Gerücht: Microsoft-Points werden bis Ende 2012 abgeschafft

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Microsofts Punkte-System, mit dem man im Xbox Live Marketplace einkaufen kann, soll Ende des Jahres eingestellt werden, berichtet InsideMobileApps.

Die Website mutmaßt, dass Microsofts virtuelle Währung durch reales Geld ersetzt wird – bisher setzte das der Konzern nur für Games on Demand ein, jedoch stets mit der Option, auch mit MS-Points zu bezahlen. Seit 2005 ist Microsofts hauseigene Währung im Einsatz, auch auf dem Zune-Marketplace oder bei Games for Windows Live kann sie genutzt werden.

Laut Kotaku hat Microsoft dies aber noch nicht bestätigt.

Sony sagt: “Wir investieren mehr in First-Party-Titel als Microsoft und Nintendo zusammen“

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Vor kurzem verteidigte Phil Spencer die Exklusiv-Titel-Politik seines Arbeitgebers Microsoft (wir berichteten hier). Nun meldete sich diesbezüglich auch Sony zu Wort. Jack Buser, Director von Sony Computer Entertainment, lobte seine Firma auf IndustryGamers natürlich in den höchsten Tönen:

„Wir sehen auf ein 15-jähriges Erbe von sehr, sehr starken Investitionen in die Playstation-Plattform zurück. Wir haben tatsächlich mehr in unsere First-Party-Titel investiert als Microsoft und Nintendo zusammen.“

Nach dem Eigenlob verteilte er dann Schelte an die Konkurrenz – in Richtung welcher Firmen gehen die folgenden Lästereien?

1.    “Wir sind nicht wie andere Spiele-Plattformen, die sagen: ‘Hey! Stellt euer Spiel in unseren Laden, und vielleicht habt ihre einen von den zehn Titeln, die wir vorstellen, sofern uns danach ist – der Rest von euch kann von uns aus Pleite gehen.'”
2.    “Oder wie bei einer anderen Plattform, die sagt: ‘Schau mal, wir machen alle diese großartigen Spiele, und wenn ihr ein solch tolles Spiel für unser System macht – viel Glück, aber wir werden euch nicht dabei helfen.'”
3.    “Oder wieder andere, die sagen: ‘Hey, wir selbst haben euch auserwählt, wir schaufeln euch jede Menge Geld in die Tasche – und der Rest von euch kann die Service-Nummer wählen und versuchen, bis ins Vorzimmer durchzudringen.'”

Sony mag viel investiert haben; aber dass sie in puncto Exklusivtitel wirklich so viel mehr vorzuweisen haben als die Konkurrenz (oder zumindest Nintendo), um sich wirklich deutlich von dieser abzusetzen, ist zumindest diskutabel.

Pachter: “Nintendo weiß noch nicht mal, dass es das Internet schon gibt“

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Michael Pachter ist nicht nur der Analyst mit dem derzeit größten Mundwerk, sondern zweifellos auch derjenige mit dem größten Unterhaltungswert – steckt doch manchmal sogar ein Funken Wahrheit in seinen Prophezeiungen. Auf der diesjährigen CES meldete er sich natürlich auch zu Wort: Laut IndustryGamers bekam diesmal Nintendo die meiste Schelte vom Wedbush-Morgan-Mann:

“Sony ist ein Anbieter von Filmen, Musik und Spielen; ich denke, sie sind an der Spitze angelangt. Microsoft…Sie haben zurück in die Spur gefunden. Sie wollen ein Knotenpunkt für Unterhaltung sein. So wird man von Microsoft eine Kiste bekommen, die deine Waschmaschine und den Trockner anschmeißt, womit sie die Vielzweck-Konsole überhaupt anbieten. Nintendo weiß noch nicht einmal, dass es sowas wie Internet schon gibt, also glauben sie mir“, poltert er weiter, “sie werden die Konsolen so lange herstellen, bis es ihnen jemand erklärt.”

Immerhin sieht er eine Zukunft für Konsolen:

“Solange jemand eine Spielkonsole kauft und ein Spiel in deren Format, wird es Konsolen geben. Microsoft, Sony und Nintendo haben ein ureigenes Interesse an Ihrem Kern-Lizenz-Geschäft: Leute zu überzeugen, Inhalte auf ihre Plattformen zu packen.”

The King of Fighters XIII – im Test (360)

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”Genie Psycho Soldier, Sie Kensou! Fertig zum Kampf mit nagelneuem Outfit.” ”Warum nimmst du nicht zuerst das Gedöns ab. Es könnte Feuer fangen.”

Entschuldigung, aber hält man uns Prügelspieler für so beschränkt, dass man uns idiotisch zusammengewürfelte Schrott-Sätze als Geschichte verkaufen kann? Sowohl im Story-Modus als auch in der Arcade-Variante von KoF XIII begegnen Euch Dialoge, die nicht nur grammatikalisch teils falsch sind, sondern schlicht sinnfrei und blöde passend dazu stolpert Ihr über Schreibfehler und willkürliche Interpunktion. Doch das soll Euch nicht davon abhalten, viel Spaß mit diesem famosen Prügelspiel zu haben. SNK Playmore hat sich die Kritik am Vorgänger (kaum Hintergründe, beschnittene Move-Palette, Online-Lags) zu Herzen genommen und nahezu alle Schwachstellen beseitigt. Das fängt schon bei der Modi-Vielfalt an: Diesmal lernt Ihr in einem kurzen, aber guten Tutorial die Grundzüge der Steuerung, kloppt Euch durch ’Versus’-, ’Survival’-, ’Time Attack’- und Trainingsmodi und nehmt an lagfrei ablaufenden Online-Fights teil. Dazu gesellen sich knackige Missionen, die das Ausführen von Combos verlangen – spätestens hier trennt sich die Buttonklopfer-Spreu vom Profi-Weizen, der das framegenaue Timing stundenlang trainiert.

Im ’Arcade’-Modus wählt Ihr Euer Dreier-Team aus Kämpfern, legt die Reihenfolge fest (Wechsel wie bei Marvel vs. Capcom sind wie immer tabu) und prügelt Euch bis zum fiesen Endboss vor – Dialoge und Storyfetzen lassen sich wegdrücken und die häufigen Ladezeiten sind immerhin kurz. Ein Kniff erhöht den Wiederspielwert im ’Arcade’-Modus: Wer eine bestimmte Anzahl der eingeblendeten Mini-Aufgaben (drei Hüpfer, 3-Hit-Combo etc.) erfüllt, darf einen anderen Zwischenboss zum Duell fordern. Im ’Story’-Modus schließlich warten zig gezeichnete Standbilder ohne Sprachausgabe – die wirren Textdialoge verstehen nur KoF-Jünger, welche die 2003 gestartete Ash-Saga mit all ihren Nebenfiguren auswendig kennen. Nett sind dafür die zahlreichen Story-Verzweigungspunkte, die Ihr nach einmaligem Durchspielen auch vom Menü aus anwählen könnt.

Bleiben noch Kampfsystem und Spielgefühl: Die Guard Attack und andere Eigenheiten von KoF XII wurden gestrichen und durch viele Feinheiten ersetzt. Teil 13 ist zwar immer noch weniger vielgestaltig als BlazBlue, kommt dem legendären SNK-Überspiel Garou aber teils gefährlich nahe: Ihr zündet Specials und Superspecials sowie Neo-Max-Angriffe, führt mit der Hyperdrive-Leiste Cancels aus und aktiviert bei vollem Balken den Hyperdrive-Modus, um noch verheerendere Combos vom Stapel zu lassen. Die Steuerung ist punktgenau und die Abfrage der Buttoneingaben fair, aber nicht zu großzügig – hinzu kommt dank mehrerer Sprungvarianten und der Sprintfunktion eine hohe Beweglichkeit aller Prügelknaben.

+ 33 Kämpfer zur Auswahl
+ sehr schöne Hintergründe
+ schicke Deluxe Edition mit Bonus-Art-CD
+ für Vorbesteller gab es den kompletten Soundtrack

– Warum hat das nicht schon bei King of Fighters 12 geklappt?
– Einsteiger sind gern mal überfordert

Matthias Schmid meint: Wow! The King of Fighters XIII geht glatt als SNK Playmores bestes Spiel seit der Wiederauferstehung aus der Asche von SNK durch – Collections und Re-Releases mal ausgenommen. Die zahlreichen Makel des beschnittenen Zwölfers (u.a. ohne Mai und K’) wurden behoben – heraus kommt ein tadellos steuerbarer Klopper, der sich den Prügelchamps Street Fighter IV und BlazBlue nur knapp geschlagen geben muss. Die Hintergründe sind größtenteils bildschön und glänzen mit witzigen Animationen. Die Sprites sind toll animiert, jedoch niedriger aufgelöst als in BlazBlue – das sorgt für Retro-Feeling. Das tiefgründige Kampfsystem mit drei Energieleisten, verschiedenen Sprüngen, zig Specials und obendrein dem Hyperdrive-Modus erfordert ein hohes Maß an Trainingsbereitschaft und schafft eine Kluft zwischen Gelegenheitsspielern und Profis – auch das erinnert an alte Zeiten. Zum Schluss verdienen der rockige Soundtrack und der coole Farben-Editor ein gesondertes Lob!

Preiswerte Prügelperle mit cool gezeichneten Figuren und anspruchsvollem Kampfsystem – viel besser als Teil 12.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound

Darf’s noch mehr Kinect sein? Microsoft baut zwei weitere Zappel-Studios auf

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So kann es gehen: Da beteuert Microsoft unlängst, dass Core-Gamer weiterhin wichtig für die Xbox 360 seien, und prompt entdecken neugierige Menschen aus dem NeoGAF-Forum, dass sogar noch mehr Kinect-Nachschub angedacht ist.

Auf den Job-Webseiten von Microsoft finden sich nämlich mehrere Stellenanzeigen, die darauf hindeuten, dass gleich zwei neue Entwicklungsstudios rund um die Bewegungssteuerung im Aufbau sind: Eins heißt offenbar LEAP und für das werden Entwickler gesucht, die “schon Erfahrung mit Kinect oder anderen Bewegungssteuerungen haben”. Außerdem handele es sich dabei um das Team, das Kinect seinerzeit erfunden habe und sich nun wieder daran macht, “die Welt zu ändern” – mehr im Detail findet Ihr hier.

An anderer Stelle wird eine Position in der Personalabteilung der “Platform Next Studios” ausgeschrieben, wo ebenfalls “wegweisende Erlebnisse mit Kinect” geschaffen werden/wurden.

Beide Studios sind in Seattle beheimatet und womöglich geht es dabei um Arebit für das schon etwas länger durch die Gerüchteküche geisternde Kinect 2, aber klar ist zumindest eins: Zappeln bleibt bei Microsoft ein wichtiges Thema.

Werden Syphon Filter 4 und God of War IV nächsten Monat angekündigt?

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Action-Fans aufgepasst! Die Anzeichen verdichten sich, dass nächsten Monat die vierten Teile der Syphon Filter– bzw. God of War-Reihe angekündigt werden. Nun hat die britische Play in ihrer aktuellen Ausgabe wieder darüber berichtet und besagten Termin vermeldet.

Aber der Reihe nach:

Bereits zur E3 2011 wurde mit einer Enthüllung von Syphon Filer 4 gerechnet (im Internet war seinerzeit sogar ein entsprechendes Logo aufgetaucht) – diese blieb dann aber aus. Play schreibt jetzt ergänzend, dass dessen Entwicklung nicht bei Sony Bend, sondern SCE Studio London vonstatten geht, deren letztes Projekt Uncharted: Golden Abyss war. Sony Bend kümmere sich hingegen um Handheld-Ableger von Syphon Filter.

Über God of War IV berichtete vor geraumer Zeit erstmalig das italienische OPM, gefolgt von Spekulationen über einen Online-Koop-Modus. Außerdem stand der Name des Spiels in dem tabellarischen Lebenslauf eines Komponisten. 

Ubisoft schließt sein Studio in Vancouver

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Gegenüber Game Informer sagte ein Sprecher des französischen Publishers, dass man die schwierige Entscheidung getroffen habe, das Studio zu schließen. “Leider haben wir einfach nicht die richtige Erfolgsformel für das dortige talentierte Team finden können. Wir bedanken uns beim Vancouver-Team für Ihre harte Arbeit und die Produkte, die sie abgeliefert haben.” Weiter heißt es, die ehemaligen Mitglieder könnten in Erwägung ziehen, Positionen bei anderen Studios zu besetzen. Darüber hinaus werde man mit jedem zusammenarbeiten, um den “bestmöglichen nächsten Schritt” zu finden, sei es bei Ubisoft oder außerhalb des Unternehmens.

Ubisoft Vancouver wurde 2009 gegründet, nachdem der Publisher den Independent-Entwickler Action Pants geschluckt hatte. Doch bereits im November vergangenen Jahres wurde die dortige Belegschaft um 75 Prozent gekürzt.

Ubisoft Vancouver entwickelte unter anderem Academy of Champions: Soccer für Wii und MotionSports Adrenaline für Kinect und Move.

Bringt GTA V die Musikindustrie in Schwung?

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Rod Kotler, Vice President von EMI Music Publishing hat im britischen Branchenblatt Music Week kürzlich ein Interview gegeben, in dem er sich sehr positiv zur Grand Theft Auto-Serie und speziell dem kommenden GTA V äußerte. Seiner Meinung nach biete die Machart des Open World-Games die einzigartige Möglichkeit, wenig bekannte ‘Perlen’ ihres Musikkatalogs in der Videospielwelt zu platzieren.

“Wir freuen uns jetzt schon darauf, auch in Zukunft mit Rockstar an dieser fantastischen Serie zu arbeiten”, sagt Kotler. Dies ginge letztlich auch auf die Schreiber der Songs zurück.

Der einzige bis jetzt bestätigte Musiktitel für GTA V ist “Ogden’s Nut Gone Flake” von The Small Faces, den es im ersten Trailer zu hören gab.

Project Cars von Slightly Mad Studios auch für Wii U angekündigt

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Gute Nachricht für Rennspiel-Liebhaber: Wie auf dessen offizieller Webseite vermeldet, wird Project Cars auch auf der Wii U die Reifen quietschen lassen. Außerdem wird die Raserei auch für Xbox 360 und PS3 erscheinen, wobei ein genauer Releasetermin noch nicht genannt wurde.

Eine Besonderheit kann das kommende Rennspiel der SHIFT 2 Unleashed-Entwickler Slaightly Mad Studios übrigens jetzt schon für sich verbuchen: Teilnehmer an der offenen Beta-Phase werden, sofern sie konstruktiv an der Verbesserung und Gestaltung des Rennspiels mitarbeiten, an dessen Einnahmen beteiligt.

Epic: Fortnite richtet sich mehr an Gelegenheitsspieler

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Vor kurzem äußerte sich Tim Sweeney, Mitbegründer von Epic, gegenüber VentureBeat zum kürzlich angekündigten Projekt Fortnite. Unter anderem sagte er, dass sich das Endprodukt eher für Gelegenheitsspieler gedacht sei.

“Es richtet sich an ein breiteres Publikum als Hardcore-Titel wie etwa Gears of War“, erklärt Sweeney. Trotzdem habe Fortnite natürlich alle Merkmale eines erstklassigen Videospiels. Es sei zu einer Zeit geboren worden, als Gears of War 3 gerade fertiggestellt war. Dies habe zu einem internen Wettstreit zwischen den anschließend aufgeteilten Entwicklergruppen geführt, was auch von Epics Präsident Mike Capps abgesegnet wurde.

Fortan konnte jeder, der Zeit dafür fand, seine eigenen Ideen für Fortnite einbringen, wodurch einige kreative Dinge entstanden seien. Dies habe dem Titel gut getan und es sei cool, an ihm zu arbeiten. Abschließend sagte Sweeney noch, dass der Titel zwar eine gute Grafik biete, aber nicht so ein Optik-Monster wie etwa Gears of War sei.

Bis dato sind noch kein Publisher, Plattform oder gar ein Erscheinungstermin für Fortnite bekannt.

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