Im Jahr 2004 veröffentlichte Taito das Spielhallen-Beat’em-up Chaos Breaker – auf seinem Arcadeboard Type X, u.a. Hardware von Homura, Shikigami no Shiro III und Raiden IV. Und weil Taito bekanntermaßen kein Schläger-Spezialist ist (der japanische Hersteller ist u.a. verantwortlich für Fighters’ Impact, Kaiser Knuckle & Psychic Force), wurde die 2D-Keilerei im Fantasygewand vom Entwickler Eolith programmiert.
Eolith wiederum ist ein koreanisches Studio, das von SNK-Pate Eikichi Kawasaki mitgegründet wurde, und mit The King of Fighters 2001 und The King of Fighters 2002 zwei patente Episoden der Serienschlägerei entwickelte. Chaos Breaker (Projektname Dark Awake) im Jahre 2004 sollte jedoch deren letztes Spiel werden – wir haben es zwar noch nie gespielt und können daher keine Aussage über die Qualität machen – einen besonderen Namen in der japanischen Arcade-Beat’em-Up-Nische machte es sich jedoch nicht, wohl auch wegen zahlreicher fehlerbehafteter Infinite-Combos.
Jetzt kehrt Chaos Breaker zurück – ins japanische PlayStation Network. Und es hat wieder seinen Projektnamen: Dark Awake. Freut Euch diesen Sommer auf 22 Charaktere im Dark-Fantasy-Look, die sich in Dreierteams und mit allerhand Waffen auf die Zwölf geben. Euch erwarten der originale Arcade-Modus, ein Online-Versus-Modus sowie eine noch nicht näher beschriebene Trainingsvariante.
In unserer Bildergalerie seht Ihr erste (Mini-) Screenshots, vier Charaktersprites und das Logo.
Viel aussagekräftiger sind aber jedoch diese Videos der Arcade-Version…






Es gibt Jump’n’Runs, Ego-Shooter, Renn- und Rollenspiele etc. – die Gameswelt scheint in klare Bereiche gegliedert zu sein, in denen wenig Platz für Neues ist. Stimmt gar nicht, meint Spieleerfinder Peter Molyneux (Foto). Der Fable-Macher glaubt, dass in den kommenden Jahren noch ganz neue Videospiel-Genres entstehen werden.



