Das US-Marktforschungsunternehmen NPD Group hat die US-Verkaufszahlen für Hard- und Software im Januar veröffentlicht. Demnach brachten Hardware-Verkäufe 324 Millionen US-Dollar ein, acht Prozent weniger als noch im Vorjahr (353,7 Millionen US-Dollar).
Den größten Absatz verzeichnete die Xbox 360. Kinect hätte maßgeblichen Anteil daran, dass Microsoft 381.000 Konsolen an den Mann brachte – 15 Prozent oder 48.000 Einheiten mehr als noch im Januar 2010.
Insgesamt sorgte die Xbox 360 für Einnahmen aus dem Handel in Höhe von 551 Millionen US-Dollar. Microsoft bedauerte in einem Statement, mit den Lieferungen teilweise nicht nachgekommen zu sein. Dies würde sich im Februar ändern.
Sony meldete einen Zuwachs bei den Software-Verkäufen, rückte bislang allerdings nicht mit den Zahlen für Hardware heraus. Der Februar würde noch bessere Zahlen liefern – Killzone 3 sei Dank.
Wie VG247 in Erfahrung brachte, sei in diesem Monat kein Statement von Nintendo zu erwarten.
Auch wenn Sony schwarze Zahlen verzeichnete – insgesamt gingen die Software-Verkäufe zurück: Im Januar wurden 576 Millionen US-Dollar umgesetzt, das sind fünf Prozent weniger, als im Vorjahr (606,8 Millionen).
Call of Duty: Black Ops führt die Liste nach wie vor an, gefolgt von Just Dance 2 auf dem zweiten Platz. Hier die Top 10:
- Call of Duty: Black Ops
- Just Dance 2
- Dead Space 2
- LittleBigPlanet 2
- Zumba Fitness: Join The Party
- NBA 2K11
- Assassin’s Creed: Brotherhood
- Dance Central
- Michael Jackson: The Experience
- DC Universe Online
Die allgemein rückläufigen Zahlen seien dem Verkaufsloch nach Weihnachten geschuldet. Insgesamt nahm die Videospiel-Industrie im Januar 1,16 Milliarden US-Dollar ein, vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Dafür legten die Peripherie-Verkäufe dank Kinect und PlayStation Move um sechs Prozent zu – von 222,8 Millionen im vergangenen Jahr auf 235,1 Millionen US-Dollar im Januar 2011.