Mafia II bricht Weltrekord

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Mit 200 Nennungen des Wortes “Fuck” hat sich Mafia II eine Spitzenposition in der Games-Edition des “Guinness Buch der Rekorde” gesichert. In der Kategorie “Spiel mit den meisten Flüchen” löst es House Of The Dead: Overkill ab. Hier kam das Wort 189 mal über die Lippen der Protagonisten. Den Mafia II-Beweis gibt es hier:

Zur Lage der Nation: Wie deutsche Sammler leiden

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Für Sammler gelten eigene Regeln, die bei Außenstehenden ungläubiges Kopfschütteln oder gar Unverständnis hervorrufen. Selbst ich als Insider wundere mich bisweilen über fein modellierte Action-Figuren und anderes Merchandise, das bis zum Sankt-Nimmerleinstag in der Schachtel bleibt, welche wiederum nicht aus der transparenten Schutzfolie genommen wird, um die heilige Mint-Frische zu bewahren.

Auch die deutsche Videospiel-Industrie hat mittlerweile erkannt, dass mit dem Unbedingt-haben-will-Trieb eine Menge Geld zu verdienen ist. Deshalb sind mittlerweile auch hierzulande Special Editions, limitierte Auflagen oder wie die meist teureren Verpackungen und Inhalte auch immer heißen mögen, an der Tagesordnung. Doch oftmals entpuppt sich diese Fassade als Mogelpackung – vor allem im Vergleich zu den USA oder Japan, wo großzügig ausgestattete Sammlerauflagen wie die zum oben abgebildeten Handheld-Titel Okamiden (wohlgemerkt: Handheld!!!) Zockerherzen höher schlagen lassen. Wenn hierzulande jedoch beispielsweise der famose Soundtrack zu Assassin’s Creed II nicht auf einer CD beiliegt, sondern nur in Auszügen und dazu umständlich als DVD, oder wenn Batman: Arkham Asylum Kunden eine vernünftige Plastikhülle fürs Spiel vorenthält, dann fühlen sich deutsche Sammler veralbert. Auch Download-Soundtracks wie bei God of War III sind schäbig! Da lobe ich mir Activision, die mich durch CoD: Modern Warfare 2 und bald auch CoD: Black Ops nach und nach mit Voyeuristen-Zubehör versorgen – das Nachtsichtgerät habe ich bereits, im November kommt ein fernsteuerbares Vehikel mit Kamera dazu. Was folgt im nächsten Jahr? Ein aufblasbarer Ghillie-Tarnanzug, um unbemerkt im Gebüsch zu hocken? Statt Yps heißt es nun eben Call of Duty – mit Gimmick!

Doch ich schweife ab: Deutsche Sammler werden nicht für voll genommen, das war und ist mein Problem. Und neben verhunzten Special Editions ist ihnen ein weiteres Thema ist ihnen ein Dorn im Auge, wie uns Leserzuschriften immer wieder bestätigen: die USK-Siegel auf den Hüllen! Diese sind mittlerweile deutlich größer als noch vor ein paar Jahren, hübscher sind sie dadurch allerdings nicht geworden. Deshalb hat sich beizeiten ein kluger Mensch gedacht: “Hey, Papier hat doch zwei Seiten. Lasst uns Wendecover erfinden!” Die Filmindustrie hat’s mittlerweile begriffen, auch im Spielesektor ist ausnahmsweise mal Sony vorne mit dabei und diverse andere Hersteller nehmen sich allmählich daran ein Beispiel. Cover aus der Hülle fummeln, umdrehen – und weg ist der hässliche Stempel!

Klingt ganz einfach und sollte problemlos machbar sein, doch die Realität zeichnet ein anderes Bild. Das beweist Halo Reach. Als das fertige Spiel nämlich die Redaktion erreichte, sorgte die Verpackung für fassungsloses Staunen und hämisches Grinsen. Es ist in Ordnung, auf dem Wendecover das Xbox-Logo weg zu lassen (über den fehlenden Hinweis auf der Spine kann man streiten). Es ist auch okay, auf den lächerlichen “100% uncut”-Schritzug zu verzichten, schließlich impliziert “uncut”, also “ungeschnitten” ja bereits, dass nichts fehlt – was soll die 100%-Angabe noch? Es ist zudem zulässig, auf der Front den Bildausschnitt des Covermotivs zu verändern, um den frei gewordenen Platz zu bedecken.

Doch aus welchem Grund, warum, wieso und nicht zuletzt: WESHALB streicht Microsoft auf der Rückseite Strichcodes und Rechtsgeblubber ersatzlos und verändert den Bildausschnitt nicht? Übrig bleibt eine schwarze Fläche ohne Konzept, Sinn und Verstand, die obendrein auch noch hässlich ist. Würde ich Halo mögen, käme ich mir von Microsoft ziemlich veralbert vor. Deutsche Produktdesigner haben somit noch einen langen Weg vor sich…

Oder was meint Ihr?

 

Kinect-Spiel von Suda 51

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Neben Shadows of the Damned (Trailer gibt es hier) arbeitet Suda51 (No more Heroes) von Grasshopper auch am Xbox-360-Spiel codename D. Das Action-Spiel soll nächstes Jahr erscheinen, selbstverständlich mit Kinect-Unterstützung. In codename D  werdet Ihr in einem düsteren Vergnügungspark – Silent Hill 3 lässt grüßen – unterwegs sein. Mit einem Baseballschläger bewaffnet müsst Ihr Euch gegen allerlei böse Kreaturen zur Wehr setzen. Das Gegnerdesign soll dabei Grasshopper-typisch sehr abgedreht ausfallen. Goichi Suda zufolge soll sich das Spiel insbesondere an Core-Gamer richten. Der Titel soll 2011 über Xbox Live Arcade vertrieben werden. Erste Eindrücke aus dem Live-Action-Trailer gibt es in unserer Galerie.

Dein Lichtpunkt für Halo: Reach

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Normalerweise baut dieser Roboter Autos oder stapelt an Paletten herum. Doch kürzlich bekam er eine neue Aufgabe, denn über Facebook konnte man ihn bis zum Verkaufsstart von Halo: Reach auf der interaktiven Webseite dazu anweisen, einen Lichtpunkt in einer interaktiven Lichtskulptur zu verewigen. Wie das Ganze funktionierte, könnt ihr in diesem Video begutachten:

 

Activision-Boss: “Angst bei den Mitarbeitern ist gut fürs Geschäft.“

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“Profit wird belohnt und sonst nichts.“ – diese Worte stehen stellvertretend für den Inhalt einer Rede von Firmenboss Bobby Kotick über Activisions Unternehmenspläne auf der Deutsche Bank Securities Technology Conference in San Francisco.

Zukünftig soll das einzige Ziel von Activision ein operativer Gewinn von 50 Prozent sein. Dazu sind Kotick anscheinend alle Mittel recht. Laut eigenen Aussagen, habe er das Unternehmen überhaupt erst auf den richtigen Kurs gebracht, indem er Mitarbeiter aus anderen Branchen eingestellt hat, um “den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen zu entfernen.“

Er rühmt sich außerdem damit, Spieleentwickler, die noch vor ein paar Jahren ein “Balance Sheet“ (Bilanzblatt) nicht von einem “Bed Sheet“ (Bettlaken) unterscheiden konnten, zu regelmäßigen Budgetverhandlungen ermutigt zu haben. “Wer für mehr Profit sorgt, wird auch besser entlohnt.“ lautet Koticks Unternehmensphilosophie. Durch eine Atmosphäre der “Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst” im Unternehmen versuche er außerdem, die Mitarbeiter an der kurzen Leine zu halten. Kosteneinsparungen seien in der Zeit der Wirtschaftskrise entscheidend.

Kotick bemängelt auch wieder den Umstand, dass Activision als Publisher auf Konsolen und Plattformen anderer Hersteller angewiesen sei und hofft auf künftige Technologien, um größere Marktanteile zu erschließen. Der Call of Duty-Konzern erziele 30 Prozent seines Gewinns auf stationären Konsolen, 10 Prozent im Handheld-Bereich und satte 50 Prozent im Internet – hauptsächlich wohl durch World of Warcraft. Fernseher mit Internet-Breitband-Anschluss (Stichwort: Onlive, Gaikai) stellen für Kotick eine willkommene Alternative dar. Spielen ohne Konsole sei die Zukunft.

Mit einer neuen Konsolen-Generation rechnet der CEO in nächster Zeit nicht. Microsoft, Nintendo und Sony würden normalerweise bis zu zwei Jahre vor einer öffentlichen Ankündigung an die Publisher heran treten, um solche Vorhaben zu bespechen. Das sei aber bislang noch nicht passiert.

Dafür würden laut Kotick neue Online- und Bedienkonzepte in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Außerdem arbeite man bei Activision an einer neuen Technologie für Gesichtsanimationen, um die emotionale Bindung des Spielers zu den Spielfiguren zu verstärken.

Quelle: golem.de

Welche Serie aus Kindheitstagen verdient eine ordentliche Versoftung?

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Wie Ihr unseren News entnehmen könnt, wird die 80er Jahre-Serie Saber Rider und die Star Sheriffs im kommenden Jahr mit einer Versoftung bedacht. In der Redaktion sorgte die Meldung für spontane Freudenausbrüche. Sofort entbrannte eine Diskussion: “Zu welcher Serie aus Eurer Kindheit hättet ihr gerne ein Videospiel?” Namen wurden in den Raum geworfen, Anekdoten zum Besten gegeben. Unsere grandiosen Ideen und nostalgischen Erinnerungen wollen wir Euch nicht vorenthalten. Doch welche Versoftung wünscht Ihr Euch?

 

M.A.S.K

Stefan: Würde ich im Lotto gewinnen, ich würde das Geld sofort in die Entwicklung eines Mask-Spiels im Sandbox-Stil stecken. Auch ein Vigilante 8-ähnlicher Titel wäre denkbar. Dabei verbinde ich mit der Serie nicht nur gute Erinnerungen: Weihnachten 1991. Das Christkind muss gerade durch die Hintertür verschwunden sein. Der kleine Stefan tritt freudestrahlend in das Wohnzimmer seiner Großeltern. Doch was ist das? Der ältere Bruder bekommt den LKW von Matt Trakker, dem Anführer von Mask (siehe linkes Bild)? Skandal, den wollte doch der kleine Stefan haben! Was anschließend folgt, ist ein Schreikrampf erster Güte, die Bescherung ist für den kleinen Stefan in diesem Moment gelaufen. Er muss sich am nächsten Morgen mit einer Holzeisenbahn zufriedengeben. Nach den Feiertagen bekam er den LKW aber dann doch noch von seiner Großmutter… 

 

Michael: Ich warte seit Jahren auf eine vernünftige Versoftung der Masters of the Universe. Einmal natürlich, weil ich als Bub gar nicht oft genug gegen Skeletor oder Hordaks Wilde Horde kämpfen konnte. Zum Anderen aber auch,weil die Welt und ihre Bewohner verdammt viel Potenzial für mehrere richtig geile Games bieten. Als Echtzeit-Strategie à la StarCraft II mit drei Fraktionen (Helden, Skeletor-Team und Wilde Horde) wäre mir das Spiel noch ziemlich egal, ein Bioware-RPG mit Gut/Böse-Entscheidung oder ein Open-World-Abenteuer in Zelda-Manier würde mir schon besser gefallen. Ein Action-Fest Marke God of War akzeptiere ich nur mit Unreal Engine 3-Muskeln! Meine bevorzugte He-Man-Versoftung wäre allerdings ein Beat’em-Up: Mit Clawful Gegner in die Zange nehmen, Fistos vernichtenden Fausthieb rotieren lassen oder mit Stinkor Widersacher tot stinken – ich gerate ins Schwärmen! Selbst einen an Diddy Kong Racing angelehnten Fun-Racer kann ich mir vorstellen, in dem He-Mans Ross Stridor gegen Man-at-Arms im Wind Raider antritt. Auch toll: Ein rundenbasiertes Rollenspiel inklusive Orkos Heilzauber – das sorgt für Unvorhergesehene Situationen im Kampf.

 

Behrang: Mit Saber Rider und die Star Sheriffs geht für mich bereits ein Kindheitstraum in Erfüllung – vorausgesetzt das Endergebnis taugt auch was.
Meine zweite Wahl würde dann wohl auf den nicht ganz so genialen, aber dennoch großartigen Sci-Fi-Cartoon Galaxy Rangers fallen. Was anfangs vielleicht noch wie ein billiger Klon der Star Sheriffs wirkte, hatte durchaus seine eigenen Qualitäten und eine Daseinsberechtigung. Ein Mix aus Action-Adventure und Ego-Shooter bzw. 3rd-Person-Action würde dem Kern der Serie am Ehesten entsprechen. Man sollte noch die Möglichkeit haben, aus allen Charakteren zu wählen (was ich mir für Saber Rider natürlich auch wünsche), denn die äußerst unterschiedlichen Fähigkeiten der vier Rangers (ein Revolver-Held und Allzweck-Waffe, ein Computer-Hacker, eine Schönheit mit Psycho-Kräften und ein halber Bionic-Man) scheinen wie gemacht für ein Videospiel und würden für reichlich Abwechslung sorgen. Ihr würdet einen Teil der jeweiligen Mission mit Euren Kameraden an der Seite bestreiten, aber auch oft auf Euch allein gestellt sein. Und je nachdem, wen ihr gewählt habt, passen sich die Missionen Euren besonderen Fähigkeiten an. Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich versucht zu glauben, dass sich die Rangers noch besser für ein Spiel eignen würden als die Sheriffs…
Natürlich dürfte der Original-Soundtrack auf keinen Fall fehlen. Dessen Ohrwurm-Potenzial hält durchaus mit dem von Saber Rider mit: “No guts no glooory, no pain no gaaaiin!”


Tobias: Einer der größten Helden meiner Kindheit war Mr. T vom A-Team. Ich wünsche mir jedoch keine Versoftung der Abenteuer von Hannibal, Murdock und Co. (die wird es nach der Verfilmung bestimmt noch geben), sondern von der Cartoon-Serie Mister T. Hier managed der Muskelprotz mit den Goldketten und Federohrringen eine Leichtathletik-Mannschaft und erlebt mit ihnen zahlreiche Abenteuer. Jede Sendung wurde mit einer moralisch wertvollen Botschaft vom Irokesenträger persönlich abgeschlossen. Das Spiel wäre perfekt für eine Move- oder Kinect-Fassung. Ich denke an eine Mischung aus Fitness- und Prügelspiel, gepaart mit den markigen Sprüchen von Mr. T höchstselbst. I pity the fool!

 

Ulrich: Ich bin ja eigentlich ein großes Kind und hatte zu meiner Schulzeit mit dem meisten B-Schund nichts am Hut, deshalb stammt mein Wunschkandidat aus diesem Jahrtausend und hat allseits anerkannte Klasse: Bernd das Brot hat endlich sein eigenes Spiel verdient! Software zu Plastik-Soldaten oder tumber 80er-Zeichentrick-Fließbandkost gibt es doch schon reichlich, jetzt sollte der Platz an der Sonne den Backwaren gehören. Das Kastenbrot mit Dauerdepression und viel zu kurzen Armen leidet unter seinen egozentrischen Mitstreitern Briegel der Busch und Chili das Schaf und kann seinem stressigen Schicksal in den legendären KiKa-Nachtschleifen nie entfliehen. Deshalb sollte er wenigstens virtuell die Chance dazu bekommen: In Splinter Brot schleicht Bernd vorsichtig durch düstere Gassen und lugt um die Ecken, immer mit dem Ziel, unentdeckt nach Bielefeld zu gelangen. Oder er entdeckt in Berndi Broter seine Zauberkräfte und hext sich den Weg frei. Oder er wird zum Brot Racer und lässt Schaf und Busch nur noch an den Auspuffrohren schnuppern. Oder… ach, die Möglichkeiten sind endlos!

 

Matthias: Uff, da fällt mir die Entscheidung aber schwer. Der gute Captain Future steht natürlich im Raum, aber ich will was weniger Bekanntes. Also kommt mir Puschel in den Sinn: “Eichhorn Puschel mit dem roten Schwanz und den vier flinken Pfoten…” und so weiter. Die fantastische Melodie müsst Ihr Euch einfach dazudenken. Aber da finde ich die Konzeption eines Spieles schwierig – natürlich wär’ ein simples Jump’n’Run durch die Wipfel eines immergrünen Waldes denkbar. Ab und an vom Fuchs davonlaufen und beim Uhu Updates kaufen. Klingt nett, aber eben nicht fett. Und plötzlich fiel mir die perfekte Serie meiner von Tele 5 geprägten Kindheit ein: Mila Superstar. Und weil ich Sportspiele mag, muss daraus natürlich ein Sportspiel werden. Das darf dann sogar ein Download-only-Titel für die großen Konsolen mit geiler Anime-Optik sein oder ein hübscher 2D-Bitmap-Titel auf dem DS sein. Ich will aber keine Simulation. Stattdessen ein ruppiges Fun-Sport-Volleyball. Mit Fouls – wie auch immer das beim Volleyball möglich ist. Und mit Superschlägen inklusive Salti und krass verrückter Team-Manöver. Und zwischen den Spielen gibt’s Intrigen und Liebeleien – und Auseinandersetzungen mit dem gestrengen Herrn Trainer. Fatalities wären auch denkbar – Mila könnte beim Stand von 14:14 mit einem Hyper-Monster-Schmetterball dem Kapitän des gegnerischen Teams einfach durch den Bauch schießen oder die Rübe runterpusten. Die potenziellen Entwickler (Sega?, Nintendo?, SNK Playmore?) sollten einfach mein geliebtes Nintendo World Cup als Basis nehmen, ein bisschen Metal Slug-Bitmap-Flair hinzufügen und das ganze noch mit einer Prise Windjammers mixen. Und fertig ist: Mila Superstar – Volleybattle galore!

 

Olli: Ich bin Methusalem der Redaktion, Weltraum-Fan und Kind der 1980er-Jahre – da kann es nur eine Serie geben: Captain Future. Keine Ahnung, wie oft ich mit dem Captain und seiner Crew via ZDF-Ferienprogramm auf Erkundungstour ging; Roboter Grag, Superhirn Simon Wright, Gummimann Otto und Blondine Joan waren mein visuelles Ticket zu fernen Planeten, die fantastische Musik von Christian Bruhn der Soundtrack meiner Kindheit. Heute bin ich erwachsen – und wünsche mir demnach ein erwachsenes Captain Future-Game. Denn die Anime-Serie bietet genügend ernsthaften Stoff dafür (hier klicken für eine Kurzbeschreibung der 40 TV-Folgen).
Als Entwickler beauftrage ich Valve, die mit Half-Life 2 und den Episoden 1 & 2 ein Ego-Shooter-Monument geschaffen haben, das für mich bis heute unerreicht ist. Spielerisch sollte meine Captain Future-Versoftung eine Mischung aus Ego-Shooter, Weltraum-Ballerei und Action-Adventure sein – gerne im Sandbox-Stil, quasi ein ‘gutes GTA‘ im Sci-Fi-Gewand minus Verbrecher-Hauptdarsteller.
Das Ende kann ich Euch schon mal verraten: Ich… äh… Captain Future natürlich… und Joan kommen zusammen. Der erste Kuss. Romantische Musik. Schwarzblende. Credits. 95% Spielspaß in der M! Games. 

Trials HD überspringt die Millionen-Marke

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Wie Entwickler RedLynx nun bekannt gab, ist ihr Download-Titel Trials HD knapp ein Jahr nach Veröffentlichung bereits eine Millionen Mal über die virtuelle Ladentheke des Xbox Live-Marktplatzes gegangen. Dabei ist die  Big Pack betitelte Erweiterung  nicht einmal mit berücksichtigt worden. Weiterer DLC lässt bei diesem Erfolg natürlich nicht lange auf sich warten. Mit Big Thrills möchten die Finnen noch im vierten Quartal die zweite Erweiterung mit 40 neuen Tracks folgen lassen.

Ninja Gaiden 3 angekündigt

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Hinter verschlossenen Türen hat Tecmo auf der Tokyo Game Show Ninja Gaiden 3 angekündigt.

Ein Release-Datum steht noch nicht fest. Unbekannt ist auch, für welche Plattformen das Spiel erscheinen wird.

Das erste Artwork zum Spiel wirft einige Fragen auf, z.B: Nimmt Ryu seine Maske ab? Wer spiegelt sich in seinem rechten Auge? Doch macht euch selbst ein Bild.

Kawashima wechselt die Seiten: Gehirn- (und mehr) Training für Kinect kommt

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Vielleicht ist es eine Erklärung dafür, dass Nintendo schon lange kein weiteres Gehirn-Jogging in die Läden gestellt hat? Auf jeden Fall ziert der Name Kawashima in Kürze den Titel eines Rundum-Fitness-Produkts für die Xbox 360: Prof. Kawashima’s Body and Brain Exercises wurde für Kinect konzipiert und soll sich gegen das gefühlte halbe Dutzend anderer Körperertüchtigungs-Konkurrenten durchsetzen. In Japan zappeln Spieler bereits ab dem 20. November vor der Glotze herum, für Europa gibt es immerhin eine fixe Bestätigung, auch wenn ‘Anfang nächstes Jahr’ nicht so wahnsinnig exakt ist.

Dafür könnt Ihr Euch schon mal mental darauf vorbereiten, indem Ihr den Trailer unten bewundert und feststellt: Herumhampelnde Japaner sehen irgendwie etwas würdevoller aus als die westliche Werbe-Prototyp-Familien…

Marvel vs. Capcom 3 – die nächsten zwei Neuzugänge

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Langsam füllt sich die Riege von Marvel vs. Capcom 3, zur Tokyo Game Show enthüllte Capcom die nächsten beiden Neuzugänge: X-23 ist die Klon-Tochter des Marvel-Haudegen Wolverine und kämpft mit zusätzlicher Klinge im Fuß. Tron ist ein Roboter bauendes Mädel, das ursprünglich ein Nebencharakter von Mega Man Legends war und später mit The Adventures of Tron Bonne einen eigenen Titel spendiert bekam. Aber genug der Worte, in den Videos unten seht Ihr das Damen-Duo in Aktion.

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