gamescom 2011 – Das war der fesche Freitag

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Auch unser dritter Tag auf der gamescom wurde wieder mit einigen schmucken Damen veredelt. Selbstverständlich zückten wir kurz nach der Kontaktaufnahme die Kamera – schaut in die Galerie, wen wir dort knipsen durften.

Tekken: Blood Vengeance – Kino-Abend mit Panda und M!

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Namco-Bandai nutzte die Gamescom, um den neuen Renderstreifen Tekken: Blood Vengeance zu promoten und gleichzeitig im Cinenova-Programmkino in Köln die deutsche Premiere mit zahlreichen Fans zu feiern. Zusammen mit Nina, M!atthias und Freundin haben wir uns den Streifen dank VIP-Tickets (nochmal dickes DANKE an Matthias!) am gestigen Abend ebenfalls angesehen.

Organisatorisch war der Abend leicht chaotisch: Dank einiger kostenloser Sitze (abseits der VIP-Ticket verwöhnten Fans und Journalisten) war bereits die Eingangshalle proppevoll. Leider scheint nicht jeder mitbekommen zu haben, dass Tekken: Blood Vengeance ab 16 ist – die Passkontrolle kam dementsprechend nicht ganz so gut an.

Alle anderen waren jedoch bester Laune: Freies Tekken T-Shirt, Popcorn und Softdrink sei Dank. Der Film selbst mag sicher nicht jedermann interessieren, das Line-up im Hintergrund sollte jedoch jeden Anime- und Videospiel-Fan hellhörig werden lassen: Dai Sato kennt man von Ghost in the Shell und der animierten Halo-Verwurstung Halo Legends sowie dem Philosophie-schweren Ergo Proxy und Samurai Champloo.

Produziert wurde der Streifen von Digital Foundry (Resident Evil: Degeneration, Appleseed), die musikalische Untermalung übernahm Hitoshi Sakimoto (Tactics Ogre, Ogre Battle, Final Fantasy Tactics, Valkyria Chronicles 2), einer der größten, japanischen Game-Komponisten.

Spoilern werde ich an dieser Stelle nichts, nur eine kleine Kritik: Es kommen viel zu wenige Charaktere aus der Serie vor! Zumindest werden die gezeigten Stars gut charakterisiert und verrichten ihren Job als Träger des Films – dennoch habe ich einige Klassiker wie Paul, Law oder Hwoarang vermisst, welche ohne Probleme in das High-School-Setting des Films gepasst hätten, und sei es nur als Sidekick. Schade!

Apropos High-School-Setting: Lasst Euch vom Untertitel “Blood Vengeance” nicht allzu sehr blenden! Über die gesamte Länge des Films wird vor allem “High-School-Action” im bekannten Manga- und Anime-Format geboten – düstere Action-Szenen machen nicht den Hauptteil des Films aus. Dazu kommt natürlich der Panda von Xiaoyu, der erstaunlich viel Fläche im Film einnimmt – übrigens tatsächlich lustiger als gedacht 😉

Außerdem ein großes (zumindest für mich persönliches) Plus: Der Film lief auf japanisch mit deutschen (eher schlecht als recht übersetzten) Untertiteln. Die englische Sprachausgabe könnt Ihr in diesem Trailer hier vernehmen, eine deutsche Synchro konnte ich bislang nicht finden:

Allen voran Tekken-Fans sollten sich den grandios animierten Streifen trotz der zu erwartenden Story-Schwächen und einiger mieser Charakter-Gespräche nicht entgehen lassen – Spaß macht Tekken: Blood Vengeance allemal!

Die Blu-ray kommt übrigens zusammen mit Tekken Tag Tournament HD (dem aufgemotzten Klassiker) und Tekken Tag Tournament 2 Prologue (dank abgespeckter Kämpferanzahl und wenigen Arenen kaum mehr als eine Demo) unter dem Titel Tekken Hybrid für die PlayStation 3 in den Handel. Ein seltsames Paket, welches jedoch nicht zum Vollpreis angeboten werden soll – eine endgültige Preisempfehlung wurde aber selbst im Entwickler-Interview auf der Kino-Bühne nicht genannt.

Die “Voll”-Version von Tekken Tag Tournament 2 ist weiterhin für 2012 geplant.

Zum Abschluss noch der aktuelle Trailer zu Tekken Hybrid:

gamescom 2011 – Das war der dralle Donnerstag

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Auch am ersten “freien” Messetag haben wir während unseres Besuchs wieder einige attraktive Damen ablichten können. Diesmal war sogar eine Krankenschwester dabei  – von einer Mund-zu-Mund-Beatmung solltet Ihr hier aber absehen… Nun aber: Vorhang (oder besser Galerie) auf!

Xbox Live: Transaktionen bringen mehr Geld als Mitgliedschaften

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Microsofts Online-Plattform Xbox Live entwickelt sich immer prächtiger: Seit Januar hat man fünf Millionen neue Mitglieder gewonnen, wodurch die Gesamtzahl auf 35 Millionen Nutzer angestiegen ist. Davon haben übrigens rund zwölf Millionen eine Gold-Mitgliedschaft.

Aber es kommt für den Windows-Erfinder noch besser, denn wie Robin Burrowes, seines Zeichens Xbox Live Marketing Manager nun gegenüber Joystiq bekannt gab, erwirtschaftet man inzwischen erstmals mehr Geld durch Transaktionen, wie etwa den Kauf von XBLA-Games oder den Zune Marketplace, als mit den reinen Mitgliedergebühren.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass Spielehersteller in den kommenden Jahren ihr Geld hauptsächlich mit dem Verkauf von Zusatzinhalten verdienen werden. Schon heute sind Smartphone- und Online-Spiele mitunter sogar kostenlos, wer allerdings etwa besondere Ausrüstungsgegenständige haben möchte, wird extra zur Kasse gebeten.

Allerlei Spieleindrücke vom M!-Chefredakteur

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Erster Halt: Nintendo. Auf meinem Spielplan: Luigi’s Mansion 2, Mario Kart 7 und Super Mario Land 3D – alle für 3DS. Am meisten überrascht hat mich Luigis zweiter Geisterhausbesuch: Im 3D-Modus sieht Marios schlaksiger Bruder umwerfend knuffig aus, die Comic-Grafik gefällt mit klasse Licht- und Transparenz-Effekten, die Steuerung flutscht trotz ihrer Komplexität und der vom GameCube-Erstling bekannte Erforsche-die-Umgebung-mit-Taschenlampe-und-Staubsauger-Spielverlauf macht auch anno 2011 noch eine gute Figur. Ich ziehe per Staubsauger Laken von Schatztruhen, lasse staubige Rüstungen wackeln, lösche die Kerzen eines Kronleuchters (was mir Geldscheine als Belohnung beschert) und besiege schließlich den Geist, der den Raum unsicher macht. Die Liebe zum Detail ist beeindruckend und in jeder Polygonfaser spürbar – fein!

Die drei Proberunden mit Mario Kart 7 brachten keine neuen Erkenntnisse: Der Funracer spielt sich kompetent und rund wie eh und je, die neuen Fähigkeiten (etwa der Drachenflug) sind sinnvoll integriert, der 3D-Effekt gefällt positiv mit seiner Unaufdringlichkeit – eben ein sicherer Hit.

Das trifft auch auf die erste 3DS-Super Mario-Episode zu: Im Gegensatz zum Kollegen Schmid, der beim E3-Probespiel nicht restlos begeistert war, hat mich der Klempner-Einsatz sofort in den Bann gezogen. Mario sieht in 3D hervorragend aus, den Tiefeneindruck kann man einfach nur mit ‘wow’ beschreiben. Nintendo nutzt dabei geschickt die Möglichkeiten der 3D-Technik und überrascht mit spektakulären Perspektiven und sogar optischen Täuschungen – muss man (gesehen) haben!

 

Zweite Station: Activision. Der Proband: Prototype 2. Erste Erkenntnis, nachdem der Chef vom Entwicklerstudio Radical die Demo gestartet hat: Hoppla, das sieht aber gut aus. Für mich ein grafischer Riesenschritt gegenüber der ersten Episode, die Stadt pulsiert mit Leben, Euer Alter Ego schiebt Passanten wie die Assassin’s-Creed-Kollegen mit den Händen zur Seite bzw. nutzt sie in vollem Lauf als Sprungbock. Eine ausgesandte Sonarwelle zeigt, wer in der näheren Umgebung beobachtet (weiße Umrisse) und beobachtet wird (rote Umrisse) – wichtige Infos, die Euch helfen, in bestimmten Missionen Euer Ziel ohne Erregung von allzu viel Aufmerksamkeit zu erreichen. Natürlich dürft Ihr auch auf die Kacke hauen und Gegner mit Mutantenscheren zerteilen, einem Kampfhubschrauber auf die Tragfläche springen, den Raketenwerfer abreißen, abspringen und den Heli mit seiner eigenen Waffe vom Himmel holen. Bemerkenswert: Die Grafik ist schon im jetzigen Stadium (das Spiel kommt weltweit am 24. April 2012 in den Handel) ein Hingucker – dank vieler Details, stabiler Bildrate und schicker Special FX.

 

Dritter Halt: Sega. Aliens: Colonial Marines heißt der nächste Kandidat. Der Produzent bemüht sich redlich, vor dem Start der Präsentation Stimmung zu machen. Man habe mit den Filmemachern von Fox kooperiert, Original-Schauplätze integriert und neue Szenarien zusammen mit einem Zukunftsforscher ausgearbeitet. Die Demo des Ego-Shooters endete aber in irgendwie planlos wirkendem Dauergeballere (erinnert entfernt an Serious Sam), bei dem Aliens aus allen Löchern krabbeln (Boden, Wände, Decke), einen Abschnitt stürmen und von den Space Marines unter Waffengetöse ihr Leben aushauchen – herumspritzendes Alienblut stört weder die Soldaten noch die Umgebung. Ist der grün-gelbe Säuresaft nicht extrem ätzend? Vielleicht war auch der vorgespielte Abschnitt einfach nur ungeschickt gewählt? Hilft wohl nur das Warten auf eine ausführlichere Preview-Version – wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

Verabredung Nummer 4 habe ich mit Sonys neuem Superstar: Nathan Drake. Leider bekomme ich nur die altbekannte Schiff-läuft-mit-Wasser-voll-Szene und die etwas verlängerte Version der E3-Präsentation (Nathan entert mit Elenas Hilfe ein Transportflugzeug) zu sehen – immerhin wird live vorgespielt. Interessant und vorgemerkt für meine weitere Recherche: Nathan sieht im zweiten Szenario gealtert aus, Krähenfüße um die Augen und leichte Falten auf der Stirn stehen dem verschmitzten Uncharted 3-Helden auf jeden Fall gut. Resümee: Nichts aufregend Neues zu sehen, aber Teil 3 wird ein sicherer Knaller – mein Experten-Ehrenwort!

 

Endstation: Microsoft. Auf dem Programm: ein Rendezvous mit dem Master Chief, schließlich feiert der gesichtslose Xbox-Held im November 10-jähriges Jubiläum. Halo: Combat Evolved Anniversary will kompromissloser Fanservice sein – dieses Ziel wird erfüllt. Auf Knopfdruck wechselt Ihr zwischen der gelungenen aufgepeppten Neuauflage und dem Xbox-Original, eine herrliche Zeitreise, auf die man sich gerne und wiederholt einlässt. Die modernisierte Fassung bietet gefühlt die zehnfache Menge an Details, HD-Grafik, eine neue druckvolle Soundabmischung (angefertigt auf der Skywalker Ranch) sowie einen Koop-Modus per Xbox Live – und ein weiteres nettes Feature, das wir erst am 26. August enthüllen dürfen. Für 39 Euro insgesamt ein faires Angebot.

Kingdoms of Amalur: Reckoning – gamescom-Impressionen

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Kingdoms of Amalur wirkt überraschend gut. Während mich die Trailer und das Setting an absolut durchschnittliche Fantasy-Geschichten erinnern, ist das Kampfsystem mit Combos, fließendem Waffenwechsel und Einbindung von Zaubern echt sauber, schnell und ungewohnt actionreich für ein RPG. Wenn nur der grafische Stil nicht so beliebig wäre…

Assassin’s Creed: Revelations – gamescom-Impressionen

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Mit Ezio eine Templerburg stürmen und den Anführer zur Strecke bringen? Immer gern. Die Bomben des alten Assassinen finde ich bisher aber ein bisschen zu stark. Explosivgranaten plätten gerne drei Gegner auf einmal. Das ist nicht sehr leise. An speziellen Stellen im Level kann man sich mit verschiedenen Zutaten neue Bomben bauen. Nachdem so der Templeranführer erledigt wurde, erhalten wir einen Schlüssel, der eine Erinnerung an Altair enthält – spielbar! Diese Abschnitte spielen noch vor dem ersten Assassin’s Creed, schöne Abwechslung in Sachen Charakter und Ort. Wird gut werden.

The Witcher 2: Assassins of Kings

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Neues Tutorial-System, neuer “Dark Mode”, der schwerer ist als das normale Spiel und spezielle Gegenstände bereit hält sowie ein neuer Arena-Modus… The Witcher 2 kann sich auch auf Konsole sehen lassen. PC-Spieler bekommen das Update gratis und alle neuen (und alten) Features wird es auch in der Xbox-360-Version geben. Die sieht schon sehr gut aus, allerdings bereiten mir die furchtbaren Haare, einige schlechte Animationen, Tearing und ein paar matschige Texturen Kopfschmerzen. Dafür sind die Polen echt nett, es gibt sogar Bier…

Resistance: Burning Skies

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Der Vita-Teil des PS3-Shooters spielt vor Resistance 2, als die Chimera gerade Amerika angreifen. Man spielt einen Feuerwehrmann und hat immer eine passende Axt bei der Hand, die sich per Druck auf den vorderen Touchscreen aktivieren lässt. Flugwege von Granaten lassen sich mit dem Finger zeichnen, alternative Feuermodi aktiviert man ebenfalls nicht per Knopfdruck. Vielfach lässt das Spiel die Wahl zwischen neuartigen und traditionellen Eingaben. Sieht übrigens klasse aus, so eine Grafik wünscht man sich auf einem Handheld.

Battlefield 3 – gamescom-Impressionen

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Guter Start in den Messewahnsinn. Die Mehrspielerkarte ‘Caspian Border’ sieht wahnsinnig gut aus, Jets, Panzer, Jeeps, alles dabei. Leider kann man das nur auf PC ausprobieren. Wiebke und ich spielen den Koop-Modus auf PS3, der als separate Kampagne neben dem Einzelspieler-Modus angeboten wird. Mission und Grafik sind leider unspektakulär: Befreit einen VIP und eskortiert den Konvoi. Ich spreche mich mit meinem englischen Kollegen nicht ab und wir lösen sofort den Alarm aus. Also weg mit der schallgedämpften Automatik und her mit der Schrotflinte, die richtig satt klingt. Das ändert leider nichts am lahmen Levelanfang, den wenigen Wachen, dunklen Gängen – wo ist die viel gepriesene Grafik-Power? Auf der Straße wird es dann besser, der Konvoi gerät in einen Hinterhalt und wir greifen zum Gewehr mit Nachtsichtgerät. Auch hier tönt es voll und echt aus dem Lautsprecher. Mein Kamerad fällt dem Kreuzfeuer zum Opfer. Ich will ihn heilen und werde dabei selbst niedergemäht. Für einen Neustart bleibt keine Zeit, auf zum nächsten Termin…

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