War das der Grund, dass Activision das Ausbluten von Infinity Ward scheinbar so kalt gelassen hat? Für Außenstehende völlig überraschend wurde jetzt ein Deal verkündet, mit dem sich die Firma mehr als nur einen Ersatz für die in Heerscharen abgewanderten Modern Warfare-Entwickler gesichert hat: Für die nächsten zehn Jahre werden alle künftigen Spiele von Bungie (Schöpfer der nicht ganz unwichtigen Halo-Ego-Shooter) auf sämtlichen Konsolen- und Handheld-Plattformen weltweit von Activision veröffentlicht.
Beide Parteien loben sich dabei auf’s höchste, zwei Details rund um den Deal sind aber besonders interessant: So wurde rund neun Monate lang dazu verhandelt – also schon lange, bevor der Ärger bei Infinity Ward richtig ausbrach. Außerdem bleibt Bungie unabhängig uneingeschränkt im Besitz ihre zukünftigen intellektuellen Schöpfungen – genau das Fehlen dieser Eigenschaften sorgte beim Modern-Warfare-Studio gehörtig für Ärger.




Die offizielle Ankündigung von Ubisoft steht zwar noch aus (wir tippen auf die E3 als Zeitpunkt dafür), doch das französische Nintendo Magazin behauptet, dass der Titel bereits in der Produktion ist (siehe Bild): Red Steel 3 setzt das Schwertschwinger-Abenteuer auf dem Wii fort, obwohl sich der zweite Teil bis dato nicht so kolossal verkauft hat.
Umgekehrtes Spiel: Normalerweise müssen wir Europäer länger auf neue Spiele oder Hardware warten. Auf den Release von Nintendos schwarzer Wii mussten sich die Amerikaner allerdings ein halbes Jahr gedulden. Im Mai soll nun auch dort endlich ein Bundle mit der düsteren Schönheit für 200 US-Dollar auf den Markt kommen. Dies legt eine Ankündigung der Shops Target, GameStop und Future Shop nahe. Nintendo äußerte sich zu diesen Angaben bislang nicht.



