Töten kann irgendwann langweilig werden. Vor allem, wenn man bei Call of Duty: Modern Warfare 2 schon 5 mal den Prestige-Rang erreicht hat. Glen McCracken hat sich nun zum Ziel gesetzt, Level 70 zu erreichen, ohne jemanden zu töten. Dafür nutzt er eigentlich nur einen Schild. Von Blendgranaten sieht der passionierte Call of Duty-Zocker mittlerweile ab, zu groß ist die Gefahr, jemanden mit wenig Energie zu treffen. Bisher hat Glen Level 11 erreicht und ist dabei 272mal gestorben.
Ubisoft: Der 3DS wird ein Monstererfolg
Ubisoft glaubt nicht daran, dass PlayStation Move und Kinect die Lebensspanne der Xbox 360 und der PlayStation 3 um weitere fünf Jahre verlängern, wie zuletzt Microsoft beteuert hatte.
Alain Corre, Europäischer Managing Director bei Ubisoft, ist stattdessen der Ansicht, dass der 3DS im nächsten Jahr die wirklich wichtige Rolle spielen wird. Das handliche 3D-Gerät von Nintendo wird nach Meinung von Corre den Handheld-Markt in neue Höhen treiben.
Mit Move und Kinect erschließen Sony und Microsoft zwar eine neue Zielgruppe, die Casual Spieler, trotzdem glaubt er, dass die beiden Branchenriesen schon an den Nachfolgern der aktuellen Konsolengeneration werkeln. Ubisoft arbeitet momentan an sechs Titeln für den 3DS, der immer noch kein offizielles Erscheinungsdatum hat.
Quelle: Gamesindustry
Ballern im Bundestag
Politiker und Computerspiele sind sich in den meisten Fällen spinnefeind und fremd. Das hindert die hohen Damen und Herren aber nicht, völlig unwissend immer wieder auf unserem Hobby herumzuhacken. Die Erfahrung der meisten Anzugträger mit dem Medium Videospiele beschränkt sich dabei aufs Hörensagen. Das könnte sich Ende Oktober ändern, denn dann laden Jimmy Schulz (FDP), Dorothee Bär (CSU) und Manuel Höferlin (FDP) zur LAN-Party im Bundestag. Natürlich werden dort dann auch Ego-Shooter gespielt, schließlich sind alle Abgeordneten volljährig. Auch Matches zwischen den verschiedenen Fraktionen sollen möglich sein. CDU gegen SPD in Counter-Strike? Eine tolle Vorstellung.
Begleitet werden die Politiker von den Profis des CS-Clans “mousesports”. Bisher ist die Resonanz sehr positiv, die Krawattenträger haben wohl am meisten Angst davor, schlecht abzuschneiden.
Quelle: n-tv
Update: Final Fantasy XIV – eingeschränkte XP nach 8 Stunden
Habt Ihr Euch schon auf tage- und nächtelanges Final Fantasy XIV spielen eingestellt, um möglichst schnell hoch zu leveln? Na dann könnt Ihr Eure Pläne jetzt umschreiben, denn nach maximal 15 Stunden in der Woche ist Schluss mit den Erfahrungspunkten im Online-Rollenspiel von Square Enix, das 2011 für PlayStation 3 erscheint.
Game Director Nobuaki Komoto erklärt das System und die Hintergründe: Acht Stunden pro Woche spielt Ihr ganz normal, in den folgenden sieben Stunden verringern sich kontinuierlich die Erfahrungspunkte, die Ihr für das Erledigen von Monstern und Aufgaben bekommt. Sind auch die sieben Stunden abgelaufen, könnt Ihr tun, was immer Ihr wollt, XP fließen aber nicht mehr auf Euer Konto. So sollen Spieler, die nicht den ganzen Tag für FFXIV Zeit haben, nicht gegenüber denen im Nachteil sein, die ihr Leben den MMO’s gewidmet haben. Eine Woche, nachdem Ihr mit dem Aufleveln begonnen habt, wird der Timer neu gestartet.
Auf der gamescom plauderte außerdem Hiromichi Tanaka, Produzent von Final Fantasy XIV, über den Aufschub der PlayStation 3-Version bis 2011. Im Gegensatz zum PC verfügt die Sony-Konsole über limitierten Speicher. Die Entwickler haben die Zeit, welche sie zur Optimierung brauchen, unterschätzt und arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Fertigstellung. Die PlayStation 3-Fassung des Online-Rollenspiels wurde auf März 2011 verschoben. Eine Xbox 360-Version ist laut Tanaka im Gespräch.
UPDATE: Laut einer offiziellen Pressemeldung muss man nun doch nicht eine ganze Woche warten, bis man wieder Erfahrungspunkte sammeln kann. Stattdessen regeneriert sich der Erfahrungspunkte-Multiplikator, der ja nach acht Stunden Spielzeit sinkt, mit der Zeit, wenn man Aktivitäten nachgeht, die nichts mit dem Aufleveln zu tun haben. So kann man wahrscheinlich mit einigen Stunden Pause zwischen den Auflevel-Aktionen den Multiplikator am Limit halten.
Rapture ist Geschichte? Keineswegs!
Wenn es nach BioShock Designer Ken Levine geht, waren wir nicht zum letzten Mal in den Tiefen des Ozeans unterwegs, um Little Sisters und Big Daddys aufzuspüren. Momentan habe das Studio nur keine weiteren Geschichten in Rapture zu erzählen. Für ihn war es trotzdem schwierig, die Unterwasserstadt zu verlassen und mit BioShock: Infinite in die Weiten des Himmels aufzusteigen. Er fühlt sich persönlich mit den Figuren aus BioShock verbunden.
Für alle Fans, die angesichts des wasserlosen Columbia in Tränen ausbrachen, gibt es allerdings Entwarnung: Levine möchte unbedingt noch ein Spiel in der gewohnten Umgebung machen. Was bisher fehlt, ist eine zündende Idee.
Quelle: CVG
Petition: Eure Stimme für Soul Calibur V
Wer sagt denn, dass Serien niemals enden? Soul Calibur steht jedenfalls angeblich kurz davor, in die ewigen digitalen Jagdgründe einzugehen. Außer es finden sich genug Unterstützer, die sich in die Online-Petition auf Facebook eintragen. Katsuhiro Harada, der für Beat’em-Ups zuständige Produzent von Namco-Bandai, hat die Seite bereits zur Kenntnis genommen und ist gespannt, wie viel Unterstützung für ein mögliches Soul Calibur V zusammen kommt. Wirkliche Frachise-Rettung oder fade Promo-Masche? Wie auch immer, man drückt ja sonst auch bei weit unsinnigeren Sachen den “Like”-Button… Hier der Link zur Facebook-Petition: Klick!
Xbox-360-Innenleben – aus zwei mach einen Chip
In der Xbox 360 werkelten Hauptprozessor und Grafikchip seit der Veröffentlichung im Jahr 2005 an getrennten Stellen. Microsoft und IBM ist es nun gelungen, die beiden Herzen der Konsole zu vereinen und auf ein Stück Silizium zu packen. Dieser Hybrid-Chip aus CPU und GPU arbeitet in der neuesten Generation der Xbox 360 (der aktuellen ‘Slim‘-Variante), wo er Kosten, Platz und Energie spart.
Microsoft-intern lief das Schrumpf-Projekt unter dem Namen Vejle. Wie lange die Entwicklung des neuen Tandems dauerte, verriet Rune Jensen (Leiter des Chip-Designs bei Microsoft) im Gespräch mit der Webseite GamesBeat jedoch nicht. Der kombinierte Chip benötigt im Vergleich zu den getrennten Ur-Versionen rund 60 Prozent weniger Energie und ist um die Hälfte kleiner.
Robert Drehmel, Leitender technischer Ingenieur bei IBM, sagte der Webseite, dass es eine der großen Hürden gewesen sei, zwei von unterschiedlichen Firmen mit verschiedenen Techniken hergestellte Chips zu einem zusammenzuführen.
Das Endergebnis spricht für die Techniker: Die neue Xbox 360 ist im Vergleich zu manch Vorgängermodell flüsterleise. Den kompletten Artikel in englischer Sprache findet Ihr hier.

Neue Bilder zu SAW II: Flesh & Blood
Frohe Kunde für fleißige Hobby-Fleischer: Das im Herbst erscheinende [b]SAW II: Flesh & Blood[/b] schlägt in die Kehle, äh, Kerbe des Vorgängers und wartet mit noch mehr perfiden Todesfallen auf. Das zeigen neue Bilder und Entwicklerskizzen vom zweiten Teil der Film-Versoftung.Aber halt, Teil zwei hat auch eine Story zu bieten! Diese ist zwischen den ersten beiden Filmepisoden angelegt und stellt Detective Tapps entfremdeten Sohn Michael in den Vordergrund, der dem Tod seines Vaters auf den Grund gehen will. Aber das Wesentliche: Ja, grausame Puzzles und ungeschönte Tötungen stehen auch diesmal wieder mit von der Partie[b]SAW II: Flesh & Blood[/b] erscheint am 28. Oktober für PlayStation 3 und Xbox 360.
Capcom lernt aus der Rassismus-Debatte
Erinnert Ihr Euch noch? Vor der Veröffentlichung von Resident Evil 5 wurden Rassismus-Vorwürfe gegen Capcom laut, weil man im Spiel auf farbige Zombies schießt und unter anderem auch ein Eingeborenendorf als Schauplatz dient, inklusive Zombies mit Baströcken und Kriegsbemalung.
Capcom hat aus diesem Vorfall gelernt und der westliche Zweig des Unternehmens arbeitet nun enger mit den japanischen Entwicklern zusammen. Man werde sich eingehender damit beschäftigen, welche Materialien im Vorfeld produziert und zur Verfügung gestellt werden, sagte Melody Pfeiffer, Senior PR Manager bei Capcom. Trailer und Screenshots werden nun im Vorfeld daraufhin überprüft, ob sie im westlichen Markt Kontroversen hervorrufen könnten.
Hier der Originalton:
“Since the RE5 controversy, we have become much more aware of how important it is that we are part of the asset creation process early on so that we are able to have a say in the end product […] We are also designing a lot of our own assets from this side of the pond so that we are able to make strategic pieces of content that make sense for our market. We are working really closely with our producers in Japan to construct these materials for the West and they are open more then ever to hearing our thoughts and ideas for assets.”
Wer ist Catherine?
Oh Catherine wohl jeder JRPG-Nerd da draußen wird bei diesem Spiel die Freudentränen nur schwer zurückhalten können, immerhin handelt es sich hierbei um das erste Spiel für Xbox 360 und PlayStation 3 der in Rollenspiel-Kreisen beinahe vergötterten Programmierer von Persona 3 und Shin Megami Tensei: Nocturne.
Für die animierten Szenen ist darüber hinaus niemand geringeres als Studio 4°C mit an Bord – die Leute hinter den Filmsequenzen in Rogue Galaxy und Jeanne D’arc sowie verantwortlich für Filme wie Animatrix und Spriggan.


Catherine heißt also das neue Spiel von Atlus, welches mit einigen sporadischen Infos in der letzten Famitsu vorgestellt wurde. Seitdem sind ein Trailer und eine Teaser-Seite hinzugekommen – von einem Veröffentlichungsdatum sind wir aber noch weit entfernt (ebenso wie von der Frage, ob es Catherine überhaupt nach Europa schaffen wird!).
Schaut Euch am besten zuerst den Trailer an – eine kongeniale Mischung aus David Lynch, psychopathischen Schafen, japanischem Hip-Hop und jeder Menge Sex. Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!
Kurz zusammengefasst: Der 32-jährige Vincent hat es eigentlich schon lange aufgegeben, nach der Liebe seines Lebens zu suchen – bis (natürlich!) die 22-jährige Catherine in sein Leben tritt. Kurz darauf wird Vincent von Albträumen geplagt, in denen er an der Seite von selten-coolen Schafen eine riesige Treppe erklimmen, zahlreiche Labyrinthe durchforsten und andere, schräge Gefahren meistern muss.


Das Problem: Nur wenige Tage später wird ein junger Mann aufgefunden, der scheinbar im Schlaf gestorben ist. Haben die seltsamen Träume etwas damit zu tun? Kann man im Schlaf überhaupt sterben? Die Thematik zwischen Traumwelt und realer Welt dürfte einigen Spielern bereits aus der Shin Megami und Persona-Saga bekannt vorkommen – auch hier ist diese meist fest im Spiel verankert.
Bleibt eigentlich nur die Frage, wie die attraktive Catherine in das Spiel passt und natürlich, ob Catherine überhaupt nach Europa kommen wird.








