Keita Takahashi, Kreativkopf hinter Katamari Damacy, attestiert der japanischen Entwicklerszene einen traurigen Zustand. Gegenüber dem GamesTM-Magazin sagte er, die Industrie brauche “authentische, originelle Ideen”, eine richtige “Lebensspritze”.
“Ich denke, die japanische Industrie ist wie ein Zombie. Zuerst müssen wir ganz am Boden sein, ehe wir bemerken, wo die Fehler liegen”, sagte Takahashi. “Erst wenn es abwärts geht, sehen wir neue Technologien wie PlayStation Move, dann geht es wieder etwas bergauf. Wir müssen völlig brach liegen, der Zombie muss erstmal sterben, ehe wir mit neuem Leben erfüllt werden können.”
Konkret kritisierte er zudem die Sequel-Manie der Entwickler: “In Japan geht es zu sehr um Fortsetzungen. Es gibt zu wenig wirklich neue, originelle Ideen. Deswegen geht es der Industrie gerade so schlecht, meiner Meinung nach.”
Takahashi verließ im September Namco Bandai, weil er sich dort nicht mehr wohl fühlte. Derzeit überwacht er die Neugestaltung eines Parks in Nottingham und arbeitet mit seinem neu gegründeten Uvula-Studio.









