OnLive zeigt sich vor dem Launch offensiv und widerspricht Kritik bezüglich Aussetzern des Dienstes. Hierzu äußerte sich jetzt Chris Donahue, Direktor Public Relations in einem Interview mit Game Revolution.
“Unsere IT-Infrastruktur ist für jegliche Ausmaße ausgebaut,” so Donahue. Um die Anforderungen zu erfülle,n kümmern sich jeweils zwei Gruppen von IT-Experten um die Technik. Zudem werden an drei verschiedenen Standorten in Amerika die Lasten verteilt. Dies soll zu einer besseren Verfügbarkeit des Systems führen. Das selbe Prinzip gilt auch in Europa, dort plant man mit Rechenzentren in Großbritannien und Luxemburg.
Zwar hält sich Donahue noch mit Prognosen zurück, welchen Wachstumsanforderungen dieses System gewachsen sei, doch ist dies nach seiner Auffassung ein Luxusproblem. “Natürlich kann das System keine unverhergesehenen Ausfälle auffangen, aber wir haben die bestmöglichen Vorkehrungen getroffen”, so Chris Donahue.
In dem Interview betont er noch einmal, wie wichtig ein zeitgleiches Erscheinen mit den Ladenfassungen der Spiele sei. Desweiteren betont er die engen Beziehungen zu den Mitbewerbern Apple, Origin und Steam und die gemeinsame Problemlösungsansätze, um das Spielgefühl auch im Cloud-Gaming zu optimieren.
Ob und wann wir OnLive wirklich auch hierzulande sehen und wie die Zockerszene darauf anspringt, ist weiterhin schwer zu prognostizieren – interessant gestaltet sich das Thema aber allemal.