Barack Obama, seines Zeichens Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, scheint ein gespaltenes Verhältnis zu Videospielen zu besitzen. Nach seinem Gastauftritt als spielbarer Charakter in Mercenaries 2 und Wahlwebung für seine Person in Burnout Paradise (Bilder gibt es in unserer Galerie), wetterte Obama vor einigen Monaten vor Studenten der Hampton-Universität mit folgenden Worten gegen das Medium: “Mit iPods und iPads, Xboxen und PlayStations, ich weiß nicht einmal wie die funktionieren, wird die Information an sich eine Ablenkung, eine Verchleppung, eine Form der Unterhaltung. All diese Dinge üben nicht nur einen neuartigen Druck auf die Menschen aus, sie üben auch einen neuen Druck auf unser Land und unsere Demokratie aus.”
In den komenden Tagen wird Obama nun allerdings zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen erneut in einem Videospiel zu sehen sein. Bereits in NFL 11 ist der Präsident in einer Sequenz zu sehen, in der er das Siegerteam des Super Bowl im Weißen Haus zu seinem Triumph beglückwünscht. Wie nun bekannt geworden ist, wird es im kommenden NBA 2K11 eine ähnliche Sequenz geben. Mit einem Basketball in der Hand lächelt Obama gemeinsam mit dem Siegerteam der Playoffs in die Kamera. Was denn nun Herr Präsident? Pro oder Contra Videospiele? Oder akzeptieren Sie etwa nur Sportspiele?
Wie wir uns eine deutsche Variante der genannten Sequenz mit Frau Merkel vorstellen, könnt Ihr unserem Newsbild weiter oben entnehmen.




Mittlerweile ist es um Disgaea und die Netherworld recht ruhig geworden – der dritte Teil erschien exklusiv für PS3, konnte aber abseits der treu mit einer Prinny-Fahne wedelnden Fans kaum neue Anhänger gewinnen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Prinz Laharl – Held des ersten Teils – in den darauf folgenden Teilen durch neue Helden ersetzt wurde. Oder daran, dass die Grafik des dritten Teils für PS3-Verhältnisse von vielen Spielern als schlechter Scherz verstanden wurde.
Phil Spencer (Bild rechts), Corporate Vice President von Microsoft, will auch zukünftig die zeitlichen Abstände zwischen neuen Releases der Halo-Reihe möglichst gering halten.



