 Prozent!

Next-Gen-Konsolen

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Wieder fühlt sich jemand berufen, dass Ende der Spielkonsolen vorauszusagen – diesmal Phil Eisler vom Grafikkartenspezialisten Nvidia.

Im Gespräch mit VentureBeat erklärte Eisler, dass die nächste Iteration der Spielekonsolen die letzte sein wird, da dem Cloud-Gaming die Zukunft gehört – keine wirklich neue These, wie man weiß. Allerdings ist es auch sein Job, das Spielen in der Cloud zu bewerben, denn er ist General Manager für Nvidias “GeForce Grid“-Technologie, deren Prozessoren speziell für die Cloud entwickelt wurden.

“Man sagt, dies sei die letzte Konsolen[Generation], und ich glaube das auch”, erklärte Eisler. “Die letzte [Konsolengeneration] ist technisch gesehen fast 10 Jahre alt. Wie sich im Lauf der Zeit gezeigt hat, ist das Gute an Cloud-Gaming, dass es jedes Jahr besser wird. Einer der Gründe, warum wir darin investiert haben, ist, dass wir heute zwar Probleme haben, diese aber alle lösbar sind und in die richtige Richtung gehen. Die Bandbreite steigt. Die Kosten für Server-Räume sind gefallen. Wir senken die Latenzzeit. […] Die Erfahrung wird von Jahr zu Jahr besser, bis zu dem Punkt, an dem ich denke, dass es wird die vorherrschende Art sein wird, wie Menschen spielen werden.”

Als Beweis für das Potential des Cloud-Gamings führt er Sonys Kauf des Spieldienst-Anbieters GaiKai auf (wir berichteten hier): “Offensichtlich glaubt Sony genug daran, um darin 380 Millionen Dollar zu investieren“, sagte er. “Jedem im Spielkonsolen-Business wurde nun klar bewusst, welches Potential darin steckt, Spiele auf den TV zu streamen.”

Doch es gibt auch Negativ-Beispiele: GaiKai-Konkurrent OnLive schlitterte in die Insolvenz, da man nicht genung Abonnenten für seinen Dienst begeistern konnte; erst im letzten Augenblick rettete ein Käufer den Cloud-Gaming-Anbieter vor dem Aus (wir berichteten hier). Doch nach Eislers Meinung waren die Probleme von OnLive hausgemacht und lagen nicht am Cloud-Gaming selbst.

Wer mehr über Nvidias “GeForce Grid“-Prozessor wissen möchte: das komplette Interview ist bei VentureBeat nachzulesen.


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