Noch mehr Nintendo-News: das Online-Network kommt – und bald ein frisches 2D-Mario!
Da hat Michael Pachter mal wieder zuverlässig daneben gelegen – nörgelte der Analyst unlängst noch, dass Nintendo keine Ahnung vom Internet hätte (siehe hier), wird er prompt vom Mario-Konzern widerlegt (zumindest teilweise).
Beim jüngst stattgefundenen Investoren-Meeting erläuterte Fimenboss Satoru Iwata nämlich, wie die künftige Online-Strategie in Form des “Nintendo Network” funktionieren soll. Allzu detailliert ließ er sich jedoch nicht aus, die Handvoll Infos zeigt aber, dass der richtige oder zumindest moderne Weg eingeschlagen wird:
- Ein Vorgeschmack auf die spielerische Zukunft gibt schon Mario Kart 7: Dort sind “Community-Rennen” möglich, quasi personalisierte Lobbys mit eigenen Regeln und Wettbewerben, zu denen Freunde Zutritt haben. Solche Optionen sollen ausgebaut werden.
- (Kostenpflichtige) Zusatz-Inhalte werden künftig besser gehandhabt, als 3DS-Vorreiter fungiert Theatrhythm Final Fantasy. Iwata legt aber Wert darauf, dass zumindest Nintendo-eigene Spiele weiterhin “komplett” auf Modul sind, also keine relevanten Inhalte zurückgehalten werden. Angesichts der Auswüchse anderswo wie z.B. bei Ridge Racer Vita wäre das löblich.
- Künftig sei auch vorstellbar, komplette Spiele alternativ als Digital-Download anzubieten. Die dazu notwendige Infrastruktur existiere auf dem 3DS bereits.
- Auf Wii U wird es die Möglichkeit geben, User-spezifische Accounts anzulegen – also das, was Xbox-360- und PS3-Spieler schon lange kennen. Zweifelsohne eine sinnvolle Sache, um Spielstände etc. besser für einzelne Spieler zu trennen.
Und jenseits des ganzen Technikkrams gab es noch eine kurze Ankündigung, die Klempner-Fans besonders begeistern dürfte: Bis spätestens Ende März 2013 wird auf dem 3DS ein neues 2D-Super Mario erscheinen!
Gerücht: Erwägt Nintendo eine Umbenennung des Wii U?
Die Website CVG agiert in ihrer Wortwahl sehr vorsichtig bei dieser Nachricht, was nochmal unterstreicht, dass es sich um ein Gerücht handelt:
Sie behauptet, Nintendo plane eine Umbenennung des Wii-Nachfolgers Wii U. Grund sei die große Namensähnlichkeit: Schon beim 3DS war der Name aus Marketing-Sicht schlecht gewählt, da viele Kunden glaubten, es handle sich bei dem neuen Handheld “nur” um einen DS mit Gimmick – und keine eigenständige, neue Hardware-Generation. Dies soll bei der Wii U nicht nochmal passieren. Wenn sich das Gerücht bewahrheitet, soll die Umbennung noch vor der diesjährigen E3 geschehen…
Klingt ziemlich an den Haaren herbei gezogen, denn auch wenn die Konfusion bei DS und 3DS tatsächlich irgendwo nachvollziehbar ist, scheint uns bei den großen Konsolen eher unwahrscheinlich. Dass vielerorts der Wii-U-Controller nach der ersten Vorstellung für ein Add-on zum Wii gehalten wurde, stimmt wiederum auch, doch der Name konnte da noch am wenigsten dafür.
Ubisoft: So geht’s weiter mit Assassin’s Creed
Nach dem letzten Teil war über eine Pause in der Assassin’s Creed-Serie spekuliert worden, was einige Fans in Angst und Schrecken versetzte – andere wiederum hätte es angesichts sichtbarer Ermüdungserscheinungen eher gefreut. Nun äußerte sich Yves Guillemot, CEO von Ubisoft, in einem Interview mit MCV zur Zukunft der Reihe.
Zuerst zeigte sich Guillemot sehr erfreut über den Erfolg der Titel. “Assassins Creed: Revelations war das komplette letzte Kalenderjahr in den Top Ten der USA, was zeigt, dass definitiv ein Markt dafür vorhanden ist”, ergänzt er.
Überhaupt vertritt er die Meinung, dass regelmäßige Updates nicht unbedingt zu einer Übersättigung und Qualitätsverlust führen. Vielmehr sei es sogar sinnvoller, regelmäßig ein neues Assassin’s Creed zu veröffentlichen und die Serie dabei weiter auszubauen. “Außerdem ist es wichtig, um neue Fans anzulocken”, sagt Guillemot. Und man sei überzeugt davon, dass der nächste Teil natürlich wieder noch größer werde.
Stellt sich nur die Frage: Wenn also dieses Jahr mutmaßlich Teil 3 auftaucht, was wird dann 2013 sein?
Insomniac: “Es wird keine weiteren Resistance-Teile von uns geben”
Kurz und knapp lässt Ted Price, CEO von Insomniac, kaum Zweifel offen an der Zukunft einer namhaften PS3-Marke. Im Rahmen eines Interviews mit VG247 auf dem Game::Business::Law Summit heißt es also: “Wir werden keine weiteren Resistances mehr machen”. Statt dessen sei nun der Vier-Spieler-Koop-Shooter Overstrike, von dem man aber seit der E3 eigentlich kaum noch was gehört hat.
Außerdem erwähnt Price den neugegründeten hausinternen Social-Games-Ableger mit Namen Insomniac Click (der natürlich “vernünftige” Spiele und kein RatchetVille & Co. erschaffen soll) und seine Einschätzung für die Zukunft der massentauglichen Spiele: “Sie werden optisch ansprechender und besser sein,” weil sich bald auch immer mehr traditionelle Core-Entwicklerteams in diesen Bereich wagen würden.
Resistance-Fans hilft das natürlich nicht unbedingt weiter, aber immerhin kommt ja in absehbarer Zeit noch der Vita-Ableger Resistance: Burning Skies von Nihilistic Software…
Yoshinori Ono: “Wir haben auf der letzten E3 noch längst nicht alles vom Wii U gesehen”
Die letztjährige E3-Präsentation des Wii U ließ manche Frage offen: So wurde soviel Fokus auf den neuen Controller gelegt, dass einige gar nicht mitbekamen, dass es sich hier um eine neue stationäre Nintendo-Konsole handelt. Seitdem kamen immer wieder Gerüchte um eine Neukonzeptionierung des Geräts auf und kritische Worte wurden laut. Nicht so von Street Fighter IV-Boss Yoshinori Ono in einem Interview mit 3D Juegos, das freundlicherweise von NeoGAF übersetzt wurde:.
“Was auf der E3 gezeigt wurde, spiegelte längst nicht alles wieder, was die Konsole kann.” Man habe bereits mit den dazugehörigen Entwicklerkits experimentiert und schnell gemerkt, dass etwa der Tablet-Controller weit mehr als nur ein einfacher Abklatsch von Kinect und Konsorten sei.
Er könne momentan leider noch nicht mehr dazu sagen, da Nintendo ihm sonst Meuchelmörder auf den Hals hetzen werde. “Aber sagen wir mal so: Die Konsole bietet mehr einzigartige Features, als es von außen scheint und mehr, als man über Magazine oder andere Medien vermitteln kann”, verrät Ono abschließend.
The Witcher 2: Termin und Erweiterungen der Konsolen-Fassung bekannt!
Nach dem ganzen juristischen Hin und Her rund um die Konsolen-Umsetzung scheint nun ein Happy End nahe: CD Projekt hat gestern via Internet-Streaming verkündet, dass The Witcher 2 für die Xbox 360 nun am 17. April erscheinen wird – das ist zwar der US-Termin, wo das Rollenspiel von Warner vertrieben wird, doch Europäer müssen nicht verzagen. Denn wer auf der offiziellen Webseite stöbert, kann auch eine Abbildung von zumindest der PEGI-Fassung entdecken, auf der unverkennbar das Logo von Namco-Bandai prangt. Wir gehen also davon aus, dass The Witcher 2 auch bei uns zeitnah auftaucht.
Immerhin lohnt sich das Warten, denn neben einer obligatorischen Collector’s Edition bekam die Xbox-360-Umsetzung zahlreiche Erweiterungen und Optimierungen verpasst: So wird es darin eine neue CGI-Introsequenz sowie 33 Minuten an exklusiven Zwischensequenzen geben. Hierfür zeichnete sich übrigens der polnische Regisseur und Oscarnominierte Tomasz Baginski verantwortlich. Außerdem soll das ganze Spiel nun etwa mit einer vier Stunden längeren Spielzeit aufwarten – zwei bisher unveröffentlichte Missionen machen es möglich. An neue Charaktere (momentan drei bestätigt), Charaktermodelle und Locations wurde natürlich ebenfalls gedacht.
Auch von der Spielmechanik gibt es gute Nachrichten, denn das Verhalten der Kamera wurde optimiert und das Zielsystem verbessert. Generell soll die Steuerung zudem leichter von der Hand gehen und auf Joypads optimiert sein.
Castle of Magic – im Test (DSi)
| Spiel: | Castle of Magic |
| Publisher: | |
| Developer: | Gameloft |
| Genre: | |
| Getestet für: | DSi |
| Erhältlich für: | DSi |
| USK: | |
| Erschienen in: |
Der Gameloft-Hüpfer Castle of Magic schafft es, die gute alte 16-Bit-Zeit wieder aufleben zu lassen: Als Zauberlehrling wuselt Ihr durch fünf Welten, springt unbeschwert über farbenfrohe Plattformen und macht niedliche Feinde platt. Originell ist das Spieldesign nicht, ein paar kluge Kniffe rund um die DSi-Eigenheiten bringen aber Würze hinein: Verwandlungsextras helfen Euch weiter sei es ein Fisch-Alter-Ego, um besser zu schwimmen oder eine Bogenschütze-Metamorphose, mit der Ihr Pfeile zum Klettern in Wände schießt. Nicht immer sind die Zauber frei verfügbar: Gelegentlich bekommt Ihr sie erst, wenn Ihr mit der DSi-Kamera Fotos schießt, die z.B. einen bestimmten Anteil einer vorgegebenen Farbe enthalten. Die Hüpferei ist zu leicht und kurz geraten, unterhält dafür aber bis zum Ende.
Farbenfrohe 2D-Hüpferei mit Charme und netter Einbindung der DSi-Kamera.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Resident Evil 6 ist Capcoms bisher größte Produktion
Hiroyuki Kobayashi, ausführender Produzent für Resident Evil 6, erklärte im unten zu sehenden Video, dass über 600 Mitarbeiter an der Entwicklung des 6. Teils der Horror-Serie involviert waren; 150 davon kamen allein aus dem Capcom-Hauptquartier.
Damit stand für Resident Evil 6 das größte Entwicklungsteam zur Verfügung, dass Capcom jemals auf die Beine gestellt hat. Bisheriger Rekordhalter der Firma war Dragons Dogma – mit geradezu “bescheidenen” 150 Beteiligten.
Am 20. November werden wir herausfinden, ob sich diese Gigantomanie gelohnt hat.
Starship Patrol – im Test (DSi)
| Spiel: | Starship Patrol |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Q-Games |
| Genre: | |
| Getestet für: | DSi |
| Erhältlich für: | DSi |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: |
Hinter der schlichten Karopapier-Optik des Tower-Defense-Titels von Q-Games (PixelJunk) steckt viel Spieltiefe. In 30 Levels verteidigt Ihr Raumschiffe vor Angreiferwellen, indem Ihr Abwehrwaffen installiert. Das Sortiment und die zur Verfügung stehenden Bauplätze sind knapp, deshalb müsst Ihr taktisch klug vorgehen. Abgeschossene Feinde hinterlassen Energie und manchmal Extras, mit denen Ihr neue Geschütze kauft bzw. die vorhandenen aufmotzt. Die Objekte sind klein geraten und es passiert gelegentlich, dass Ihr versehentlich das falsche Gerät mit einer Aufrüstung beglückt insgesamt funktioniert die Touchscreenabfrage aber gut. Trotzdem wirkt das Geschehen etwas zu trocken, um mehr als Genrefans zu begeistern die bekommen dafür anspruchsvolle Kost.
Etwas spröder, aber dank einiger Kniffe taktisch tiefgründiger Tower-Defense-Vertreter.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











