Die Umfrage wurde von New Zoo im Mai diesen Jahres erhoben und wertete mehr als 20.000 Datensätze weltweit aus Online-Umfragen aus. Befragt wurden Kandidaten zwischen 10 und 65 Jahren aus zehn verschiedenen US-Bundesstaaten, Großbritannien, Deutschland, den Benelux-Ländern, Spanien, Brasilien, Mexiko, Russland und Frankreich.
Dabei kamen weitere interessante Fakten zu Tage wie etwa, dass schätzungsweise insgesamt 153 Mio. Männer und Frauen aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland auf Konsolen, Browser-/Flashgames, Social-Games und auf mobilen Geräten spielen.
Interessant ist, dass es auf dem europäischen Markt keine dominante Spielplattform gibt, sondern Zocker sich auf die verschiedensten Plattformen auf- und verteilen. Generell wird allerdings mehr Geld für Konsolenspiele ausgegeben.
Den höchsten Gesamtdurchschnitt erzielten unsere Inselnachbarn aus Großbritannien. Hier outen sich 69 Prozent der Männer und 59 Prozen der Frauen als Videospieler.
Frankreich und Deutschland sind beim prozentualen Anteil in etwa gleich auf. Hier spielen ca. 63 Prozent der Männer und 54 Prozent der Frauen.
Pro Kopf geben Franzosen am meisten Geld für Videospiele aus, im Schnitt ca. 25,40 Euro pro Monat. Das übertrifft sogar die Amerikaner, diese investieren ca. 19,90 Euro im Monat für Videogames. Die Briten geben immerhin noch 21,10 Euro aus und am geizigsten sind wir Deutschen mit gerade einmal 15,90 Euro.
Dazu äußert sich PopCap-Europachef Paul Breslin: “Eigentlich sind Videospiele ein gesättigter Markt, der aber doch keineswegs seine Entwicklung abgeschlossen hat. Die Leute wollen eine ganze Bandbreite von Spielen für alle Systeme. Aus Publisher-Sicht zeigt das, dass eine breitgefächerte Ausrichtung auf die verschiedenen Plattformen der richtiger Weg zum Erfolg ist.
Und hier noch weitere Details aus der Studie:
- Videospiele sind vor allem bei jungem Publikum (10-20 Jahren) sehr beliebt. Bei den Briten macht diese Gruppe 87 Prozent aus, in Frankreich 81 Prozent und in Deutschland 78 Prozent.
- Neben dem US-Markt ist die größte Spielewirtschaft in Deutschland anzutreffen, gefolgt von Großbritannien und Frankreich.
- Europäische Gamer verbrauchen mehr Geld für Konsolenspiele als z.B. für Social- oder Mobile-Games. Wir Deutschen geben etwa 34 Prozent unseres Spieleetats für Konsolenspiele aus, 4 Prozent für Social-Games und 8 Prozent für Mobile-Games. Britische Spieler geben 44 Prozent ihres Spielebudgets für Konsolengames aus, 10 Prozent gehen an mobile Spiele und 6 Prozent an Social-Games, ähnlich sieht es in Frankreich aus.
- Konsolenspiele werden meistens genutzt, um zu relaxen und zu abzuschalten. Mobile-Games kommen hauptsächlich bei Langeweile zum Einsatz.