Nintendo-Präsident nennt Gründe für 3DS-Preissenkung

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Nintendo-Präsident Satoru Iwata hat eine Schuld an der frühen Preissenkung des Nintendo 3DS eingeräumt und gegenüber Investoren Gründe für diesen Schritt genannt: “Ich fühle mich sehr stark dafür verantwortlich, dass der Preis (des 3DS) bereits so kurz nach der Veröffentlichung gesenkt wird”, so Iwata. Er bedauere es sehr, dem Vertrauen der Kunden geschadet zu haben und entschuldigt sich für die Auswirkungen auf die finanzielle Prognose des Unternehmens.

Als Konsequenz müssen Iwata und einige seiner Kollegen Lohnkürzungen hinnehmen, wie Nintendos Nummer 1 erklärt: “Ich werde auf 50 Prozent meines Gehalts verzichten, leitende Manager auf 30 Prozent und andere Direktoren auf 20 Prozent.” Iwata soll pro Jahr bisher etwa zwei Millionen Dollar verdienen.

Man solle die langfristigen Auswirkungen der Preissenkung im Blick haben, rät Iwata den Investoren und hat dabei besonders das kommende Weihnachtsgeschäft im Blick. So würden sich die Händler bei ihrer Entscheidung, welche Produkte sie in dieser Zeit stärker bewerben werden, an den Verkaufszahlen des Sommers orientieren. Auch müsse man zum jetzigen Zeitpunkt für eine starke Verbreitung der Hardware sorgen, um ebenfalls zum Weihnachtsgeschäft exklusive Titel wie Mario Kart 3DS oder Super Mario 3D Land in großen Mengen absetzen zu können.

Wie vergangene Woche bekannt wurde, wird der Preis des Nintendo 3DS in den USA am 12. August von 250 auf 170 Dollar gesenkt. Einzelheiten hierzu lest Ihr hier.

Xbox Live mit Rekordwachstum

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Robin Burrowes, Produkt Marketing Manager bei Xbox Live, konnte gute Nachrichten bekanntgeben: Da sich in den letzten zwölf Monaten viele neue User für Xbox Live angemeldet haben, verfügt Microsofts Onlinedienst nun schon weltweit über 35 Millionen Mitglieder. Besonders gut haben sich die Märkte in Großbritannien, Nahost und Afrika entwickelt. In Zukunft möchte der Konzern verstärkt die Core-Gamer ansprechen und mehr Kinect-Spiele mit Online-Funktion anbieten.

In der letzten Hardware-Generation bot übrigens kurioserweise Nintendo das erste Online-Spiel in Form von Phantasy Star Online für den Gamecube an. Microsoft folgte mit Xbox Live erst ein paar Tage später, hatte dann aber offensichtlich den längerem Atem.

Schnäppchen-Alarm: DiRT 3 (PS3/360) für unter 21 Euro!

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Auf geht’s mit den Möglichkeiten, Geld zu sparen: Wenn wir besonders günstige Angebote aufspüren, werden wir Euch zukünftig direkt darauf hinweisen.

So hat der britische Versandhändler Zavvi in seiner regelmäßigen Schnäppchenrunde diese Woche einen feinen Neuzugang zu verzeichnen:

  • DiRT 3 (PS3 / 360) für ca. 20,50 Euro

Zavvi verschickt von den Kanalinseln, doch durch den günstigen Preis kommt kein Zoll mehr dazu, auch Versandkosten fallen keine mehr an. Die Lieferzeit beträgt in der Regel zwischen 7-14 Tagen, zur Bezahlung braucht Ihr entweder eine Kreditkarte oder ein PayPal-Konto.

Sonic Generations – Screenshots der Chemical Plant Zone

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Auf den neuesten Screenshots zu Sonic Generations für PS3 und 360 sind die ‘Chemical Plant Zone’ in modernem- und klassischem Stil und ein Metall-Sonic zu sehen. Diesen November noch soll der blaue Igel sein 20-jähriges Bestehen feiern und über unsere Bildschirme hüpfen.

Die halbgöttliche M! Games 9/2011 – Jetzt!

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Japan kommt krass! Mit Action, Gewalt, Zombies, Göttern und einfach guten Spielen. Die haben wir für Euch aufgestöbert und im Top-Thema Japans Action-Offensive zusammengefasst. Es erwarten Euch der God of War-Verschnitt Asura’s Wrath, der Roboter-Krieg Binary Domain, das Kinect-Schlachtfest Rise of Nightmares und der Import-Test zum Untotentanz Yakuza: Of the End.

Außerdem daddelten wir exklusiv das Action-Rollenspiel Der Herr der Ringe: Krieg im Norden, analysierten die letzten Game-Highlights für Wii in einem Special (u.a. The Legend of Zelda: Skyward Sword, Kirby Wii & Pandora’s Tower), fühlten dem Insel-Horror Dead Island auf die fauligen Zähne, unterzogen die Fußball-Giganten FIFA 12 und PES 2012 einem Formcheck und wandelten schließlich durch die Traumwelten des PS3-exklusiven, wunderschönen Download-Titels Journey.

Im Testteil überrascht das Rollenspiel-Epos Xenoblade Chronicles mit einer Monsterwertung. Das Besondere dabei: Es kommt nur für Wii! Also Konsole ausgemottet und ab geht’s in die gigantische Fantasy-Welt. Wertungstechnisch eher in die andere Richtung ging es beim Ego-Shooter Call of Juarez: The Cartel und auch Harry Potter wirkt in seinem letzten Konsolenauftritt wie vom Blitz getroffen.

Retrofans geraten bei unserer Liebeserklärung an den MSX-Computer (damit startete Hideo “Metal Gear” Kojima seine Karriere) ins Schwärmen und beim Making-of Spy vs. Spy in nostalgisches Schwärmen. Wem das noch nicht reicht, darf mit Matthias und Michael in Los Angeles den Gamer-Traumshop besuchen, die Tipps und Tricks für Handhelds ausprobieren (u.a.: So zockt Ihr Gratis-Spiele) und über die Namensfindungs-Geschichten diverser Videospielfirmen staunen – oder wusstet Ihr, warum Sucker Punch Sucker Punch heißt?

Wir hoffen, Ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen, wie wir beim Zusammenstellen des Heftes. Jetzt muss eigentlich nur noch der Sommer kommen!

 


M! Games Backstage – ein Einblick in das geheime M!-Labor:

Überzeugt? Dann geht’s hier zum Abo.
Und wenn Ihr die M! Games nicht am Kiosk findet, bestellt sie Euch für Euro 4,50 direkt hier! Zahlungsabwicklung über PayPal, kostenloser Versand am gleichen Tag (werktags bis 15h)!

T-Shirt-Tipp: I’m a Potato

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Die T-Shirt-Götter von Qwertee lassen nicht nach: “I’m a Potato” würdigt einen der kultigsten Momente der jüngeren Videospielgeschichte und gehört in den Kleiderschrank jedes Zockers. Deshalb schnell zugreifen, nur bis Montag Mitternacht ist das edle Stück Stoff zu haben.

Wer ein PayPal-Konto besitzt, ist mit moderaten 13 Euro dabei, aus aktueller M!-Erfahrung wird rekordverdächtig schnell geliefert: Nach Versand lagen die T-Shirts schon zwei Tage später im Posteingang. Auch an der Stoffqualität und dem Druck gibt es nichts zu meckern (zumindest vor der Wäsche, den Danach-Zustand hatten wir bislang noch nicht), sämtlichen Größenvarianten für Männchen und Weibchen werden angeboten.

Außerdem: Dieses T-Shirt braucht immer noch mehr Stimmen.

Schnäppchen-Alarm: Tetris (MD) für unter 1 Million Dollar!

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In der Welt der Videospiele gibt es so einige Games, die gerne mal als der heilige Gral bezeichnet werden und preislich dementsprechend hoch gehandelt werden. Aufgrund ihrer Seltenheit reißen Module wie die PAL-Version von Kizuna Encounter (Neo-Geo) und Family Fun Fitness Stadium Events Series (NES) riesige Löcher in den Gamer- und Sammler-Geldbeutel (beispielsweise hier und hier).

Jetzt setzt ein spanischer Sammler bei einer eBay-Auktion dem Ganzen jedoch die (Preis)-Krone auf. Angeboten wird die japanische Mega-Drive-Version des Klassikers Tetris für den stolzen Preis von 1 Million US-Dollar per Sofortkauf. Das Spiel wurde 1989 fertiggestellt, schaffte es wegen Rechtsstreitigkeiten mit Nintendo, die sich die alleinigen Konsolenrechte gesichert hatten, jedoch nie in den offiziellen Verkauf. Heute geht man davon aus, dass noch etwa zehn Module des seltenen Stückes in Umlauf sind.

2008 sicherte sich der jetzige Verkäufer das begehrte Stück für 11.000 Euro und ließ sich das Spiel von Tetris-Papa Alexej Pajitnov persönlich signieren. Ob diese Unterschrift den Preis von 1 Million Dollar gerechtfertigt, sei an dieser Stelle mal in Frage gestellt, Fakt scheint aber, dass sich Verkäufer shinsnk wohl auch mit weniger zufrieden gäbe. Jedoch habe er nach eigenen Angaben bereits Angebote von mehr als 12.000 Britischen Pfund bereits abgelehnt.

Warum der passionierte Sammler das Spiel zum Verkauf stellt, geht aus der Anzeige nicht hervor, vielleicht steht aber eine Anschaffung von 1990 Nintendo World Championships: Gold Edition ins Haus. Wer auf seiner Yacht vor Monaco oder in seinem New Yorker Penthouse Langeweile verspürt, der unterbreite dem Spanier doch hier ein entsprechendes Angebot. In unserer Gallerie findet Ihr unter anderem ein Foto von Pajitnov mit dem Spanier und das einer chinesischen Mega Drive-Tetris-Kopie, von der sich in der Auktion ausdrücklich distanziert wird.

Dieser Mann sagt: Klassische Single-Player-Titel stehen kurz vor dem Aus

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Wenn man Massimo Guarini, Director von Shadows of the Damned, glauben darf, dann sind Single-Player-Titel zum Sterben verurteilt. Guarini hat einen durchaus reizvollen Rettungs-Ansatz für die Industrie: Anstatt Spiele mit zusätzlichen Features künstlich aufzublähen, sollen sie zu einem attraktiven Preis angeboten werden.

“Meiner Meinung nach steht der Single Player-Titel kurz vor dem Untergang. Gründe dafür sind unter anderem die Vertriebskanäle bzw die Distributionspolitik und das Produkt selbst,” so Guarini.

“Ich finde nicht, dass ein Spiel weniger interessant und fesselnd ist, nur weil ein Multiplayer-Modus fehlt. Aber ich stelle fest, dass Spieler, die 60 oder 70 Dollar für einen Titel ausgeben, emfindlich reagieren, wenn es ihrer Auffassung nach an zusätzlichen Features mangelt, die Ihre Investition rechtfertigen würden”.

“Wir verkaufen Spiele nach wie vor zu recht hohen Preisen, weil wir immer noch wie vor fünf Jahren arbeiten und die Produktionskosten setigen. Statt aber auf einen Philosophiewechsel zu setzen, versuchen wir immer noch, Spiele mit möglichsten vielen Bonusinhalten und Features vollzustopfen, um so das Preisniveau zu rechtfertigen. Dabei sind dann erst recht die hohen Entwicklungs- und Lizenzkosten schuld”, so Guarini weiter.

Guarini grummelt zudem über die klassischen Geschäftsmodelle der Industrie: “Neue IPs mit dem traditioniellen Geschäftsmodell zu entwicklen, stellt ein enorm hohes Risiko dar und setzt hohe Investionen für die Vermarktung voraus. Durch die langen Entwicklungszeiten kann allerdings kein ausreichend hohes Marketing-Budget veranschlagt werden, um Zocker richtig auf diese neuen Titel aufmerksam zu machen.”

Massimo Guarini dürfte vor allem das mäßige Abschneiden und die schleppenden Verkaufszahlen von Shadow of the Damned im Magen liegen, das weltweit trotz der namhaften Schöpfer wie Suda 51 oder Akira Yamaoka nicht gerade die Charts stürmt…

Entwickler behauptet: RAM der PlayStation Vita wurde halbiert – oder doch nicht?

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Lange war es nur ein Gerücht, jetzt wurde es erstmals offen von einem Entwickler bestätitgt: Laut Dani Sánchez-Crespo (CEO von Novarama, den Machern von Invizimals), hat Sony das RAM der PlayStation Vita von 512 auf 256 MB halbiert, um einen konkurrenzfähigen Verkaufspreis anbieten zu können. Sony selbst hatte sich zu dem Thema nie geäußert.

Um eine deswegen eventuell schlechtere Qualität kommender Vita-Spiele müsse man sich allerdings keine Gedanken machen, da die Konsole im CPU- und GPU-Bereich noch eine Menge Potenzial habe. Außerdem haben Konsolenentwickler es schon immer geschafft, mit einer technisch antiquierten Hardware wahre Wunder zu vollbringen: Als Half-Life 2 seinerzeit selbst auf hochgezüchteten PCs Probleme machte, sagte der Chefentwickler der Xbox-Version damals dazu: “Die Entwicklung von Half-Life 2 für die Xbox ist so, als wollte man ein Kamel durch ein Nadelöhr zwängen”. Und das Endergebnis konnte sich bekanntlich sehen lassen.

Und prompt hat sich schon der erste Widerspruch geregt: Die US-Webseite Develop bezieht sich auf eine nicht näher spezifierte Quelle bei Sony Japan, laut der das RAM nicht halbiert wurde. Wieviel jetzt allerdings wirklich drinstecken wird – die stets zitierten 512 MB waren jedenfalls nie offiziell bestätigt -, das verrät auch niemand…

Rare: “Kinect 2 gibt es schon”

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Scott Henson von Rare erklärte auf der Develop 2011, dass Kinect 2 eigentlich schon längst erschienen wäre, weil die Hardware durch Software-Updates vollständig aufrüstbar sei. “Kinect 2 ist schon da. Das Gute an Kinect ist, dass es letztlich nur um die Software geht. Ja, da ist auch eine Sensor-Bar, aber alles dreht sich um die verfügbare Software. Das bedeutet, wir können noch unzählige Ideen umsetzen”, sagte er euphorisch. Als Beispiele für die Verbesserungen der Hardware führte er die Zielgenauigkeit in Kinect Sports: Season 2 sowie die Erhöhung der darin erkannten Sprachsamples des Spielers an.

Es könnte sich langfristig als cleverer Schachzug von Microsoft erweisen, dass die Kinect-Hardware komplett via Software aufzurüsten ist, da der Spieler somit nicht ständig neue Hardware kaufen muss – bei Nintendo etwa gab es diese Möglichkeit nicht, weshalb sich etwa Wii MotionPlus weiterhin nur begrenzt etabliert hat.

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