Gestern auf maniac.de: Sony beschuldigt George “Geohot” Hotz, dass er sich absichtlich nach Südamerika abgesetzt hat, um so die Untersuchungen zu behindern (hier geht’s zur News).
Auf seinem Blog meldet Hotz jetzt: “Ja Leute, ich bin in Südamerika. Diesen Urlaub habe ich aber schon seit November geplant. Verdammt, es ist Spring Break und mein Leben besteht nicht nur aus Hacken.”
Seiner Ansicht nach war dies ein gefundenes Fressen für die Sony-Anwälte, um ihn in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Er gibt sich auch bewusst kämpferisch und sagt Sony den Kampf an.
Stewart Keller, der Anwalt von Hotz, legt nach und sagt, dass Hotz nie Spendengelder für einen privaten Urlaub missbraucht hat, sondern Spendengelder ausschließlich in die Verteidigung seines Mandanten fließen. Außerdem ist es bei der Aushändigung von Hardwarekomponenten zu einem Missverständnis gekommen, da SCE eigentlich die “stock controller cards” begutachten wollten. Diese wurden jedoch unlängst an eine neutrale Stelle übergeben, die Anschuldigungen gegen seinen Mandanten seien damit fraglich.
Weiterhin wird Hotz, falls die Spendengelder nach dem Prozess nicht aufgebraucht sind, den Rest an die Electronic Frontier Foundation spenden.
Sony beschuldigt Geohot und andere Hacker, dass diese den PlayStation-3-Root-Key geknackt haben, was u.a. das Aufspielen neuer Firmware und das Abspielen von Raubkopien ermöglicht.
Wir dürfen gespannt sein auf die “Rückkehr der Sony-Ritter”. Was sagt Ihr dazu?




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