Die neue Xbox 360 bietet viel Neues – bis auf den Namen

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Gestern wurde auf der E3 in Los Angeles der Weltöffentlichkeit die neue Xbox 360 vorgestellt. Das Gerücht, dass die überarbeitete Konsole den Zusatznamen Slim bzw. Small tragen würde, hat sich nicht bestätigt. So hört die modernste und am besten ausgestattete Variante der Xbox 360 immer noch auf ihren ursprüglichen Namen, nämlich einfach Xbox 360.

Während amerikanische Spielehändler schon seit gestern mit der neuen Xbox 360 beliefert werden, müssen wir Europäer noch etwas warten. Unsere Dealer dürfen die schicke neue Hardware erst ab dem 16. Juli verkaufen. Der Preis für das edle Teil liegt in den USA bei 299 US$, bei uns wird die neue Xbox 360 für 249 € zu haben sein.

Diese Neuerungen/Features bietet die neue Xbox 360:

– die neue Xbox ist etwa 30 % kleiner als die aktuelle (hat allerdings immer noch ein externes Netzteil, welches nun aber kleiner und leichter geraten ist)

– die Konsole kommt in glänzender, schwarzer Klavierlack-Optik

– Touch-Tasten für Disk-Auswurf und Power-Taste (quasi wie bei der PS3)

– die Verwendung von Memory Units ist passé (diese Slots sind verschwunden, Zukunft: USB-Sticks)

– die zwei USB-Ports an der Vorderseite sind weiterhin hinter einer Klappe verborgen

– jetzt drei statt bisher nur ein USB-Port auf der Rückseite des Geräts

– alle Videokabel sind kompatibel, ein HDMI-Anschluss ist wie bei der Xbox 360 Elite nach wie vor enthalten

– sehr positiv: WLAN-Adapter gleich in die Konsole mit integriert (unterstützt die Standards b, g und n)

– für Surround-Fans wurde bei der neuen Xbox 360 auch an einen optischen TOS-Link gedacht

– Extra-Anschluss für Kinect (inklusive Stromversorgung)

– 250 GB Festplatte in neuem, kleineren Design in der Konsole versenkt (wie gehabt leicht austauschbar, Inhalt von älteren Platten mit Transferkit bzw. USB-Sticks überspielbar)

– USB-Sticks sind ohne Probleme verwendbar (Übertragungssoftware ist schon auf der Konsole vorhanden)

– die neue Xbox 360 ist leiser als alle bisherigen Baureihen der Konsole (genaue Messdaten sind noch nicht bekannt)

 

Um Unklarheiten, vor allem von bisherigen Xbox 360-Besitzern, auszuräumen, lest Euch folgende Fragen und Antworten durch, die wir recherchiert haben:

Ist die neue 250 GB-Festplatte in Zukunft durch andere im Handel erhältlichen HDDs ersetzbar?

Nein, leider ist man da weiterhin an Microsoft gebunden. Es passen nur Original-Festplatten.

Wie bekomme ich meine Profildaten auf die neue Xbox 360, wenn die neue Konsole ja keine Slots für Memory Units mehr bietet?

Ihr könnt bereits jetzt Eure Daten auf einem USB-Stick sichern, vorausgesetzt Ihr habt das aktuelle Update (vom April 2010) auf Eurer Xbox 360.

Ist das für die Datenübertragung von Festplatte zu Festplatte nötige Transferkit bei der neuen Xbox 360 schon enthalten?

Nein, das müsst Ihr z.B. im Microsoft Store käuflich erwerben. Um Daten hin- und herzukopieren könnt Ihr aber auch auf USB-Sticks ausweichen (siehe vorige Frage).

Werden die Modelle Arcade, Pro und Elite weiterhin im Handel erhältlich sein?

Ja, aber Microsoft baut noch vorhandene Lagerbestände ab. Ab sofort wird nur noch die neue Xbox 360 produziert.

E3 2010 – Microsoft-Pressekonferenz: Die wichtigsten Fakten

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Hallo!

Auf geht’s.. wollen wir doch mal sehen, ob Microsoft es nach dem Kinect-Theater von gestern schafft, die Zockerwelt aus der postnatalen Depression zu reißen.

Fängt schon mal gut an.. oder besser noch nicht. Wie schwer kann es denn sein, die korrekte Startzeit vernünftig zu kommunizieren? Richtig los geht es also doch erst um 19:30 Uhr.

Hui – noch 5 Minuten…

Und los geht’s – jetzt wirklich!

Erster Trailer, erstes Spiel: Call of Duty: Black Ops. Treayarch-Boss Mark Lamia spielt eine Mission vor, in der erstmal unter der Erde rumgekrabbelt wird. Das Ding sieht schon wieder richtig gut aus, ich (Ulrich) habe vor kurzem auch schon zwei andere Einsätze sehen können. Eigentlich kann bei dem Spiel nicht viel schief gehen.

Im Moment ballert er sich übrigens durch Laos.

Und nun ein Rundflug im Helikopter – schön dynamisch, das Ganze.

Jede Menge Action und Explosionen.. und jetzt Xbox-Obermotz Don Mattrick. Und gleich der erste Deal: Ab Black Ops werden alle Call of Duty Map-Packs und Add-Ons (nanu?) immer zuerst auf Xbox 360 auftauchen, bis mindestens 2012.

Und jetzt wieder was über Kinect. Hurra. Aber nur superkurz? Nanu?

Oha: Hideo Kojima…

Die ersten Spielszenen für Metal Gear Solid Rising, gezeigt von Produzent Shigenomu Matsuyama.

Es wird ein “Sword Action Game” oder so.. aha. Raiden schlitzt sich ganz schön durch.Ordentlich blutig stellenweise. SEHR blutig, da wird die USK jubeln…

Gliedmaßen in Zeitlupe abhauen, oh weh. Mal sehen, was das wird.

Jetzt Phil Spencer, Obermotze bei den Microsoft Game Studios. Er zählt auf, was alles tolles kommen wird wie Fable III usw. Der Rest der gezeigten Sachen heute wird Xbox 360 exklusiv sein. Als erstes kommt Cliff Bleszinski, das wird dann wohl Gears of War 3 sein. Er zeigt gleich 4-Spieler-Koop davon.

Hui: 15 Sekunden nach Beginn und schon wissen wir, dass das nicht nach Deutschland kommen wird. Okay, war eigentlich auch so schon klar. Fettes Gemetzel auf einer Wiese, die überraschend bunt aussieht.

Die beiden weiblichen Gears in der Truppe haben erstaunlich viel Rüstung an, fast schon skandalös. Krachig wie immer, passt schon.

Und jetzt Peter Molyneux.

Fable III: 50 Jahre nach Teil 2, erscheint am 26.10., Trailer sieht optisch auf jeden Fall ansprechender aus als der Vorgänger. Nur der Trailer? Das war echt wenig.

Neuer Exklusiv-Partner: Crytek! Huch. Aber nicht mit Crysis 2, sondern Codename: Kingdoms – wird irgendwas nach Art von “Spartacus” oder “Gladiator”

Als nächstes ein Bungie-Hoschi, also kommt jetzt Halo: Reach. Okay. Die ersten Ausschnitte der Kampagne.

Ich bin echt kein Halo-Experte, aber für mich sieht das einfach nur aus wie immer… wird Abermillionen von Fans aber auch reichen.

Beim Nahkampf-Kill zoomt die Kamera raus in Third-Person. Ist das neu?

Definitiv neu: Raumkampfschlachten mit einem Raumschiff. Das war ganz nett.

Und jetzt was zu Xbox Live anscheinend… und zwar in Verbindung mit Kinect. Sie zeigen das Hauptmenü der Xbox 360 mit der Bewegungsbedienung. Auch bedienbar mit Sprachkommandos.

Zune: Filme bedienen mit Bewegung. Oder Sprache. Jaa… und was machen Leute, die beim Glotzen nicht stocksteif und stumm im Sessel hängen? Das lässt den Zocker in einem echt kalt.

Video Kinect: Videochat, und kein Headset notwendig. Fantastisch. So bremst man das Momentum einer Pressekonferenz in Rekordtempo aus.

Gnade! Die zwei Chatmädels sind so peinlich, da wirkt selbst Nintendo-Cammy extrem cool dagegen.

Okay, das ist jetzt cool: Xbox 360 bringt ESPN online, mit Live- und On-Demand-Sportereignissen. Nur wird uns das in Europa und Deutschland garantiert mal wieder nie zur Verfügung stehen (last.fm, anyone?).

Mit vielen witzigen Community- und Interaktivitäts-Gimmicks. Wäre ja echt lustig, aber wie gesagt: Bei uns? Niemals.

Kinect-Frontmann Kudo Tsunoda auf der Bühne: Kommen jetzt interessante Bewegungssachen?

Gleich sechs Starttitel. Wohl die gleichen, die gestern gezeigt wurden, aber okay.

Kinectimals: Quasi EyePet mit Katzen (knuffiges Tiegerchen) und schicker Grafik.

Kinect Sports (scheinbar von Rare): Wii Sports für Erwachsene, oder so. Hürdenlauf wird gespielt, sieht irgendwie ungelenk aus bei den Präsentatoren. Mehr gibt’s nicht zu sehen, zumindest nicht live, aber dafür im Trailer: Fußball, Bowling, Speerwurf, Weitsprung, Tischtennis, Boxen, Beach Volleyball. Alles okay, aber originell?

Kinect Joyride: Aha, das war’s dann wohl mit kostenlosem Spiel. Steuerung mit Phantomlenkrad. Scheint ordentlich zu gehen, das Spiel sieht aber ziemlich unspektakulär aus.

Kinect Adventures: Hm. So eine Art Extremsport-Hinderniskurse. Ganz nett. Und eine Wildwasserfahrt mit einem Gummireifen zu zweit. Ziemlich hektisch, aber zumindest mal etwas, das so auf dem Wii noch nicht aufgetaucht ist. Nett: Während des Spiels werden Fotos geschossen.

Und jetzt noch weitere Trailer zu Kinect-Spielen: Ubisoft macht Your Shape für Fitness-Freaks. Oh, und eine Live-Vorführung auch noch… wirkt ziemlich stylish, irgendwie erwachsener wie der Microsoft-Kram. Komisch nur, dass nicht EA damit ankommt, hätte man doch Sports Active-Erfahrung.

Das Bildschirm-Alter-Ego ist kein knuffiger Avatar, sondern ein oranger Blob in Menschenform, der sich tatsächlich sehr realistisch bewegt. Das könnte ich mir jetzt tatsächlich als Kaufargument vorstellen bei Leuten, die das Thema interessiert. Bezeichnend auch, wieviel Zeit für die Vorführung eingeräumt wird – deutlich mehr als beim MS-Kram zuvor.

Dance Central – da steckt Harmonix dahinter, dann müsste es eigentlich was taugen. Sieht wirklich wie ein cooles Tanzspiel aus. Wie peinlich ist das denn für Microsoft, wenn die Third-Party-Titel so viel spannender wirken?

Schicke Optik, coole Moves, starker Soundtrack – das hat was. Nur wirkt das alles aso, als ob ordentlich Lag drauf sitzt, hoffentlich ist das ein Nebeneffekt der Präsentation und beim echten Spiel nicht so.

Infos: Kinect kommt ab November raus (4.11. in USA, wir bald drauf) und es wird 15 Starttitel geben. Darunter offenbar ein Sonic, wenn man das Dummycover sieht. Und ein Star Wars in 2011 – der Trailer zu letzterem sieht ganz okay aus, wenn man Lichtschwergefuchtel mag. Preis? Fehlanzeige.

Turn-10-Boss Dan Greenwalt als nächstes: Offenbar kriegt Forza 3 ein Kinect-Update, das 2011 erscheint..

Mit Headtracking und virtuellem Auto-Bewunder-Modus, in dem man um die Karren herum marschiert und einzelne Elemente heran zoomt.. Ich sehe jetzt schon Gran Turismo 5 auf 2013 rutschen, damit Yamauchi-san das auch noch einbauen kann…

Don Mattrick ist zurück und zeigt tatsächlich die neue, kleinere Xbox 360. Die wirkt irgendwie “verbeult”, kostet das gleiche wie das alte Modell, hat WiFi und 250 GB-Festplatte. Und ist ab Ende der Woche erhältlich!

Hui.. Anwesende bei der Pressekonferenz kriegen eine geschenkt!

Das war’s… morgen gibt’s dann alles zu Nintendo und Sony.

Patrice Désilets verlässt Ubisoft Montreal

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Patrice Désilets, kreativer Kopf hinter Prince of Persia: The Sands of Time und Ubisofts Triple-A-Flaggschiff Assassin’s Creed, verlässt das Studio in Montreal. Offiziell heißt es von Seiten des französischen Unternehmens, dass Désilets “seine Rolle im Projekt erfüllt und sich dazu entschieden habe, eine kreative Pause einzulegen.“ Der Kanadier wird somit nicht an der Entwicklung des im Herbst erscheinenden Assassin’s Creed-Ablegers Brotherhood beteiligt sein.

Gerüchten zu folge hat sich der Game-Designer mit Ubisoft über die Zukunft der Meuchelmörder-Saga verworfen. Parallelen zur Infininty-Ward-Misere sind offensichtlich. Ubisoft setzt zukünftig auf die “Verfranchisung“ von Assassin’s Creed, ähnlich wie Activision im Falle Call of Duty. Die Pläne möglichst schnell einen direkten Nachfolger von Assassin’s Creed 2 nachzuschieben, entsprechen wohl kaum Désilets Vorstellungen einer Fortführung der Reihe. Auch Produzentin Jade Raymond verlässt den Standort Montreal und übernimmt eine führende Rolle im neu gegründeten Ubisoft-Studio in Toronto.

Project Natal: neuer Name und peinliche Weltpremiere in LA

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Ich hatte heute einen tollen Tag mit meinem Kollegen Matthias in Los Angeles. Wir haben die kalifornische Metropole erkundet, Zockerläden unsicher gemacht und ausgiebig geshoppt. Und wir waren auf der Weltpremiere von Project Natal, das jetzt Kinect heißt. Doch halt: Hier endete mein toller Tag, dabei fing alles ganz vielversprechend an. Wir fuhren mit dem Bus zum Galen Center, wo ringsherum Polizei und Sicherheitskräfte die Straßen abgesperrt hatten. Vom Bus aus konnten wir schon eine gigantische Menschenmenge sehen, die den Vergleich mit Hollywoods Filmpremieren nicht scheuen musste. Selbst Entwicklergrößen wie Hideo Kojima waren zugegen, den wir artig grüßten. Unterdessen las vor mir Tomonobu Itagaki E-Mails auf seinem iPhone, grüßte wiederum mich artig und wartete brav auf den Einlass.

Bereits vor der Halle wiesen Microsofts Stimmungsmacher die Anwesenden an, kräftig für die Kamera zu jubeln. Wie unpassend, weshalb wir uns auf Professionalität besannen und zielstrebig das Galen Center betraten. Drinnen der erste Schock: Fotoapparate und Kameras waren verboten, bei Zuwiderhandlung drohte Microsoft die Konfiszierung der Ausrüstung sowie Platzverweis an. Weshalb waren wir als Pressevertreter nochmal gekommen? Ein Rätsel, das den nächsten Schock überdauerte: Die anwesenden Gäste wurden aufgefordert, weiße Kutten überzustreifen, die mit ausladenden Schulterpolstern den Eindruck Football spielender Gespenster weckten. Warum? Das konnte und wollte mir niemand verraten.

In einer riesigen Halle tummelten sich an die 1000 Leute, die ebenfalls gespannt der Dinge harrten, die da kommen sollten. Artisten des Cirque de Soleil tanzten und wollten Stimmung mit albernen Einlagen verbreiten, Freiwillige, die dabei mitmachten, mussten die Darsteller jedoch mühevoll aus der Menge zerren – der Funke wollte nicht recht überspringen.

Dann hörte die Clownerei endlich auf und es folgte eine schier endlos lange Wartezeit und Unmut machte sich breit. Irgendwann ging Musik los, Artisten bahnten sich den Weg durch die Menge und ein durchaus eindrucksvoller künstlicher Elefant mit eingebautem Bildschirm im Oberschenkel stolzierte durch die Menge. Nett.

Doch worum ging es hier eigentlich? Ach ja: Eine mysteriöse Stimme aus dem Off faselte etwas von Evolution und dass der Spieler nun der Controller sei. Nun begann eine Show, in deren Zentrum der endgültige Name der bislang als Project Natal bezeichneten Bewegungssteuerung für Xbox 360 stand: Kinect – ein wenig einprägsamer Worthybrid aus “Connect” und “Kinetic”.

Vor uns befand sich in einigen Metern Höhe ein freischwebendes Wohnzimmer mit weißem Rahmen. Darin saß eine gecastete Frohsinnsfamilie, die quälend langwierig und erschreckend peinlich spielte. Erst noch mit Controller, doch bald mit der neuen Kinect-Technik. Ab hier überschlugen sich die Peinlichkeiten im Minutentakt. Auf großen Leinwänden waren Szenen aus Kameo und einem Fun-Racer zu sehen, bald auch ein Familiensportspiel, wie es Wii-Spieler schon seit vier Jahren kennen. Leider hat Microsoft hierbei großzügig geschummelt, denn die Bewegungen auf Schirm und beim Spieler waren höchst asynchron, mitunter agierte der Avatar noch vor dem Spielenden. Hmm… Darüber hinaus waren auf den Leinwänden die Frontansichten der Spielfamilie zu sehen, doch im Hintergrund regierte Schwarz, wo eigentlich die Leinwand der Halle zu sehen gewesen sein müsste. Welch plumpe Schummelei. Auf dem Niveau der Hugo-Show von Tele 5 ging es weiter, als der Sohn der Daddelsippe im Schlauchboot Punkte sammelte und Hindernissen auswich. Doch warum bewegte sich das Boot nach links, als der Knabe nach rechts auswich?

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Show fehlte es an Dramaturgie und Timing. Die gezeigten Szenen waren zu lang, zu repetitiv und ohne Witz. Selbst als ein putziger Tiger in einer virtuellen Landschaft herumtollte und sich prompt am Bildschirm abstützte, dachte ich nur an EyePet und Nintendogs. Auch das unscharfe Video an der Decke begeisterte mich nicht, die finale Botschaft dieses millionenschweren Budenzaubers machte mich lachen: “Everybody wins, what a great day”. Unser Fazit zu dieser Veranstaltung hingegen muss lauten: Seit Kevin Costners Waterworld hat niemand mehr so effektvoll solche Unsummen versenkt. Epic Fail, Microsoft!

P.S.: Was die einzelnen Produkte betrifft, die via Kinect spielbar sind: Sobald wir selbst Hand anlegen können, erfahrt Ihr mehr. Ach ja, die weißen Gewänder dienten zur schicken Untermalung der Show, denn die Schulterpolster leuchteten auf Kommando mal grün, mal bläulich. Nett anzusehen, mehr aber nicht.

Ist das die Xbox 360 Slim?

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Heute Abend (bzw. am Montagmorgen in Amerika) startet die E3 mit der Microsoft-Pressekonferenz. Neben Kinect wird Microsoft wahrscheinlich eine Xbox360 Slim vorstellen. Die italienische Website ConsolTribe hat für kurze Zeit eine Werbung geschaltet, welche eine schwarze Xbox360 in ungewöhnlichem Design zeigt. Nach dem Werbetext ist die Xbox mit Kinect kompatibel. Wahrscheinlich waren die Italiener einfach etwas zu schnell mit der Freischaltung.

Dreamcast-Klassiker demnächst auf XBLA und PSN

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Was schon längere Zeit als Gerücht kursiert, ist nun offiziell. Schon ab Herbst werden Dreamcast-Klassiker auf XBLA und PSN zum Download erhältlich sein.

Den Anfang macht dabei eine Umsetzung des Evergreens Sonic Adventure, die pünktlich im Oktober, wenn sich das Debüt des Dreamcasts in Europa zum elften Mal jährt, erscheinen wird. Weitere Titel werden folgen – Crazy Taxi wird dazugehören.

Alle Spiele sollen ihren Charme in hochaufgelöster Grafik und Surround-Sound noch besser zur Geltung bringen. Gamerscore- und Trophy-Sammler freuen sich über neue Erfolge, Highscorejäger vergleichen ihre Ergebnisse in Online-Bestenlisten.

Ubisoft kündigt 8-Bit Sidescroller im Beat’em-Up-Gewand an

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In Comics Bewanderte kennen vielleicht die vom kanadischen Cartoonisten kreierte Buchreihe rund um Scott Pilgrim, einen 23-jährigen Bassisten einer Rock´n´Roll-Band. Deutsche Kinogänger können Scott ab Ende August auf der Leinwand kennenlernen (Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt).

PSN-Nutzer mit Faible für Beat’em-Ups im 8-Bit-Gewand kommen schon ab 10. August in den Genuss, das Spiel zum Film zu zocken. In Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt: Das Spiel geht es darum, dass Scott sich in eine Highschool-Schülerin namens Ramona Flowers verknallt, diese Liebe aber ohne sein Zutun keine Chance hat. Denn sieben böswillige Ex-Freunde seiner Angebetenen haben schlicht etwas gegen diese Verbindung.

Also prügelt Ihr Euch alleine oder mit bis zu drei Kumpels in den Rollen von Scott Pilgrim, Ramona Flowers, Stephen Stills und Kim Pine durch Massen hartnäckiger Gegner und überwindet etliche Hindernisse, um schließlich Endbossen einzuheizen. Eure Gegner vermöbelt Ihr in authentischen Bewegungen und Attacken Eurer aus der Comicreihe bekannten Alter-Egos. Wenn Ihr Moves geschickt kombiniert, lasst Ihr wirkungsvollere Kombo-Attacken auf Feinde los.

Musikalisch untermalt wird die Old-School-Prügelei von 30 Originaltiteln der Chiptune-Punk-Band Anamanaguchi. Der Stil der Band passt optimal zum Retrolook des Spiels, da die Musiker ihre lauten und schnellen Sounds einem gehackten NES aus dem Jahre 1985 entlocken.

Wer die Band noch nicht kennt, aber wie wir findet, dass Chiptune und Punk einen interessanten Mix abgeben könnte, möge sich folgendes Video ansehen.

 

Ihr wollt Zelda als Ego-Shooter zocken?

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Nach dem ulkigen Super Mario Crossover haben wir ein weiteres Highlight für Euch ausgegraben: Zelda II: The Adventure of Link 3D. Dabei handelt es sich um ein Fanprojekt von Michael A Johnston, der Links zweites NES-Abenteuer in die dritte Dimension hievte und gleichzeitig in einen waschechten Ego-Shooter verwandelte.

Über diesen Link geht’s zum Spiel, für das Ihr den Unity Web-Player auf Eurem Rechner installieren müsst. 

MotorStorm 3 – Schicke Artworks und Screenshots

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Wenn der dritte Teil der MotorStorm-Reihe hält, was die Artworks versprechen, wird er seinem Untertitel Apocalypse auf jeden Fall gerecht. Mit Bikes und Buggys durch einstürzende Betonschluchten und über zusammenbrechende Highways rasen? – Cool!

 

Mehr zu MotorStorm: Apocalypse:

USK-Alterskennzeichnung bald für alle Onlinespiele möglich

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Diese Woche wurde die neue Fassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) durch die Konferenz der Ministerpräsidenten verabschiedet. In diesem Zusammenhang gab nun die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bekannt, dass sie ein Pilotverfahren zur Selbstklassifizierung von Computerspielen durchführt. Sobald der JMStV in Kraft trete, wolle die USK Herstellern von Computer- und Videospielen ein Verfahren zur Alterskennzeichnung anbieten, verspricht Geschäftsführer Felix Falk.

Der Grund: Nach dem neuen Ländervertrag sind die bisherigen USK-Verfahren für einen Teil der verfügbaren Onlinespiele bereits gültig. Zusätzlich ermöglicht der JMStV nun das Verfahren zur Selbstklassifizierung für Onlinespiele. Während im Europäischen Umland mit PEGI ein anerkanntes System eingesetzt wird, ist aufgrund der spezifischen Rechtslage für Deutschland ein angepasstes System erforderlich, das in dem USK-Pilotprojekt nun entwickelt und erprobt werde, so Falk. Dabei stütze man sich auch auf die bewährte Kooperation mit den Obersten Landesjugendbehörden, deren ständige Vertreter bislang für die Erteilung der Altersfreigaben von Spielen verantwortlich sind. “Wenn Jugendschutz bei Computerspielen funktionieren soll, dann muss es einheitliche Kriterien geben. Falk weiter: “Deshalb bin ich froh, dass sich die Obersten Landesjugendbehörden in das Pilotprojekt einbringen, um die hohe Qualität der bestehenden Alterskriterien auch im neuen Klassifizierungsmodell zu gewährleisten”.

Das laufende Pilotprojekt der USK zur Selbstklassifizierung von Onlinespielen soll im Spätsommer 2010 abgeschlossen werden und in ein von der USK ohne die Obersten Landesjugendbehörden betriebenes Verfahren münden.

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