Vor einiger Zeit berichteten wir über einen Disput, der bereits seit Jahren schwelte und kürzlich hohe Wellen schlug: Der renommierte US-Filmkritiker Roger Ebert äußerte sich einmal mehr kritisch über die Kunstfähigkeit von Videospielen. “Games können nicht Kunst sein, niemals” – so Eberts Fazit, das dem Altmeister der spitzen Worte Unmengen an Kritik einbrachte.
Einige offene Briefe populärer Online-Seiten, eine Diskussion mit Horrorlegende Clive Barker sowie Tausende von Kommentaren aufgebrachter Spieler später wagt Ebert nun einen mutigen, wenngleich überfälligen Schritt: Er gesteht ein, mangels Spielerfahrung zu wenig Ahnung von der Materie zu haben und stellt gleichzeitig fest, dass er auch gar keine Lust auf Videospiele habe. Sollte sich das je ändern, so wäre wohl Shadow of the Colossus der erste Titel, den er sich zu Gemüte führen sollte, bemerkt er in seinem Blog. Doch das sei unwahrscheinlich, er beschäftige sich künftig lieber weiter mit Büchern und Filmen.
Hier geht’s zu einem älteren Diskussion zwischen Roger Ebert und Clive Barker.




Gore Verbinski (rechts in orange), Produzent der BioShock-Verfilmung, hat um die Finanzierung einer originalgetreuen Umsetzung des Stoffes zu kämpfen.



