Vagrant Story – im Test (PSP)

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Vagrant Story (2000 für die PSone erschienen) von Ausnahme-Designer Yasumi Matsuno sieht auf den ersten Blick wie die Fantasy-Variante von Metal Gear Solid aus. Während die Inszenierung an den Konami-Klassiker erinnert, geht es spielerisch in eine andere Richtung. Zu einer facettenreichen Handlung kommt ein hochkomplexes Spielsystem: Waffen und Gegner weisen zahllose Affinitäten auf. Zudem visiert Ihr in den Kämpfen individuelle Körperteile Eurer Widersacher an und reiht mit etwas Fingerspitzengefühl lange Combos aneinander. Wichtig ist das Schmieden neuer Waffen: Clevere Spieler haben nach einiger Zeit für jede Art von Monster die richtige Klinge im Gepäck. All das macht Vagrant Story zu einem der komplexesten und durchdachtesten Squaresoft-Titel, auch wenn sich das Spiel für weniger akribische Naturen fast wie Arbeit anfühlt. Die Grafik ist heute zwar arg pixelig, überzeugt aber immer noch mit wunderbarem Sinn für Größe und Farbgebung. Nur die schlechte PAL-Anpassung nervt weiterhin.

Ebenso komplexes wie reizvolles Rollenspiel-Epos mit stilvoller Inszenierung.

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Eat Fat! FIGHT! – im Test (Wii)

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Liebhaber ausgefallener Japankost erfreuen sich seit Jahren an so manch exotischer Sumo-Simulation. Ob man es glauben mag oder nicht, dank WiiWare ist jetzt sogar eine bei uns erschienen und soll Otto Normalspieler ansprechen. Tecmos Eat! Fat! FIGHT! macht richtig Spaß und stellt mehr als nur ein schwabbeliges Kuriosum dar. Zuerst wählt Ihr Euren Sumo-Ringer oder -Ringerin aus, dann geht es sogleich an die Rollenspiel-Aspekte: Ihr müsst Euren feisten Schützling hegen und pflegen, um im Ring erfolgreich zu sein. Dafür wird nicht nur per spaßiger Puzzle-Spielchen ordentlich Chanko gefuttert, auch Balance und Kraft trainiert Ihr in separaten Minispielen. Übertreibt es aber nicht, denn auch wenn Ihr an Kraft und Gewandtheit zulegt, kostet eine Trainingsrunde immer etwas Gewicht – findet deshalb die goldene Mitte. Die eigentlichen Kämpfe laufen in 2D-Ansicht ab: Dann gilt es, den Gegner mit Schlägen und Griffen aus dem Ring zu befördern. Natürlich könnt Ihr im Zweispieler-Modus auch einen Kumpel begrabschen und durch die Arena schieben. Eat! Fat! FIGHT! ist hübsch anzusehen, macht Spaß und ist dank der Rollenspiel-Aspekte auch langfristig motivierend. Toll, dass es endlich mal ein Sumo-Exot nach Europa geschafft hat!

Überraschend tiefgründige und motivierende Simulation einer Sumo-Karriere.

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Erste Betatester für Dragon Quest X werden bald ausgesucht

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Wie Andriasang meldet, beginnt Square Enix nächste Woche damit, die Betatester für Dragon Quest X zu bestimmen. Der erste Teil wird dann am 31. Januar ausgewählt sein und umgehend die freudige Nachricht übermittelt bekommen. Wenn man diesmal nicht berücksichtigt wurde, kann man in weiteren Runden immer noch ausgesucht werden. Anmeldungen werden jetzt noch angenommen, die Kriterien sind aber sehr streng, denn Ihr müsst u.a. einen Wohnsitz in Japan haben und über ein Mitgliedskonto bei Square-Enix verfügen.

Dragon Quest X erscheint irgendwann einmal für Wii und Wii U. Letztere Fassung wird sogar mit 3DS-Unterstützung ausgestattet.

Polar Panic – im Test (360)

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Als wackerer Eisbär macht Ihr Euch auf, Eure verschleppte Familie zu befreien. Jeder der 50 Levels entpuppt sich als ein Labyrinth aus Eisblöcken, die Ihr je nach Art und Lage zerbröseln oder schubsen könnt – Letzteres ist ein praktisches Mittel, um Lücken im Boden zu schließen oder feindselige Trapper auszuschalten. Das vom Arcade-Klassiker Pengo inspirierte Prinzip wurde gelungen modernisiert, der Story-Modus hat jedoch seine Tücken: Weil die Feinde sich nur selten überrumpeln lassen und vor allem ein unnötiger, unerbittlicher Countdown kaum Zeit für vorsichtiges Agieren lässt, kommt schnell Frust auf. Entspannter sind die Survival-Variante und die Knobelaufgaben, dank derer Polar Panic mehr als eine verschenkte Gelegenheit ist.

Witzig gemachter “Pengo”-Nachfahre, dessen Story-Modus unnötig schwer ist.

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Hustle Kings – im Test (PS3)

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Steht Euch der Sinn nach einer Partie Billard, ohne aufstehen zu müssen? Dann ist Hustle Kings das Richtige. Grafisch überzeugt die Queue-Artistik: Die Umgebungen und die Kugeln mit ihren nicht zu aufdringlichen Spiegelungen sorgen für einwandfreie Billard-Atmosphäre. Spielerisch ist alles enthalten, was man von einer guten Simulation erwartet: Anvisieren, Winkel einschätzen und gezieltes Stoßen fühlen sich dank korrekter Physik überzeugend an. Je nach Präferenz stoßt Ihr per Analogstick-Bewegung oder mit dem richtigen Button-Timing. Für mehr Genauigkeit solltet Ihr Euren Queue gelegentlich mit etwas Kreide behandeln – diese und andere Gegenstände kauft Ihr von erspielten Preisgeldern. Ein Online-Modus ist natürlich auch mit von der Partie.

Schick inszeniertes Billard mit gelungener Analogsteuerung und Online-Modus.

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Nintendo-Shop-Update: 26.01.2012

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3DS Virtual Console

Den Anfang macht diese Woche das Virtual-Console-Release von Balloon Kid (Nintendo, €3), seines Zeichens Sequel des NES-Klassikers Balloon Fight. Leider ist der Nachfolger im Gegensatz zum Original nicht ganz so gut gealtert und bietet deshalb nur bedingt Spielspaß – eher ein Fall für Nostalgiker und Komplettisten.

WiiWare

Beim Anblick der Raupe aus The Very Hungry Caterpillar’s ABCs (Cybird, 800 Punkte) dürfte es vielen Leuten warm um’s Herz werden, handelt es sich doch um die Lernspielumsetzung des bei uns unter dem Namen “Die kleine Raupe Nimmersatt” bekannten Kinderbuchbestsellers, die obendrein stilecht und somit sehr sympathisch umgesetzt wurde. Zwar klar auf die ganz junge Zielgruppe gemünzt, doch wer bereits Nachwuchs hat ist hier gut bedient, zumal sich das Spiel gut für gesellige Familienrunden eignet.

DSiWare

Um das dröge Double Bloob (Bloober Team, 500 Punkte) solltet ihr lieber gleich einen großen Bogen machen. Ursprünglich war das Unterwasser-Einschlafhilfe als Vollpreistitel gedacht, macht aber sogar im Downloadgewand eine traurige Figur.

Dazu bringt Tivola das obligatorische Mathe-Paket Lernerfolg Grundschule – Mathematik Klasse 2 (500 Punkte) für Grundschüler.


Gerücht: Wii U technisch doch eher schwach auf der Brust?

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Im Leben ist Potenz eigentlich immer eine gute Sache und es kann zum Problem werden, wenn man sie nicht hat. Diese Erfahrung macht offenbar gerade auch Nintendo mit dem Wii U, denn gerüchteweise soll der Wii-Nachfolger in Bezug auf seine technische Leistungsfähigkeit aktuell nicht die Versprechungen des Mario-Konzerns erfüllen.

“Sie liegt technisch ein gutes Stück hinter dem, was Nintendo ursprünglich verkündet hat”, sagt eine anonyme Entwcklerquelle gegenüber Develop. Dies habe bereits dazu geführt, dass einige Studios ihre Projekte “herunterskallieren”, also nach unten anpassen mussten. In Zahlen ausgedrückt sprechen einige davon, dass der Wii U nur etwa die doppelte Leistungsfähigkeit der Xbox 360 zu bieten habe.

In der Vergangenheit klangen diesbezügliche Aussagen noch positiver, denn es war davon die Rede, dass der Wii-Nachfolger deutlich stärker als die PS3 sei, über 512MB RAM, eine R700 AMD-GPU, und einen TriCore PPC, ähnlich dem der Xbox 360, verfüge. Und noch ein letzteres Zahlenspiel aus der jüngsten Vergangenheit: Erst gestern hatte IGN sich auf eine anonyme Microsoft-Quelle berufen, welche die Xbox 720 als sechsmal so leistungsfähig wie das jetzige Modell und 20 Prozent stärker als die Wii U bezeichnete – mehr dazu gibt’s hier.

Mighty Switch Force – im Test (3DS)

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Die Hooligan-Schwestern sind ausgebüchst und jetzt soll Officer Patricia Wagon sie wieder einfangen. Dazu läuft und springt sie butterweich animiert durch detailverliebt gezeichnete 2D-Levels und gabelt in jedem der 16 Levels die blonden Gangsterbräute auf. Der entscheidende Clou der hüpflastigen Hatz: Per Knopfdruck aktiviert Patricia die Sirene auf ihrem Kopf, um Plattformen in der Umgebung in den Vorder- bzw. Hintergrund zu bewegen – so entstehen Steighilfen oder der Weg wird frei. Diese einfache wie wirkungsvolle Mechanik braucht Ihr, um zahlreiche knifflige Rätsel zu lösen und gute Zeiten abzuliefern. Der 3D-Effekt wird sinnvoll eingesetzt, grafisch bringt Mighty Switch Force den typischen WayForward-Pixelcharme besonders gut zur Geltung, schließlich bietet der 3DS eine höhere Auflösung als sein Bruder DS. Außerdem geht die Steuerung prima von der Hand und der Soundtrack rockt.

Vergnügliche Hüpferei mit Rätseleinlagen, die mit viel Charme und gutem 3D-Effekt punktet.

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Zack Zero – im Test (PS3)

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Zack Zero ist der Star im ersten Jump’n’Run der spanischen Indie-Entwickler Crocodile Entertainment. Er verdient seine Brötchen als mutiger Weltraumheld und muss wieder mal die Dame seiner Träume aus den Klauen des Erzfeindes retten. Dabei hilft ihm sein Super-Kampfanzug: Der erlaubt ihm, die Kräfte von Feuer, Eis und Fels einzusetzen. So kann er u.a. schweben, Gegner vermöbeln, die Zeit verlangsamen oder brüchige Wände aufschlagen. Allerdings muss sich Zack diese (jederzeit per Steuerkreuzdruck wechselbaren) Talente erst wieder verdienen, denn nach dem ersten Level verliert Ihr den Großteil seiner Moves. Durch die vielen Tutorials fühlt sich der Einstieg überladen an, doch bald habt Ihr Euch an die Manövervielfalt gewöhnt. Zack Zero sieht hübsch aus, spielt sich angenehm flüssig und ist zudem umfangreich (wobei einzelne Levels teils etwas zu lang ausfielen) – eben ein handwerklich ordentliches Jump’n’Run. Nur die Story-Sequenzen erinnern stark an einen billigen Samstagmorgen-Zeichentrickfilm.

Gutes 2,5D-Jump’n’Run mit netten Ideen, dessen Präsentation aber teils schwächelt.

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Jurassic Park: The Game – im Test (PS3)

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Für Jurassic Park musste Telltale schon viel Schelte einstecken, doch die hat das vierteilige Dino-Spektakel nicht unbedingt verdient: Bewertet man es als Adventure, ist es fürwahr sehr dünn und einfach. Tatsächlich versteht sich die inhaltliche Fortsetzung des ersten Streifens, in der Ihr in der Rolle verschiedener Figuren auf die Isla Nublar zurückkehrt, als interaktiver Film. Ihr bewegt Euch nicht direkt durch die Szenarien, sondern interagiert über Dialoge und Quick-Time-Events mit Umgebung und Personen – teils erinnert das durchaus an Heavy Rain. Mit Letzterem kann das Dino-Epos grafisch zwar nicht konkurrieren, habt Ihr Euch aber an das Quick-Time-Event-lastige Spielprinzip gewöhnt, bietet Jurassic Park: The Game gerade Freunden der Filme einige vergnügliche Stunden. Jede Menge Saurier-Action, viele Areale der Insel, die im Kino nie gezeigt wurden, sowie der zeitlos gute Soundtrack von John Williams runden das Ganze ab. Wer mal wieder eher einen interaktiven Film denn ein klassisches Videospiel sucht, wird hier nicht enttäuscht.

Mehr interaktiver Film als Adventure, ansehnlich und unterhaltsam inszeniert.

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