Syndicate – im Test (360)

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Kommt es oder kommt es nicht? Bislang noch unklar, ob Syndicate wirklich offiziell in Deutschland erscheint, denn das Spiel hing noch in der USK-Prüfung fest. Die Gründe sind bereits nach wenigen Minuten klar: Blut, fliegende Körperteile und Gewalt gegen Zivilisten. All diese Elemente sind Teil des düsteren Shooters rund um den Syndikat-Agenten Miles Kilo, der als Teil des EuroCorps-Konzerns feindliche Übernahmen und Industriespionage nicht mit Laptop und Handy, sondern mit Schrotflinte und Flammenwerfer ausführt. Er hält sich dabei aber nicht wie Cyberpunk-Kollege Adam Jensen mit tiefgreifenden Fragen, Gesprächen und multiplen Lösungswegen auf – in Syndicate wird geballert, bis die Rohre glühen. Und das so knackig wie lange nicht mehr.

Der schweigsame Kilo wurde als erster Agent mit dem Dart-6-Chip ausgerüstet, der es ihm erlaubt, sich in die Prozessoren anderer technisierter Menschen zu hacken und sie zu manipulieren. Die dafür erforderliche Energie sammelt Ihr durch Kopfschüsse und Kill-Serien. Habt Ihr genug gemordet, zwingt Ihr in der Nähe befindliche Gegner mit einem Druck auf die Schultertaste zum Selbstmord, blockiert kurzzeitig ihre Waffen oder zieht sie auf Eure Seite. Später stoßt Ihr aber auch auf Kämpfer, die keine Elektronik in der Rübe haben, dann ist Umdenken angesagt.

Für simple Rätsel lässt sich der Mikrochip ebenfalls nutzen: Viele Feinde verfügen über einen Schutzschild, den Ihr immer wieder runterfahren müsst, außerdem steuert Ihr damit Aufzüge, Hallentore und Barrieren, die Euer Vorankommen blockieren oder als Kugelfang dienen.

In den Gefechten gegen Konzerntruppen und andere Agenten sind diese Fähigkeiten bitter nötig, denn bereits auf der normalen Schwierigkeitsstufe geht richtig die Post ab. Selbst der einfache Soldat hält eine Menge aus, versteckt sich und wechselt blitzschnell die (unzerstörbare) Deckung. Später pusten Euch Granaten, schwer gepanzerte Minigun- und Raketenwerferschützen und MG-Türme schnell das Licht aus. Zum Glück lässt sich der Dart 6 aber auch noch anders verwenden. Auf Knopfdruck wechselt Ihr temporär in eine Schwarz-Weiß-Sicht, in der einmal ausgemachte Feinde selbst hinter Deckung orange leuchten, was sich besonders in Kombination mit einem durch Wände feuernden Maschinengewehr als nützlich erweist. Außerdem läuft das Geschehen in diesem Sichtmodus in Zeitlupe ab und Ihr steckt mehr Treffer weg, ehe Euch der ewige Systemabsturz droht. Um von dem kleinen Helfer in Eurem Kopf noch mehr zu profitieren, sammelt Ihr an vorgegebenen Stellen des Spiels die Chips von konkurrierenden Konzernen aus den Köpfen Eurer Widersacher und schaltet damit eines von 17 Fähigkeiten-Upgrades frei.

Das zur Verfügung stehende Waffenarsenal ist mit Pistolen, verschiedenen automatischen Gewehren und einer Handvoll schwerer Geräte nur Standardkost, es klingt dafür aber sehr wuchtig und befriedigend. Eure Tragekapazität ist auf zwei Schießprügel plus Granaten begrenzt, sekundäre Feuermodi sorgen dennoch für genügend Abwechslung in den Massenschlachten.

Grafisch gibt es weder viel zu meckern noch zu loben. Die Waffenmodelle sind detailliert aber gewöhnlich, die Levels zeichnen sich fast ausnahmslos durch glatte futuristische Designs, überstrahlendes Licht und holografische Einblendungen aus, geraten bei viel Weitblick aber auch gerne mal ins Stottern. Bis auf ein paar Sammelgegenstände bieten sie neugierigen Agenten keinen Grund, auf Erkundungstour zu gehen. Zudem reagieren weder Glasscheiben noch Gegenstände oder Mauern auf Beschuss, schade! Dafür beleben panische Zivilisten viele Levelabschnitte, laufen schreiend durch die Gegend, kauern sich am Boden zusammen und kümmern sich um Verwundete. Mordlustige Spieler laufen hier ungestraft Amok, sinnvoll ist diese Munitionsverschwendung allerdings nicht.

Nach dem Abspann der vorhersehbaren Geschichte ist noch längst nicht Schluss. Ein Koop-Modus für bis zu vier Spieler wirft Euch online auf neun verschiedene Karten, auf denen Ihr gemeinsam mehrstufige Missionen gegen harte und zahlreiche KI-Schergen erledigt. Teamarbeit ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Heilt Ihr Euch fleißig gegenseitig, belebt gefallene Kameraden wieder und setzt Gruppenfähigkeiten wie einen Schutzschild ein, habt Ihr gegen die zielsicheren künstlichen Heerscharen eine Chance. Dabei gilt: Je mehr Spieler sich beim Hacken einer Sicherheitstür oder eines Boss-Schildes beteiligen, desto schneller haben Eure Maßnahmen Erfolg. Auch das nützliche Dart-Display steht hier zur Verfügung, auf die Zeitlupenfunktion müsst Ihr aber verzichten.

Alles was Ihr tut, spült Erfahrungspunkte auf Euer Konto, Ihr seht jederzeit während der Matches, wer gerade in Führung liegt. Am Schluss der Runde steigt Ihr ab und an im Rang auf, kauft neue Waffen, verbessert alte und schaltet nach und nach neue Fähigkeiten frei. Ein Fest für Mannschaftssportler, allerdings ist es schade, dass man nicht mit mehreren menschlichen Teams gegeneinander antreten oder in die Rolle der Konzernsoldaten schlüpfen kann.

  • fordernde Feuergefechte
  • Gegner lassen sich auf drei Arten hacken und begehen damit Selbstmord, feuern auf eigene Leute oder werden geschockt
  • knackiger Online-Koop-Modus für bis zu 4 Spieler mit auflevelbaren Charakteren
  • Zivilisten werden bei Waffeneinsatz in Mitleidenschaft gezogen
  • steigerbare Fähigkeiten
  • Levelschläuche lassen Wahl- und Interaktionsmöglichkeiten vermissen
  • Verlauf der seichten Geschichte ist viel zu vorhersehbar

Tobias Kujawa meint: Mit dem Ur-Syndicate hat der schwedische Ego-Shooter nur noch den Namen und das Szenario gemein. Statt Gruppentaktik steht hier knallharte Action im Vordergrund, mit der leider langweiligen Kampfmaschine Miles Kilo an vorderster Front. Doch so wenig Charakter der Agent hat, soviel Kampfkraft besitzt er. Mit den Chip-Fähigkeiten machen die fordernden Gefechte richtig Laune und trösten darüber hinweg, dass es abseits der blutigen Pfade kaum etwas zu entdecken gibt. Im Vorfeld wurde oft ein Vergleich mit Deus Ex angestellt, doch der hinkt gewaltig. Über die Rollenspielanteile, Charakterentwicklung und Storyelemente von Syndicate können Adam Jensen und J.C. Denton nur müde lächeln, dafür hat Kilo ganz klar die Nase vorn, wenn es um packende Schießereien gegen Dutzende Bösewichte und einen tollen Mehrspieler-Modus geht.

Matthias Schmid meint: Schon lustig, dass der neue Starbreeze-Shooter Syndicate fast zeitgleich mit The Darkness II erscheint – schließlich hat mir dessen Vorgänger das schwedische Entwicklerstudio so sympathisch gemacht. Leider scheint den Nordmännern die Hintergrundgeschichte diesmal egal zu sein – sonst hätten sie der cool designten und angenehm nüchternen Welt wohl mehr als eine 08/15-Story rund um korrupte Konzerne spendiert. Dämlich finde ich zudem die kleinen Buchstaben – tja, dann lese ich die ganzen Schriftstücke halt nicht! Spielerisch gefällt mir der knackige Shooter sehr gut: Die Chip-Funktionen verleihen den Gefechten Pep, die Waffen haben Druck und die Rückmeldung, wenn ein Feind erledigt wurde, ist vorbildlich. Noch spaßiger finde ich nur den Koop-Modus – hier haben es Teamspieler leicht und werden zudem artig mit Punkten belohnt.

Schnell, brutal, hart – ”Syndicate” sorgt für glühende Zeigefinger und ist sowohl allein als auch im Koop-Modus eine echte Herausforderung, lässt aber eine packende Hintergrundgeschichte vermissen.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

PlayStation Vita: Die Zukunft ist gesichert (laut Sony)

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Na, kann da noch was schiefgehen? Wie zwei verschiedenen Quellen zu entnehmen ist, wird die PlayStation Vita vor Raubkopien gefeilt sein und lange Zeit das beste Spielerlebnis bieten.

So sagt Guy Longworth, Marketing Boss von SCEA, bei VentureBeat, dass Sony bestrebt sei “die besten Spielerlebnisse und Marken” zur Vita zu holen. Dabei werde nicht nur an die großen Hersteller, sondern auch an die Third Parties gedacht. Außerdem biete Vita im Vergleich zu anderen Versionen ein einzigartigs Spielgefühl – man vergleiche etwa FIFA auf dem PSP-Nachfolger mit den anderen Fassungen. Der Preis von 249 Dollar biete die Möglichkeit einer “unglaublichen Erfahrung” – ob nun in Bezug auf die dann wahrscheinlich herrschende Leere auf dem Bankkonto des Konsumenten oder die Möglichkeiten der Konsole ließ er jedoch offen.

Ebenso langfristig ist der Kopierschutzmechanismus angelegt, denn er soll die Verbreitung illegaler Software vermeiden. Gegenüber Gamasutra erklärte Scott Rhode, Boss der SCE WorldWide Studios, dass man diesbezüglich aus den Fehlern, die bei der PSP gemacht wurden, gelernt habe. Bei der Entwicklung der Konsole habe deshalb ein Schwerpunkt darauf gelegen. Grund für die Sicherheit sei ein “geheimes Format” der Spiele. Kein Wort wurde allerdings darüber verloren, wie das bei den Downloads funktionieren soll…

Mario Kart Masters: Turnier in Schwäbisch Gmünd

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Kurzentschlossene aufgepasst: Die Jungs und Mädels der Gaming-Community Neutrons ermitteln in den kommenden zwei Tagen im Mario Kart Masters, wer der beste Fahrer unter der Sonne der Wobiwaba-Wüste ist. Für eine Startgebühr von 10 Euro könnt Ihr Euch in der Neutrons-Zentrale (Lorcher Straße 110, 73527 Schwäbisch Gmünd) unter Turnierbedingungen quer durch die Klempner-Kart-Historie spielen.

Am Freitag steht ab 18 Uhr zunächst die Wii-Variante auf dem Programm, am darauf folgenden Samstag gehen die Kontrahenten dann ab 14 Uhr in Mario Kart Double Dash, Mario Kart 64 und Super Mario Kart an den Start. Dabei solltet Ihr in allen Versionen fit sein, denn in jeder Runde wartet eine andere Version des Fun-Racers auf die Teilnehmer. Neben Ruhm und Anerkennung können sich die vier besten Fahrer über feine Sachpreise freuen. So geht der Erstplatzierte nicht nur mit einem breiten Grinsen, sondern auch mit einem Game Cube nach Hause. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Mario Kart Masters findet Ihr hier.

Kojima Productions heuert wieder an: erstes Artwork zum nächsten Metal Gear Solid aufgetaucht

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Die Botschaft der speziell eingerichteten “Big Boss wants you”-Recruiting-Website ist relativ eindeutig: Kojima Productions sucht neue Leute für das nächste Metal Gear Solid und verspricht ihnen “Entwicklung ohne Grenzen”. Damit wird offensichtlich, was Konami noch nicht offiziell bekannt gab und bisher nur Analysten munkelten: Die Metal-Gear-Reihe wird fortgesetzt.

Man sucht dabei vorrangig Ingenieure, die “das neueste Metal Gear Solid für High-End-Konsolen und PC” umsetzen sollen, und die selbstredend mit der “Next-Gen-Game-Engine-Technologie für den Einsatz mit dem FOX-Engine” arbeiten werden. Interessenten werden gebeten, sich am Stand bei Konami im Karriere-Pavillon auf der GDC einzufinden, die vom 6. bis 9. März läuft.

Wie gesagt, wurde die Entwicklung eines neuen, “echten” Metal Gear Solid-Spiels noch nicht offiziell bestätigt, Kojima Productions arbeitete stattdessen an einem neuen Titel mit dem Codenamen “Projekt Ogre“. Aber Snake-Schöpfer Kojima kündigte bereits an, dass er es “wahrscheinlich machen muss“. Eine seiner ersten Ideen hierzu war, die Geschichte vom Boss und der Cobra-Einheit während der Invasion in der Normandie zu erzählen.

Auf der Bewerber-Website ist auch das obige Artwork “versteckt”, das somit als erstes offzielles Bild der nächsten Metal-Gear-Ablegers gelten darf.

Studien belegen: Spieler bezahlen seltener per Kreditkarte

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Spätestens seit dem großangelegten Hackerangriff auf das PlayStation Network im April 2011 hat das Bezahlen per Kreditkarte im Internet auch in der Videospielwelt seine Unschuld verloren. Nun belegen zwei Studien die naheliegende Konsequenz, wie MCV berichtet: Spieler bezahlten im letzten Jahr bei Xbox Live & Co. seltener per Kreditkarte und wichen lieber auf diverse Prepaid-Verfahren aus. Konkret in Zahlen ausgedrückt bedeutet das: 2011 nahm der Umsatz mit Prepaid-Karten von 90 auf 125 Millionen Britische Pfund zu.

So sagt das Marktforschungsunternehmen NewZoo, dass im vergangenen Jahr nur rund 20 Prozent der Videospielergemeinde mit ihrer Kreditkarte bezahlt hätte – 2010 waren es noch sechs Prozent mehr. Ukash, verantwortlich für die zweite Studie, vermeldet gar, dass neun von zehn Spielern inzwischen einen zur Kreditkarte alternativen Zahlungsweg bevorzugten.

“Dies ist nicht das Aus des Bezahlens mit der Kreditkarte”, sagt David Hunter, CEO von Ukash. Vielmehr sehe man daran das Verlangen von Publishern und Konsumenten nach alternativen Zahlungsmethoden.

Sieht also so aus, als ob der Rest der Welt sich langsam Deutschland annähert – hierzulande haben Kreditkarten ja traditionell eine geringere Verbreitung, was zu Anfangszeiten der Downloaddienste auf PS3, Xbox & Co. sowie zuletzt beim 3DS regelmäßig für Frust sorgt, weil Gutscheinkarten oft erst mit Verspätung erhältlich waren.

Japan-Charts: Neueinsteiger-Flut in Fernost

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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: In der Woche vom 13. bis 19. Februar beweisen die Verkaufszahlen aber nunmal, dass japanische Spieler doch etwas lieber mit virtuellen Mädels turteln als virtuelle Knarren in der Gegend herumzufuchteln. Ansonsten zeigt sich das schon gewohnte Bild: Der 3DS schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, während die Vita mal wieder hinter ihrer Vorgängerin liegt.

Japans Software-Charts der letzten Woche:

  1. [3DS] New Love Plus (Konami, 02.14.2012): 104,969 – NEU
  2. [PS3] Binary Domain (Sega, 02.16.2012): 73,683 – NEU
  3. [3DS] Theatrhythm Final Fantasy (Square Enix, 02.16.2012): 67,206 – NEU
  4. [3DS] Mario Kart 7 (Nintendo, 12.01.2011): 22,015 (1,506,522)
  5. [3DS] Super Mario 3D Land (Konami, 02.16.2012): 17,791 (1,348,776)
  6. [3DS] Monster Hunter 3G (Capcom, 12.10.2011): 17,490 (1,249,833)
  7. [PSP] Samurai Warriors 3Z Special (Tecmo Koei, 02.16.2012): 17,125 – NEU
  8. [3DS] Resident Evil Revelations (Capcom, 01.26.2012): 15,666 (231,907)
  9. [PSP] Genso Suikoden (Konami, 02.09.2012): 13,695 (75,479)
  10. [PSV] Gravity Daze (Sony, 02.09.2012): 10,219 (53,680)
  11. [3DS] Tekken 3D Prime Edition (Namco Bandai, 02.16.2012): 9,421 – NEU
  12. [3DS] Good People Die (Chunsoft, 02.16.2012): 9,307 – NEU
  13. [PS3] Gran Turismo 5 Spec II (Sony, 02.02.2012): 8,169 (42,198)
  14. [WII] Just Dance Wii (Nintendo, 10.13.2011): 7,643 (542,589)
  15. [PSV] Good People Die (Chunsoft, 02.16.2012): 6,538 – NEU
  16. [PS3] Armored Core V (From Software, 01.26.2012): 6,430 (212,784)
  17. [3DS] Inazuma Eleven Go (Level-5, 12.15.2011): 6,268 (393,130)
  18. [PSP] Monster Hunter Portable 3rd PSP the Best (Capcom, 09.22.2011): 5,223 (197,031)
  19. [WII] Wii Sports Resort (Nintendo, 11.11.2010): 5,135 (873,120)
  20. [3DS] Nintendogs + Cats (Nintendo, 02.26.2011): 4,839 (501,169)

Und das sind Japans Hardware-Charts der letzten Woche:

  1. 3DS: 94,667 (67,558)
  2. PS3: 21,993 (22,002)
  3. PSP: 14,824 (15,860)
  4. PSV: 12,309 (13,939)
  5. Wii: 7,874 (8,206)
  6. PS2: 1,433 (1,239)
  7. Xbox 360: 983 (1,139)
  8. DSi XL: 901 (957)
  9. DSi: 656 (651)

Nintendo-Shop-Update: 23.02.2012

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DSiWare

Box Pusher (GameOn, 500 Punkte) ist wieder mal einer dieser Titel, die ihrem Namen alle Ehre machen: Ihr schiebt Kisten. Durch Labyrinthe. Und sammelt Zeugs ein. Soviel zum Grundprinzip, das wir eigentlich schon mehr als oft gesehen haben, sei es als Standalone-Knobler oder als Rätsel in Hochkarätern Marke Zelda – von daher scheint das Ganze erstmal recht uninteressant. Einen Lichtblick stellt immerhin der eingebaute Level-Editor dar, mit dem sich sicherlich einige Stunden verbringen lassen. Solltet Ihr jedoch einen 3DS besitzen, legen wir Euch Pullblox als unendlich bessere Alternative ans Herz.

Das knuffige 3 Heroes — Crystal Soul (CIRCLE Entertainment, 500 Punkte) ist ein netter Hex-Strategietitel, der leider nicht so richtig über die Grenze zum wirklich spaßigen Titel hinauskommt. Was bleibt ist ein netter Durchschnittsbrei für Leute, die sonst schon alles gesehen haben – schade.

WiiWare

So langweilig und durchschnittlich das bisherige Lineup vielleicht schon war, der absolute Tiefpunkt wartet im WiiWare-Kanal: Newton vs. The Horde (RadiationBurn, 500 Punkte) ist eine Ansammlung von an für sich recht innovativen und kreativen Physikspielereien, die in ihrer Umsetzung leider in jeglicher Hinsicht versagt. Das Spiel gibt sich regelrecht Mühe, Euch mit andauernder Eintönigkeit zu Tode zu langweilen, allein der Trailer spricht für sich. Lasst bloß die Finger davon!

Sony sehr zufrieden mit dem West-Start der PlayStation Vita

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Sonys Senior Vice President of PlayStation Brand Marketing, Guy Longworth, hat gegenüber Gamespot erste Zahlen und Fakten zum gestern in den USA und Europa erfolgten Launch der PlayStation Vita preisgegeben. Wenig überraschend, dass sein Fazit sehr positiv ausfiel – mal sehen, ob unabhängige Zahlen das bestätigen.

So seien alle First Edition Bundles durchverkauft worden und Sony sei auch über die Verkaufszahlen des 3G-Modells der mobilen Konsole erfreut. “Die Leute verstehen offenbar, dass man damit jederzeit und an jedem beliebigen Ort online spielen kann”, sagt Longworth. Außerdem könne man auf diesem Weg stets Dienste wie Facebook und Twitter verwenden. 3G mache für die Spiele der Zukunft in ihren Augen am meisten Sinn und das werde auch eintreffen.

Auf Seiten der Software verkaufte sich bisher, wenig überraschend, Uncharted: Golden Abyss am besten. “Aber Little Deviants, Hot Shots Golf und Mod Nation Racers machen sich ebenfalls gut”, ergänzt Longworth.

Sony: Vita-Vorbestellungen in den USA lassen “sehr positiven” Umsatz erwarten

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Trotz immer noch schwacher Verkaufszahlen in Japan ist Sony Computer Entertainment America-Chef Jack Tretton sicher, dass die Vita in den USA nicht das gleiche erwartet wie in ihrem Mutterland.

Tretton erzählte IGN vergangene Woche, dass Sony anhand der Vorbestellungen einen “sehr, sehr positiven” Umsatz der Vita erwartet. “Speicherkarten verkaufen sich wie verrückt, obwohl diese in vielen Vorverkaufs-Bundles bereits enthalten sind. Auch die Software erlebt einen reißenden Absatz”, gibt er bekannt. Uncharted: Golden Abyss ist übrigens das bisher meistverkaufte Spiel für die Vita in den USA.

Das der Vita-Start in Japan misslungen sei, stritt er vehement ab: “Ich würde mich freuen, wenn wir hier in den USA 500.000 Einheiten in den ersten drei Wochen absetzten könnten. Ich denke, das ist für eine neue Plattform eine sehr ‘gesunde’ Zahl zum Start.”

Schon bevor erste Umsatzzahlen bekannt sind, sieht Tretton den Vita-Start gar als Sony erfolgreichsten Hardware-Launch überhaupt in den USA. Welches Umsatzziel sich Sony in den Staaten gesetzt hat, verriet er indes nicht – nur das Sony den Erfolg nicht allein an den Verkaufszahlen festmachen will:

“Für uns heißt Erfolg die Durchdringung des Massenmarkts, was bedeutet, nicht nur bei den Core-Gamern, sondern bei jungen, alten, männlichen, weiblichen, Casual- und Core-Spielern, und dies auf einer weltweiten Basis: also nicht nur in einem Markt unglaublich stark sein, dafür aber nicht existent in einem anderen“, erklärte er.

Gerücht: Kommt Seaman für 3DS?

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Die Website Andriasang hat berichtet, dass die Online-Ausgabe der japanischen Zeitung Nikkei Informationen zu den Zukunfts-Plänen von Nintendo erhalten habe. Dies soll aus einem Bericht hervorgehen, welcher der Zeitung vorlag. Demnach möchte Nintendo auch ältere Marken anderer Hersteller auf den 3DS portieren. Darunter soll sich auch Seaman befinden, welches ursprünglich 1999 für SEGAs Dreamcast erschienen war.

Yoot Saito, der Schöpfer von Seaman, sagte bereits 2010, er könne sich eine Rückkehr seiner bizarren Lebenssimulation auf Nintendos Klappkonsole durchaus vorstellen.

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